TU Kulkwitzsee 25.5.? Abgesandt von Armin am 26.05.2003 - 00:18:
Folgende Info kommt von Andreas:
Am 25.5. habe ich am Kulkwitzer See bei Leipzig einen Rettungseinsatz beobachten können. Es handelte sich offenbar um einen Tauchunfall. Weiß jemand mehr darüber?
Antwort von Fee am 26.05.2003 - 09:56 Ja, ich war auch am Kulki und als ich ankam, war ein Taucher so in etwa 30-40 m Entfernung vom Ufer und dort wo er war, lag der andere Taucher unten. Es ist dort nicht sehr tief ca. 4-6 m. Er hatte ihn gefunden, ich weiß nicht, warum er ihn nicht gleich hochgeholt hat. Da sind erst einpaar Taucher hingeschwommen und haben ihn raus geholt und eh sie ihn dann hatten und wiederbeleben konnten, waren dann schon ca. 20 min vergangen und ich weiß auch nicht, wie lange er dort schon unten lag. Die Rettungskette hat gut funktioniert. Es war alles da, Sanitäter, Notarzt, Feuerwehr und Hubschrauber. Es soll eine Gruppe gewesen sein, die hatten gerade ihre Rescue-Ausbildung abgeschlossen. Den verunglückten Taucher soll es schlecht geworden sein und er ist dann alleine raus. Das war echt ein Fehler, die ganze Gruppe hätte raus gemußt bzw. einer hätte wenigstens mit ihm austauchen müssen (Buddysystem), wenn es ihm schon schlecht ist. Sie sollen fertig gewesen sein mit der Ausbildung und was man da lernt über die Bergung und Rettung... im Ernstfall sieht es doch immer anders aus, als in einer Übung.... mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen und Hinterbliebenen.
Antwort von Olaf am 26.05.2003 - 10:09 Muss ja`n toller Rescue-Kurs gewesen sein, wenn das Gelernte schon während des Kurses vergessen wird...
Hauptsache, es gibt ein tolles Plastikkärtchen und alles ist easy und fun...
Sollte an den Verbandsdiskussionen doch was dran sein ???
Antwort von toerti am 26.05.2003 - 10:12 Habe ich richtig verstanden, dass der verunfallte Taucher zu den Rescue-Leuten gehörte???
Wenn ja, was haben die dann in dem Kurs gelernt?
Ich kann mich an meine Ausbildung erinnern, wo meine TL mich u. a. für solche Dinge sensibel gemacht hat.
Keine Verbandsdiskussion, lediglich eine Diskussion über die jeweilige Qualifikation des TL! Die ist verbandsunabhängig!
Gruß,
toerti
Antwort von peter am 26.05.2003 - 10:31 hallo !
ich war auch am 25.05.03 am kulki.
allerdings hatte ich folgendes direkt von der basis erfahren.
ein männlicher taucher mitte 40 wollte nicht allein tauchen und schloss sich zwei anderen an.
wärend des tauchgangs hatte er probleme mit dem inflator, und musste zurück. die beiden anderen setzen ihren tachgang fort. sie waren schon vor dem entdecken des verunglückten einige zeit zurück was angeblich ihre bereits angetrockneten anzüge verrieten./(Gerücht: sie hätten sich nicht nach dem zurückgelassenen dritten erkundigt)
2 weitere taucher fanden dann den verunglückten, wovon einer an der stelle blieb und der andere zum ufer schwamm und hilfe holte.
ich schätze mal das 1-2 stunden mehrere helfer den geborgenen mit decken abschirmten bis er dann abgeholt wurde.
viel polizei, rettungswagen, kripo, staatsanwalt usw.
also einfach mal 4 taucher welche sich nicht korrekt verhielten und meiner meinung zur rechenschaft gezogen werden sollten.
zumindest die, die den taucher zurückliesen, haben jetzt ihr leben lang einen menschen auf den gewissen, dafür, das sie ihren tachgang nicht abbrechen wollten.
(eine gruppe von rescue-diver-azubis war zur selben zeit im wasser)
Antwort von musher am 26.05.2003 - 10:48 @ Peter,
oki, die 2Taucher machten einen Fehle, der ihnen vermutlich ein Leben lang nachgeht.
Aber welche 2weiteren Taucher noch? Du sprachst kurz von 4 - was für einen Fehler macten die?
Antwort von kay wopersnow aus hamburg am 26.05.2003 - 11:18 der Unfall zeigt für mich einen weiteren wichtigen Grund das Solotauchen in den Verbänden zu "legalisieren". Allerdings wäre der verunfallte Taucher in diesem Fall vielleicht auch nicht versichert gewesen weil der Tauchgang trotz Unwohlsein begonnen wurde.
Interessant finde ich die Gleichgültigkeit der Mittaucher, die den verunfallten einfach alleine ließen, TAUCHE NIE ALLEIN gilt für mich solotauchenden spätestens ab dem Verlassen des festen Boden in das Wasser und natürlich auch zurück !!!
Antwort von peter am 26.05.2003 - 11:29 @ musher,
die anderen beiden, welche den verunglückten fanden, liesen den taucher am boden liegen.
meiner meinung hätten sie gleich reagieren müssen und in sofort aus "nur" 3-4 metern tiefe bergen sollen.
die zeit von der entdeckung bis zur bergung dauerte dadurch viel zu lang.
ich denke, selbst der versuch als "nicht-rescue",
aus dieser tiefe den BCD vorsichtig mit luft zu füllen und den verunfallten an die oberfläche zu begleiten, ist nicht zu viel verlangt, da sie zu zweit waren.
es hätte viele minuten wertvolle zeit gespart.
niemand weiß in dem moment ob der jenige 10 sekunden oder 10 minuten am grund liegt.
wäre ich an stelle derer die ihn gefunden haben, würde ich mir im nachhinein vorwürfe machen.
so habe ich mich entschieden mich noch sehr genau zu informieren wie ich mich in solchen fällen richtig zu verhalten.
Ich stimm Dir voll und ganz zu. Wenn es sich so zugetragen hat, waren die beiden in der Pflicht, dem "gefundenen" Taucher sofort zu Helfen, wie bei jedem anderen Unfall (z.B. Straßenverkehr) auch. Selbst wenn der verunfallte bei dem Rettungsversuch einen Lungenriss erlitten hätte, hätte sein Leben u. U. gerettet werden können.
die 2 haben sich also nicht nur vor Ihrem Gewissen zu verantorten sondern wahrscheinlich auch vor dem Staatsanwalt wg. unterlassener Hilfeleistung. Unwissenheit schützt eben nicht vor Strafe.
Wenn Du Peter in Zukunft wissen willst, wie zu handeln ist, dann empfehle ich Dir einen Rettungs-Tauchkurs incl. Erste-Hilfe bei einem Tauchlehrer Deines Vertrauens zu machen.
Save Diving
toerti
Antwort von Emanuel am 26.05.2003 - 12:19 Auch in diesem Forum macht sich ein Virus immer breiter: Ich weiß nix, aber ich red viel!
Und je weniger einer weiß, desto mehr muß er reden!
Und da wird jede Gelegenheit genutzt, auf Verbänden, Ausbildern und vermeintlichen Buddys rum zu dreschen!
Warum muß, wenn ein Taucher verunglückt, eigentlich immer ein anderer schuld sein? Oder ein Verband? Oder der TL, der ihn ausgebildet hat?
Wenn einer beispielsweise einen Infarkt hat und mit nem Auto vor die Wand brettert, ist dann der Fahrlehrer schuld, oder der Auto- bzw. Reifenhersteller, oder der ADAC? Oder vielleicht sein letzter Beifahrer?
Und warum müssen wir Deutschen immer gleich die Schuld bei jemand anderem suchen?
Antwort von toerti am 26.05.2003 - 12:28 @ Emmanuel
Gut, bei meinem ersten Beitrag habe ich spekuliert, dass aber auch so ausgedrückt. Wäre es in diesem ersten Scenario so gewesen, dass der Rerscue-Kurs beteiligt gewesen wäre, so hätte man den TL als direkten Ausbilder u. U. in Frage stellen können.
Klar ist auch, dass jeder brevetierte Taucher für sich selbst in erster Linie verantwortlich ist und die Risiken abschätzen muss und dann entscheidet, ob er den TG macht oder nicht. Gibst du mir da recht??
Antwort von Heiko am 26.05.2003 - 12:43 Mein Beileid den Hinterbliebenen!
Wenn der Taucher Probleme mit dem Inflator hatte, wollte er vielleicht nich das "teure" Blei wegwerfen um auftauchen und hat sich über Grund zurückgequält und dabei verausgabt. Der evtl. kaputte Inflator könnte auch der Grund sein, warum die Taucher, die ihn gefunden haben, nicht gleich mit hoch gebracht haben. Wenn man das Jacket/ die Weste nicht aufblasen kann, bekommt man einen evtl. auch noch überbleiten Taucher nur sehr schwer hoch.
die These hinkt...bereits im Anfängerkurs bekommt man beigebracht, wie man a) ein Jacket mit dem Mund aufbläst und b) wie man Blei los wird. Das kann man dann auch auf das Opfer übertragen, zumal der "Retter" (passt in diesem Fall ja nicht) auch noch ein Auftriebsmittel hat bzw. 2, da 2 Taucher ihn gefunden haben.
Antwort von peter am 26.05.2003 - 13:06 ich möchte mit mit den beileidswünschen an die hinterbliebenden dem heiko anschließen und für heute ausklinken.
Antwort von Michael am 26.05.2003 - 13:28 Ich bin einer der Teilnehmer dieses Rescue Kurses und will einige Dinge klarstellen. Richtig ist, das wir unseren Kurs gerade beendet hatten. Falsch ist, das der verunglückte Taucher zu unserer Gruppe gehörte. Als wir von dem Notfall erfahren haben, bin ich mit ins Wasser gegangen, um den Verunglückten zu bergen (ohne Gerät um Zeit zu sparen). Über der unglücksstelle warteten zwei Taucher, denen man "befehlen" musste abzutauchen. Als der Verunglückte oben war, haben wir (zwei Tauchen unseres Kurses waren inzwischen auch da) Ihn zum Ufer gebracht.
Die restlichen Teilnehmer unseres Kurses haben dann die medizinische Versorgung übernommen.
Fakt ist:
Als unser Kurs davon mitbekommen hat, lag der Tauchen schon ca. 20 Min im Wasser. WIR HATTEN KEINE CHANCE!
Antwort von Harry am 26.05.2003 - 16:23 Ich gebe Emanuel 100% recht!!!!
Erst wissen dan!! Laberen!!
Mein beileid an die Angehörigen.
Antwort von Heiko am 26.05.2003 - 17:52 @ Michael:
Kansst Du etwas über den Zustand der Ausrüstung des Verunfallten berichten? War der Inflator in Ordnung? Wieviel Blei (ca.) hatte er dabei. Habt Ihr bei der Bergung sein Blei abgeschmissen (Wird meines Wissens oft vergessen, (vorsicht Ironie: bzw. es ist ja so "teuer")). War noch Luft in der Flasche? Zustand der Automaten? ....
Gibt es schon Aussagen über die Todesursache?
Antwort von Michael am 26.05.2003 - 19:28 @Heiko
Laut dem Taucher der zuerst unten war, war der Inflatorschlauch nicht befestigt. Es waren noch 150 bar in der Flasche. Über den Rest der Ausrüstung könnte ich nur spekulieren.
Antwort von Peter am 26.05.2003 - 21:31 Nur schade, daß von all den "Sachverständigen" und "Augenzeugen" am Unfallort aktiv so wenig zu sehen war. Letzendlich waren es nur wieder ein paar Wenige (u.a. der so oft erwähnte Rescue-Kurs) die aktiv gehandelt haben. Aber der rest war wahrscheinlich schon mit "fachsimpeln" und "Meinung-bilden" beschäftigt
Antwort von OLLI 32 am 27.05.2003 - 01:15 Hallo!
Ich möchte erst mal mein Mitgefühl den Hinterbliebenen aussprechen.
@Heiko
Ich selbst war bei einem TU dabei.Ich habe dem Opfer pos. Auftieb verschafft und ca.150 m geschleppt.Kurz vor dem Ufer wurde erst der Bleigurt von anderen Helfern abgeworfen.
Zu keinem Zeitpunkt war der Wert des Bleigurtes
mir wichtiger als das LEBEN!!!!
Komm in diese Situation,überwinde dein eigenen Schock und mach alles richtig!!!
Ich habe an dem Tag nicht`s richtig gemacht.
Doch ,ich habe geholfen!!!
Antwort von musher am 27.05.2003 - 11:26 @ OLLI32, finde es doch oki, wenn der Bleigurt dran bleibt.
Nur MIT Bleigurt kannst Du samt Opfer in einer moderaten geschwindigkeit auftauchen.
Oki, an der Oberfläche hättest Du ihn evtl, beim drandenken gleich abschmeißen können, aber wenn das schleppen auch so geht, reicht es doch auch beim Ufer. So kann dann sogar der Bleigurt für weitere Untersucheungen immer noch sichergestellt werden.
Es sollte immer, soweit es OHNE weiteren Schden für das Opfer ist, die kommplette Ausrüstung mitgeborgen werden und sichergestellt werden.
@Peter,
es wäre interessant, was für eine Ausbildungsstufe UND Erfahrung die 2Taucher hatten, die den verunfallten gefunden haben.
Schließlich leiteten sie ja die Rettungskette ein, und waren somit NICHT ganz Unterlassend.
Kann mir sehr gut vorstellen, daß 2 frisch ausgebildete Taucher, die gerade ihren ersten Kurs hinter sich haben in so einer Lage schwer überfordert sind.
Deshalb wäre es auch sehr interesant zu wissen, was für eine Ausbildung/Erfahrung die 2 hatten.
Antwort von Matthias am 27.05.2003 - 12:57 Ob man helfen will oder nicht liegt nicht am Brevet, wenn man es Ihnen befehlen müsste, wie Michael sagte, dann liegt es an etwas ganz anderem. Auf 6-8m abzutauchen und ihn raufzuholen sollte für jeden Taucher möglich sein der in Besitz eines Brevets ist, wozu taucht man denn bitte mit einem Buddy wenn er einem nicht mal helfen kann wenn es drauf ankommt.
Mein Beileid der Familie und den Freunden des Tauchers.
Antwort von Heiko am 27.05.2003 - 13:09 @OLLI32
Da ich dieses Diskussionsforum auch als eine Möglichkeit zum Lernen aus Fehlern anderer sehe sollte mein Hinweis auf den Bleigurt keine Anklage sein, sondern darauf Hinweisen, dass man in solchen Situationen manchmal die einfachsten Handgriffe vergisst. Nach Deiner Beschreibung denke ich, dass Du alles in Deiner Macht stehende getan hast, um dem verunfallten zu Helfen.
Antwort von Michael am 27.05.2003 - 13:46 @Matthias
Ich gebe Dir im Prinzip recht. Dennoch sollte man nicht vergessen, daß die beiden Taucher mit Sicherheit einen Schock hatten (ich hätte einen gehabt) Wir hatten den Vorteil, daß wir kurz zuvor eine Übung (und bald auch das entsprechende Brevet) hatten. Ich weiß nicht ob man so ein Handeln ohne weiteres von einem OWD erwarten kann.
@Heiko/Olli32
Ich denke das Ihr beide recht habt. Falls man nicht genug Auftrieb herstellen kann, muss man das Blei abwerfen. Ich finde der Taucher der den Verunglückten geborgen hat, hat auf jeden Fall richtig reagiert, in dem er den Inflatorschlauch aufgesteckt hat, und damit den Auftrieb herstellen konnte.
Antwort von Sven am 27.05.2003 - 19:49 Ich habe eure Diskussion die ganze Zeit verfolgt.
Was ich mich frage ist: Wenn die anderen ihn alleine gelassen haben welche Strafe sieht das Gestz dafür vor?
Antwort von Robert am 27.05.2003 - 20:16 Über diesen Unfall bin ich geschockt, erst einmal mein Beileid an die Hinterbliebenen. Zum einen würde mich interessieren,ob der Unfall in Göhrenz oder bei Florian passiert ist. Die beiden Taucher sehen auf jeden Fall einer Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung entgegen ggf. auch mehr. War das die eigene Ausrüstung oder eine geliehene Ausrüstung. Ich stelle die Fragen ganz bewußt, möchte jetzt jedoch nicht spekulieren. Das tun hier schon andere.
Antwort von Ralf am 27.05.2003 - 23:49 Als erstes möchte ich mein Beileid an die Hinterbliebenen ausdrücken.
Desweiteren möchte ich darauf hinweisen,das sich die meisten Diver und gerade diejenigen,die erst seit kurzen ihr Brevet in der Hand halten,der Gefahr des Tauchsports wahrscheinlich gar nicht richtig bewußt sind. Natürlich sind auch andere Sportarten auf andere weise gefährlich,jedoch wird gerade beim Tauchen ein Fehler härter und meist mit dem Tod bestraft, ähnlich wie beim Fallschirmspringen. Die entscheidenen Fragen sind aber: Wie kann ich Fehler verhindern? Wie reagiere ich richtig in gefährlichen Situationen? Wie helfe ich richtig? Meiner Meinung nach müsste bei der Ausbildung noch intensiver auf Gefahren und mögliche Szenarien eingegangen werden als es derzeit der Fall ist und jedem Taucher sollte mindesten einmal im Jahr die Möglichkeit eines kostengünstigen Stress&Rescue-Kurses und eines Erste-Hilfe-Kurses gegeben werden,vor allem,weil die meisten Diver sogenannte Sporttaucher sind,die im Jahr nur wenige Tauchgänge absolvieren und dadurch enormen Nacholebedarf haben. Man bedenke: Eine Mannschaft oder die *Tauchgesellschaft* ist nur so stark wie sein schwächstes (Mit)glied.
So,das solls für Heute von mir gewesen sein.
Ralf
Antwort von Liane am 28.05.2003 - 10:24 Ich bin zufällig auf dieses Forum gestossen, weil ich einen Bericht gesucht habt, der mir sagt, was wirklich passiert ist.Ich wollte an diesem WE meine Tauchprüfung ablegen und habe aber Sonntag vormittag abgebrochen, weil ich der Meinung bin, dass ich noch viel zu unsicher bin und andere nur gefährden würde.Aus jetziger Sicht war das die richtige Entscheidung.Ich war den Rest des Tages auf der Tauchbasis und möchte mal festhalten, dass die Leute von der Tauchbasis (vorallem Reini, der Krankenwagen, Hubschrauber etc. organisiert hat, bevor er überhaupt wusste was passiert ist oder die Leute vom Rescue Kurs, die 2 Stunden vorher einen Rettungseinsatz geübt hatten und sofort zur Stelle waren) professionell reagiert haben.Das hat super geklappt.
Im Gegensatz dazu müssen die Mittaucher und die Leute, die ihn gefunden haben und nicht in der Lage waren (als Taucher) ihn aus 3 m Tiefe zu bergen, zur Verantwortung gezogen werden.Hätten die genauso professionell reagiert, wie die Tauchbasis würde der Mann heute noch leben. Und das ist das eigentlich erschreckende.Im Rahmen dieses Forums kann man sich nur bei Michael bedanken für seinen Einsatz und den Angehörigen mein Herzliches Beileid wünschen. Ich hätte mir einen anderen Ausgang des Geschehens gewünscht!
Antwort von Andreas am 30.05.2003 - 17:53 Hallo, habe erst gestern durch das Forum von dem Unfall erfahren. Erstmal mein
herzlichstes Beileid allen Hinterbliebenen. Ich bin der Meinung, wer selbst schon
in einer kritischen Lage beim Tauchenwar, wird mir bestätigen das Theorie und
praxis ein gewaltiger Unterschied sind. Für mich sind die beiden Taucher, die mit
ihm getaucht sind als erstes Schuld an diesem tragischen Tauchunfall.
Mich würde interessieren, was letztendlich bei dem Tauchunfall heraus gekommen
ist. HELFEN KANN UND MUß JEDER:
Antwort von musher am 01.06.2003 - 12:33 Ja Andreas, Du hast Recht, daß JEDER helfen muß.
Aber es wird auch NUR angemessene Hilfe erwartet, die unter anderem von der Ausbildung und Erfahrung und aber auch vom seelischen unterschiedlich ist.
Selbst ein Einleiten der Rettungskette wird oft als angemessen betrachtet.
Deshalb wäre es ja sehr interessant zu wissen, was für einen Ausbildungsstand UND Erfahrung die 2Taucher haben, die das opfer fanden.
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