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Foren - Tauchunfälle - TU Walensee 27.8.




  

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TU Walensee 27.8.
Abgesandt von Redaktion Registriertes Mitglied am 29.08.2006 - 09:59:

Am Sonntag sind zwei Taucher einer Schaffhauser Gruppe beim Tauchplatz Kanzeli Mols verunfallt. Ein 38- und ein 16-jähriger Taucher machten einen Notaufstieg. Die Rega musste den 16-Jährigen nach Lausanne ins Druckkammerzentrum der Uniklinik fliegen. Sein 38-jähriger Buddy wurde mit dem RTW nach Walenstadt verbracht. Den beiden geht es den Umständen entsprechend gut. Die Polizei nimmt an, dass technische Probleme zum Unfall geführt haben.



Antwort von padi-divemaster-marc Registriertes Mitglied am 29.08.2006 - 11:20
Ein Bericht von REGA selbst zu diesem Unfall:
###Auf Wunsch von Padi-DM-Marc wurde dieser Beitrag gelöscht###
Antwort von mamo Registriertes Mitglied am 29.08.2006 - 14:57
Richtigstellung!!!
Ich war nicht auf 50m,niemand ist plötzlich abgetaucht,ich machte keinen Dekotauchgang,mein "Sauerstoffvorrat"wurde nicht knapp,ich hatte keine fehlenden Deko-Stopps,weil ich in der Nullzeit war!Ich hatte ein technisches Problem am Inflator,darum leitete ich den aufstieg ein(der auf Grund meines handlings mit dem def.Inflator und ich meinen Buddy auf keinen Fall verlieren wollte,da ich der erfahrener bin),der dann etwas zu schnell war.
Aufgrund dessen und der Tatsache das wir uns erschöpft und matt fühlten,löste ich die Notfallkette aus.
Die Behandlung in der Druckkammer war vorsorgend und nach vier Stunden abgeschlossen.Uns beiden geht es gut!!!
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen die uns geholfen haben bedanken.
Ich werde keinen weiteren Kommentar zu diesem Thema abgeben.
Gut Luft! Gruss Mamo
Antwort von gunther Redaktionsmitglied am 29.08.2006 - 15:49
Hallo Mamo,
prima, dass es Euch gut geht und es nicht so arg war wie einige Informationen vermuten ließen.
Und Danke für das offene Wort.

Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu sagen.

Grüße
Gunther
Antwort von padi-divemaster-marc Registriertes Mitglied am 29.08.2006 - 16:19
Hallo Mamo

freut mich sehr, dass es euch beiden gut geht!!

Für mich zeigt dieser Fall wieder einmal, wie stark ein solches Thema über die Medien "aufgebauscht" wird! Die Berichte von der REGA und der Südostschweiz waren somit nicht nur falsch, sondern auch übertrieben!

Ich möchte an dieser Stelle alle Taucher nochmals daran erinnern, dass man keine Vermutungen zum Hergang eines Tauchunfalles anstellen sollte und vorallem nicht, wenn Medien anwesend sind! Dies ist Sache der direkt Beteiligten und eigentlich der Polizei!
Es kann sonst, wie in diesem Fall, zu völlig falschen Aussagen kommen, welche so natürlich von den Medien publiziert werden.

Ich weiss nicht, ob irgend jemand, der unbeteiligt war, diese falschen Aussagen an die Presse gebracht hat, oder ob die Presse diese Fantasien selbst erfunden hat.

Ich wünsche euch beiden (dir mamo und deinem Sohn) weiterhin viel Spass beim tauchen, trotz dieses Vorfalles!

Gruss
Marc
Antwort von socrates Registriertes Mitglied am 30.08.2006 - 10:28
Hallo

2. Richtigstellung:

Der Bericht der Rega ist nicht "aufgebauscht" noch sonst was, madi-divemaster-marc hat sich lediglich im Datum geirrt!

Der REGA-Bericht ist vom 22. Mai 2000!

Gut luft

Mauro
Antwort von Mönchsrobbe Registriertes Mitglied am 30.08.2006 - 08:43
Dass etwas am Bericht nicht stimmen konnte, liegt schon daran, dass ihr mit Sauerstoff unterwegs gewesen wärt. ???

Aber ??? gibt es schon betreffend Erfahrung und Ablauf. Einen technischen Defekt am Inflator bedingt keinen Notaufstieg. Ausser man kann weder die Kupplung abtrennen oder den 2. Abgang schliessen. Oder wenn man überhaupt keinen 2. Abgang hat oder nicht am 2. Automaten des Partner tauchen kann.

Ist der Inflator "ausgeschaltet" kann man einfach über den Mund die Luft einblasen und schon kann man wieder tarieren und dann den Aufstieg in Angriff zu nehmen. Aber man muss es halt vorher schon geübt haben.

Ich weiss nicht, warum jeder der ein technisches Problem hat, wie ein Korkzapfen nach oben schiessen und dann einen Flug mit dem Helikopter in die Druckkammer haben muss. Für mich sind dies Ausbildungsdefizite, die hier immer wieder zum Vorschein kommen.

In meiner Ausbildung habe ich gerlernt mit solchen Möglichkeiten umzugehen und lehre es heute noch entsprechend.

Antwort von socrates Registriertes Mitglied am 30.08.2006 - 11:32
@ mönchsrobbe

Medien bezeichnen das atemgas gerne als sauerstoff, also müsste es nicht zwangsläuftig eine falschmeldung sein.

ein ausrüstungsdefekt führt in den meisten fällen zum tauchabruch, in diem fall zum notaufstig. hier war er einfach zu schnell.

die bemerkung über einen EVENTUELLEN fehlenden 2. abgang ist nicht angebracht du hast die ausrüstung nicht gesehen.

gut luft

mauro
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 30.08.2006 - 13:43
Trotzdem greife ich noch mal einen Satz von Mönchsrobbe auf, in dem er zu 100% recht hat:

" Ich weiss nicht, warum jeder der ein technisches Problem hat, wie ein Korkzapfen nach oben schiessen ... muss. Für mich sind dies Ausbildungsdefizite, die hier immer wieder zum Vorschein kommen."

Wenn man zu zweit unterwegs ist, selbst wenn jeder nur eine erste und eine zweite Stufe hat, dann tritt man den geordneten Rückzug ggf. unter Wechselatmung an. Denn genau dazu lernt man diese.

Meine Meinung ist nach wie vor, dass die meisten Unfälle passieren, weil ein unvorhergesehenes Ereignis von den Tauchern nicht adäquat beantwortet wird.

Um gerade laufende andere Threads mit einzubeziehen: Was nutzt eine frische TTU, ein hohes Ausbildungsniveau ind die beste Ausrüstung, wenn im Gefahrenfall die Nerven durchgehen.

Solange wir uns nicht mit den Gefahren, die der Sport birgt auseinandersetzen wollen, weil Adrenalin, neue Rekorde oder einfach nur "Fun um jeden Preis" unser Antrieb ist, solange wird Tauchen ein Risikosport bleiben.

Und wenn ich schon mal dabei bin schreib ich das auch noch:
Selbstbewusstsein sollte man vor dem Tauchschein schon haben, nicht erst durch ihn bekommen.

Antwort von padi-divemaster-marc Registriertes Mitglied am 30.08.2006 - 14:11
@socrates: Hast absolut recht, ich habe einen alten Bericht der REGA erwischt! Ich habe die Redaktion somit gebeten diesen falschen Bericht aus dieser Beschreibung zu entfernen. Sorry für die Verwirrung

Gruss
Marc
Antwort von socrates Registriertes Mitglied am 30.08.2006 - 14:30
@ doris

Das problem hatte nicht`s mit der Luftversorgung zu tun, allso sind mutmassungen und dergleichen was 1. und 2. Stufen betreffen nicht angebracht.

deiner schilderung nach könnte man schon fast meinen die zwei taucher haben sich zu diesem tauchgang genötigt!?!
war das deine absicht doris?
wer hat dir gesagt das die zwei adrenalin und rekord getriebene taucher sind??

gut luft

mauro
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 30.08.2006 - 15:10
Mauro, mach Deinem Nick ein bisschen Ehre und bleib gelassen.

Ich habe mich nicht auf den oben beschriebenen Nichtunfall bezogen sondern allgemein geschrieben. Ich bin der Meinung, dass man sich in einem Unfallforum darüber auch mal Gedanken machen kann.

Selbstverständlich habe ich den beiden hier beteiligten Tauchenr deswegen weder Nötigung zum Tauchgang noch sonstwas vorgeworfen.

Das Einzige, was bei ihnen nicht ganz optimal ablief, war der zu schnelle Aufstieg des einen Tauchers. Das hätte aber, dabei bleibe ich, vermieden werden können, wenn er etwas stressresistenter gewesen wäre. Und das wird man durch Übung und sonst nichts!
Der Rest des Vorfalles lief vorbildlich und überlegt ab.


In der Ruhe liegt die Kraft, lieber Sokrates.

Antwort von Patrick B Registriertes Mitglied am 30.08.2006 - 19:01

Hallo Socrates,

Deine Zensuren halte ich etwas für überspitzt.

Das nach einem Vorgang in einem Diskussionsforum, teilweise Mutmassungen und teilweise auch Kontroversen entstehen, ist normal und z.T. sogar beabsichtigt. Warum wird denn die Bild x-mio mal verkauft? Sicher nicht weil sie langweilig ist.

Das "Hochpoppen wie ein Kronenkorken" ist schon ein gewisses Problem. Wobei man als Tauchpartner nur selten in der Lage ist, dies rechtzeitig wirksam zu verhindern. Man kann gerade erfahrenern Tauchern eigentlich nur empfehlen, so vernünftig zu sein und bei noch nicht ganz ausgereiften Tauchfähigkeiten der Buddies, sich auch angemessen flach aufzuhalten. Dann kann man zwar das "Hochpoppen" vielleicht nicht verhindern, aber wenigstens die Folgen überblicken.

Viele Grüße, Patrick
Antwort von hofi Registriertes Mitglied am 31.08.2006 - 07:13
Schon bedauerlich dass in diesem Forum ca. 80% der Aussagen sehr belehrend sind und die betroffenen Taucher immer weiter in die Enge treiben. - ja, euch allen wäre das sicher nicht passiert - ihr seid ja sowas von gut!
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 31.08.2006 - 10:04
Hofi, was soll Deine Aussage denn bedeuten?

Das Tauchunfallforum ist dazu da, dass man bestenfalls aus den Fehlern anderer lernt.
Ob man deswegen eine Diskussion als belehrend bezeichen muss weiß ich nicht. Fakt ist, dass man nur dann Fehler vermeiden kann, wenn man sie erkennt.
Patricks Rat, dass man sich als erfahrener Taucher bei noch nicht ganz ausgereiften Tauchfähigkeiten der Buddies in angemessener Tiefe aufhalten sollte finde ich richtig. Und auch der erfahrene Taucher sollte innerhalb seiner Grenzen Tauchen.
In der großen bunten Welt aller Freiheiten mag das unpopulär sein, aber es ist richtig.

Ein Verunfallter wird bestimmt nicht in die Enge getrieben. Aber wenn man versucht einen Unfall zu analysieren muss man den Fehler leider in erster Linie beim Menschen suchen.

Ich darf das schreiben, denn ich gehöre nicht zu denen, denen soetwas nicht passieren könnte.
Antwort von Mönchsrobbe Registriertes Mitglied am 31.08.2006 - 11:02
Als Ursache wurde eine Problem mit dem Inflator genannt. Aber die Lösung liegt eben in der Luftversorgung und daher die Frage nach den 2 getrennten 1. Stufen.

Weshalb: Ist der Inflator defekt schliesst man den Abgang, an dem der Inflator angeschlossen ist. Man nimmt den Zweitautomaten und tariert über den Mund, indem man Luft über den Mund in den Inflator bläst. Hat man keine zwei 1. Stufen ist man am A......

Man kann auch die Kupplung kappen und über den Mund tarieren, sofern das Problem nur in der Kupplung liegt.

Mit zwei 1. Stufen ist kein Notaufstieg erforderlich, ausser mit der Erfahrung und Ausbildung ist es nicht so weit her, wie behauptet.

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