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Foren - Tauchunfälle - TU Kulkwitzer See 15.09.




  

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TU Kulkwitzer See 15.09.
Abgesandt von Armin am 16.09.2002 - 16:44:

Beim Tauchen im Kulkwitzer See verunglückte gestern Abend eine junge Frau. Gegen 18.20 Uhr wurden Notarzt und Rettungswagen alarmiert. Als sie am Ort des Geschehens ankamen, hatten andere Taucher die 24jährige bereits aus dem Wasser gezogen. Sie wurde in kritischen Zustand ins Diakonissen-Krankenhaus gebracht.



Antwort von Lutz am 17.09.2002 - 15:24
Stand heute in der LVZ :
Taucherin erlag ihren Verletzungen. Die 24 jährige, die am Sonntag im Kulkwitzer See verunglückte, ist gestorben.Sie war zunächst aus dem Wasser gezogen worden, erlag aber in der Nacht im Krankenhaus ihren Verletzungen.Erst 10 Tage zuvorgab es am Kulkwitzer See einen tödlichen Tauchunfall.


Lutz
Antwort von Chrisi am 18.09.2002 - 03:52
Hat das DiakoKH eine Druckkammer? ... War es ein DecoUnfall oder Lungenriss durch Notaufstieg? Wer weiß genauers ....
Ich tauche auch öfters im Kulki da ich in LE wohne.. finde es dort sehr einfach zu tauchen! Der Kulki ist ein See der Idial für Anfänger ist!
Antwort von olli33 am 18.09.2002 - 11:33
Ich würde auch gerne näheres über die Ursachen
wissen.Ich habe an die LVZ geschrieben wegen des Unfall´s am 05.09.02,aber keine Antwort erhalten.
Und wie mein Vorredner schon sagte,der Kulki
ist sehr ideal für Anfänger.Da wundert man sich schon.(2 Unfälle in 10 Tagen)
Antwort von Kralli am 18.09.2002 - 15:31
Daran sieht man doch das beim tauchen immer was unvorhersehbares passieren kann. Egal ob man Anfänger oder erfahrener Taucher ist.
Wir wollen es nur nicht warhaben und meinen wir machen ja alles richtig, aber in einer Notfallsituation kann JEDER falsch reagieren.
Mein Beileid den Angehörigen
Antwort von TauchBommel am 18.09.2002 - 15:41
Gibts hier keinen von der Basis, der uns aufklären kann???
Bin auch sehr oft im Kulki und kann`s mir auch kaum vorstellen, der der See in der Tat anfängerfreundlich ist.
Mein Beileid den Angehörigen.
Antwort von Andreas Klier am 19.09.2002 - 11:47
Es ist schlimm, wenn man etwas derartiges hört,da kann ich nur meine Anteilnahme den Angehörigen gegenüber ausdrücken.
Ich selbst habe schöne Tauchgänge dort absolviert,und bei ca.8 - 10 m die tollsten Fische und einen ca. 1,50 m langen Wels gesehen.
Ich bin sowieso kein Fan von Tiefenrekorden.
Aber das ist für diesen Unfall ohne Bedeutung,weil ich keine Info zum Tauchgang der jungen Frau habe.
Antwort von Tobias Jänichen am 21.09.2002 - 16:15
Hallo Leute!
Es wurden ja bereits viele Vermutungen bezüglich des Tauchunfalls im Kulkwitzer See angestellt.
Damit das Gerüchteverbreiten und Vermutungen anstellen einmal ein Ende hat, hier der Bericht:
Die Gruppe die am 16.9. tauchen ging bestand aus 4 Tauchern. Es war ein Tauchgang im Flachwasserbereich des Sees. Während des ganzen Tauchgangs haben die Buddies auf ihre jeweiligen Parter geachtet. Als der Tauchgang zu Ende war und man gerade am Austieg war, bemerkten die Gruppe das Yvonne (die Verstrobene) nicht mehr bei ihnen war. Sie verschwand von einer Sekunde zur anderen und blieb verschollen. Es wurde sofort eine Suchaktion gestartet und man fand sie schließlich 30 Meter vom Ausgangspunkt auf dem Rücken liegend und ohne Automaten im Mund am Grund. Die Taucher leiteten sofort 1.Hilfe ein, und zu diesem Zeitpunkt war Yvonne auch noch am Leben. Doch um 2.55 Uhr verstarb sie leider an Organversagen im Krankenhaus. Die Optuktion ergab, dass sie nicht unter Panik litt.
Es ist auch unklar warum sie sich von der Gruppe trennte.
Mein weis aber bis jetzt, das es bei Frauen häufig der Fall ist, dass sie beim Tauchen ohnmächtig werden.

Ich möchte noch anmerken, dass sie bereits 10 Tauchgänge absolviert hatte und Nachttauchgang Erfahrung besaß. Von ihrer Erfahrung und ihrem Tauchstil war sie bereits auf AOWD Niveau.
Wir alle trauern um die erst 23jährige Yvonne.
Antwort von Eltern am 21.09.2002 - 17:01
Vielen Dank für die Anteilnahme.
Auch wir haben viele Fragen, so auch nach dem warum.
Die Eltern
Antwort von olli33 am 21.09.2002 - 18:46
Vielen Dank für die Info !
Und mein Beileid den Angehörigen.
Antwort von Harry am 21.09.2002 - 20:32
meine aufrichtige anteilnahme !

harry
redaktion
Antwort von Lutz am 22.09.2002 - 00:03
Vielen Dank für die Info.
Unsere aufrichtige Anteilnahme.
Sabine und Lutz
aus Remseck
die oft im Kulkwitzer See tauchen waren.
Antwort von pelike am 22.09.2002 - 00:33
auch ich war schon zigmal im kulki tauchen und habe ihn als besonders anfängerfreundlich zu schätzen gelernt.

vielen dank für die information.

meine aufrichtige anteilnahme,

pelike
Antwort von Steffen am 22.09.2002 - 18:10
Frage an Tobias Jänichen ?? Woher hast du den das ?? das würde ich mir mal gern durchlesen das hast du ja bestimmt nicht aus der Luft gegriffen ? kannst mir auch Privat mailen !! Mein weis aber bis jetzt, das es bei Frauen häufig der Fall ist, dass sie beim Tauchen ohnmächtig werden.
Beileid den hinterb. Steffen
Antwort von Gunther am 23.09.2002 - 13:43
Hallo,
auch mein Beileid.
An Tobias:
10 TG und Nachttauchgangserfahrung, sollte sich fast ausschließen, m.e. sollte man erst garnicht Nachttauchgänge machen mit 10TG. Aber jeder muß es für sich wissen. Auch ich hätte gerne ne Kopie der Informationen über Frauen/Ohmachts-Häufigkeit, da ich mit meiner Frau und u.a. meiner Tochter des öfteren Tauche.

Vielen dank
Gunther
Antwort von Christian am 23.09.2002 - 16:12
Mich würde der Bericht zum Thema "Frauen und Ohnmacht" ebenfalls sehr interessieren.

Auch von mir Beileid den Angehörigen und Mittauchern...
Antwort von Tobias Jänichen am 23.09.2002 - 18:31
Hallo Leute!
Also das mit der Ohnmacht bei weiblichen tauchern habe ich mal gelesen. Der Gerichtsmediziner ist mit seiner Arbeit noch nicht fertig, d.h. dass bis jetzt alles noch unklar ist. Wir werden, wenn der Patologe seine Arbeit abgeschlossen hat, und nach Absprache mit den Eltern, eine Erklärung zum Unfall abgeben.
Es tut mir leid, falls ich mit dem Bericht Panik verbreitet haben sollte. Wir informieren euch, sobald alles einwandfrei geklärt ist.
Antwort von Steffen am 24.09.2002 - 09:08
Tobias Jänichen !! Ich würde so tragisch wie diese Sache hier auch ist mit voreiligen Behauptungen und Schlüssen sehr Vorsichtig sein. Denn das was du hier geschrieben hast ist Panik-mache nichts anderes !! Sorry
Antwort von Gunther am 24.09.2002 - 09:24
Hey Steffen,
ruhig Blut, Panik sollte so was ja nun nicht auslösen!!! Aber manchmal werde ich schon Ohnmächtig wenn ich einige Diskussionen hier lese, wobei diese eindeutig ausgenommen ist.

Tobias,
ich denke Du machst es richtig wie Du mit den Unfall-Infos umgehst.

Gunther
Antwort von "PINKY the navigator" am 24.09.2002 - 10:33
Vote für Gunther! (wiedermal??!!)
Sorry Steffen, aber die wenigsten Berichte, die hier zu lesen sind sind Abschriften von amtlich beglaubigten Dokumenten.
Es geht in diesem Forum darum, alle(!) Taucher auf alle möglichen Gefahren hinzuweisen. (eben auch durch Unfallberichte, die nicht immer in letzter Konsquenz das Leben kosten müssen) Hier aber leider mit dem tragischen Verlust eines Lebens. Aber die Wirksamkeit dieser "Unfallberichte" wird durch solche Resonanzen, wie auch von dir bestätigt. Soll heissen, auch du bist sensibilisiert worden für deine Frau und/oder Freundin ;) für den See und wieder einmal für das Tauchen selbst.
Dies allein ist schon eine positive Wirkung für Alle, und den von uns ausgeübten Sport. Also bitte, mässige dich mit den Anschuldigungen der Panik-mache wir sind hier schliesslich kein Boulevardblatt, und niemand schreibt so etwas aus Sensationssucht.

Viele Fragen im Leben beginnen mit Warum,
viele Antworten im Leben beginnen mit Weil.
Auf die wichtigsten Fragen im Leben hat der Mensch bis heute keine Antworten.

Mein herzliches Beileid an die Eltern.
Antwort von Gunther am 24.09.2002 - 10:42
Hy Pinky,
find ich ja nett, dass Du mich immer wählst, sollte es vieleicht mal als Bundeskanzler probieren....
Antwort von Steffen am 24.09.2002 - 10:47
ok ich denke jetzt geht es wieder los so wie immer deshalb Tschüß !!
Antwort von "PINKY the navigator" am 24.09.2002 - 11:52
????????????????????????
@steffen
Was ist los?
Erzähl mal was du hast? 8-O ich hab´nämlich keine Ahnung, was dich jetzt veranlasst hat so zu reagieren.
Antwort von Birgit Skrzypczak am 24.09.2002 - 12:19
Hallo,

als Taucherin mit 60 Tauchgängen interessiert mich natürlich auch, ob ich als Frau besonders ohnmachtgefährdet bin. Ob das ein Gerichtsmediziner herausfindet?
Was sagen denn die Ärzte, die dieses Forum lesen?
Ich würde mich freuen, hierzu was zu hören.

Den Angehörigen und Freunden mein herzliches Beileid.
Birgit Skrzypczak
Antwort von Gunther am 24.09.2002 - 12:52
Hallo Birgit,
bin kein Arzt, habe aber mal in Literatur etc. gewühlt. Soweit ich es beurteilen kann, gibt es keine signifikanten Unterschiede. Oder wie ein Notarzt es mir gegenüber ausdrückte, wer trocken Ohnmächtig wird, wird es auch naß (ok, der wußte nichts von Tockentauchen.)
Poste doch mal Deine Frage im med- Forum, da sind die Fachleute eher als hier.
Antwort von Steve am 24.09.2002 - 19:17
Hallo,

Ich kenne Yvonne schon seit langem, wir waren in der selben "Clique". Insofern hat dieser Unfall für mich sicher eine besondere Note.

Zunächst gilt den Eltern und Yvonnes Schwester mein Beileid!

Nun zum Unfall selbst. Ich war wie die meisten hier nicht dabei, habe also nur Infos aus sekundären Quellen. Was ich aber bisher gelesen habe, erzeugt (mild ausgedrückt) einige Emotionen. Ich tauche seit 1997, habe (erst) ca. 100 Tauchgänge. Nach meiner Meinung hat jemand nicht BEREITS 10 Tauchgänge, sondern ERST. Er ist Anfänger!! Egal ob als OWD oder AOWD!! "Stil" hin oder her!! Erfahrung im Umgang mit Gefahren und im Verständnis des eigenen Körpers beim Tauchen kommt nicht mit der Ausbildung, sondern mit viel PRAXIS! Auf Anfänger muss einfach besonderes Augenmerk gerichtet werden und das ununterbrochen!

Zum Zweiten ist es mir unverständlich, wie in einem Binnensee jemand von "einer Sekunde zur anderen" verschwinden kann!? Und diese Frage muss man wohl doch den Buddies stellen. Leute, achtet aufeinander!! Das ist nicht nur Ausbildungsgedöns, das ist die Lebensversicherung! Genau wie das Aufsteigen an die Oberfläche 1 Minute nach dem Verlieren des Partners. Dort ist im Zweifel ein im Flachwasser "abblasender" Automat sehr leicht zu identifizieren.

Verdammt, dieses Ereignis hätte eigentlich in die Rubrik "gut diese Situation erlebt zu haben" gehört. Als Situation nämlich, die man gemeinsam gemeistert hat! Als Erfahrung, die man gesammelt hat.

Niemand sollte diesen Beitrag als Schuldzuweisung betrachten. Es geht mir darum das grundsätzliche Thema "Buddy sein" in die Köpfe zu rufen. Und auch das Thema "Erfahrung".
Antwort von Ralf Steffen am 24.09.2002 - 23:29
Ich lese die Berichte über Tauchunfälle regelmäßig, um zu lernen, meinen schönen Sport für meine Partner (meist meine Ehefrau) und mich noch sicherer zu gestalten.
Da hier die Eltern der verunglückten Yvonne mitlesen, Fragen haben und nach Antworten suchen, versuche ich vorsichtig, meine Einschätzung von neutraler Seite abzugeben.

Die Entscheidung, zu tauchen oder Tauchen zu lernen, ist m.E. nicht unvernünftiger als zu surfen oder zu turnen. Jeder Sport birgt ein gewisses Risiko in sich.
Durch Ausbildung, Gespräche, durch Erfahrung oder durch ein solches Forum versuchen wir, die Risiken zu minimieren, wohl wissend, dass Risiken nie völlig auszuschließen sind. Ein Leben ganz ohne Risiken ist auch nicht lebenswert.
Grundsätzlich ist ein Taucher für sich selbst verantwortlich und das reicht in den meisten Fällen auch aus.

Da wir uns als Taucher in einer Umgebung bewegen, für die wir eigentlich nicht "gebaut" sind, hat sich das Buddy-System als Mittel zur weiteren Risikominimierung entwickelt.
Dieses System der gegenseitigen Beobachtung und Hilfe kann aber auch keine vollständige Sicherheit gewährleisten.
Seien wir doch mal ehrlich zu uns selbst. Wer guckt denn schon alle 5 Sekunden zu seinem Tauchpartner? Schon 15 Sekunden können in einem tragischen Fall (Ohnmacht, verschluckt/Stimmritzenkrampf, Schlaganfall ...) im Binnensee mit schlechten Sichtweiten ausreichen: Wo ist er/sie? Zurück und suchen oder sofort auftauchen? Ist die Flosse vor mir mein Partner oder gehört er zum anderen Team? Aufkommende Panik, Angst vor Fehlentscheidungen ... und weitere Sekunden sind verstrichen.

Ich persönlich kann, ohne genaue Umstände zu kennen, nicht mahnend den Finger heben und vermutlich selbst dann nicht, wenn ich dabei gewesen wäre.
Ich kann nur für mich selbst daraus lernen, noch mehr als bisher auf meine Partner zu achten, insbesondere dann, wenn die Umstände (Sichtweiten, mangelnde Erfahrung, unbekannte oder schwierige Situationen) es erforderlicher erscheinen lassen.
Ich kann ganz allgemein aus Tauchunfällen lernen, aufmerksam zu bleiben und Notfallsituationen zu trainieren, auch wenn es hundertmal vorher einfach nur schön und unproblematisch war.

Ralf
Antwort von Christian am 25.09.2002 - 07:39
Ich kann für mich aus Berichten wie von diesem schrecklichen Unfall eines so jungen Mädchens in einem laut einhelliger Meinung für Anfänger geeigneten Gewässer nur zwei Schlüsse ziehen, von denen der zweite leider noch sehr unpopolär ist.

Als TL versuche ich meine Schüler und Ausgebildeten so lange wie möglich zu begleiten, nicht nur die Pflichttauchgänge sondern auch darüber hinaus möglichst viele Übungstauchgänge in mir sehr gut bekannten und relativ seichten Gewässer zu absolvieren um den neuen Tauchern möglichst viel Praxis mitzugeben. Da ich meine Tätigkeit als Hobby und nicht als Brotberuf ausführe kann ich mir das auch ohne Probleme erlauben.

Für mich selbst als Taucher ist es wichtig alleine unter Wasser zurecht zu kommen. Auch wenn ich in der Gruppe tauchen gehe, so plane und denke ich als ob ich alleine Tauchen ginge. Gerade bei Solotauchern habe ich erlebt, dass sie sich viel genauer auf den Tauchgang vorbereiten, einTauchgang in der Gruppe kann schnell mal besonders unerfahrene Mittauchern dazu verführen nicht alles und jedes Detail doppelt zu kontrollieren, denn man glaubt sich ja in der Sicherheit der erfahrenen Taucher.

Aber das alles kann kein Trost sein für jene, die zurückgebleiben mussten und nicht verstehen können warum das geschehen musste. Wenn schon sonst kein Sinn in diesem Unfall gefunden werden kann, dann wird er zumindest viele Taucher in diesem Forum dazu ermahnen noch vorsichtiger zu sein, besonders mit neuen Tauchern, die voll Begeisterung für diesen schönen Sport vertrauensvoll ihr Leben in die Hände ihrer Tauchlehrer legen.
Antwort von Christiane Jurick am 25.09.2002 - 09:53
Hallo liebe TaucherInnen

ich hatte die o.a. "Weisheit", Frauen würden beim Tauchen häufig ohnmächtig, als Anfrage an DAN weitergeleitet. Die Antwort ist - wie von mir bereits erwartet - das das Quatsch ist! Wer den genauen Text von Dr. van Laak haben möchte, kann sich natürlich bei DAN oder bei mir direkt melden.

Also liebe Frauen, weiterhin viel Spass beim Tauchen und lasst Euch von solchem Unsinn nicht verunsichern.

Als DAN-Mitglied kann frau übrigens auf all die neuesten Forschungsergebnisse und die Erfahrung der Fachleute "zugreifen" UND ist zudem noch versichert.



Antwort von stefan am 26.09.2002 - 21:26
@Tobias Jänichen

Der Tod dieser jungen Tauchanfängerin kann nur den Sinn haben andere Taucher, die Anfänger mitnehmen, zu höchsten Wachsamkeit zu mahnen.

Einige haben durchaus richtig darauf hingewiesen das eine Taucherin mit 10 TG absolut noch keine ausreichende Erfahrung besitzt um eigenverantwortlich zu tauchen. Sie begibt sich vertrauensvoll in die Hände von erfahrenen Tauchern und muss sich auf deren Aufmerksamkeit und Kompetenz absolut verlassen können. Es sollte sich die Person mit der höchsten Erfahrung für Yvonne verantwortlich gefühlt haben.

Diese Person wird Ziel staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen werden. Eine Aussage mit dem Inhalt das Yvonne plötzlich verschwunden war und das dieses verschwinden erst beim Ausstieg bemerkt wurde wird vermutlich nicht ausreichen um die Untersuchung einzustellen.

Die Aussage, das dieses oder jenes plötzlich geschah lässt auf eine hoffnungslose Überforderung des Betreffenden mit der Situation schliessen. Genausowenig wie ein Auto plötzlich ins schleudern gerät, verschwindet eine Taucherin, die ich als Buddy mitgenommen habe nicht plötzlich.

Sonderbar erscheint mir auch die Theorie mit den häufig ohnmächtig werdenden Taucherinnen. Ich habe schon diverse Tauchmedizin Seminare besucht auf denen ich nie eine solche Theorie zu Ohren bekommen habe.

Schliesslich wundert mich die Gruppengröße. Eine Vierergruppe im losen Verband mit einer absoluten Anfängerin ist inakzeptabel. Zwei Zweiergruppen währen O.K. gewesen.

Vor einigen Jahren hat sich ein ähnlicher Unfall in Hemmoor zugetragen. Dort ist eine Anfängerin in einer lockeren siebener Gruppe genauso plötzlich verschwunden. Sie wurde auf ähnliche Weise in einer Tiefe von 30 Metern gefunden. Sie war frisch gebackende OWDlerin und hatte 15 TG Erfahrung.

Hier stimmt doch etwas in der Ausbildung oder im Verantwortungsbewustsein der Verantwortlichen Buddys nicht.

Jedenfalls muß ich so ziemlich alle Deine Aussagen anzweifeln und hoffen das andere Anfänger sie nicht ernst nehmen, damit uns weitere Unfälle dieser Art erspart bleiben.

So leid es mir für die Angehörigen tut, Yvonne hätte bei einen aufmerksamen Tauchpartner wesentlich größere Überlebenschancen gehabt.
Antwort von Tina am 27.09.2002 - 07:54
Hallo Stefan,

habe gerade meinen OWD und CMAS* abgeschlossen. Denke Deine Einschätzung ist richtig. Auch ich müsste mich noch vollkommen auf meinen Buddy verlassen, da mir einfach die Erfahrung fehlt. Auch wenn ich jetzt nach PADI mit einem anderen OWD tauchen dürfte, würde ich dies nicht tun. Finde die Regel von CMAS (****) besser und für den Anfänger auch sicherer. Für Yvonne tut es mir sehr leid.
Antwort von olli33 am 27.09.2002 - 17:29
@Tina
Vor zwei Wochen viel mir bei einem Tauchgang nicht mehr ein wie ich meinen
Automaten ausblase.(Munddusche)
Es klingt verrückt,aber die zehntel sek. die ich
zum überlegen noch gebraucht hätte fehlten.
Sowas kann überall und jedem passieren ,egal wieviel Tauchgänge,bei welcher Organisation gelernt und es wer EGAL wer dabei gewesen wäre.
Auch ein AOWD mit mehr Erfahrung wüßte nicht
was er tun sollte.Und außerdem habe ich z.b. auf PADI-Tauchbasen noch nie erlebt das 2 OWD`s alleine tauchen durften.
Trotzdem ist es komisch das man bei einer Sicht von mind.4m seinen Partner verliert.
Es gibt uns hoffentlich allen zu denken!
Bei meinem letzten roten Meer-Trip sah ich auch eine Frau alleine auf offener See treiben. Ihr Guide und 5 ander Taucher waren schon abgetaucht.
Den ist nach 1 Stunde noch nicht auggefallen das die Frau fehlte.
In diesem Sinne,paßt auf euch auf.




Antwort von Andreas Ploch am 27.09.2002 - 22:40
Ich möchte keine Spekulationen über die Ursache des tragischen Tauchunfalles anstellen, sondern nur einige Dinge anmerken.

Auch mir ist nicht bekannt, dass Frauen unter Wasser häufiger ohnmächtig werden. Einer diesbezügliche Veröffentlichung sehe ich mit Spannung entgegen.

Der Hergang des Tauchunfalles spiegelt leider einen oft beschriebenen Ablauf von tödlichen Tauchunfällen wider: während des TG alles o.k., doch beim Auftauchen fehlt plötzlich ein Buddy, der anschließend ohne Atemregler im Mund bewusstlos oder bereits tot auf dem Grund des Gewässers gefunden wird; weiterer Verlauf: die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt "Tod durch Ertrinken", die Untersuchung des Tauchgerätes lässt keinerlei technischen Defekt erkennen, der Tank ist ausreichend gefüllt.

Was kann dazu führen, dass ein Mensch ertrinkt, der eben noch gesund und ohne erkennbare Probleme einen Tauchgang fast beendet hat?
Eine mögliche Antwort (nochmals bemerkt, keine Spekulation über die Ursache dieses Unfalls):
Aufgrund der bei Tauchanfängern oft festzustellenden Überbleiung, wird mittels Tariermittel nicht genug Auftrieb hergestellt. So wird der Taucher dazu verleitet, durch tiefes Einatmen zusätzlichen Auftrieb zu gewinnen. Infolge des Aufstieges und des sinkenden Umgebungsdruckes dehnt sich das Lungenvolumen weiter aus (bekanntes Boyle-Mariott`sches Prinzip), was zur Kompression der großen Hohlvenen im Mediastinum (Mittelfellraum) führt, ohne dass eine Lungenschädigung stattfindet. Die Folge ist eine schwere Kreislaufstörung, evtl. sogar ein plötzlicher Kreislaufstillstand, und innerhalb von Sekunden kann es zur Bewusstlosigkeit kommen. Durch die folgende Muskelerschlaffung fällt nun erstens der Atemregler aus dem Mund und zweitens wird durch die Elastizität der Lungen und des Brustkorbes die Luft wieder aus den Lungen gedrückt, wodurch der Taucher Abtrieb bekommt und zu Boden sinkt...

Das zusätzliche Problem liegt darin, dass ein evtl. unerfahrener Buddy eines noch unerfahrenen Tauchers nicht damit rechnet, dass auf den letzten Metern noch ein ernsthaftes Problem auftritt. Aber eben die letzten fünf bis drei Meter beim Auftauchen sind die kritischsten. Speziell dieses Problem findet m.W. bislang bei keiner Tauchorganisation Berücksichtigung.

Unabhängig von der Unfallursache sollte uns der tragische Unfall daher lehren, einen unerfahrenen Buddy nicht aus den Augen zu lassen und erst recht nicht während der eigentlichen Auftauchphase.

Andi
Antwort von Thorsten F. am 28.09.2002 - 11:29
Hallo Andi,

vielen Dank für diesen interessanten Beitrag. Beim nächsten Auftauchen werde ich daran denken!

Viele Grüße

Thorsten
Antwort von stefan am 28.09.2002 - 16:34
Es ist doch wie Andreas Ploch schreibt, jeder kann aufgrund vielfältiger Ursachen unter Wasser das Bewustsein verlieren. Der Schweizer Tauchmediziner Prof. Bühlmann ergänzt die Ursachen noch durch Bewustseinsverlust wegen bevorstehender Erkrankung.

So etwas kommt nun glücklicherweise nicht allzu häufig vor, jedoch muß man trotzdem immer damit rechnen.Das ist einer der Gründe für das Buddsystem.

Wir tauchen immer nur in Zweiergruppen, wobei ich außerordentlichen Wert darauf lege, das der Partner immer zu sehen oder zu spüren ist und der Abstand ohne Luft leicht überwunden werden kann.

Bei schlechter Sicht ist selbstverständlich enger Körperkontakt und auch Händchen halten angesagt.Ganz neue Anfänger nehme ich zunächst nur in mir sehr gut bekannten, flachen Gewässern, mit sehr guter Sichtweiten, mit. Ich lasse sie auch keine 10 Sekunden aus den Augen.

Ich selber habe derzeit 170 TG und bezeichne mich selber auch noch als Anfänger. Mein Ausbilder hat mehr als 3000 TG und könnte deshalb als Fortgeschritten bezeichnet werden.

Obwohl ich, zumindest was Wasser und Tauchen betrifft, ganz bestimmt keine Angsthase bin rufe ich mir vorm Tauchen immer wieder die Probleme ins Gedächtnis zurück. Je nach Gewässer gibt es unterschiedliche Risiken, auf die man sich vorbereiten sollte.

Es gibt beim Tauchen zwei Unfallschwerpunkte. Zum einen sind sehr häufig Anfänger mit Erfahrungs- oder Ausbildungsdefiziten, wie Yvonne betroffen und zum anderen Erfahrene und gestandene Tauchlehrer die aufgrund von Selbstüberschätzung Fehler begehen, die kein Anfänger machen würde.

So traurig dieser diskutierte Unfall auch ist, er bietet allen von uns die Chance die offensichtlichen Fehler der Gruppe zu erkennen und die entsprechenden Schlüsse daraus zu ziehen.
Antwort von Harry am 28.09.2002 - 21:00
Zu diesem TU wurde viel geschrieben, auch viel Blödsinn. Frauen haben beim Tauchen Ohnmachtsanfälle. Yep, und alle Frauen leben noch auf Bäumen. So etwas zu behaupten ist Quatsch.
Mit 10 TG ist man noch Neuling und braucht besondere Aufmerksamkeit von den Buddies. Mich würde interessieren, wieviel TG die Tauchpartner hatten, besonders der Gruppenführer. Eine Gruppe zu viert zu führen ist schon ziemlich anspruchsvoll, zumal noch unerfahrene Taucher dabei waren. Niemand verschwindet von einer Sekunde auf die andere. Den Verlust erst beim Ausstieg zu bemerken lässt viele Spekulationen zu, auch unerfreuliche. Also wie sah es denn aus mit der Erfahrung der anderen?????
Antwort von Sebastian Deußer am 29.09.2002 - 16:40
Hallo Leute,

ich lese erst seit kurzem dieses Forum und bin genauso ein Anfänger mit nur 17 TG. Da meine Freundin genauso eine Anfängerin ist wie ich sie hat nur 15 TG bestehen wir immer darauf, wenn wir zusammen tauchen gehenn, das wir als Buddy Team eingesetz werden. Auf den Basen werden wir immer etwas komsich angeschaut, weil wir Hand in Hand tauchen, aber wir beide finden das einfach sicherer. Auch wenn wir im Verband mit mehreren Tauchern tauchen, bleiben wir zusammen. Ich achte hierbei auch meist auf die andern Taucher um uns herum, weil es auch mal sein kann, das ein Buddy Team vor uns nicht auf einander achtet. Ich finde wenn man in einer Gruppe von mehr als zwei taucht sollte man vielleicht am Rande auch auf die anderen Buddy Teams achten. Der Sicherheit einfach. ICh bin auch der Meinung, das man sich ein Schüttelstab oder Hammerhead oder ähnliches zulegen sollte um auf sich aufmerksam zu machen.
In diesem Sinne allzeit gut Luft.

Mein Beileid den Angehörigen gilt den Angehörigen
Antwort von tauchtnix am 29.09.2002 - 17:52
Tut mit leid, aber ich kann euch nicht voll und ganz zustimmen. Erstens wäre es sicherer, wenn ein Anfänger mit einem Erfahreneren taucht und zwei Anfänger zusammen und zweitens ist Händchenhalten zwar in beklemmenden Situationen beruhigend aber gerade als Anfänger solltet ihr eure Hände doch in der Nähe der Ausrüstung haben. Lärm machen bringt meiner Ansicht nach nur eine trügerische Sicherheit. Auf die anderen Taucher achten ist zwar grundsätzlich gut, aber wenn in zweier-Gruppen getaucht wird, was ich immer für das beste halte, sind sich nur die beiden verantwortlich. Viel Spass weiterhin beim tauche.
Antwort von tauchtnix am 29.09.2002 - 17:55
der obige Beitrag ging an Sebastian und am Ende der zweiten Zeile sollte es nicht und sondern statt heißen.
Antwort von Birgit Skrzypczak am 29.09.2002 - 19:42
Hallo Sebastian,
ich war als blutiger Anfänger in der dankenswerten Situation, dass mein (Tauch-)Partner Divemaster ist (fühle mich mittlerweile "nur" noch als Anfänger). Der allerdings kein Freund von Händchen halten ist (außer bei Dunkelheit und dann auch nur am Jacket festhalten). Wie sollte er auch in einer Notsituation reagieren können, wenn ich mich möglichst in Panik an ihn klammer? Ich fühl(t)e mich deutlich sicherer, wenn meine Tauchpartner viel Erfahrung haben. Und in den Tauchbasen, wo wir gerne tauchen, würden grds. nicht zwei so unerfahrene Taucher zusammen tauchen. Schön, wenn du mit so wenig Tauchgängen aber schon in der Lage bist, auch auf andere ein Auge zu haben. Gut Luft euch beiden.

Gibt es schon nähere Informationen zu der Ursache des Unfalls?
Birgit Skrzypczak
P.S. Danke an Christiane für die Info! Fing schon an mir Sorgen zu machen.
Antwort von Jessica am 29.09.2002 - 19:52
ausserdem... wer im warmen oefters taucht hoert dauernd irgendwelche nervigen rasseln oder hupen... grrr.... gerade letztere gehoeren fuer uw verboten. das bewirkt bei mir nur eins: tauch ich in gruppe mit guide, seh ich den an, ob er rasselt, weil er was gesehen hat. wenn nicht kuemmert mich das gerassel nicht weiter. und ansonsten hat mein vorredner in allen punkten recht!! taucht mit wem erfahrenen und haendchen halten ist auch nicht der weisheit letzter schluss. obwohl es euch vom rudern abhaelt, der klassischen anfaegerbewegung
Antwort von Sebastian Deußer am 29.09.2002 - 20:00
An tauchtnix und Birgit,
ich gebe euch schon in Recht, wegen des Händchen haltens, allerdings meine Freundin will es und fühlt sich dabei sicherer. Das liegt wahrscheilnich daran, das sie bisher "nur" mit mir getaucht ist und bisher noch keine Erfahrung mit anderen hat. Ich bin allerdings schon mit anderen getaucht und bin darin etwas offener. Ich denke mal das mit dem Hänchen halten wird sich mit der Zeit legen. Wir halten uns auch nicht den ganzen Tauchgang an der Hand. Als wir beide das erste mal im Meer waren (mit Guide) hielten wir uns eine Zeitlag an den Händen, welches sich mit der Zeit aber auch nur in eine leichte Berührung änderte.

Das mit den Krachmachern war auch nur gedacht als Notsignal. Nicht wie andere es nutzen um ständig damit zu nerven.

Allzeit gute Luft
Antwort von Buddy am 30.09.2002 - 10:20
Meine Anteilnahme gilt den Eltern und Verwandten.
zum Thema Buddies:

Wir tauchen relaxter mit Buddyline.
Aber nicht immer...((450TG))

ich denke hierüber wieder nach..

Buddy
Antwort von Ralf Honnef am 05.10.2002 - 05:10
Mein beileid an die Familie der verunglückten Taucherin.
Leider stelle ich auch fest das immer weniger taucher das Buddy-System praktizieren. Ich habe selbst erlebt das meine aufforderung den Buddy-Check durchzuführen mit der Frage gekontert wurde ob ich das nicht selbst könne......
Ich habe den eindruck das bei der Ausbildung die Sicherheit nicht ernst genommen wird. Wer macht schon gerne theorie.
Zu dem aktuellem Unfall:
einer derartig unerfahrene taucherin ohne zugeteilten erfahrenem Taucher(min.Rescue) in ein gewässer mit nur 4m Sicht tauchen zu lassen halte ich für den Hauptfehler. das gilt meiner meinung nach aber auch für erfahrene taucher.
Antwort von Hans-Peter am 05.10.2002 - 18:38
Meine Anteilnahme gilt den Eltern und Verwandten.
zum Thema Buddies u. Ausbildung.
Ich selbst habe meine Ausbildung bei Padi gemacht( OWD, AOWD, ) inzwischen habe ich 120 TG, ca. 70 in diesem Jahr, den "Rescue" möchte ich erst beginnen wenn ich genügend Erfahrung habe.
Denn der Titel alleine machts nicht. Bei Padi ist man mit ca. 20 TG Rescue ( Rettungstaucher ), da hab ich so meine Bedenken und bei den anderen Verbänden siehts nicht viel besser aus. Leider versuchen viele Taucher so schnell wie möglich die Titel zu sammeln und sind sich über die Verantwortung die sie tragen nicht bewußt und verfügen auch nicht über die nötige Praxis um in Notsituation wirklich helfen zu können. Leider wird die auch von vielen Tauchschulen hingenommen.
Man sieht es an der Aussage von Sebastian, er glaubt, er könnte auf sich und seine Freundin und auch noch andere aufpassen. Stefan das ist leider eine Selbstüberschätzung, sucht euch erfahrene Taucher und taucht mit ihnen.
Erst heute hat mich ein Bekannter ( frischer CMAS * Taucher ) gefragt, nimmst du mich mit zu den Hechten ( Quelltopf 3-4 m Wassertiefe, mit ca. 1m Algenteppich ), ich kann auch schon super tarieren.
Ich glaube sehr viele Tauchunfälle, passieren aus Selbstüberschätzung, oder weil man sich keine Blöse geben will und Tauchgänge mitmacht denen man nicht gewachsen ist.
Antwort von Sebastian am 05.10.2002 - 19:40
Ich sagte nicht, das ich auf mich auf meinen Buddy und noch auf andere aufpassen könne. Ich bin der Meinung, das man auch auf andere Buddy-Teams achten sollte und nicht nur auff sich. Ich habe es im Mittelmeer gesehn, wo ich mit meiner Freundin unter einem Guide getaucht bin und dort ein Budddy Team einer anderen Basis gesehen habe, welches ca 20 Meter von einander entfernt waren. Man sollte natürlich haupstächlich auf sich und seinen Buddy achten, aber man sollte nicht mit scheu Klappen tauchen. Ich war heute mit einem Divemaster 1000 Tg unterwasser und deser sagte zu mir, es sei in Ordnung auf sich und andere zu achten, weil es sicher ist.

Allzeit gut luft
Antwort von Eltern am 21.10.2002 - 21:05
Eltern haben diese eMaile erhalten Kommentarlos:

Betreff: Re: Tauchurlaub, -Der Adrenalinkick mit Walhaien! Reizt dich das?
Absender: Guenter Grumbach
Empfänger: 520007527238-0001@T-Online.de
Datum: 21. Oct 2002 03:28


- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - --------------------------------------------



> du hast ja ne ausgesprochen gute Umgangssprache.\
Ich bin begeistert von Dir.
>
> "Guenter Grumbach" <ihongtiki@gmx.net> schrieb:
> >
> > Hallo Tauchfreunde,
> >
> > Ihr :
> > denkt über ein neues Tauchziel nach
> > seid mitten in der Urlaubsvorbereitung für Dezember oder nächstes Jah
> r,
> > kennt Ägypten in und auswendig,
> > habt schon "fast alles" gesehen außer Walhaie,
> > das Mittelmeer ist kalt, die Karibik zu teuer, Thailand überlaufen,-
> > Asien wäre ja schon nicht schlecht,
> >
> > wie wärs dann mit uns? Hier klicken
> >
> >
> > Wir:
> > haben "fast alles" und die Walhaie dazu.
> >
> Arschloch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
> !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
> >
> > Tauchurlaub, warum nicht mal bei uns?
> >
> >
> > Gute Gründe Euren Urlaub bei uns zu verbringen.
> >
> > Hier klicken
> >
> >
> > Unsere Preise:
> > Hier klicken
> >
> >
> > Tauchen: UW - Fotos
> >
> > Hier klicken
> >
> >
> > mehr Info´s gibts unter:

Antwort von Andy am 21.10.2002 - 21:28
...diese Mails sind Werbeschrott, die Sender holen sich die Adressen aus verschiedenen Webseiten.. hatte selber auch solche Mails bekommen. In Eurem (Eltern) Zusammenhang allerdings wirklich peinlich.
Antwort von StefanO am 29.10.2002 - 19:10
Ich möchte mich den hier schon vielfach bekundeten Beileidsäußerungen anschließen.
Davon abgesehen, und ich lese viel Tauchliteratur-auch Medizinfachbücher, ich habe noch nie etwas davon gelesen, daß Taucherinnen ein höheres Ohnmachtsrisiko tragen als Taucher. Wenn das so wäre hätte ich meiner Tochter nicht erlaubt, mit ihren 12 Jahren einen Tauchschein zu machen.
Es gibt allerdings schon einen Unterschied zwischen Männern und Frauen bei den Tauchunfällen! Männer verunfallen mehr durch Selbstüberschätzung, Frauen verunfallen mehr weil sie zu wenig trinken. Abgesehen von der Masse der Tauchunfälle, die auch beide Geschlechter etwa gleich häufig trifft, die durch Technikprobleme, mangelnde Tauchgangsbesprechung, ungünstiges Tauchprofil, fehlende direkte Partnereinteilung bei Großgruppen (Gruppen mit mehr als 3 Tauchern) etc. entstehen.
Also, immer gut Luft, achtet gut auf Eure Partner
und viele schöne, ruhige Tauchgänge

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