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Foren - Tauchunfälle - TU Zürichsee 27.8.




  

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TU Zürichsee 27.8.
Abgesandt von Armin am 29.08.2003 - 12:10:

Eine 43-jährige Frau und ein 47-jähriger Mann sind beim Tauchen im Zürichsee bei Horgen tödlich verunglückt. Offenbar gerieten sie wegen eines Problems mit dem Lungenautomaten in Not und waren nicht mehr in der Lage aufzusteigen, wie die Zürcher Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Die beiden Verunglückten waren am Mittwochabend in Begleitung eines Kollegen in eine Tiefe von 47 Metern abgetaucht. Dieser geriet offenbar selber in Bedrängnis und musste wegen Luftmangels den Notaufstieg einleiten, wie es hiess. Er sei dabei unverletzt geblieben und habe die Rettungsorgane alarmiert.

Die beiden Leichen wurden am Donnerstagnachmittag von einem Spezialschiff der Polizei in einer Tiefe von 51 Metern geortet und anschliessend geborgen.
Die genauen Umstände des Unglücks werden untersucht.



Antwort von beat ch am 29.08.2003 - 16:20
was ist blos los bei uns wir haben eine richtige pechsträhne insachen tauchunfälle.
Antwort von taucher am 29.08.2003 - 18:26
Es ist immer tragisch, venn so etwas passiert; vor allem wenn man die Personen kennt!
Ich sage ja immer: Seit EURER SACHE SICHER, das tauchen verzeiht enem NICHTS!
Giebt es noch so das kleinste Anzeichen, von unwohl sein, dann macht es nicht. Es lohnt sich. Tauchen ist kein Sport zum sich beweisen!!
Antwort von Bert Rudeck am 29.08.2003 - 18:34
Ich weiß nicht, ob der Begriff "Pechsträhne" hier angebracht ist. Die Tauchunfälle der letzten Zeit, die hier Thema waren, lagen außerhalb dessen, was allgemein als Sporttauchen propagiert wird (z.B. die Tiefe von 30m im Süsswasser). Wer diese Art Tauchgänge macht - was absolut i. O. ist - muss sich im klaren darüber sein, dass er (oder sie) sich höheren Risiken aussetzt. Solche TGs müssen etwas konzentrierter angegangen werden, als nach dem Motto `diving is fun`! Bedenkenswert ist meines Erachtens auch, dass es - nach den Schilderungen hier im Forum - sich bei den Verunfallten häufig um erfahrene Taucher gehandelt haben soll.
Antwort von taucher am 29.08.2003 - 18:40
Da hast dur recht, mit der Konzentration Bert. Es tirfft aber auch oft die Draufgänger
Antwort von taucher am 29.08.2003 - 18:42
Man sollte solche TG machen, wenn man es kann. Und nicht wenn man es meint, man könne es.....
Antwort von Steirerbua am 29.08.2003 - 23:22
Das hat mit Pechsträhne nichts zu tun!Heutzutage tümpeln alle möglichen sogenannten "Taucher",egal ob jung oder alt in den Gewässern rum,die vielleicht zum Schwimmen oder Schnorcheln nicht geeignet sind.In diesem Forum wird das noch breitgetreten.Da tauchen die zu zweit und verrecken elendlich.Das ist traurig.Bis 50m müßten doch für einen normalen Taucher keinerlei Probleme auftreten.Wer das nicht schafft,soll surfen oder im Hallenbad Chlorwasser saufen!Mein Motto ist und wird für alle Ewigkeit Bestand haben:Solotauchen-------,oder nur mit verläßlichen Partnern tauchen------!(Die sind rar)
Antwort von Jessica am 29.08.2003 - 23:42
koennten wir hier bitte sachlich bleiben und nicht wieder wilde spekulationen aufstellen (auch wenn sie sich diesmal nicht um den TU drehen)?
Antwort von Bert Rudeck am 30.08.2003 - 07:54
@ Jessica
Ich sehe nicht, wo in den vorangegangenen Beiträgen `wilde Spekulationen` aufgestellt wurden. Eher im Gegenteil: Da keine sicheren Details über den Unfall bekannt sind, außer dass es sich um `ein Problem mit dem Lungenautomat` gehandelt haben soll, kann man sich nur _grundsätzlich_ mit dem Fall beschäftigen - und das ist doch sehr sachlich geschehen.
Antwort von PinPin66 am 30.08.2003 - 09:47
Mein Beileid an die Hinterbliebenen

@taucher, @bert
kannte die Taucherin und war mit ihr abundzu im Wasser. Sie machte wöchentlich 40`er Tauchgänge !!! Tauchniveau CMAS 3* (bei Euch Gold) mit über 300 Tauchgänge. Leider kann man über die Umstände nur spekulieren. Dem Buddy blies der Automat ab und sie kam sofort zur Hilfe. Was nachher geschah sind wilde Spekulationen. Eine Untersuchung ist im Gange.
Antwort von PINKY the navigator am 30.08.2003 - 12:31
beat ch meinte wohl, dass die Anhäufung von TU, in der Schweiz momentan ungewöhnlich sind, deswegen spricht er wohl von einer Pechsträhne.
Antwort von sharky.li am 30.08.2003 - 13:16
@steirerbua: Meiner Meinung nach sind es genau Taucher mit einer Einstellung wie du, die Topkandidaten für Tauchunfälle sind. Solotauchen, Tiefen von 50m und Selbstüberschätzung sind starke Risikofaktoren die du hier zeigst. Es wundert mich nicht, dass du alleine Tauchen musst, mit dir wird wahrscheinlich jeder TG zum Selbstmordversuch.
Antwort von Pinky the navigator am 30.08.2003 - 14:31
@steirerbua
@steirerbua
Hmm, das ssich mit den 50 m "Solltauchtauglichkeit" beweisen lässt, glaub ich nicht ganz. Aber ganz nebenbei wären die Tauchplätze nicht so über"laufen".
Ist es nicht vielmehr so, dass Augenmenschen unteruns lieber max. 35/40m tauchen wollen, um noch von der Unterwasserwelt was mit zubekommen, ausser einer Mondlandschaft?
Zwischendurch mal tief o.k. aber allein der 50m Test wäre schon ein Disaster, ich denke die Ausfallquote wäre enorm, bis die "Nicht Abgeschlossenen" mit Panikattacken etc. an die Oberfläche gebracht werden würden. Jede Tauchbasis hätte dann allerdings eine Dekokammer, und ein angeschlossenes Beerdigungsunternehmen.
Antwort von diveking am 30.08.2003 - 14:33
@sharky.li ich glaube das steirerbua der einzig richtige taucher hier überhaupt ist


unter euch möchtemalgerntaucher
Antwort von sharky.li am 30.08.2003 - 14:40
@diveking
Ich weiss ja nicht, was du als richtigen Taucher bezeichnest, aber ich vermute, für dich sind das solche, die gerne grosse Tiefen tauchen mit dem entsprechend erhöhten Risiko und lieber alleine tauchen als mit einem vernünftigen Buddy. Seine (auch deine) Aeusserungen zeugen jedenfalls nicht von viel Taucher-Verstand und Vernunft.
Antwort von Pinky the navigator am 30.08.2003 - 14:49
Als ich den Artikel gelesen habe, waren sie noch zu dritt als sie ins Wasser gingen....

@sharky.li
Naja, wenn diveking alles richtig macht - was ja bisher geklappt zu haben scheint, sonst würde er hier nicht posten es liegt wohl weniger an manglendem Verstand. Schliesslich sind ja doch einige Besonderheiten zu beachten. Ich gehe mal davon aus, dass die Aussrüstung selbst auch schon eine andere ist.
Ob er allerdings Vernünftig ist steht auf einer anderen Muschel . Aber auch ohne Vernunft kann man alt werden.
Gut Luft
Antwort von ogli am 30.08.2003 - 14:51
Was gibt es in Horgen denn eigentlich zu sehen in über 40 m tiefe ?? Die beiden Ansaugstutzen sind ja auf 38m! Und dort ist es so flach, um tiefer zu gehen muss man ja bis in die Mitte des Sees schwimmen ...
Antwort von flossenschlag am 30.08.2003 - 15:30
traurig, was hier zu lesen ist.
durch einen unfall stirbt ein taucher, und besserwisser ,rechthaber verhöhnen den toten.

mit einem nachdenklichen und traurigen
gruss
Antwort von Pinky the navigator am 30.08.2003 - 15:57
@flossenschlag
Es waren leider 2 tote Taucher. Der dritte kam nach einem Notaufstieg wg. Luftmangel unverletzt davon.
Antwort von flossenschlag am 30.08.2003 - 16:23
entschuldigung
Antwort von Peter B. am 30.08.2003 - 19:04
Hier nun auch noch mein Senf,

auch ich gebe Steirerbua vollkommen recht. Allein auf 50m? Wo liegt das Problem. Ich lese die Berichte hier regelmäßig und muß sagen, die Fälle in denen ein Buddie bei einem TG das schlimmste verhindern konnte sind doch irgendwie sehr dünn gesäät. Doch immer wieder findet man Berichte, bei denen einer Probleme hatt und der Buddie mit dran glauben mußte. In diesem Beispiel hier waren es sogar DREI Taucher - was hat`s genuzt????

cu
Peter B.
Antwort von Pinky the navigator am 30.08.2003 - 19:20
Naja, was hat ein Tauchunfall, der vermieden werden konnte in einem Tauchunfallforum zu suchen?
...eigentlich viel,
aber ich glaube kaum, dass irgendein Taucher hier veröffentlich wie er mit Hilfe der Geistesgegenwart seines Buddy´s und einen Haufen Glück aus einer brenzligen Situation gekommen ist.
Und dann vorallem woran es lag...
Antwort von Black Diver am 30.08.2003 - 19:38
47m ist schon ein Abenteuer waren Sie dafür ausgebildet??.Was für ein Automat hat versagt???
Antwort von PinPin66 am 30.08.2003 - 20:02
@Peter B.

Richtig. Alleine auf 50m mit der entsprechenden Redunanz (Doppelflasche mit Absperrhahn, Apeks oder Poseidon Automaten usw. usw.) sehe ich auch keine Probleme, wenn du dir deine Abgänge in der Not selber zudrehen kannst. Falls dir aber schlecht wird oder sonst was mit deinem Herz los ist hilft dir niemand! Aber eben immer wieder die gleiche Frage: was wäre wenn....

@all
Bei diesem Unfall sind zwei Menschen ums Leben gekommen WEGEN EINES ABBLASENDEN AUTOMATEN.
Wie wäre es wenn man über die effektive Unfallursache diskutieren würde ??? Leider wissen
wir nicht welche Automaten (Hersteller) da im Einsatz waren.

@ogli
Finde ich auch komisch, da es dort ja eher Flach ist. Entweder haben sie einen Freiwasserabstieg gemacht oder dann sind sie sehr weit Richtung Seemitte getaucht. Da die Taucherin mit einer 10Liter Flasche tauchte, glaube ich eher an die erste Variante.


Antwort von Gini am 30.08.2003 - 20:46
Was sollen die Spekulationen welche Marke von Automaten versagt haben? Ich kenne den Taucher persönlich und muss sagen dass ich weiss, dass er immer auf der Sicheren Seite getaucht hat. Aber wäre es nicht möglich, dass der Automat gar nicht abgeblasen hat? sondern er im Stress nicht mehr zum ruhig Atmen gekommen ist? Ob es wirklich einen abblasenden Automaten war, wissen doch nur die Beiden.

Aus sicheren Quellen, weiss ich auch, dass sie ganz sicher nicht einen Freiwasserabstieg gemacht hatten. So frage ich mich auch, wenn die Taucherin schon für ihr ***CMAS-Brevet gelernt hat, warum nimmt sie dann eine 10ltr. Flasche? Bei meinem Tauchverband lernt man da etwas anderes.
Antwort von Eppletaucher am 30.08.2003 - 23:45
Also nun mal ganz sachlich!Jeder TG muß 100%tig geplant sein.Egal wie tief man geht.Also dürft dann ein TG über 50m für einen erfahrenen Taucher kein Problem sein.Ich plane jeden TG als Solo-TG.Tauche ich mit einem anderen Taucher,(Buddy schreibe ich absichtlich nicht!)dann planen wir noch intensiver.Ausrüstungsvergleich,Luftvorrat u.s.w.Im Rudel tauchen wir schon gar nicht.Damit sind wir immer gut und sicher sicher getaucht.Keiner hat bisher die Hilfe des anderen gebraucht.(Hilf Dir selbst,dann hilft dir Gott)Bevor ich mit einem tauche über den ich nichts weiß,tauche ich lieber solo,was ich auch meistens mache.Die Kumpels mit denen ich gerne und sicher tauche sind alle 10-20 Jahre jünger wie ich,aber eben auch erfahren und ich kenne sie gut von vielen gemeisamen Tauchgängen.Viele davon tiefer als 50m.Nun können die 30m/40m -Limittaucher wieder losheulen.Morgen feiere ich meinen 57.Geburtstag und hoffe noch lange so weitertauchen zu können.
Antwort von Blub am 31.08.2003 - 04:58
@ Epplertaucher
alles Gute zum Geburtstag.

Da das Thema nun Richtung Solotauchen abgleitet, möchte ich einmal sagen wo für mich der Unterschied zwischen Sicher Tauchen und Sicher Sterben liegt.

also einen 50m TG mit einer Monoflasche finde ich Persönlich mehr als fahrlässig.
das Problem bei einem solchen hupfi- TG ist, das die Leute sich nicht mit dem Gasverbrauch in der Tiefe auseinander setzen. Dazu kommt, dass du auf 50m schon arg vom N2 Beeinträchtigt wirst.

Man wird schon belächelt, wenn man seine Flaschen ins Wasser schleppt, aber für mich gillt: ein richtig Geplanter dreistelliger, ist sicherer, als ein ein 50er mit der Einstellung Diving is fun und Monogerät.

Zum Solotauchen möchte ich sagen, dass dir ein Buddy nur was nützt, wenn er dich wirklich hochbringt und das bezweifle ich bei den Meisten. Aus 50-60m jemanden hoch zu bringen,ist eine Gewaltsleistung und wird von den Wenigsten beherscht.

zur "Vereisung"
Da wäre es schon interessant wie das Gehandhabt wurde, zumal ich in der Schweiz immer noch Leute treffe, welche auf die Frage Vereisung zur Antwort geben :" den abblasenden Automaten schräg in den Mund und konntrollierter Notaufstieg einleiten".
Dass Automaten Vereisen Können ist eine Sache, wie darauf reagiert wird ist die Andere. Zumal von den Sporttauchern das Zudrehen der eigenen Flasche in den seltensten Fällen beherrscht wird.

Ich weiss aus Erfahrung dass in der schweiz oft in Tiefen zwischen 40-70m mit Geräten und Prozeduren getaucht werden die da nicht hin gehöhren. Dass so wenig Passiert ist meines Erachtens darauf zurück zu führen,dass es sehr wenige Probleme mit dem Gerät gibt. Der hohen Qualität der Schläuche und Automaten die im Verkauf angeboten werden ist es zu verdanken, dass in unseren Seen nicht mehr solcher Tragischer Unfälle Passieren. Die Meisten Sporttaucher rechnen garnicht damit, einem Deffekt unterwasser begegnen zu können.

Dass wieder Zwei Menschen ihr Leben lassen mussten, schmerzt sehr, zumal wir alle miteinander verbunden sind, durch die Faszination an der Unterwasserwelt.

Grüässli Blub
Antwort von Pinky the navigator am 31.08.2003 - 09:38
@eppletaucher

auch von mir Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Viele sichere Taugänge! Gut Luft!

Egal wer jetzt dazupostet, dass das hier nicht herpasst, ich finde es passt. Tot und Leben liegen nahe beieinander.

Allen gut Luft
Antwort von Michael Fisch am 31.08.2003 - 10:08
"Martini`s Gesetz" jeder 10M Tiefe funktioniert wie eine zusatzliche Martini Cocktail.
und
Jeder Meter Tiefe bei Luft Tauchgänge reduziert deine momentane IQ um ein Punkt. D. h. IQ 100 an der oberflache und abtauchen auf 40M ergibt eine IQ von 60 in der Tiefe.

Antwort von alex am 31.08.2003 - 10:58
dein gesetz funktioniert aber nur wenn du an der oberfläche schon genug IQ hast.
Antwort von U.Beck am 31.08.2003 - 11:43
Hier zeigt sich doch dass es kein routiene Tauchen gibt. Meines Erachtens nach sollten auch des öfteren Übungen wie zb. bergen eines verletzten Tauchers,oder was tun wenn... auch in Tiefen von 40-70m erfolgen,um im Notfall keine Panik aufkommen lässt, den Panik in solchen tiefen ist tötlich. Vieleicht wären dann die beiden noch unter uns???
Antwort von Michael Fisch am 31.08.2003 - 13:07
Stimmt Alex, dumme Leute sollen nicht tief tauchen, und kluge Leute sind ganz doof in die tiefe. Das mit der IQ nennen wir Fisch`s Law.

Michael
Antwort von taucher am 01.09.2003 - 18:17
Ist doch immer wieder lustig und tragisch, in welche Richtung, dass solch eine Diskusion abdriftet!
Ich kenne den Tauchplatz in Horgen nicht, ist es möglich, dass es dort strömung hat? Nur wegen der Tiefe, wo man die Beiden gefunden hat.......
Ich kenne übrigens keinen Grund, wieso dass man mehr als 30/ 35m tauchen sollte. Was sieht man da????

@PinPin66: Wer sagt, dass ein Automat abgeblasen hat?? Warstz Du dabei??

Die Fakten sind bis jetzt, meines wissens, dass die beiden Probleme hatten. WäHre ev. auch möglich, dass die 10l Flasche zu wenig wahr? Stimmt das überhaubt mit der 10l Flasche? Wahr es ev. eine 12l Flasche?

Es ist unglaublich gefährlich, zu spekulieren, wenn man nichts weiss!

Beischbiel:
An einer Beerdigung von einem Taucher habe ich von der Person neben mir gehört, wie es abgelaufen sein solle. Sie hat wild spekuliert, und alles verdreht.
Ich wahr dabei, ich wusste mindestens die bekanten Fakten. Am liebsten währe ich aufgestanden, und hätte ihr........... ! Doch das hätte sicherlich auch nichts zur Sache beigetragen.

Deswshalb sage ich: Spricht über das, was ihr wisst. Und lasst die Spekulationen. Es ist genug tragisch!

@Gini: Es tut mir leid, um deinen Bekannten
Antwort von Blub am 01.09.2003 - 19:43
@ Taucher
dass mit den Gerüchten kann ich nur bestätigen. Ein guter Freund hatte vor ein paar Jahren einen Tauchunfall. Als er nach einer Woche, von einer Bekannten die Gut 100km entfernt wohnt , ein Telefon bekam . Die Tischte ihm eine Storry auf, dass sich ihm der Magen drehte. Danach klärte er sie auf, dass er derjenige war, welcher den Heliflug benötigte. Sie hat nicht schlecht gestaunt.

Wenn mann keine fakten hat kommt man halt ins spekulieren. Ich finde das auch nicht unbedingt schlecht. Nur wenn natürlich die Spekulationen in Fantastereien ausarten oder beleidigend sind, könnte man sie sich schon verkneifen.

Grüässli Blub
Antwort von CNS & OTU Blaster am 02.09.2003 - 10:52
Mein Beileid den Angehörigen

@Taucher
Fakten , da hast Du Recht, die zählen hier und nichts anderes..

Ich bin 2 Wochen vor dem tragischen Unfall mit der Verunfallten getaucht. Es war unser 1 gemeinsamer TG. Bei diesem TG führte Sie Ihr 10 Liter Gerät mit und zwei neuwertigen Scubapro Lungenautomaten. Bei diesem TG hatte ich das Gefühl, das Sie eine sehr sichere und konzentrierte Taucherin sei.

Fakt ist: Die Taucherin war angehende CMAS***(GOLD). Fakt ist aber auch, dass Sie in meinen Augen (CMAS*** über 700 TG) nicht genügend gut ausgerüstet war, für Tiefen jenseits der 40 Meter Marke (10 Liter Gerät und günstige Scubapro Lungenautomaten)

...... vielleicht hätte diese Tragödie verhindert werden können, wenn die Ausrüstung passend gewesen wäre......

Mein Beileid an alle Angehörigen

Antwort von Michael 2 am 02.09.2003 - 22:23
Hallo an alle!
Was macht man mit einer 10.l Flasche so tief?
Ich glaube nur "Drop douwn"
Wer richtig Rechnet weis das.
Darum Glaube ich das es nur vermutungen sind mit der 10.l flasche, außerdem kommen in diesem tiefenbereich noch temperaturen um die 4° dazu, oder sollte ich mich da getäuscht haben?
Schade das wieder beim schönsten Sport auf der Welt zwei Menschen tragisch ums Leben gekommen sind.
Immer genügend Luft wünscht euch Michael 2
Antwort von ofe am 03.09.2003 - 14:05
Richtigstellung um keine Spekulationen freien Lauf zu gewähren !!!!!!!

Da ich die Taucherin gut kannte und bei uns im Club regelmässig tauchte, möchte ich hiermit einige wilde Spekulationen die in diesem Thread kursieren aus der Welt schaffen:

1. die taucherin hatte in etwa 400 TG und war dran die Ausbildung zum CMAS 3* zu absolvieren

2. Ihr jetziger Tauchlehrer ist einer der höchst brevetierten im SUSV (Also von der Ausbildungsseite können keine Spekulationen mehr aufkommen!!!)

3. ich war schon wie viele meiner Club-Kollegen einige Male mit ihr tauchen; sie tauchte ruhig und konzertriert. Wir hatten auch schon viele Übungen gemacht; wie Automat bläst durch, Notaufstieg, Wechselatmung; Brillen leeren, Jacket unter Wasser ausziehen usw... was eigentlich zu unserem Training gehört!!!!

4. Ich habe die Taucherin noch NIE mit einer 10Liter Flasche gesehen; wie auch noch nie mit Scubapro Automaten, und ich sah sie mind. 1 x in der Woche !!!
--> Fakt ist sie hatte eine 12 L , 15 L Flasche sowie Apeks-Automaten. Einen Uwatec o2 luftintegrierten Computer und sie tauchte entweder mit einem Trockenanzug (nur im Winter) oder mit einem Halbtrocken-Anzug (Sommer.

Hat sie plötzlich einen 4mm Anzug, eine 10 L Flasche und einen Scubapro R190...hmm was meint ihr...seid doch seriös!?!!!

5. Die Taucherin absolvierte pro Woche mindestens 4 -6 Tauchgänge und war nicht fixiert möglichst tief zu tauchen. Ausserdem hat sie dieses Jahr bestimmt schon viele >40 M. TG gemacht und diese Tiefe war nicht neu für sie..



Hoffe, dass ich den wilden Spekulationen ein Ende machen konnte
Antwort von Jessica am 03.09.2003 - 14:27
>aber ich glaube kaum, dass irgendein Taucher hier veröffentlich wie er mit Hilfe der Geistesgegenwart seines Buddy´s und einen Haufen Glück aus einer brenzligen Situation gekommen ist.


doch pinky, dass gab`s schon. such mal auf der suche nach dem thread: "von vieren, die auszogen..."

und ansonsten moechte ich auch noch einmal darauf hinweisen, dass dies hier doch bitte eine sachliche diskussion bleiben soll! der zuerisee ist auch mein heimattauchplatz und er ist nun mal tief und kalt und dunkel. da kann viel passieren und auch ein tiefenerfahrener taucher kann mal einen miesen tag haben. lasst uns doch bei den fakten bleiben!
Antwort von Karl Heser am 04.09.2003 - 13:39
Hallo,

ich möchte nur soviel dazu sagen: Es war oben öfter die Rede von der Flaschengröße. Ich finde für einen 50m TG eine 15Liter auch noch zu klein. Wer schon mal in 50m aus einer D12 zuzweit genuckelt hat, der kann sich vorstellen, das es da schnell knapp wird mit einer 15er Mono, wenn man damit zu zweit unter Streß austauchen muß.

Gruß Karl
Antwort von bruno am 04.09.2003 - 16:57
@ofe
Herzlichen Dank für Deine Klarstellung! Es ist schon unglaublich, was hier spekuliert wird!
Antwort von Zürichsee-Taucherin am 05.09.2003 - 18:22
Frage: Es wird ja wild spekuliert, welche Probleme die Taucherin wohl unter Wasser gehabt haben könnte und ob IHRE Ausrüstung genügte. Weiss "Mann" denn schon, ob der tragische Unglücksfall nicht aus einem Problems des Tauchers bzw. SEINER Ausrüstung entstanden sind....
Das der Buddy männlich und evt. höher breventiert war garantiert meines Erachtens nicht, dass die Probleme nicht bei ihm aufgetreten sind. Habe ich irgendeine Information übersehen und drückt da der "Chauvi" etwas durch?
Antwort von swisstraveller am 07.09.2003 - 15:05
hallo zürichsee-taucherin

da drückt der chauvi schon etwas durch. einfach mal abwarten bis fakten da sind. wir kennen nicht einmal die flaschengrösse der taucherin. (ob höher brevetiert oder nicht,ist auf dieser tiefe so ziemlich nebensächlich.da kommen andere gewichtungen zum zuge)

swisstraveller
Antwort von datli am 12.09.2003 - 11:18
@CNS CTU Blaster

aus meiner Sicht sind Scubapro-Automaten sehr wohl für diese Tiefe geeignet!!! Und billig sind sie auch nicht....

Allerdings würde ich eher mit einer 15l-Flasche tauchen.
Antwort von CNS & OTU Blaster am 15.09.2003 - 09:34
@datli
...entschuldige wenn ich mich nicht klar ausgedrückt habe..... wie bei allen Lungenautomat-Hersteller gibt es Kaltwasser geeignerete und weniger geeignete Lungenautomaten...... aber das ist ja schlussendlich nicht wichtig.....oder?

Antwort von Rony am 15.09.2003 - 18:10
Spekulationen finde ich gar nicht so unwichtig, zumindest man nicht weiss, was sich genau abgespielt hatte. Nur darf man dann die verunfallten Taucher nicht an den eigenen entwickelten Spekulationen erhängen!!
Solche Spekulationen regen sehr zur Diskussionen an, oder?
Und denkt bitte immer daran: Es sind zwei Menschen gestorben, also bleibt ein wenig "human" mit euren gewählten Worten!!
Gut Luft an alle!!

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