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TU Starnberger See
Abgesandt von Toaster Registriertes Mitglied am 30.05.2006 - 19:50:

In der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung
(27/28.5.2006), ist auf der ersten Seite des Regionalteiles für Wolfratshausen folgender Text zu lesen:

TAUCHER MUSS IN DIE DRUCKKAMMEREin 42-jähriger Taucher ist beim Tauchen im Starnberger See verunglückt. Er musste in der Überdruckkammer der
Münchener Feuerwehr behandelt werden. Wie ein Feuerwehrsprecher berichtete, war der Taucher nach einer Fehlfunktion seines Trockenanzuges aus 27 Metern Tiefe mit den Füßen voraus zur
Wasseroberfläche geschossen. Er klagte über Kribbeln in den Gliedmaßen, konnte aber nach einem Aufenthalt in der Dekompressionskammer nach Hause entlassen werden.
GrußToaster



Antwort von clearwaterdiver Registriertes Mitglied am 30.05.2006 - 22:14
hallo zusammen,
bevor jetzt wieder überwiegend fragen und mutmaßungen kommen.....
mich würden bei den tu berichten mehr echte fakten und auswirkungen interessieren.
mir ist schon klar, dass das schwierig ist, aber es wäre dann nicht nur lesenswert sondern auch lernenswert.
evtl.hat ja schonmal so etwas vorgeschlagen. wie könnte man denn an echte fakten kommen?
ich meine, nur so kann man wirklich daraus lernen.
das ist kein vorwurf an das , was hier je im forum geschrieben wurde.

gruß heinz
Antwort von dave Registriertes Mitglied am 31.05.2006 - 07:31
Hallo Zusammen,

mich würde interessieren, wie diese Fehlfunktion ausgesehen hat. Füße voran spricht doch eher für falsche Tauchlage. Bei einer Tiefe von 27 m sollte es doch möglich sein, entweder durch eine Rolle und anschliessendem Entlüften die richtige Tauchlage wieder herzustellen, zur Not auch die Manschette anheben, wird zwar nass, aber besser als durchschiessen.
Konnte der Buddy nicht eingreifen?
Positiv ist, dass offensichtlich keine größeren Verletzungen zu verzeichnen sind. Bei dieser Tiefe hätte das auch anders ausgehen können.
Antwort von Doppeldreier Registriertes Mitglied am 30.05.2006 - 23:07
klarer Fall von defekten Fußventil.
Antwort von Xlendidiver Registriertes Mitglied am 31.05.2006 - 13:21
hier muss ich @dave beipflichten, bei jedem trockitauchkursn lernt wie man in einem solchen fall umgeht (rolle).
leider scheuen viele die kosten, und meinen, das kann ich doch auch ohne.... ????
Antwort von Timmey Registriertes Mitglied am 06.06.2006 - 15:29
Hi@all
Xlendidiver ich kann dir nur zustimmen..solch ein Kurs ist sehr nützlich, wobei ich auch nicht verstehen kann warum so viele Leute diese "paar" Euro scheuen. Zu dem Unfall: Ich kann mir nur schwer vorstellen das der Verunglückte nicht hätte irgendwas unternehmen können...naja hauptsache ist erstmal das ihm nix passiert ist.
Gruß
Timmey
Antwort von Marlin 99 Registriertes Mitglied am 06.06.2006 - 19:02
Hallo zusammen!
Ich habe in dem Bericht nichts gelesen das der verunglückte keinen Trockikurs hatte.
Warun verunglücken täglich Leute mit dem Auto obwohl sie in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind und Hunderttausende KM gefahren haben.
Man sollte besser über sich nachdenken das sich keine Fehler einschleichen können.
Nur weil er Luft in die Füße bekam wäre er nicht nach oben geschossen.
Gruß Marlin
PS Ich wünsch dem Kollegen gute Besserung und einen baldmöglichsten schönen TG
Antwort von CCR Registriertes Mitglied am 19.06.2006 - 14:22
Liebe Leute Ihr seit ja vieleicht alles Besserwisser! Habt Ihr auch schon einmal von einem defekten Einlassventil gehört? Vieleicht hat der Taucher ja Luft eingelassen und danach ist das Ventil hängengeblieben! Ist mir übrigens auch schon einmal passiert. Das Problem hierbei ist, das man sofort den Schlauch abhängen muss. Da man es jedoch mit leichter Verzögerung erst bemerkt und dann den Verschluss mit Handschuhen auch erst mal öffnen muss kann es unter Umständen bereits zu spät sein.
Derjenige der dann während des findens und abhängens des Schlauches noch cool die Rolle macht und es auch noch schaft die Luft schnell genug los zu werden kann sicher bei Mi6 anwerben.

Beste Grüsse aus der Schweiz
CCR

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