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TU Messinghausen Abgesandt von Redaktion (HP) am 16.09.2007 - 20:12:
Am 15.09.07 ereignete sich ein tödlicher Unfall in Messinghausen. Wir sind momentan mit Beteiligten in Kontakt.
Antwort von Munterjan am 16.09.2007 - 20:14 Am 15.09.07 verloren wir unsere Freundin durch einen Unfall in Messinghausen.
Hiermit moechten wir uns nochmals bei allen Ersthelfern, Mitwirkenden und auch Anwesenden fuer eure professionelle, ruhige und besonnene Hilfe und Unterstuetzung bedanken.
Insbesondere den hollaendischen Ersthelfern moechten wir unseren Dank aussprechen.
Mike & Beate Bettina & Michael Bernd & Elke Mirja & Jens Axel & Inge
Antwort von Heiko am 17.09.2007 - 08:28 Hier ein Pressebericht:
41-Jährige stirbt bei Tauchgang in Steinbruchsee
Brilon (ddp-nrw). Eine 41-jährige Frau ist am Samstag beim Tauchen in einem Steinbruchsee bei Brilon tödlich verunglückt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde die Freizeitsportlerin nach einem Tauchgang leblos geborgen. Ein Notarzt konnte ihr nicht mehr helfen. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht geklärt. Die 41-Jährige war mit einer Gruppe aus Düsseldorf zu dem See gefahren, der wegen seines 60 Meter tiefen und klaren Wassers bei Tauchern beliebt ist. Allerdings ist es an dem See schon mehrfach zu schweren Tauchunfällen gekommen. ddp/map/mwa
Anm.: Die 60m sind aus Erfahrung nicht realistisch.
Antwort von Hammerhead2004 am 17.09.2007 - 12:59 Erstmal herzliches Beileid an die Angehörigen und an die Buddies.
Schon wieder Messinghausen? Wär interessant zu erfahren, ob es ein echter Tauchunfall war, oder ob andere Gründe (Gesunheitlicher Art) zu dem Todesfall geführt haben.
Zu den 60mist wieder mal zu sagen: Typisch Presse! Ich war schon sehr oft in Messinghausen auf dem Grund, aber die Stelle hab ich noch nicht gefunden. Bei knapp 43m ist schluß, selbst mit Klappspaten.
Antwort von Gertruede am 17.09.2007 - 17:54 Hallo zusammen,
gerade hörte ich in den WDR2 Nachrichten das die Untersuchung der Verunglückten abgeschlossen ist.
Laut der Radiomeldung wurde bei der Obduktion Ertrinken als Todesursache festgestellt. Zum Unfallverlauf wurde nur mitgeteilt, dass die Taucherin aus 40m Tiefe direkt aufstieg, ohne Dekompressionsstop einzuhalten.
Soweit die Meldung.
Gibt es denn zwischenzeitlich Erkenntnisse, was eigentlich unter Wasser geschehen ist? Was die Frau zu dem Aufstieg veranlasste, der nun leider so tragisch endete?
Grüße
Gertrüde
Antwort von mr.copper am 17.09.2007 - 19:27 An Gertruede,
Im Radio geschilderter Unfallablauf ist definitif NICHT zutreffend.
Es war keine Panik, kein Hochschiessen, keine Dekoverpflichtung, kein AR-Defekt. Die Untersuchungen sind nicht beendet.
Wartet ab.
Antwort von Mike.h am 21.09.2007 - 11:01 Auch mein Beileid.
Ich war an diesem Tag einer der Gäste und bin tief betroffen.
Zum Unfall werde ich mich nicht äußern.
Im www habe ich folgenden Artikel gefunden. Noch mehr Schwachsinn geht kaum.
Zitat:
Im See gibt es einen alten Stollen, der einmal zum Abtransport des Steinmaterials diente. Über diesen Stollen fließt heute Wasser aus dem See ab, so dass das Wasserspiegel nicht mehr höher steigen kann.
Haben die vielen Unglücke etwas mit diesem Ablauf zu tun, oder vielleicht doch mit den eigens versenkten Tauchobjekten?
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DCRS meint: Welche Geheimnisse so ein Gewässer vor der Welt verbergen kann!
Antwort von Tauchschule-Unlimited am 24.09.2007 - 18:42 Auch mein Beileid den Verwandten und Freunden.
Wie oben schon erwähnt, sollte man die übliche
Propagandapresse nicht für bare Münze nehmen
und die entgültigen Ermittlungen abwarten.
Hier noch ein Info Zusatz:
Im Rahmen von Trainingstauchgängen der Wuppertaler Polizeitaucher in Messinghausen, konnten noch die Flossen der Verunfallten geborgen werden.
Sie wurden an das zuständige KK zur weiteren
Veranlassung im Rahmen der Ermittlung übergeben.
Gruß
Patrick
Antwort von ernesto am 30.09.2007 - 18:42 Allen Betroffenen, insbesondere der Familie der verunfallten Taucherin gilt mein Mitgefühl.
Ich war schon öfter in Messinghausen und halte den See für einen der schönsten Tauchspots der Region. 60m ist absoluter Quatsch und von einem Tunnel oder Stollen habe ich noch nie was gesehen und auch noch nie was davon gehört.
So viel zu dem Schwachsinn, der nach solchen Unfällen verzapft wird. Gedient ist damit jedenfalls niemandem!!
Leider wird von vielen die Gefahr der Tiefe einfach unterschätzt und oft gehen Taucher Tiefen an, für die ihnen die Ausbildungsstufe fehlt. Das ist tötlicher Leichtsinn, der beim Tauchen nichts verloren hat.
Trotzdem bin ich für jede (realistische und wahrheitsgetreue) Analyse eines solchen TU dankbar. Denn wir alle können und müssen aus den eigenen Fehlern und denen anderer lernen, um die Opferzahl bei diesem wunderschönen und faszinierenden Sport so gering wie möglich zu halten!!
Meine Bitte: Möglichst viele Informationen für möglichst viele Interessierte, aber bitte mit Rücksicht auf die Opfer und Pietät und ohne irgendwelche Sensationsgier!!!
Ich wünsche allen weiter interessante, aber vor allem unfallfreie TG!!
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