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Foren - Tauchunfälle - TU Wolfgangsee 23.6.




  

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TU Wolfgangsee 23.6.
Abgesandt von Armin Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 09:46:

Danke an Gerald für die Info:

Aus Tirol online : Hier klicken

Zwei Taucher mussten nach Notaufstieg im Wolfgangsee ins Spital

Gerät eines Niederösterreichers war vereist - in die Druckkammer gebracht

Salzburg (APA) - Zwei Taucher mussten am Mittwochvormittag nach einem Tauchunfall im Wolfgangsee ins Krankenhaus Traunstein in Bayern eingeliefert werden. Ein 33-jähriger Elektriker aus Traismauer (NÖ) und ein 37-jähriger Eisenbahner aus der Stadt Salzburg mussten aus einer Tiefe von rund 35 Metern einen Notaufstieg durchführen, weil das Tauchgerät des Niederösterreichers defekt war. In Traunstein wurden sie in einer Druckkammer behandelt, teilte die Gendarmerie mit.

Beim Aufstieg aus 56 Metern Tiefe vereiste beim Niederösterreich in einer Tiefe von 35 Metern das Tauchgerät, weshalb es massiv an Pressluft verlor und ein Notaufstieg notwendig wurde. Der Salzburger begleitete dabei seinen Kameraden. Der Niederösterreicher wurde von Tauchfreunden an der Wasseroberfläche geborgen, der Salzburger tauchte nochmals für einige Minuten auf 17 Meter Tiefe ab. Beide Taucher wurden dann vom Notarzt versorgt und anschließend nach Traunstein geflogen.



Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 24.06.2004 - 10:20
Ich zaehle jetzt die Sekunden, bis der erste hier schreit: "56m mit Luft????"
Antwort von Doc Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 10:42
Das ganze lässt ja auf eine absolut desulate Ausrüstung schließen !!! Es ist schon erschreckend wie manche Leute mit unserem Hobby umgehen und uns in Verruf bringen.
56 m mit nur einem Automaten und dann gleich beide ??? Aber wahrscheinlich mit schwarzen Anzügen als Teks verkleidet
Solche Leute sollten lieber schnorcheln gehen...
Antwort von Doris Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 10:44
@Jessica

dann zähl gleich noch für die nicht vorhandene zweite erste Stufe und die getrennt absperrbaren Ventile u.s.w. ... mit

Doris
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 24.06.2004 - 11:28
Doc, fuer einen Abblaser kann die Ausruestung absolut top sein - es reicht die Fuellung mit feuchter Luft. Da nuetzt auch der Hypertop-obermoderner-supergewarteter High-end-Automat nichts.
Antwort von merlot1853 Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 11:37
Trotzdem sollte die Ausrüstung doch (gerade bei 56m) so gewählt sein, das man bei einem Vereiser nicht sofort einen Notaufstieg machen muss. (2. erste Stufe, oder Wechselatmung beim Buddy wenn schon einer dabei ist).
Antwort von Doc Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 11:45
@ Jessica
Das ist wohl wahr, aber ich würde die abblasende Stufe zudrehen und gemütlich mit dem 2. System austauchen.
Selbst bei feuchter Luft und ruhiger Atmung friert Dir auf 10 Meter nix mehr ein.
Glaub das mal einem alten Tauchsack )
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 24.06.2004 - 12:05
Das bestreite ich ja auch garnicht, Doc ;)

Aber ich frag mich auch, warum man bei nem Vereiser panisch aufsteigen muss... Ich mein, mir hat auch mal mein Buddy die Flasche in seiner Prae-Panik (bei ihm selbst war`s vereist) leer genuckelt (leer auf 30m), aber wir sind alle beide heil hochgekommen...
Antwort von Doc Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 12:14
@ Jessica
Das ist genau die richtige Frage, auf die es keine Antwort gibt.
Aber man sollte hin und wieder schon mal Notsituationen und den Umgang damit überdenken und üben und sich nicht nur in der Tiefe berauschen, dann wäre es in diesem Forum sicher etwas ruhiger...
Antwort von olli69 Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 12:30
Vielleicht hatte er schon das 2.System ?Sind doch keine Anfänger die in eine solche Tiefe gehen....
Antwort von gunther Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 12:33
Halllllllloooooo,

machen wir doch mal langsam, es ist wohl zu einer vereisung gekommen. Schon mal übel, aber ein Notaufstieg aus 35 Meter, wahrscheinlich unter Dekopflicht ist richtig heftig.

Es schein so zu sein, dass zumindestens einer nur einen Automaten bzw. eine erste Stufe hatte, und sein Buddy dise eben nicht abdrehen konnte. Für 56 Meter soweit hat DOC recht ein unhaltbarer Zustand, so was muß man können bzw. man muß ein 2tes System haben. Nach dme was man weiß, kann man wohl von einer ungenügenden Vorbereitung sprechen.

Wieso ist der Buddy auf 17 Meter gegangen, d.h. doch er hat noch Luft gehabet, wieso haben die diese nicht zusammen auf 3 Meter genutzt?
Und wieso überhaupt auf 17 Meter? 3 oder 6 hätte es doch getan, und da hat man viel mehr Zeit.


Ich hoff den beiden geht es gut und irgentjemand erbarmt sich Ihrer und bringt denen Tauchen bei.

Geuß
Gunther
Antwort von gunther Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 12:35
Ah und noch eins, wenn der Buddy die Fl abgedreht hätte und sie unter wechselatmung es auf 3 Meter gebracht hätten wäre die abblasende Fl. sicherlich wieder ok gewesen und es wäe zusätzlich Luft dar gewesen.

Schon traurig das genze!!!

Es sei denn, der Verunfallte hat zusätzlich zum Abblasen noch ein andere Problem gehabt (außer Panik).

Gunther
Antwort von Doc Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 12:36
@olli69
ach nicht...
mir sind auf 40 Meter schon Leute mit noch feuchtem OWD Brevet (natürlich von PADI) und einem Preischild auf dem Anzug begegnet und wollten wissen wo es noch oben geht....
Antwort von olli69 Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 12:40
@Doc
Wieso,die hatten doch ne Fackel mit ,oder? :O)
Antwort von Doc Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 12:50
@gunther
ach Gunther, Deine Wissen über Tauchphysik scheint auch etwas verblasst zu sein, empfehle einen Auffrischkurs,oder mache einfach bei 10 Meter Tiefe soviel Luft ins Jacket, daß Du nicht weiter abtauchst
Antwort von gunther Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 13:25
@ DOC,

Bitte???, Entweder ist das ironisch gemeint oder ...

Erbitte aufklärung

Gunther
Antwort von merlot1853 Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 14:11
Versteh ich jetzt auch nicht... aber noch was zum diskutieren... ich hab mal gelesen, das man (wenn alle Stricke reissen) auch das Ventil soweit zudrehen kann, das gerade noch genug Luft zum Atmen rauskommt, und sich dann nach kurzer Zeit die Vereisung auch lösen soll... habs aber noch nicht ausprobieren können !

Ansonsten sollte man vieleicht abwarten, bis jemand, der dabei war, etwas Aufklärung hier postet, sonst bringt das ja wieder nix...
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 14:28
@gunther
"Ich hoff den beiden geht es gut und irgentjemand erbarmt sich Ihrer und bringt denen Tauchen bei. "
HoHo, du kannst denen ja Aufstieg ohne Flossenbenutzung beibringen...Ich denke, der Doc hat schon recht. Wir wollen aber keinen Schabernack im Unfallforum treiben!
Antwort von gunther Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 15:23
@ und26Gäste

vieleicht liest Du ja doch noch mal bis zum Ende...
a. Es war eine Übung, da übt man...
b. Die Ausrüstung war komplett und ok
c. extra "abgeschlatet" waren Flossen, Inflator

Das Back up System und das Notfallmanagement haben ja funktioniert. Und wenn man einen Druckausgleich mal für kurze Zeit nicht hinbekommt, ist es weniger eine Frage der Pyhsik
sondern der Konzentration. Und wenn man dann im richtigen augenblick auch noch die Kurve bekommt, weil man weiß wo die Grenze ist, dann ist es ja noch ok.

Ich denke die Qualität der Vorgänge war wohl irgentwie unterschiedlich.

Viele Grüße
Gunther
Antwort von Doc Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 16:02
@gunther
wenn man den Druckausgleich nicht hin bekommt, wie Du sagst, ist es eine Frage der Gesundheit
(Nebenhöhlen usw.) oder der mangelnden Übung (Ausbildung).
Und wenn man wirklich weiß, wo die Grenzen sind,
macht man nicht solche Tauchgänge, es sei denn man ist brevetierter und geübter Tekdiver mit reichlich Nitrox und Sauerstoff im Stage.
Also bleibt auf normalen Tiefen und schön gesund...
Antwort von Fabi Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 18:47
Ich denke einfach, es waren beide Taucher in PAnik und sein Buddy wusste nicht, was er tun sollte (vielleicht Tiefenrausch ?!)


Gruß, Fabi
Antwort von Sung Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 21:19
Lauter Profis hier, da sag ich lieber nix...
Antwort von SklavinMONIKA Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 21:29
Hallo Gunther!

Hast du schon mal was vom "naß Rokompresieren" gehört? Das heißt du gehst auf die hälfte Tauchtiefe und bleibst die doppelte Zeit auf dieser Tiefe. Warum er nur auf 17 Metern war weis ich nicht aber vielleicht hatte er nicht mehr soviel Luft um länger auf 28 Metern zu gehen. Auf jeden Fall war das nicht negativ was der Salzburger getan hat.
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 24.06.2004 - 21:46
Und Monika, hast Du nicht gelernt, dass nasse Rekompression nicht ungefaehrlich ist? Ich wuerde das nie alleine machen!
Und halbe Tauchtiefe stimmt nur bedingt. Du willst doch jemanden, mit einer potentiellen DCS nicht in Tiefenrausch-Regionen schicken? Und zudem in Regionen wie die zusaetzliche Aufsaettigung groesser sein wird, als die Abatmung von CO2?

17m ist schon ok, denn das ist auch die "Dekokammer-Tiefe". Aber man muesste auch noch ewig auf 9, 6 und 3 m bleiben. Alternativ 10 und 5m. Ich kann mir nicht vorstellen, dass soviel Luft vorhanden war....
Antwort von Wurzelzwerg Registriertes Mitglied am 24.06.2004 - 22:35
@Jessica
was hat das ganze mit der CO2 Abatmung zu tun????
Ich dachte bisher immer, daß das N2 relevant ist.
Die Druckkammertiefe von 17m ist zwar annähernd korrekt, aber die Rekompressionszeiten in der Kammer überschreiten bei weitem das, was man mit einer "normalen" Luftmenge erreichen kann.
Zusätzlich sind die Auftauchgeschwindigkeiten weit geringer, als beim Sporttauchen.
Die "nasse Rekompression" bringt unter normalen Umständen eine wesentlich höhere N2 Belastung, als es nötig wäre.
Die Rekompressionszeiten in der Druckkammer betragen AB 4 Stunden!!!
Viel Spaß beim kalkulieren mit der Tabelle (versuch es nicht, denn es geht nicht)



@Doc

Nitrox ist nicht gleich tief!
Wie wäre es, wenn Du als "alter Tauchhase" mal einen Nitroxkurs belegst, denn dann wüßtest Du, daß Nitrox die Tiefe massiv einschränkt.

Ich wünsche allen gut Luft

Wurzelzwerg
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 24.06.2004 - 22:39
erm.. schreibfehler.. natuerlich N2!
sorry
Antwort von Kaiserfisch Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 00:40
@Wurzelzwerg

Bitte bei Behauptungen immer vorsichtig sein!

Deine Aussage das die Rekompressionszeiten in der Kammer ab 4 Stunden betragen ist schlicht falsch.

Es gibt verschieden Behandlungstabellen. Zum Beispiel dauert die Behandlung nach US-Navy-Tabelle 5, 135 Minuten ( ohne Kompression von 0 bar auf 1,8 bar Überdruck in tolerierbarer Zeit.)

Behandlung nach US Navy Tabelle 6, dauert unter den oben genannten Prämissen 285 Minuten.

Servus
Kaiserfisch
Antwort von KKK Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 08:28
Hi,

17m Tiefe bei der Druckkammerbehandlung stimmt ja, aber da wird sinnigerweise Sauerstoff und nur in den Pausen Luft geatmet. Von der Seite hinkt der Vergleich. Zumal die Symptome der DCS recht schnell und heftig kommen können, dann wollte ich nicht alleine auf 17 m sitzen !

Gruß Klaus
Antwort von gunther Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 08:53
Nasse Rekompression wird von alle (!!) Tauch-Ärztlichen Institutionen abgeleht und gilt als nicht durchführbar unter normalen Bedingungen.

Es gibt eine nachgeholte Dekompression, die Theorie ist, dass man innerhalb 1 Minute auf die eigentliche Dekostufe zurückkehren kann und dort
die Deko nachholen soll. Angeblich soll dies ohnen größere Risiken möglich sein.

@ DOC
wenn Du tauchst und nach einigen Mintuen (und 2. TG) festellst dass der Druckausglich nicht sofort funktioniert, dann probierst DU es doch 2-3 mal und stoppst dann den Tg und gehst höher oder??
Mein fehler war, dass ich bei den 2-3 mal probieren eben auch 2-3 Meter abgesackt bin.
Gebe ja zu ich habe mich etwas zu sehr auf die Übung konzentriert, und zu wenig auf die Ohren.
Ansonsten wo war denn das beondere an diesem TG, hatt einen 2. Inflator an einer extrablase, die als Resserve dann ja auch funktioniert hat. Also beleib auf dem Teppich.

Gruß
Gunther
Antwort von nochriane Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 09:39
so wie es aussieht sind da lauter spezialisten am schreiben die beweisen müssen, dass er mehr weis als der andere!

aber interesse an den verunfallten gibts wohl nicht!

tritzdem schreibe ich euch wie es weiter gegangen ist:

einer der beiden wurde mit den heli und der andere mit einem rettungswagen nach traunstein gebracht.

einer der beiden wurde in der kammer behandelt.
beide waren um 17:30 wieder zu hause
Antwort von greif Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 09:47
@ gunther. Es ist ganz klar richtig, was Du
über die nachgeholte Deko schreibst.
Sie stellt auch die Basis dar für die früheren sogenannten Trockentabellen wie zB US Navy (oder PADI als Nachahmung davon).
Damit meint man trockenes Austauchen in der Druckkammer.
Seit langem taucht man dagegen mit Nasstabellen
wie zB den Bühlmann-Tabellen. Bei Nasstabellen ist natürlich der ganze Tauchgang samt Austauchen
im Wasser vorgesehen.
Gruss
greif
Antwort von MTH Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 10:16
@ gunter:
Du schreibst, dass eine nasse Rekompression von allen Institutionen abgelehnt wird. Das ist FALSCH!
In der Unfallverhütungsvorschrift "Taucherarbeiten" BGV C 23 kann man im §25 (7) folgendes Nachlesen:

"Hat ein Taucher versehentlich Haltezeiten nicht eingehalten, so muss er sofort nach Erreichen der Wasseroberfläche wieder auf die Austauchstufe abtauchen, die er als Erste zu schnell verlassen hat. Die Haltezeiten müssen dann aus der Summe der Tauchzeit und der Zeit, die bis zum Wiedererreichen der vorzeitig verlassenen Tiefe verstrichen ist, neu ermittelt werden."

in § 25 (8) liest man dann noch folgenden Satz:
"Abweichend von Absatz 7 müssen Taucher mit Krankheitserscheinungen einer Druckkammerbehandlung nach § 32 unterzogen werden."

Also: Bitte nicht mit Halbwissenheiten glänzen, obwohl das Thema zugegebenermaßen umstritten ist.

Außerdem bin ich der Meinung, dass man das Thema zur nassen Rekompression lieber in einem anderen Forum ausdiskutieren sollte....

Gruß,
MTH
Antwort von Doc Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 10:31
@wurzelzwerg
schade daß Du nix verstehst...
Nitrox und Sauerstoff im Stage nur zum austauchen
aber lass mal gut sein, man kann ja nicht alles wissen.....
Antwort von greif Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 10:53
@ MTH. Nachgeholte Dekompression = Symptome
sind noch nicht in Erscheinung getreten.
Nasse Rekompression = Symptome sind schon
erschienen. Richtig gunther und richtig
dementsprechend auch der Inhalt Deines Zitats.
gruss
greif
PS: Nasse Rekompression wird heutzutage abgelehnt,
weil man davon ausgeht, dass eine Druckkammer -
mit welchem Mittel auch immer - erreichbar sein sollte.
Was vor Jahrzehnten nicht überall auf der Welt der
Fall war. Es gab früher auch viel wenigere Flughäfen als heute.
Antwort von AST Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 11:51
Ich bin zwar mit meinen 21 TG`s noch Anfänger, aber kann man bei einem Abblasen des Automaten nicht einfach den Schlauch abklemmen und den eigenen Oktopus (oder den des Buddys) zum weiteratmen nehmen? Sozusagen als Selbsthilfe wenn der Buddy das Ventil nicht zudrehen kann!

-Andreas
Antwort von merlot1853 Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 12:55
Das mit dem eigenen Oktopus wird problematisch, da ja aus dem abblasenden Automaten die Luft viel schneller entweicht und die Flasche dann bald leer ist...
Den Oktopus vom Buddy zu nehmen bzw. Wechselatmung mit dem Buddy ist da schon eine bessere Idee, was man ja in der Ausbildung auch lernt (sollte man zumindest). Allerdings erfordert das in Notsituationen auch eine Gewisse Nervenstärke, um nicht einfach den kürzesten Weg an die Luft zu nehmen. Die sollte man in diesen Tiefen allerdings auch haben...
Antwort von AST Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 13:36
@merlot1853: Deswegen schrieb ich ja, dass man vielleicht halt einfach den Schlauch abklemmen sollte (umknicken wie einen Gartenschlauch) wenn der Buddy das Ventil nicht schliessen kann. Oder spricht da was dagegen (ausser dass man in der Panik vielleicht nicht daran denkt)?

-Andreas
Antwort von gunther Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 14:15
@ ast, kann klappen baer wohl erst bei einem Restdruck von irgentwo 20 bar habe ich gehört.

@ MTH
soweit halbwissen
eröffne doch ein Thread im Med. Bereich, aber
schau mal bei der wasserwacht in Bonn in die homepage, dort hat bei dem symposium (ich denk vor 1-2 Jahre nicht dieses) genau zu diesem thema einen Vortrag gegeben bzw. ist das Thema in einem Aufgegriffen worden. Alle bei diesem Symposium vertretenen Gruppierungen (und das waren eine Menge int.) waren der o.a. Meinung.
Was Du meinst in Nachgeholte Deko, die ich ja auch oben Beschrieben habe.

Gruß
Gunther
Antwort von merlot1853 Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 14:41
Ja, das denke ich auch, der Schlauch dürfte dem Druck auch nicht standhalten, oder ?
Interessanter finde ich hier die ALternative, die ich oben schon mal ansprach, von wegen Ventil fast zudrehen bis sich dei Vereisung löst, hat jemand damit schon mal Erfahrungen gesammelt...
Antwort von Blub CH Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 16:05
Also mal zur nassen rekommpression.
Die wird nicht empfohlen, weil sie nur mit Reinsauerstoff durchgeführt werden sollte und nicht mit luft (da viel zu wenig effizient und zu tief.
ausserdem ist es nur in warmen gewässern möglich (auskühlung)
für die Australischen tabellen z.B. sind für leichte Fälle 126-156 und für schwere Fälle 156-186 min angeschlagen.
So ein Unterfangen sprengt mit sicherheit jede Sporttaucher Logistik.

Ich würde auch von unterlassener Deko sprechen.
das abtauchen auf 17m klingt schon pausiebel, aber ich denke für eine schlaue Deko
hatte er sowieso zu wenig gas dabei, zumal bei unterlassener deko die dekozeiten erweitert werden.

@Merlot 1853
ich war mal in der Situation, dass mein Rückengerät zwei ausfälle hatte (einer vereist und der andere undicht) darauf hin habe ich ab dem vereisten geatmet und zwar ventil auf und atmen danach ventil zu und wieder auf und wieder zu. so bin ich dann bis zum nächsten Gaswechsel auf 45m aufgestiegen.

Was mich bei solchen Lufttgs stört ist, das weder eine schlaue Ausrüstung noch eine Atemgasberechnung noch eine Notsituation in Betracht gezogen wird.

man belächelt lieber die Techis und sagt was die machen kann ich noch mit Monegerät und Luft, was soll der ganze Aufwand.

Grüässli Blub
Antwort von Mondfisch Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 17:03
Wahrscheinlich ist wie (zu)oft Panik nach einem unerwarten Ereigniss - Vereisung - das größte Problem. Allerdings finde ich, dass man für solche TG einfach mit 2 ersten Stufen tauchen sollte.
Denn auch wenn der Buddy ruhig bleibt und den anderen neben sich halten kann, atmen 2 aus einen Oktopus - 1 erste Stufe, wenn beide durch den Stress erheblich mehr Luft ziehen ist durch die starke Strömungsgeschwindigkeit die Gefahr einer Vereisung erneut gegeben.

Gruss das Fischli
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 17:34
@Jessica
"erm.. schreibfehler.. natuerlich N2!
sorry"
...Ich hoffe, daß du mal nie verantwortungsbehaftet im Medizinischen Bereich arbeiten mußt...
Antwort von Jessica Redaktionsmitglied am 25.06.2004 - 17:37
tja, Pech fuer Dich... ich arbeite im medizinbereich. Sogar in leitender Funktion. Pass also auf, dass Du mir nie in die Finger kommst.
Und ansonsten: Du versprichst Dich ja nie. Mir klar, dass Du absolut perfekt bist. Troll Dich!
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 17:39
Ach so, noch was:
Das mit dem Schlauch knicken geht nur, wenn die 2. Stufe vereist. Nur dann, aber es geht.
Antwort von Sung Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 19:31
Ich will ja nicht sticheln, aber mir fällt gerade auf, das die Diskussion genau nach diesem Schema ( Hier klicken ) abläuft.

Viel Spass weiterhin (Popcorn hol...)
Antwort von und 26 Gäste Registriertes Mitglied am 25.06.2004 - 21:09
@Jessica
Dein subtiler Humor ist nicht zu toppen! Leidend schreibt man übrigens mit "d".
Antwort von greif Registriertes Mitglied am 26.06.2004 - 07:20
@ alle. Für Sporttaucher, die möglicherweise
die Regel für die Nachgeholte Deko dann, wenn
es darauf ankommt, gerne in der Erregung vergessen
haben könnten, so verweise ich auf den kurzen Text
von Daniel Germanier, u.a. TDI Trainer,
"Dekohaltunterbruch und Tauchcomputer: Gefahr!",
zu finden im "Archiv" unter www.sub-sport.ch
Antwort von flying_diver Registriertes Mitglied am 26.06.2004 - 11:36
Es is prinzipiell überhaupt kein problem eine nasse Rekommpression durchzuführen, es muss nur schnell gehen, also max 3min nach dem Auftauchen sollte wieder abgetaucht werden!! Alles was drüber is würde nicht mehr viel sinn machen!!!

Auch die Tiefen von 17m macht sinn! wenn er auf de 28m abgetaucht wäre, hätte er sicher nur mehr ein paar minuten Luft ghabt, und dann hätte er erst wieder direkt aufsteigen können!!

Was mich noch wundert, is dass nirgens steht, was die beiden für eine ausrüstung gehabt haben!!Die Grundzeit wäre auch interresant! Aber es is sicher schwer solche Details herauszufinden!!
Man könnte dann nur um einiges effizienter diskutieren!

Allgemein gesagt sollten solche Tauchgänge nur mehr von Ausgebildeten Tech-Taucher unternommen werden, die auch wissen, wie sie in solch einer Notsituation reagieren müssen!!(wird alles Ausgebildet!!)

Allezeit gut Luft, und Gottseidank geht es den beiden gut!!




Antwort von Sung Registriertes Mitglied am 27.06.2004 - 00:55
@flying_diver

mit solchen Aussagen, provoziertst Du garantiert wieder eine ellenlange Diskussion über das Tieftauchen mit Pressluft.

Mir persönlich geht schon die Nitroxgeschichte auf den Urlaubstauchbasen tierisch auf die Nerven, weil jeder Tauchbasenbesitzer meint einen Nitroxkurs verkaufen zu müssen.

Den Tekkis zu Ehren, sie sollen so DIR tauchen wie es ihnen gefällt. Die Pressluftfanatiker so tief wie es geht.

Was den beiden Verunfallten passiert ist weis man nicht. Welche Ausrüstung sie hatten, ob die Luft scheisse war oder ob sie einfach nur mies drauf waren ist völlig unerheblich.

Aber unterlass bitte diesen Schmarrn wie Tech Taucher hätten gewußt wie sie reagieren müssen etc. Was meinst Du wieviel DIR`ler schon unter Wasser verreckt sind...
Antwort von divebulls.bonn Registriertes Mitglied am 03.07.2004 - 16:07
So viele vermeintliche Profitaucher in diesem Forum, aber eigentlich doch nur gegen-/einseitiges Anpöbeln auf unterstem Niveau. Schade eigentlich. Trägt ja von unseren sogenannten Profis sehr zur Klärung dieses TU´s bei.

Gruß und Dank nochmal an all die, die es versucht haben und durch unsere Profis mundtot gemacht wurden.
Antwort von Peter G. Registriertes Mitglied am 04.07.2004 - 23:13
Lustig, wie das hier abläuft.
Interessant, dass trotzdem keiner weiß, dass der eine Held mit dem Vereiser einen 60 Meter TG machen wollte: es war ja immerhin schon sein 30. TG.

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