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Dies ist das Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
TU am Vierwadstättersee am 6.4. Abgesandt von Redaktion -gm- am 08.04.2008 - 13:58:
Am Sonntag 6.4.2008 ereignete sich ein schwerer TU bei Vitznau, Unterwilen am Vierwaldstättersee (Schweiz). Die REGA hat nach Augenzeugenberichten einen verunfallten Taucher nach Renanimation ausgeflogen.
Weitere Informationen liegen nicht vor.
Antwort von gunther am 09.04.2008 - 09:26 Weitere Informationen aus der Tagespresse:
Der Taucher starb noch an der Unfallstelle an einem Lungenriss und wurde nicht mehr in die Klinik geflogen.
Angeblich soll er Probleme mit dem Atemregler gehabt haben und in einen unkontrollierten Aufstieg übergegangen sein.
Antwort von Teyer am 09.04.2008 - 09:17 Artikel aus Blick:
VITZNAU - Ein 57-jähriger Schweizer ist am vergangenen Sonntag bei einem Tauchunfall im Vierwaldsättersee im luzernerischen Vitznau ums Leben gekommen. Die Obuktion der Leiche ergab, dass der Mann an einem Lungenriss gestorben ist.
Laut Mitteilung der luzernischen Strafuntersuchungsbehörden ereignete sich der Unfall am Sonntag etwa um elf Uhr. Eine Gruppe von vier Tauchern stieg beim Brougier-Park in den See. Beim gemeinsamen Tauchgang hatte einer der Taucher Probleme mit dem Atemregler. Er entschloss sich zu einem sofortigen Notaufstieg. Dabei erlitt er den Lungenriss.
Die Rega hatte vor Ort erfolglos sofortige Wiederbelebungsversuche unternommen. Der Verstorbene lebte im Kanton Aargau.
Antwort von rillo am 13.04.2008 - 10:37 warum hat sein buddy ihm nicht seinen octopus gegeben und hat ihm seine flasche zugedreht dann hätten sie gemeinsam sicher aufsteigen können
Antwort von babel_fish am 14.04.2008 - 12:35 @rillo: Diese Frage ist wohl überflüssig und darüber kann nur spekuliert werden.
Wie man sich in einer solchen Situation verhält haben wir alle im Grundkurs gelernt. Doch dieses auch Anwenden und nicht in Panik zu geraten ist wohl eine andere Sache und sehr schwierig umzusetzen. Wie reagiert man wenn man Todesangst hat? Reicht die Ausbildung die wir bei PADI, CMAS, SSI und Co. erhalten? Jeder Taucher ist schlussendlich für sich selber verantwortlich und dafür, dass er sich weiterbildet und Notfallszenarien trainiert! Dieser Unfall ist tragisch und wenn es etwas gutes daraus zu gewinnen gibt, dann sicherlich, dass wir nicht aufhören sollen unsere Tauchfertigkeiten weiter voran zu treiben!
Antwort von kwolf1406 am 14.04.2008 - 21:31 Das ist die Krux hier: Unzureichende Informationen und dennoch Spekulationen was vielleicht passiert ist und was man hätte tun können.
Da sollte man besser ein Buch über Tauchsicherheit lesen, das gibt fundiertere Informationen.
Hier stehen aber Einzelschicksale, denen man mit hoher Wahrscheinlichkeit Unrecht tut - und angehörige und Freunde mit solchen Spekulationen verletzt.
Antwort von jojo2269 am 16.04.2008 - 21:47 Weiss jemand welchen Atemregler der Verunglückte hatte ?
Antwort von mario-diver am 17.04.2008 - 12:44 @jojo:
Solche Feststellungen spielen hier wirklich keine Rolle und können in ein gänzlich falsche (Spekulations-)Richtung führen..., Defekte infolge Filterverstopfung, falscher/unterlassener Wartung etc. etc. können bei jedem Regler jedes Herstellers auftreten...
Antwort von Han Solo am 17.04.2008 - 15:05 Ich will auch mal Spekulieren:
Allgemein - wenn es durch einen Defekt des Lungenautomaten, oder durch andere Ursachen zu einer Aspiration von Wasser kommt, kann das einen Stimmritzenkrampf auslösen. Wenn dadurch der Atemweg komplett verlegt wird, führt ein Notaufstieg aus größerer Tiefe mit Stimmritzenkrampf zu einem Lungenriss.
Ventil schließen und Umstieg auf eine alternative Luftversorgung hilft da nicht, es geht einfach nix mehr rein und nix mehr raus.Schlimmstenfalls löst sich der Krampf erst nach Eintreten einer Bewußtlosigkeit.
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