TU beim Christbaumaufstellen Abgesandt von Armin am 30.12.2003 - 15:51:
29.12.2003 Tödlicher Tauchunfall an Heilig Abend in der Seewald-Erzgrube
In den Morgenstunden kam es an Heilig Abend zu einem tödlichen Tauchunfall. Gegen 9.30 Uhr trafen sich zwei Arbeitskollegen zum Weihnachtstauchen in der Erzgrube, wobei sie einen Weihnachtsbaum auf den Grund des Sees setzten.
Doch auf dem Rückweg zum Einstiegsloch des zugefrorenen Stausees Erzgrube hatte ein 34-jähriger Mann aus Calw plötzlich Probleme mit seinem Regler. Sein mittauchender Kollege gab ihm seinen zweiten Regler. Nach wenigen Sekunden zog er sich und den mit ihm verbundenen Mittaucher panikartig am Rettungsseil in Richtung Ufer.
Kurz vor dem Ufer verlor der Taucher das Bewusstsein. Der Mittaucher konnte den 34-Jährigen zusammen mit weiteren Helfern aus dem See bergen und Reanimationsmaßnahmen durchführen.
Trotz dieser Maßnahmen, welche auch durch die Notärztin fortgesetzt wurden, verstarb der 34-Jährige im Kreiskrankenhaus Freudenstadt. Die Tauchausrüstungen wurden sichergestellt. Nach bisherigen Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern noch an.
Antwort von Raimund am 31.12.2003 - 08:44 -----------------------------------
"Schwarzwälder Bote", 30.12.2003
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Weihnachtlicher Tauchgang endet tödlich.
Calwer wollten Christbaum im zugefrorenen Stausee Erzgrube aufstellen. Laut der Polizeidirektion Freudenstadt unter Leitung von Martin Zerrinius war keine entsprechende Ausbildung vorhanden noch die passende Ausrüstung oder auch Sicherheitstaucher und Leinenführung hätten gefehlt.
Auslöser war ein schlecht gewarteter Automat, der mit dem Mundstück Probleme machte.
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"Kreiszeitung Böblingen", 30.12.2003
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Mann wollte Baum im See aufstellen: Tot
Seewald (lsw) - Bei einem Tauchunfall in einem zugefrorenen Stausee in Seewald im Kreis Freudenstadt ist ein 34 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Laut Polizei war der Mann am vergangenen Mittwoch mit einem Begleiter durch ein Loch im Eis auf den Grund des Sees getaucht, um dort einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Beim Auftauchen verlor er das Bewusstsein. Der andere Taucher und eine Ärztin versuchten vergeblich ihn wieder zu beleben.
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"Schwarzwälder Bote", 31.12.2003
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MELDUNG AUS FREUDENSTADT
Verunglückter Taucher verwendete einen Atemregler für Warmwasser
Kreis Freudenstadt/Seewald-Erzgrube Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum tödlichen Tauchunfall im Stausee bei Erzgrube am 24. Dezember führten jetzt zu ersten wichtigen Erkenntnissen.
Wie berichtet, war an Heilig Abend beim Versuch, einen Christbaum auf dem Grund der Nagoldtalsperre aufzustellen, ein 34-jähriger Taucher aus Nagold ertrunken. Sein gleichaltriger Mittaucher aus dem Landkreis Calw hatte noch versucht, seinen Kollegen ans Ufer zu ziehen.
Wie die Polizei gestern mitteilte ergab die Untersuchung des Tauchgeräts, dass der Atemregler für Warmwasser gebaut ist. Wegen der Kälte des Stausees, der am Heiligen Abend eine fünf Zentimeter dicke Eisschicht hatte, und dessen Wassertemperatur etwa drei Grad betrug, wäre ein Kaltwasserventil notwendig gewesen. Dieses ist für Temperaturen von zehn Grad und weniger ausgelegt.
Sauerstoff-Durchgang war blockiert
Bei Verwendung eines Warmwasserreglers bei zu niedrigen Temperaturen kann es schon bei Graden über dem Nullpunkt durch die Fließgeschwindigkeit des Sauerstoffs und Feuchtigkeit zu einem Einfrieren der Steuereinheit kommen. Die Folgen sind ein Blockieren des Sauerstoffdurchgangs oder das ungehinderte Ausströmen des Sauerstoffs.
Im vorliegenden Fall kam es, so die Ermittlungen der Polizei, zu einer Entleerung der Sauerstoffflasche. Der Verunglückte merkte das allerdings erst, als ihm keine Atemluft mehr zur Verfügung stand. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich mit seinem Tauchpartner an der Wasseroberfläche unterhalb des Eises. Der Verunglückte geriet wohl auch aus mangelnder Praxis in Panik und versuchte noch, unter Eis das Ufer zu erreichen. Auf dem Weg dorthin ertrank er. Dies bestätigte auch die am Dienstag durchgeführte Obduktion im Gerichtsmedizinischen Institut in Tübingen.
Beide Taucher verfügten laut Mitteilung der Polizei über wenig Taucherfahrung. Auch waren beide Männer bis zum Unglück noch nie unter Eis getaucht.
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Ergänzende Info`s
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Ich war noch am 20.12. in der Erzgrube tauchen. Es fehlen ca. 10 Meter Wasser, die maximale Tiefe ist demnach ca. 12 bis 13 Meter.
Die Sicht war dementsprechend erwartungsgemäss schlecht - unter ein Meter. Da der Boden der Erzgrube mit Morast bedeckt ist, führen schon geringe Bodenberührungen zu einer Sicht gleich Null.
Der See war noch nicht zugefroren, jedoch mit durchgehend 4 Grad Wassertemperatur unmittelbar davor. Seit Dienstag (23.12.) ist der See von einer geschlossenen Eisdecke bedeckt.
Das Tauchen unter Eis kann mit richtiger Planung und Technik schön sein, ohne diese aber tödlich, selbst in einem kleinen Tümpel wie der Erzgrube!
Eigentlich hatte ich gehofft, dass sich nach der Unfallserie des letzten Winters diese Erkenntnis allmählich herumsprechen würde. Vielleicht bleibt es ja der letzte Vorfall diesen Winter.
Antwort von Rossi am 02.01.2004 - 17:15 An ester Stelle möchte ich den Hinterbliebenen mein Beileid aussprechen. Allerding wundert es mich das in dem Bericht wieder von Sauerstoff geschrieben wird, ich kann mich immer nur Wundern das in Berichten von Zeitungen dies immer wieder verwechselt wird und so zu Diskusionen führt. Hier wird wieder klar das man vieleicht seine Ausrüstung überschätzt oder gar nicht darüber nachgedacht hat, wie wichtig die Vorsichtsmaßnahmen bei tauchen unter dem Eis ist. Hier kann man nur empfehlen Eistauchen wirklich mit der nötigen Hilfe zu erlernen.
Weiterhin allen Tauchern gut Luft und ein Unfallfreies 2004
Rossi
Antwort von alex@grafenrheinfeld am 03.01.2004 - 00:52 danke an alle die, die mir und meiner familie mehrere infos zu diesem unfall geben, da der verunglückte mein onkel war. am montag den 05.01.2004 um 15:00 uhr ist die Beisetzung meines onkels, der verunglückt ist. die Beisetzung ist in Bergrheinfeld in Unterfranken. alle die teil nehmen wollen, sind herzlich eingeladen. nocheinmal danke, für die infos.
Antwort von Trocki am 03.01.2004 - 22:28 Hallo Rossi...
leider führen immer wieder absolute Nachlässigkeiten zu Unfällen beim Eistauchen. Wenn man es noch nie getan hat, sollte man es erlernen, alles andere ist ein leichtsinniges Himmelfahrtskommando.
Da helfen auch keine sogenannten Vorsichtsmaßnahmen oder über- bzw. unterschätzen der eigenen Ausrüstung. Es gibt dazu REGELN, wie Sicherungsleine, Leinenmann, Sicherungstaucher, Automaten mit Schutz gegen Vereisung u. weitere! Wenn dies alles befolgt wird, ist ein Unfall, zumindest ein tödlicher Unfall fast ausgeschlossen. Ich persönlich habe beim Eistauchen bisher nur positive Erfahrungen gemacht da ich dieses auch nur mit Leuten durchführe die sich an die Regeln halten.
Antwort von Rossi am 04.01.2004 - 11:06 Hallo Trocki,
du sprichts mir aus der Seele. Da ich selber noch nicht unter Eis war. Alles in allem meinte ich mit meinen "Vorsichtsmaßnahmen" die von dir beschriebenen "REGELN".
Weiterhin alles Gute
Antwort von canadapaddler am 04.01.2004 - 16:39 Hallo !
Ich möchte mich an weiteren Spekulationen nicht beteiligen, da ich weder das besagte Gewässer kenne, noch über weitere Informationen und Details zu dem Unfall kenne.
Da jedoch auch Angehörige des Verunfallten im TaucherNet sind, möchte ich Ihnen auf diesem Weg mein aufrichtiges Beileid aussprechen !
Alles Gute
Martin Hülsmeyer
Sankt Wolfgang
Antwort von -= StEvIeB =- am 06.01.2004 - 14:13 Hallo Zusammen,
ich möchte einfach die Gelegenheit nutzen und allen Angehörigen des Verunglückten mein herzliches Beileid aussprechen.
Und ich hoffe das aus solchen tragischen Unfällen vielleicht folgende Unfälle vermieden werden können.
MfG
-= StEvIeB =-
Antwort von Bert Rudeck am 06.01.2004 - 20:16 Beiträge, die ausschließlich aus einer Beileidsbekundung bestehen sind sicher gut gemeint - aber hier ist eigentlich ein Unfallforum.
Gruß,
Bert
Antwort von Soni am 07.01.2004 - 11:20 Was mich dabei interessiert: Was bewegt einen Menschen dazu mit einer nicht adäquaten Ausrüstung, ergo fehlenden Ausbildung, unter "Eistauchen" Bedingungen einen *Weihnachtsbaum* aufzustellen?
Wieso tut man so einen Unsinn? (Unabhängig davon, dass man Müll besser woanders entsorgt; ein Weihnachtsbaum unter Wasser ist weder schön noch witzig).
Angenommen, ich hätte null Ahnung über Eistauchen, bräuchte ich doch nur, z.B., hier im taucher.net etwas browsen, und wüsste, davon besser die Finger zu lassen.
Antwort von Bulette am 07.01.2004 - 17:59 Soll im Zuge des Unfallverlaufs nicht zynisch klingen - aber ich denke hier sind mehrere Faktoren zusammengekommen, wie z.B. mangelnde Erfahrung, mangelhafte Ausrüstung und meiner Meinung nach auch noch Fahrlässigkeit und grober Unfug.
Eistauchen ist bei richtiger Vorbereitung und bei richtigem Material eine der schönsten Sachen.
Aber so "blauäugig" unters Eis zu steigen ist fahrlässig und verantwortungslos. Außerdem bringt sowas unseren Sport mal wieder ins "richtige" Licht. Vielleicht gibt`s durch solche Aktionen bald noch ein paar Seen mehr mit Eistauchverbot...
Und das Weihnachtsbaum versenken hat nichts mit "Müllentsorgung" zu tun. Wir machen das jedes Jahr und der Baum wird dann ein paar Wochen später wieder geborgen. Aber auf die Idee einen Weihnachtsbaum bei zugefrorenem See zu versenken sind wir noch nicht gekommen - das empfinde ich schon im Ansatz als groben Unsinn.
Das durch diesen Unsinn ein Mensch ums Leben kommen musste ist im Endeffekt sehr tragisch. Aber ich glaube zu dieser Einsicht ist der überlebende Taucher wohl auch schon gekommen...
Nix für ungut - und sichere Eistauchgänge wünsche ich allem in diesem Winter.
Antwort von alex@grafenrheinfeld am 08.01.2004 - 17:37 Ich soll und möchte etwas von meinem Onkel zu diesem Thema ausrichten!!
Um die Spekulationen zum Tode meines Bruders zu beenden, zunächst einmal ein Wort zur Definition „Tauchunfall“. Ein Tauchunfall, ist eine gesundheitliche Beein-trächtigung, die zeitlich in engem Zusammenhang mit einem Tauchgang bzw. mit einer taucherischen Aktivität steht. Das trifft hier wohl zu, jedoch wäre es beim Schwimmen dann als Badeunfall oder in der Luft dann als Flugunfall bezeichnet worden.
Armin möchte ich, für seine Sachlichkeit im ersten Bericht zu diesem Unfall danken. Wer diesen Bericht genau liest, merkt ziemlich schnell, wieviel unqualifizierter Mist hier schon wieder verbreitet wird. Es ist mehr als empörend, daß sich wildfremde Personen ohne Orts-oder Sachkentnis, ohne daß sie den Verunglückten, seinen Ausbildungsstand, die Tauchpartner, deren Erfahrung und das Sicherungspersonal kennen, erdreisten, über diese Personen zu urteilen. Ich selbst bin Tauchlehrer und weiß um die Qualifikation der Beteiligten.
Bobby war ein technisch versierter Kletterer, Fallschirmspringer und Taucher, für den eine Störung oder ein Defekt an der Ausrüstung niemals ein ernsthaftes Problem dargestellt hätte. Er konnte, egal in welcher Situation, Risiken durchaus realistisch einschätzen, war niemals leichtsinnig und immer auf Sorgfalt und Sicherheit bedacht. Einen Gerätedefekt (vereister Automat o.Ä.) hätte er auf Grund seiner hervorragenden Ausbildung und Nervenstärke ohne große Schwierigkeiten kompensiert. Ursächlich für diesen „Tauchunfall“, war nach Aussage der Ärzte, wahrscheinlich eine, gegen Ende des Tauchganges auftretende Herzattacke. Die damit einhergehende Atemnot bzw. Erstickungsangst zwang Bobby, sich seinen Atemregler herauszureißen. Obgleich sein, mit ihm verbundener Tauchpartner vorbildlich reagierte, ihm sofort zu Hilfe kam, ihm seinen Zweitautomaten in den Mund gab und über die Rettungs-und Sicherungsleine Notsignal gab, wurde Bobby auf Grund des eingeatmeten Wassers bewußtlos. Die, von den Tauchpartnern so-fort eingeleiteten Hilfsmaßnahmen und die perfekt funktionierende Rettungskette blieben jedoch leider erfolglos. Trotz der Fortführung der Reanimationsmaßnahmen durch die Notärztin, konnte in der Klinik in Freudenstadt nur noch der Tod festgestellt werden.
Bobby´s Tauchpartnern und den eingesetzten Rettungskräften, die alle vorbildlich und schnell handelten, gilt mein Dank. Auch bei all denen, die meinen Eltern, meinen Ge-schwistern, Angehörigen und mir beistanden, möchte ich mich vielmals bedanken. Ich habe meinen Bruder verloren und unsere Welt ist um einen großartigen Menschen ärmer.
um weitere Spekulationen zu verhindern:
war der Verunglückte jetzt dein Bruder oder dein Onkel?
Antwort von und 26 Gäste am 08.01.2004 - 23:30 @Soni
was soll diese -mit Verlaub- blöde Frage im Zusammenhang mit einem tragischen Unfall? Schon mal daran gedacht, daß manche Leute Brüder haben und Neffen daher mehrere Onkel? Nicht jeder Schreiber hat ein Methodikseminar besucht und daher fehlen halt u. U. die Anführungszeichen an der entsprechenden Stelle. Also: mehr Sauerstoff ran ans Hirn oder zweimal lesen!
Nichts für ungut.
es war mein onkel. aber der text, den ich als letztes rein gesetzt habe, der war von meinem anderen onkel. dessen bruder verunglückt ist. es ist schwer, so etwas zu verkraften. weiß ned, ob ihr so etwas nach vollziehen könnt.
bis denne
euer alex
Antwort von Trocki am 09.01.2004 - 20:57 Leute...,
jetzt macht doch mal halblang......,wo ist jetzt die Dichtung und wo die Wahreit..?
Laut Polizeibericht fehlte die entsprechende Ausbildung, Eistaucherfahrung habe nicht vorgelegen, weder Leinenführer noch Sicherungstaucher waren vorhanden und die Tauchausrüstung war für Warmwasser ausgelegt..!!!
Wenn das stimmen sollte kann es sich , bei allem Respekt vor einem geliebten Menschen und Toten, niemals um einen erfahrenen, umsichtigen Taucher gehandelt haben. Eine mglw. am Ufer befestigte Leine ist KEINE Leinenführung.
Ich kann mir kaum vorstellen, das der Bericht der Polizei nach den durchgeführten Ermittlungen nicht den Tatsachen entspricht.
Sorry
Antwort von tauchermaus am 10.01.2004 - 01:51 Erst mal mein Beileid an die Angehoerigen!
Jetzt muss ich erst mal Luft lassen weil ich sonst platze was hier teilweise steht!
Schon mal dran gedacht das die Angehoerigen vielleicht genauere Informationen bekommen wie irgendwelche Zeitungen und die Stellen es doch auch nur so hin damit es lesenswert ist wen wuerde ein Tauchunfall sonst interessieren und ausserdem hat man dann ja nichts mehr zum Spekulieren wie man hier in diesem Forum ja sieht jeder weiss es besser! Ich meine der Bruder sollte wohl den Ausbildungsstand kennen, da er selber Taucher ist! Man sollte doch erst mal nachdenken und der Familie mehr glauben schenken! Die meisten kennen die Person nicht auch den Ausbildungsstand aber mitreden will jeder ich finde das ist eine riesen sauerrei!
Antwort von Tauchtroll am 10.01.2004 - 15:45 @soni
Sollte es nicht besser SO-NIE Heißen?????
@ Angehörige, tut euch diesen Mist hier nicht an!
Es sind zu 80% immer die selben Schwätzer die hier Ihren Senf abgeben!!!!
Geht lieber Tauchen als nur davon zu Reden,
dann weiß man auch was alles Schieflaufen kann!!!
Antwort von Bulette am 12.01.2004 - 17:44 @ alex@grafenrheinfeld
Mag sein, dass Zeitungen Meldungen falsch oder halbwahr darstellen, aber wenn ich Berichte zu diesem TU hier eingangs lese, dann kann ich nicht anders, als mein Unverständniss über die Durchführung des TG hier kundzutun.
Und wenn hier mehrere Zeitungsberichte unter Berufung auf Polizeiberichte feststellen, dass Gründe wie mangelnde Erfahrung, mangelndes Equipment, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen zum TU geführt haben (Zitat: "Im vorliegenden Fall kam es, so die Ermittlungen der Polizei, zu einer Entleerung der Sauerstoffflasche. Der Verunglückte merkte das allerdings erst, als ihm keine Atemluft mehr zur Verfügung stand."), was soll man dann davon halten.
Und mit Verlaub gesagt, wenn hier ein TU gepostet wird, dann darf ich auch meine persönliche Meinung dazu äußern. Dafür sind öffentliche Foren da...
Das es für die Angehörigen nicht angenehm ist, hier Diskussionen über Fehler von verunglückten Familienangehörigen zu lesen, kann ich gut nachvollziehen.
Das Problem ist, dass nach TU die Meinungen (auch mangels Fakten) sehr subjektiv sind.
Ich habe lange gewartet, ob neue Fakten auftauchen (vom 30.12.03 bis 07.01.04), ehe ich meine Meinung dazu poste.
Sollten die Fakten so sein, wie es dein Onkel in der Gegendarstellung schreibt, dann bin ich natürlich bereit, meine Meinung zu revidieren. Gegen eine Herzattacke ist sicherlich jeder machtlos.
Allerdings bleiben für mich immer noch Fragen offen.
Da du noch fragen hast, möchte ich dich bitten, mir diese an meine E-Mail adresse zu senden. ich werde versuchen sie zu beantworten. fals ich das nicht kann, bitte ich um dein verständnis, wenn die antworten länger dauern, da ich mich dann mit meinem onkel in verbindung setzten werde und wir gemeinsam versuchen die fragen zu beantworten
Antwort von Bulette am 13.01.2004 - 08:26 @ alex@grafenrheinfeld
Alles klar - mach ich.
Grüße
Antwort von Nico am 14.01.2004 - 01:32 @ Bulette und alle Spekulanten:
Eigentlich wollte ich mich nicht zu diesem tragischen Unfall äussern, weil ich den Verunfallten - wenn auch nur ganz kurz - kennen lernen durfte. Der Familie an dieser Stelle nochmal mein tiefstes Beileid.
Was mich nun doch bewogen hat auch noch etwas dazu zu sagen, sind diese unerträglichen Äusserungen von Leuten, die sich auf die Berichte der Lokalpresse (deren Kompetenz man ja schon Aufgrund der versierten Verwendung der technischen Begriffe erkennen kann) stützen und meinen, die größte Tragödie daran ist es, dass evtl. ein weiter See zum Eistauchen gesperrt wird und der Verunfallte hätte erst gar nicht unters Eis gehen dürfen, weil nicht die nötige Brevetierung/Ausrüstung vorhanden war. Woher zum Teufel wollt ihr das Wissen??? Wart ihr dabei???
Obwohl es schon von mehreren hier gesagt wurde:
Wenn ein Angehöriger, der selbst Tauchlehrer ist, hier neue Fakten präsentiert, denke ich sollten diese als wahr und gegeben betrachtet werden. Zwanghaft auf dem Schwachsinn der in diesen Provinzblättern geschrieben wird herumzureiten, nur um auch noch seinen Senf dazu zu geben, finde ich arm.
Diskussion ist gut und muss sein, um weitere Unfälle zu vermeiden; allerdings sind Diskussionen um des diskutierens willen in so einem Fall mehr als unangebracht.
My 2 c
Nico
Antwort von Soni am 14.01.2004 - 11:42 Einfach deshalb, weil dies ein öffentliches Forum ist, und Unfälle hier öffentlich disuktiert werden (sollen). Es ist eben kein öffentliches Kondulenzbuch!
Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass jeder die Opfer und/oder Angehörigen persönlich kennt.
Dass die Presse teilweise Schwierigkeiten hat, technische Zusammenhänge richtig darzustellen, ist auch bekannt.
Für mich persönlich, als Leser dieses Forums, ist es aber genause schwierig herauszulesen, inwieweit ein Angehöriger und sein Bericht autentisch ist.
Gerade im Hinblick auf die vielen Witzbolde, die in zunehmenden Masse hier posten. Sorry, wenn dann noch jemand Bruder und Onkel durcheinanderbringt, dann verstärkt das den Eindruck zusätzlich (ok, ich geb`s ja zu, war auch etwas provokativ von mir, `tschuldigung sollte ich Gefühle verletzt haben).
Hinzu kommt, dass ich für meinen Teil nicht auf die Idee kommen würde, den Verlust eines Angehörigen in einem öffentlichen Forum zu diskutieren. Das ist mindestens ebenso ... unwirklich ...
Allein schon aus dem Grunde, weil eben dieser Angehörigen in seiner (verständlichen) Trauer emotional involviert ist. Vermutlich mit Presse und/oder Polizei, mindestens aber mit Versicherungen ähnliche Diskussionen führt, die sich ähnlich emotional aufheizen (können).
Deswegen: Was können wir aus diesem Unfallbericht lernen, *ohne* ihn zu personifizieren? Unabhängig davon, ob er sich in Wirklichkeit so abgespielt hat oder nicht (wer will das als unabhängige Instanz denn überhaupt entscheiden; das Taucher.net etwa?)
Wenn wir uns nicht von unseren Gefühlen und Emotionen frei machen können, wg. Trauer z.B., dann können wir niemals frei über Fehler diskutieren.
Das war zumindest mein Ansatz meiner Postings oben.
Ich will mich nicht mit dir über Sinn oder Unsinn von Diskussionsbeiträgen streiten - das ist an dieser Stelle unpassend.
Nur soviel - ich habe mein erstes Posting geschrieben, nachdem mehrere Tage keine neuen Fakten auf den Tisch kamen.
Daher habe ich mich auf die Zeitungsberichte bezogen (auf was auch sonst), die ja nach eigenen Angaben auf Polizeiberichten basierten.
Wenn deiner Meinung nach nicht über solche Vorkommnisse diskutiert werden soll, dann musst du die Redaktion bitten, solche TU`s in Zukunft nicht mehr zu veröffentlichen.
Und wenn die Richtigstellung durch einen Angehörigen erfolgt, dann habe ich kein Problem damit, meine geäußerte Meinung zu revidieren. Das geschieht dann aber aus der Fähigkeit heraus selbstkritisch zu sein und nicht aus der Notwendigkeit, einem wie dir zum Munde zu reden, der meine Äußerungen als "unerträglich" charakterisiert.
Also wenn du schreibts "...allerdings sind Diskussionen um des diskutierens willen in so einem Fall mehr als unangebracht..." - naja vielmehr entnehme ich deinem Posting eben auch nicht...
Das soll`s für mich gewesen sein - ich klinke mich an dieser Stelle aus der Diskussion aus, da nicht Konstruktives mehr kommt.
Gruß
Antwort von cartman42 am 16.01.2004 - 10:54 "Die Folgen sind ein Blockieren des Sauerstoffdurchgangs oder das ungehinderte Ausströmen des Sauerstoffs.
Im vorliegenden Fall kam es, so die Ermittlungen der Polizei, zu einer Entleerung der Sauerstoffflasche. Der Verunglückte merkte das allerdings erst, als ihm keine Atemluft mehr zur Verfügung stand"
Spätestens an dieser Stelle hab ich alle Berichte aus Zeitungen und anderen indirekten quellen ignoriert. Ich weiß nicht wer schon mal das Vergnuegen eines gefrorenen Automaten hatte, aber das merkt man sicherlich schon deutlich vor dem Ende der Luftreserven...
Also Danke nochmal an Alex für die detaillierte Darstellung aus der direkten Perspektive!
Antwort von GWM04 am 20.01.2004 - 09:27 Ich bin immer wieder verwundert wie man in einer sachliche und fachliche Diskussion in diese Rechfertigungsschiene verfallan kann!!!
Ich kann und will Cartman42 nur Recht geben. Sauerstoff, vereister Automat, leergeblasene Flasch. Irgendwie passt das alles nicht und ist sehr unqualifiziert. Wenn sich meine Flasche leer pusten würde merke ich das!!! Und selbst wenn ich es nicht merken würde, dann sieht es zumindest mein Buddy. Ich bin weder direkt betroffen noch sonst irgend etwas und kann den Angehörigen hier sehr gut nach empfinden. Leute haltet Euch zurück mit Anschuldigungen. Fragen stellen und nach Ursachen suchen ist O.K. Aber ohne Hintergrundwissen Leute vor zu Verurteilen ist wirklich das letzte.
Ich hoffe das die angehörigen Ihren Schmerz schnell überwinden und durch diesen tragischen Vorfall nicht die Lust an dem schönsten Hobby der Welt verlieren.
Gruß Guido
Antwort von Peter Bei. am 25.01.2004 - 18:36 Hallo Alex
es tut mir leid um den Verlust deines Bruders.
Die negativen Kommentare von Bulette, Trocki und Soni übergeht man am besten, gerade diese 3 Kandidaten kommentieren seit längerem jeden Unfall mit ihren tiefliegenden geistigen Statements.
Diese 3 Kanditaten haben sicher sehr viel freie Zeit und keine Möglichkeit zur sinnvollen Gestaltung.
Wobei ich auch bezweifele, ob die den oft tauchen gehen!
ciao
Peter
Antwort von Trocki am 25.01.2004 - 19:36 Also Peter Bei...,
deine unsachlichen Kommentare solltest du dir wirklich sparen. Du Schlaumeier, wenn du auch nur ein bisschen aufmerksam bist, wäre dir nicht entgangen, dass dieses erst der 2. Unfall ist zu dem ich meine Meinung kundtue, denn es ist in solchen Foren üblich so etwas zu tun! Die meisten hier, wie auch ich, gehen bestimmt öfter tauchen als...! nun ja, ich will mich jetzt nicht auf dein Niveau begeben. Wenn du die Beiträge in solchen Foren nicht ver- bzw. ertragen kannst, dann bleib hier weg. Es geht hier wohl in erster Linie darum etwas aufzuklären, dass andere Taucher aus den Fehlern anderer etwas lernen können. Vor Allem dass so Unfälle nach Möglichkeit nie mehr passieren. Das geht nur wenn über solche Dinge offen diskutiert wird. Leider kommen nicht immer Fakten auf den Tisch. Das liegt aber an erster Linie daran, das Hintergrundinformationen fehlen und somit den Spekulationen freien Lauf gelassen wird. Wenn du Informationen hast, enthalte sie den anderen nicht vor!
So brutal das auch klingen mag.... einer hat es richtig ausgedrückt: ....hier handelt es sich nicht um ein öffentliches Kondulenzbuch.
Mich persönlich und das kannst du mir sicher glauben, trifft jeder Tod eines Menschen da ich bereits meine persönlichen Erfahrungen damit gemacht habe, das kannst du mir wirklich glauben!
Antwort von Bulette am 26.01.2004 - 19:11 No comment Peter Bei. - du bist der Held.
Ich glaube allerdings kaum, dass du meine geistigen, oder auch taucherischen Fähigkeiten einschätzen kannst...
Aber da das nichts mit dem TU zu tun hat - sorry an alle anderen Mitleser.
Antwort von Trocki am 26.01.2004 - 20:13 Peter Bei.
Noch einen kleinen Nachbrenner für dich:
1. Als ich gestern deine mail gelesen und darauf reagiert habe, kam ich gerade vom Tauchen, vom Eistauchen!
2. Der ersten Unfall, zu dem ich etwas geschrieben hatte, war der Unfall in Hemmoor. Zufälligerweise mußte ich diese Sache miterleben, da ich leider vor Ort anwesend war. Das waren Dinge die ich mit eigenen Augen mit ansehen mußte und nichts tun konnte, kannst du dir vorstellen wie hilflos man sich da fühlt. Es waren also Fakten die ich gesehen und kundgetan habe.
Halte dich also mit deinen Beurteilungen ein wenig zurück.
Dein Mitgefühl und deine Beileidsbekundungen in allen Ehren. Die gehören aber direkt an die persönliche Adresse der Angehörigen, entweder per mail, Brief oder wie auch immer.
Wohin sie auf gar keinen Fall gehören: ...In ein Diskussionsforum für TU´s.
Gruß
Antwort von Soni am 27.01.2004 - 08:24 Jo, richtig so Peterle,
moralistische Heckenschützen sind genau das, was das Land braucht, so wirst du es mal richtig was zu was bringen *würg*
Nochmal zurückblättern, und genau recherchieren!
Antwort von Armin am 08.02.2004 - 22:16 Folgende Mail erreichte mich noch - ich denke es ist OK sie hier zu veröffentlichen:
Hallo Armin,
schade dass Du den Unfall meines allerbesten Freundes gepostet hast! Klar ist es für euch Taucher wichtig zu diskutieren – aber ich, ich habe nur mitgelesen und ich bin einfach fassungslos. Warum sind Menschen so niveaulos???
Da Du gepostet hast möchte ich Dir sagen, dass mein Freund ein extrem gut ausgebildeter Taucher war – wahrscheinlich einer der besten unter euch, ausgebildet in DER Eliteeinheit der Bundeswehr sowie seit mehr als 10 Jahren erfahrener Privater Taucher, ich denke die meisten hier die sich ein Urteil erlaubten würden nicht einmal die ersten 30 Minuten einer solchen Ausbildung überstehen geschweige denn die Tauchausbildung. Wir als Angehörige bzw. Freunde die um den Ausbildungsstand wissen trauern hier um einen der großartigsten, gewissenhaftesten Menschen die wir je gekannt haben. Ich werde den Rest meines Lebens trauern und wollte eigentlich so eine Schlammschlacht auf einem Menschen der IMMER für alle da war – dessen Auftrag im Ernstfall ist genau für solche Lästermäuler seinen Kopf hinzuhalten – nicht auf ihm sitzen lassen, aber bis ich fähig war zu reagieren war das Forum geschlossen.
Ich möchte aber, dass Du weißt dass die Zeitungen echten Mist schrieben – und wir einen wunderbaren Menschen verloren haben.
Nichts für ungut… Du kannst wenig dafür.
Herzliche Grüße
Sonja
Antwort von Armin am 09.02.2004 - 20:19 Auf Grund einigen Feedbacks auf das letzte Posting haben wir testweise den Thread wieder aufgemacht. Bleibt bitte sachlich.
Antwort von Oliver2 am 10.02.2004 - 01:17 Hallo zusammen.....
...ist ja alles recht und schön was da alles so geschrieben wurde.
Daß es immer und überall Schwachmaten am Start gibt, brauchen wir sicher
nicht zu diskutieren..
Was ich allerdings nicht verstehen kann ist, daß keiner (weder der Neffe,
Bruder oder Onkel---so ganz hab ich das nicht geblickt noch die Freundin)
den angeblichen "Blödsinn" der Presse aufgeklärt hat.
Es hieß "...unzureichende Ausbildung/Erfahrung, ungeeignete
Ausrüstung...usw...."
jetzt hieß es "Tauchausbildung bei Eliteeinheit", was sich im Übrigen
auch mit meinen Infos deckt (ein Bekannter von mir ist beim KSK in Calw, wo
der Verunfallte auch dazugehörte).
Dann passt es aber NOCH weniger zusammen.
Wir haben und kurz drauf die Erzgrube (die ich auch vom "innen" recht gut
kenne) angeschaut: der Wasserstand war allenfals auf 50% des normalen
Standes (Wassertiefe dann direkt an der Staumauer max. 10 - 12 m, im Schnitt
wohl bei so um die 3 - 4 m). Wenn man über so große Erfahrung verfügt, wie
angeführt (und das KSK übt auch ab und an in der Erzgrube) dann kann man
sich gut vorstellen wie es unter der Eisdecke aussieht und daß es in dem
Schlammloch schlagartig Nullsicht mit entsprechenden Schwierigkeiten unter
Eis geben kann.
Wie gesagt, Schade, daß sich niemand berufen fühlte, FAKTEN zu liefern....
Der Verlust eines Angehörigen bzw. Lebenspartners ist immer schwer und das
wünsche ich auch niemanden, jedoch "nur" zu sagen, daß eh alle nicht
Bescheid wissen....daß er eh der Beste von allen war usw. usw. wird dem
Anlass AUCH nicht gerecht...Es wurde eine Möglichkeit "vertan", Leuten die
noch am Anfang stehen, ein wenig Problembewusstsein zu vermitteln....
Just my 2C und ich wollte den letzten Beitrag nicht einfach so stehen
lassen.
Oliver
Antwort von Jenai am 10.02.2004 - 07:27 Hallo Oliver2,
der Beitrag war ja eigentlich auch nicht für dieses Forum gedacht. Ich möchte mir als Freundin nicht anmaßen über Fakten zu sprechen - da es letztendlich nur die Fakten gibt die wir ALLE, d. h. die Familie und ich als Freundin hier gepostet haben. Um Deine (und anderer) Verwirrung aufzuheben: Der Neffe des Verunglückten hat hier gepostet - das ist Alex, er hat im Auftrag des Bruders des Verunglückten (der gleichzeitig AUCH sein Onkel ist) einen Text gepostet - der bloß weil er nicht in Anführungszeichen gesetzt war Anlass zur Diskussion bot. Letzten Endes ist es aber doch egal wer was war, oder??? Für eine sachliche Diskussion wäre diese Frage mehr als unrelevant gewesen - und das ist sie auch jetzt.
Wir haben uns alle eben nur zu erkennen gegeben um den emotionalen Bezug darzustellen - mehr nicht. Wir erwarteten hier auch nicht, großes Bedauern oder Beileidsbezeugungen - dafür sind Diskussionsforen nicht da, sondern wollten eigentlich nur klarstellen wie schnell der Mensch (und damit schließe ich mich nicht aus) den Stab bricht - ohne weiter zu hinterfragen, und das wiederrum ist doch eine -so denke ich- wichtige Erfahrung wenn man sich an Foren beteiligt.
Mein Freund erlag allem Anschein nach einem Herzinfarkt (was weiter oben von Alex im Auftrag von seinem Onkel (Bruder des Verunglückten) auch gepostet wurde). Die Spekulationen um die Ausrüstung, den Ausbildungsstand und den Sinn und Zweck dieser Aktion bleibt für mich nun (hoffentlich) abgeschlossen.
Jeder von uns - wenn ihr mal ehrlich seid, macht in seinem Leben Dinge die von anderen als Dummheit bezeichnet werden. Gerade diese Dinge sind es aber die oft das Leben lebenswert machen - und gerade diese Dinge sind es die Spaß machen, wenn die "Dummheiten" gut ausgehen. Ich bitte euch, da es an sachlichen Themen hier nichts mehr zu lernen, zu diskutieren gibt - lasst ihn in Frieden ruhen - tut der Familie nicht länger weh. Keiner von uns ist gefeit vor Krankheit oder unerkannt gebliebenen Defekten.
Sonja
Antwort von Bert Rudeck am 10.02.2004 - 07:29 Die von Armin geposteten Stellungnahme von Sonja möchte ich wie folgt kommentieren:
1. Der Großteil der Diskussionsteilnehmer war durchaus um Sachlichkeit
bemüht. Das z.T. ein rauher Ton herrscht ist keine Eigenart dieses
Unfallforums, sonder allgemein in Diskussionsforen (leider) üblich.
2. In einem Diskussionforum über Tauchunfälle geht es um die Abläufe, nicht
um eine pietätvolle Würdigung der für die meisten Diskutierer völlig unbekannten am Unfall beteiligten Personen. Ein Unfallforum kann keine Trauerarbeit leisten.
3. Es kann nur über das diskutiert werden, was bekannt ist. In diesem Fall ist das dem Eingangsposting und den zitierten Zeitungsartikeln zu entnehmen. (Fast) alle Beiträge enthalten denn auch einen entsprechenden
Vorbehalt, besonders da die Auszüge aus den Zeitungsartikeln z.T. widersprüchlich sind.
4. Die sich hier äußerden Hinterbliebenen haben zwar alle anderen Teilnehmer an der Diskussion mehr oder weniger heftig kritisiert, zur Erhellung der Hintergründe haben sie aber kaum beigetragen.
Man kann die vorliegende Diskussion mit wenigen Ausnahmen durchaus als sachlich und angemessen geführt bewerten. Das Resumee von Sonja kann ich zwar vor dem Hintergrund des Verlustes ihres ,allerbeste Freundes` verstehen, sachlich aber ist es nicht begründet.
Beste Grüße,
Bert
Antwort von alex@grafenrheinfeld am 12.02.2004 - 23:53 Eigentlich wollte ich mich nichtmehr zu diesem Unfall äußern. Aber ich muss jetzt einfach mal sagen, dass ich Sonja recht gebe. Auch wenn sie etwas viel ausgeplaudert hat, es ist ok so und ich danke ihr für die Darstellung und Erklärung. Ich persönlich konnte nicht viel über den Hergang des Unfalls sagen, da ich nie am Unfallort war. Ich hab alles nur erzählt bekommen. Doch das hat mir schon gereicht. Ich hoffe auch, dass es in Zukunft ohne Unterstellungen oder ähnlichem in diesem Forum zugeht. Über Verstorbene bzw. Verunglückte herzuziehn finde ich, ist dass aller letzte. Naja. Ich wünsche allen gutes gelingen bei allen Tauchgängen und passt immer auf euch auf. Machts gut euer alex
Antwort von kies am 24.02.2004 - 06:51 Seid mir nicht böse, was ich schreibe aber eure Streitereien, Spekulationen, usw. kotzen mich an. Ich selbst bin bei der Wasserwacht und habe daher schon einiges mitbekommen. Als erstes frage ich mich, wom ihr eure angeblichen Polizeiberichte herhabt. Diese Berichte werden garantiert nicht jeden zugänglich gemacht. Zweitens die Scheiße was einige Zeitungen abdrucken sind reine Spekulationen oder ähnliches. Dazu ein Beispiel als an Millenium die Welt unter gehen sollte. Meiner Ansicht nach sollte man nicht irgendwelche Gerüchte oder Spekulationen schreiben und was ich absulut unpassend finde ist eure scheiß Streiterei in diesem Forum. Wenn ihr euch gegenseitig angreifen wollt, macht das privat und nich auf einem öffentlichen Forum. Es ist traurig genug, das ein Tauchkollege gestorben ist, also erweist ihm bitte wenigstens ein bischen Respekt. Ausserdem wie Alex schon sagte erst informieren, dann schmaren.
Mein Beileid an die Angehörigen.
Gesundheitliche Probleme bilden ca. 25 % der Tauchunfälle, weil man den gesundheitlichen Defekt nicht bemerkt. Egal ob Arzt oder Selber. Viele Herzprobleme können nicht einmal bei einem Belastungs-EKG herausgefunden werden.
Antwort von Bert Rudeck am 24.02.2004 - 07:08 @kies
Obwohl Deine Kritik grundsätlich ihre Berechtigung hat, scheint Dein Beitrag doch verzichtbar, denn alle von Dir genannten Punkte sind bereits abgehandelt.
Sich hier einfach nur mal `auszukotzen` (um in Deinem Jargon zu bleiben), bereichert dieses Forum nun auch nicht wirklich.
Gruß, Bert
Antwort von kies am 24.02.2004 - 07:19 Hallo Bert,
sei mir nicht böse, aber ich kam erst diese Woche wieder nach Schweinfurt zurück(war 2 Monate abwesend). Ich wohne ungefähr 2 km von Bergrheinfeld und Grafenrheinfeld weg. Das ist der Ort wo der Taucher herkam und ich weiß was unsere Presse hier für einen Mist verzapft. Gestern habe ich es erst gelesen und das musste sich erst mal setzen. Zum Thema "auskotzen" kann ich dir nur sagen, das es mich nervt das gute Taucher abgestempelt werden, von irgendwelchen Leuten, die sich anmassen, einen zu beurteilen ohne diesen zu kennen. Wenn du vielleicht von hier kommen würdest, könntest du mich verstehen.
Egal denk was du willst.
Antwort von Oliver2 am 24.02.2004 - 20:50 @kies....
Denk mal drüber nach, ob dein Ton, die Wortwahl und die Formulierungen nicht etwas daneben und dem Thema unangemessen sind.......dieses Forum sollte dazu da sein, um die Umstände, Gründe, Hergang mögliche Fehler etc zu diskutieren und im besten Falle dadurch die Möglichkeit eröffnen, daß jeder für sich etwas daraus lernt bzw. seine Tauchgänge/Tauchpläne überdenkt....um den Frust über was auch immer abzulassen gibt es andere Möglichkeiten....IMHO ist dieses Forum, wo es häufig um welche "von uns" geht, die nicht mehr am Leben sind, dazu nicht geeignet und auch nicht da...
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