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Dies ist das Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
TU in Hemmoor? Abgesandt von Jessica am 13.09.2005 - 06:40:
Danke an Andreas und Henry:
Hallo liebe taucher.net Redaktion !
Vieleicht habt Ihr es ja schon von jemanden mitbekommen. Am 20.08.05 (vormittags/morgens) hat sich (wohl) ein Tauchunfall ereignet. Zumindest trafen RTW, dann NEF und auch noch der Rettungshubschrauber ein. Nun habe ich 2 Versionen gehört:
1. Version: Eine Gruppe von 3 Tauchern waren am E3 tauchen. Auf 15 Meter hat eine Taucherin der Gruppe Panik bekommen und ist an die Oberfläche geschossen. Ihre beiden Tauchpartner sind ebenfalls hinterher. Auf Anraten des Notarztes wurde der Rettungshubschrauber angefordert und die 3 Taucher sind nach Bremen zur Druckkammerbehandlung geflogen worden. Die Taucherin hatte Symptome einer Lungenüberdehnung.
2. Version: Eine Gruppe von 3 Taucher waren am E3 tauchen. Im Rüttler tauchten die 3 dann in die Luftblase. Eine Taucherin hat ihren Automaten aus dem Mund genommen und wollte die Luft aus der Blase atmen. Hierbei erlitt sie eine Panikattacke und ist unkontrolliert - angeblich ohne Automaten - zur Oberfläche geschossen. Ihre beiden Taucherpartner sind ebenfalls. Wie auch in der 1. Versionen sollen bei der Taucherin Symptome einer Lungenüberdehnung vorhanden gewesen sein. In dieser Version hat die Taucherin allerdings den Transport mit dem Hubschrauber nach Bremen mangels einer Tauchunfallversicherung abgelehnt.
Welche Version davon stimmt oder ob überhaupt etwas davon stimmt oder nicht, kann ich nicht sagen. Mit Sicherheit kann ich nur sagen (weil ich es selbst gesehen habe), dass der RTW und das NEF eintrafen, sowie der Hubschrauber gelandet ist. Hoffentlich geht es allen wieder gut.
Gruss Andreas
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Moin,
am letzten Samstag ist in Hemmoor gegen 10:00 der Rettungshubschrauber des ADAC gelandet. RTW war auch vor Ort. Nach den Geruechten die vor Ort kursierten soll ein Tauchunfall passiert sein, bei dem zwei Taucher involviert waren. Weiss da jemand was genaueres?
gruss,
Henry
Antwort von lophius_piscatorius am 15.09.2005 - 13:11 Nach meinen Informationen war es kein Tauchunfall, sondern nach dem TG am E3 hat einer aus besagter Gruppe einen Herzinfarkt erlitten.
Ob da nun ein ursächlicher Zusammenhang besteht, kann wohl aus unserer Sicht niemand beurteilen.
Antwort von Hanjo 16 am 19.09.2005 - 22:27 Moin Leute als es passiert ist waren wir gerade am einchecken und da hieß es es wär ein Dekounfall und ein vermisster Taucher ... aber der der vermisste Taucher hat sich nicht bestätigt. Ob wirklich stimmt weiß ich nicht und das mit der Ablehnung vom Flug weil keine Versicherung vorhaden war hab ich auch gehört.
Gruss Hanjo
Antwort von ctp am 24.09.2005 - 13:54 Das Mädel von der Ihr sprecht habe ich selber aus dem Wasser rausgeholt und ich weiß auch was da passiert ist.
Ich kann Euch nur sagen und das Ihr Euch ans Herz legt, macht Ihr bitte das was und wie Ihr es gelernt habt. Wenn irgend welche Crashtauchern meinen, auch wenn Ihr nicht soweit seid,geht nicht so tief runter.Auch wenn Ihr Euch nicht wohl fühlt. Es darf kein Gruppenzwang geben.Sollte ich nochmals sowas erleben,wenn ich dabin, bekommt der Buddy von mir noch den Kopf gewaschen, wenn er es schuld ist.
Die Verunfallte geht es sehr gut, sie hat nach mehreren Dekokammer Behandlungen alles gut überstanden. Heute habe ich noch kontakt mit Ihr.
Also nich neugirig rum labern sondern, richtig reagieren und helfen.WICHTIG!! Alle Tauchern müßen in Hemmoor am besten HLW vorweisen können.
Und Taucht mit verstand.
Hoffe Ihr habt es richtig verstanden.
Bis dahin
Immer gut Luft!
Antwort von ctp am 24.09.2005 - 13:54 Das Mädel von der Ihr sprecht habe ich selber aus dem Wasser rausgeholt und ich weiß auch was da passiert ist.
Ich kann Euch nur sagen und das Ihr Euch ans Herz legt, macht Ihr bitte das was und wie Ihr es gelernt habt. Wenn irgend welche Crashtauchern meinen, auch wenn Ihr nicht soweit seid,geht nicht so tief runter.Auch wenn Ihr Euch nicht wohl fühlt. Es darf kein Gruppenzwang geben.Sollte ich nochmals sowas erleben,wenn ich dabin, bekommt der Buddy von mir noch den Kopf gewaschen, wenn er es schuld ist.
Die Verunfallte geht es sehr gut, sie hat nach mehreren Dekokammer Behandlungen alles gut überstanden. Heute habe ich noch kontakt mit Ihr.
Also nich neugirig rum labern sondern, richtig reagieren und helfen.WICHTIG!! Alle Tauchern müßen in Hemmoor am besten HLW vorweisen können.
ich habe mal nachgefragt und die Info bekommen:
Eigentlich war gar nicht Schlimmes passiert, sondern nur ein zu schneller Aufstieg mit einer nachfolgenden "Attencion"-Warnung auf dem Computer.
Besagte Taucherin samt Buddy sahen sich damit in dem Umfeld eines Tauchunfalls, alarmierten die Seewache, die ihrerseits pflichtgemäß die Rettungskette alarmierte. Die Rettungsleitstelle alarmierte ebenfalls pflichtgemäß beim Stichwort Tauchunfall den Heli. Ein einmal alarmierter Heli ist auch kaum wieder abzubestellen. Beide flogen nach Bremen, dort wurde keinerlei behandlungsbedürftige Symptomatik festgestellt, abends waren sie wieder in Hemmoor.
Fazit: Teurer Luftausflug für die beiden!
Antwort von Micha Waldbrenner am 25.09.2005 - 14:19 Wie waren die Taucher denn brevetiert ? Wie tief waren Sie ?Was sagten Sie selbst warum sie hochschossen ?
Antwort von musher am 25.09.2005 - 14:08 Hallo D-32,
wieso sollte ein alarmierter heli nicht abbestellt werden können, wenn sich zwischenzeitlich rausstellt, daß es doch nicht so schlimm ist?
Wenn der landgebundene Rettungsdienst früher an Stelle ist und feststellt, daß ein Helikopter doch nicht notwendig ist, kann er sicher wieder abbestellt werden.
Desweiteren selbst wenn der Helikopter zwischenzeitlich auch an Ort und Stelle ist, aber Patienten geht es den umständen entsprechend gut, kann der Helikopter doch auch ohne Patient wieder wegfliegen.
Antwort von lophius_piscatorius am 26.09.2005 - 09:24 So langsam wird dieser Fall unübersichtlich / unlogisch ...
Definitiv gab es am 20.08.2005 zwei Einsätze unter Beteiligung des RT-Hub in Hemmoor.
Ich rede definitiv von einer männlichen Person mit akuter Herzproblematik nach dem Tauchgang.
ctp berichtet von einer Taucherin, die mehrere Kammerfahrten absolvierte und D-32 schreibt , daß bei der ZETUEM in Bremen keinerlei behandlungsbedürftige Problematik festgestellt wurde ...
musher, natürlich kann der RT-Hub auch abbestellt werden, ist allerdings eine Frage der Kostenübernahme .
Antwort von musher am 27.09.2005 - 09:58 Ich weiß eben halt von einem verkehrsunfall,
bei dem die erstalamierenden Augenzeugen es sehr problematisch schilderten und es sich aber als halb so schlimm rausstellte.
Die ankommende RTW-Besatzung hat dann den RTH sofort wieder abgestellt. Wüßte nicht, daß es da nochmal eine Rechnung gegeben haben soll.
Antwort von marco-cr am 29.09.2005 - 10:37 Hallo, als ehemaliger Notarzt auf´m Heli folgendes: ruft lieber einmal zu viel die 112 an, als zuwenig. Das Personal in den rettungsleitstellen ist gut geschult, auch in der Einschätzung von Notfällen. Von einem Laien kann nicht erwartet werden eine Verletzung oder Erkrankung selbst einzuschätzen, insbesondere dann, wenn man selbst mit im Unfall verwickelt oder ein nahestehender Mensch betroffen ist. Und: natürlich kann ein RTHub jederzeit wieder abbestellt werden. Solange die Alarmierung nicht offensichtlich ein schlechter Scherz war, fallen auch keine Kosten an.
Antwort von Metalworior am 29.04.2006 - 23:44 Hi!
Ich war selbst an dem Unfall am 20.08.05 in Hemmoor beteiligt. Es ist schon interessant zu sehen, wie die tatsächlichen Ereignisse durch die Gerüchteküche abgeändert werden. Für die es interessiert schildere ich nocheinmal die Situation. Wer möchte kann auch den offiziellen Unfallbericht gefaxt bekommen.
Ich war am besagten Tag in Hemmoor und habe Tauchpartner gesucht und in einem Taucherpärchen gefunden. Er war Silbertaucher mit ca 80 TG und sie Bronzetacherin (Anzahl d. TG wuste ich zu diesem Zeitpunkt nicht, da ich den Aussagen ihres Partners vertraute). Sie wollten als Vorbereitung zum Wracktauchen tiefe Tauchgänge absolvieren.
Die Planung war es zunächst bis zur Luftblase zu tauchen und dann gemütlich im Wald auszutauchen. Vor erreichen der Luftblase machte die Tauchpartnerin Zeichen, dass sie keine Luft bekommen würde. Ich eilte ihr zur Hilfe und gab ihr meinen Ersatzautomat. Dies half ihr jedoch nicht, da die Ursache nicht in der Technik lag (kein Vereisen, kein technischer defekt!). Daraufhin verfiel die Dame in Panik und wollte sofort aufsteigen ( Tiefe ca. 28 m). Ich bekam sie noch zu fassen und konnte sie mit Luft versorgen und den kontrollierten Notaufstieg mit ihr beginnen. Da sie jedoch versuchte den Aufstieg durch den Flossenschlag zu bewältigen konnte ich ab einer Wassertiefe von ca 15m den Aufstieg nur noch bedingt abbremsen ( Es gab an beiden Jackets keine Luft mehr zum Ablassen und ich hatte die Flossen gespreizt). Der gesammte Notaufstieg dauerte ca. 3 min. Aufgrund der 30 sec. Taktfrequenz des Ausgelesenen Tauchkomputers war nicht eindeutig festzustellen ob die letzten 15m in 30 sec oder 1,5 min zurückgelegt wurden. Die Gesammttauchzeit betrug 9 min. Der Flug mit der Heli war zu diesem Zeitpunkt eine reine Vorsichtsmassnahme. Wer in die Deko-Tabelle schaut kann sich hierzu sein eigenes Bild machen.
P.S.: Auch die Übereifrigen sollten nicht einfach irgendwelchen Quatsch aufgrund vom Hörensagen in diese Forum setzten, da dadurch die Glaubwürdigkeit und Seriösität dieses Forums verloren geht.
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