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Dies ist das internationale Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
TU Kroatien - Kristena / Rijeka Abgesandt von Armin am 23.10.2002 - 21:22:
Zwei Niederösterreicher sind beim Tauchen vor der Küste Kroatiens verunglückt.
Für den 40-jährigen Taucher aus Heidenreichstein (Bezirk Gmünd) endete der Tauchversuch bei stürmischem Wetter tödlich. Ein zweiter Mann aus der selben Ortschaft wurde gerettet.
Der Unfall hat sich der kroatischen Tageszeitung "Novi list" zufolge am Dienstag zugetragen. Die beiden Männer waren am Strand von Kostrena in der Nähe von Rijeka ins Wasser gegangen, obwohl sie von einem Augenzeugen, der zu dieser Zeit im Taucherclub Dienst hatte, gewarnt worden sein sollen. Zu diesem Zeitpunkt herrschte schlechtes Wetter mit hohem Wellengang und teilweise starkem Wind.
Die beiden Niederösterreicher wurden dem Augenzeugenbericht zufolge sofort von einer riesigen Welle erfasst, die Hermann D. auf einen Felsen am Ufer schleuderte, während Ernst W. in den Fluten verschwand. Der Dienst habende Taucher sprang sofort ins Meer und hielt Hermann D. über Wasser, bis endlich Hilfe eintraf. Es dauerte eineinhalb Stunden, von 10.00 bis 11.30 Uhr, ehe der Retter und der Heidenreichsteiner an Land und in Sicherheit waren.
Währenddessen entdeckte ein Einheimischer aus Kostrena einen Taucher im Meer treiben. Er holte den Taucher in sein Boot und versuchte ihn zu reanimieren, aber erfolglos. Der 40-Jährige gab kein Lebenszeichen mehr von sich. Die Polizei in Rijeka gab bekannt, dass die Gerichtsmedizin als Todesursache Ertrinken festgestellt hat.
Antwort von Plattfisch am 24.10.2002 - 09:22 Ohne Kommentar. Was soll man sonst noch dazu sagen. Wenn beide Taucher schon vorher ausdrücklich gewarnt wurden.Und blind waren sie ja auch nicht, daß sie das schlechte Wetter vielleicht übersehen hätten können.Mein Beileid der Familie des Toten und gute Besserung dem Verunfallten.
Antwort von Plattfisch am 24.10.2002 - 09:28 Was ich noch hinzu bringen möchte ist, daß zusätzlich eine weitere helfende Person gefährtet wurde, die durch Resignation und Selbstüberschätzung der beiden Taucher hätte auch ihr Leben lassen können.
Antwort von stefan am 24.10.2002 - 14:37 Ich würde es nicht als klassischen Tauchunfall sondern eher als Badeunfall bezeichnen. Als normale Schwimmer hätten sie bei dem Wellengang die gleichen Probleme bekommen.
Antwort von Kamikaze am 24.10.2002 - 17:27 Dies ist doch kein Taucher- und kein Badeunfall, - sondern ein Nierderösterreicherunfall!!!
Antwort von Jürgen am 24.10.2002 - 18:42 Das ist ein sogenannter Urlaubsunfall!!!!
Jetzt sind wir schon im Urlaub und sollen nicht tauchen gehen?
Wir können das schon, wir sind ja erfahren!
Diese paar Wellen sind doch kein Problem!
Der von der Basis hat ja nur Schiss!
Heute ist aber unsere letzte Möglichkeit, diesen tollen Tauchplatz zu tauchen!
Glaubt mir, es ist unglaublich, wieviele solche
schwachsinnigen Aussagen besonders von sogenannten erfahrenen Tauchern ich im Jahr höre!
Ich geb in solchen Wettersituationen einfach keine Flaschen mehr raus bzw. fülle nicht.
Hatte deshalb auch schon einige saure Taucher, aber noch keinen Unfall auf meiner Basis...
Trotzdem Gute Besserung an den Verunglückten und Beileid an die Angehörigen des anderen Tauchers...
Jürgen
Antwort von dante am 25.10.2002 - 20:00 bin froh das ich nicht auf deine Basis angewiesen bin ;).
Das Tauchen für jedermann sicher machen zu wollen ist ein aussichtsloses Unterfangen. Du kannst so restriktiv sein wie du willst, es wird immer einen geben der die Situation trotzdem nicht meistern kann.
Antwort von Peter die Lunge am 27.10.2002 - 13:19 ach dante,
bist du ignorant oder einfach nur dumm? Einheimische oder Basenleiter die schon einige Zeit vor Ort sind, können im allgemeinen die Wetterverhältnisse wesentlich besser einschätzen als ein Touri. Ich denke ich bin nicht gerade der perfekte Taucher, aber doch auch kein blanker Anfänger mehr. Aber den Respekt vor dem Meer sollte niemand jemals verlieren, oder er riskiert sein Leben. Wellen und Strömung können tötlich sein, wie der Unfall zeigt. Das Schlimmste an der Sache jedoch ist, daß wieder mal dritte in Gefahr kommen, nur um Uneinsichtigen zur Seite zu stehen. Und nach deinem Kommentar zu urteilen bist du auch so ein Kandidat.
Und Jürgen, mein Respekt, hast warscheinlich schon manchem das Leben gerettet ohne daß er es weiß.
Kannst mir die Adresse deiner Basis mal mailen, ich will 2003 mit ein paar Freunden mit einem Boot die Kroatische Küste unsicher machen.
Antwort von dante am 27.10.2002 - 17:46 vielleicht hast du recht ;)
wenn ich daran denke wieviele von euch deutschen jedes Jahr im attersee ersaufen, ist ein wenig bevormundung wohl angebracht.
Antwort von michalis am 27.10.2002 - 21:07 @kamikaze
vor kurzem dürften Ihrer Meinung nach keine Burgenländer tauchen, und jetzt ( welch eine Überaschung )ein typischer Niederösterreicher Unfall!
Was ist eigentlich mit den Wienern, Salzburgern oder Tiroler? Was ist für sie alle "typisch"?
Antwort von Marcus am 28.10.2002 - 07:30 Lasst uns ein neues Forum gründen. Zuerst Blondinen, Warmduscher, Burgenländer und Ostfriesen und jetzt endlich den "Dummtaucher". Genial was man aus einem ursprünglich tragischen Unfall alles machen kann. Alle Achtung
Antwort von Daniela am 28.10.2002 - 12:39 Ich habe übrigens mittlerweile gelesen, dass zum Zeitpunkt des Unfalls - entgegen ersten Meldungen - doch KEIN SCHLECHTES WETTER herrschte und auch keinerlei Warnungen ausgesprochen wurden. Angeblich hatte der verunglückte Taucher einen Krampf im Kehlkopf.
Weiß jemand etwas näheres darüber?
Antwort von harry am 28.10.2002 - 20:55 zum thema "Kamikaze" *lach*: lasst idioten einfach idioten sein !
der ist mir sogar zu banal, als dass ich ihn rauslösche...
harry (red.)
Antwort von Clive am 29.10.2002 - 13:01 @dante:
ist ein echt bescheuerter Spruch von dir. Wenn du mal anschaust wieviele mehr Deutsche als Österreicher tauchen, "versaufen" wahrscheinlich prozentual mehr Ösis.
Clive
Antwort von Fred am 01.11.2002 - 12:47 Anstatt hier über einen tragischen Unfall und seine ursachen Diskutiert zu werden,gibt es anscheinend nur lauter blöde Sprücheklopfer hier!!Schade um das Forum!!!
Antwort von herwig am 05.11.2002 - 19:24 Die kroatische zeitung "Glas Istre" spricht in ihrem Bericht vom 23.10. über diesen Unfall von Jugo (= Südwind) mit 7 Beaufort und starkem Seegang. Kostrena hat Südlage, d.h. Wind und Wellen treffen den Tauchplatz voll. Wenn ein TL (!) bei dieser Wetterlage mit einem Partner ins Wasser geht, dann ist das wohl mehr als unverantwortlich. Mein Beileid den Angehörigen und gute Besserung an Hermann!
@ Daniela:
Woher hast Du diese Information? Ich war zwar am 22. nicht selbst in der Gegend, aber Freunde aus Rijeka haben mir bestätigt, daß schlechtes Wetter und starker Jugo herrschte.
Antwort von Daniela am 08.11.2002 - 08:19 @Herwig:
Ich habe das sowohl auf www.orf.at gelesen (kann nun aber nichts mehr finden, ist ja doch schon länger her) als auch in einer Lokalzeitung gelesen (der Verunglückte stammt aus meiner Gegend). Da stand überall so ungefähr "entgegen ersten Aussagen herrschte zum Zeitpunkt des Unfalls kein schlechtes, sondern sogar nahezu ideales Tauchwetter"...
Falls das jetzt doppelt da steht, bitte um Entschuldigung. War nach dem ersten absenden nicht da...
Antwort von Karl am 27.01.2003 - 07:42 Da ich ein Verwandter des tödl. verunglückten Tauchers in Kostrena bin, und selbst tauche, möchte ich folgendes zur Information an alle sogenannten "Gscheitmeier" weitergeben.
Es ist richtig, daß die beiden Taucher unverantwortlich und lichtsinnig gehandelt habe. Wie aus dem mir vorliegenden Polizeibericht hervorgeht, ist Hermann Decker ein Tauchlehrer mit einener CMAS -Lizenz. Wenn ein Tauchlehrer, egal ob er als Lehrer oder Tauchpartner fungiert, von Einheimischen und noch dazu von der Tauchbasis gewarnt wird, nicht ins Wasser zu gehen, da es gefährlich sei, bei hohem Wellengang und Sturm zu Tauchen, so hat er als erfahrener Tauchlehrer das Sagen. Ich weiß, daß der tödl. Verunglückte alleine nicht ins Wasser gegangen wäre. Nur die Anwesnedheit des Tauchlehrers, der ja wissen muß was er tut, bestärkte ihn in seiner fatalen Ansicht.
Meiner Meinung hat dieser Tauchlehrer bewußt und grob fahrlässig gehandelt und es wird die die Staatsanwaltschaft zu entscheiden haben, ob der Tauchlerher nicht grob fahrlässig unter besonders gefährlichen Verhältnissen gehandelt hat. Ich jedenfalls habe der Witwe geraten, eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatanwaltschaft zu schicken. Den eine Verantwortlichkeit des Tauchlehrers besteht mit Sicherheit. Dies ist auch im Ausland so.
Antwort von Aquanaut am 27.01.2003 - 12:21 An Karl
Ich muß dir zustimmen, daß in solch einen Forum nicht immer oder genauer gesagt meistens nur falsche oder unqualifizierte Aussagen stehen. Für uns als Taucher wären aber die Informationen sehr wichtig. Vielleicht kannst du mir ein kurzes Mail senden.
Antwort von Aquanaut am 16.12.2003 - 12:41 Diesen Bericht habe ich heute im Kurier gefunden.
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