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TU Thuner See -Taucher vermisst- -HS- Abgesandt von Redaktion (HS) am 20.03.2011 - 11:45:
Am Samstag Vormittag (19. März 2011) gegen 11.45 Uhr kam es im Thuner See - Fischbalmen bei Merligen / Gemeinde Sigriswil - zu einem Zwischenfall mit einem Taucher. 2 Taucher waren während eines Tauchganges bei etwa 70 Meter Wassertiefe unterwegs als einer der beiden Probleme bekamen. Nach bisheriger Einschätzung der regionalen Staatsanwaltschaft und der Polizei konnte der Kollege seinen Tauchkameraden bis in eine Wassertiefe von 40 Metern begleiten wo er ihn dann zurücklassen musste. Ihm gelang alleine der Aufstieg an die Wasseroberfläche. Hier wurde zunächst die Rettungskette ausgelöst und Taucher der Seepolizei Thunersee suchten nach dem vermissten Mann. Am Nachmittag stand dann auch ein Spezialboot zur Verfügung und es kam eine Unterwasserkamera zum Einsatz. Bislang jedoch ohne Erfolg. Der Tauchkollege der es bis an die Wasseroberfläche schaffte wurde zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf um die genaue Ursache des Tauchunfalls herauszufinden.
Danke an Uwe und die weiteren zahlreichen Melder des Unfalls
Bitte beachtet, beim Posten, dass nur folgende Postings freigegeben werden:
- neue Informationen zum Unfallhergang - neue Fragen die sich daraus ergeben - neue Lösungsansätze für das beschriebene Problem
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Antwort von ag2908 am 20.03.2011 - 11:55 Im Zusammenhang mit der getauchten Tiefe, wäre es sehr interessant ob hier ein angemessenes Atemgas und angemessene Ausrüstung verwendet wurde.
Antwort von ILLADA am 21.03.2011 - 10:28 Mich würde viel mehr interessieren, warum `der Kollege seinen Tauchpartner bis in eine Tiefe von 40m begleitete, und ihn dann zurücklassen MUSSTE?
Antwort von uanliker am 21.03.2011 - 22:31 Der Taucher wurde geborgen:
Hier klicken
Antwort von boesewicht am 21.03.2011 - 17:07 "Mich würde viel mehr interessieren, warum `der Kollege seinen Tauchpartner bis in eine Tiefe von 40m begleitete, und ihn dann zurücklassen MUSSTE? "
Eigenrettung sollte ein Begriff sein und die geht grundsätzlich vor ...
Antwort von scubadiver71 am 23.03.2011 - 23:59 Ich frage mich warum es nochimmer Taucher(vorallem Tauchlehrer) gibt, die ganz cool sagen"ich mache problemlos einen 70 er mit Pressluft??
Gerade die sollten es wissen..
Antwort von Hans_S am 24.03.2011 - 08:26 @scubadiver71: Zu diesem Thema läuft eine Diskussion Hier klicken. Bitte dort diskutieren.
Antwort von anonymes Posten am 24.03.2011 - 11:37 "Im Zusammenhang mit der getauchten Tiefe, wäre es sehr interessant ob hier ein angemessenes Atemgas und angemessene Ausrüstung verwendet wurde."
Da der verunglückte Taucher bis auf 40m wieder hochkam, kann man sicherlich nicht annehmen, dass Tiefenrausch die Ursache für das Problem ursächlich war. Das könnte man höchstens vermuten, wenn er auf 70m ein Problem nicht lösen konnte. Es wäre also *nicht* sehr interessant, die Frage des Lufttauchens freudig hineinzubringen, weil es gerade irgendwie zu passen scheint.
"Mich würde viel mehr interessieren, warum `der Kollege seinen Tauchpartner bis in eine Tiefe von 40m begleitete, und ihn dann zurücklassen MUSSTE?"
Da kann man nur vermuten, vielleicht war z.B. nicht die Gasart (Luft), sondern die Gasplanung ein mögliches Problem. Oder ein technischer Defekt, oder ein gesundheitliches Problem. Jedenfalls wohl nicht mehr der Tiefenrausch, der allenfalls beim erfahrenen Taucher in der Maximaltiefe vorlag.
"Eigenrettung sollte ein Begriff sein und die geht grundsätzlich vor ..."
Das ist auch ein guter Hinweis. Der mag sogar zutreffen, z.B. in Verbindung mit der vorhandenen Gasmenge, oder mit Überforderung. Alles denkbar, außer Luft in 40m als Problem.
Was mich grundsätzlich interessieren würde, wäre, ob man Aussagen des einzigen Zeugen, bei dem "Eigenrettung grundsätzlich vor"ging, und auch nachher vorgeht, immer voll und ganz glauben sollte. Er hat ja nicht nur das Recht auf Eigenrettung, sondern auch das Recht auf Verteidigung mit allen Mitteln. Auch die Frage des Buddytauchens stellt sich dann und wann vielleicht.
Ich will damit nur sagen: Selbst die scheinbar gesicherten Angaben des Buddys sind, noch mehr als Zeugenaussagen allgemein, immer mit einigen Fragezeichen zu versehen.
"Ich frage mich warum es nochimmer Taucher(vorallem Tauchlehrer) gibt, die ganz cool sagen"ich mache problemlos einen 70 er mit Pressluft??"
Ich frage mich nochmals, weshalb hier derart herumspekuliert wird, ohne mal nachzudenken. Luft wäre vielleicht unten ein ungünstiger Aspekt gewesen, aber er kam doch bis 40m wieder hoch? Wäre das weitere Auftauchen und die Deko dann zwischen 40m und 0m mit Trimix einfacher und sicherer und zeitlich kürzer gewesen? Eher nicht.
Antwort von Hans_S am 25.03.2011 - 08:40 "Ich frage mich nochmals, weshalb hier derart herumspekuliert wird" -> und genau das sollten wir hier unterlassen.
Antwort von Hans_S am 30.03.2011 - 07:57 Diese Diskussion hier ist so eine leichte Gratwanderung. Es ist in Ordnung, Fragen die sich aus einem Unfall ergeben, sowie sich daraus ergebende neue Lösungsansätze für das beschriebene Problem zu diskutieren, aber bitten nicht als allgemeine Betrachtungen (die dann bitte in den entprechenden Foren, also dann bei weiterem Diskussionsbedarf dort ohne Bezug auf den Unfall einen Thread eröffnen)
Auf keinen Fall hier bitte ungesicherte Spekulationen über den Unfall.
Thema Bleiabwurf, Hochgehen etc. können bei Diskussionsbedarf, wie gesagt in den Foren weiterdisutiert werden.
Hier bitte nur noch neue Erkenntnisse (gesichert) zum Unfall einstellen.
Darüber hinaus (bitte ohne Unfallbezug) Hier klicken
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