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Taucher in Florida vom Blitz getroffen Abgesandt von Redaktion (AN) am 24.07.2007 - 14:05:
Am 23. Juli 2007 gegen 15.30 wurde in der Nähe von Deerfield Beach ein Taucher vom Blitz getroffen, als er wieder an die Wasseroberfläche zurück kehrte. Der Verunglückte war zusammen mit drei weiteren Tauchern unterwegs und befand sich rund 10 Meter vom Boot entfernt, als ein Blitz anscheinend in seine Flasche einschlug. Seine Tauchpartner brachten ihn ins Boot, funkten Hilfe an und fuhren zu, nächstgelegenen Ufer, wo schon die Feuerwehr wartete.
Die Hilfskräfte versuchten ihn wiederzubeleben, er wurde jedoch im North Broward Medical Center für tot erklärt. Derzeit wird untersucht, ob der Verunglückte durch Stromschlag oder Ertrinken ums Leben gekommen ist.
Antwort von JensP am 24.07.2007 - 19:31 Hallo Taucher,
im Zusammenhang mit diesen tragischen Unfall stellen sich ein paar Fragen zur Gefährdung beim Tauchen und Blitzeinschlag.
1. Ist ein Taucher durch Blitzschlag gefährdet auch dann, wenn er noch nicht aufgetaucht ist? Also wenn der Blitz nur zufällig in seiner Nähe über ihm in das Gewässer schlägt.
2. Gibt es dabei Unterschiede zwischen dem Tauchen im Meer oder im Süßwasser? Vielleicht durch die unterschiedliche salzbedingte Leitfähigkeit des Wassers.
Vor einem meiner letzten Tauchgänge im Süßwasser zog ein Gewitter auf. Wir haben dann diskutiert ob wir während des Gewitters den Tauchgang beginnen sollten. Letzlich haben wir bis nach dem Wolkenbruch gewartet. Vielleicht war die Entscheidung nicht die schlechteste, auch wenn kein Blitz ins Wasser gegangen ist.
Ciao Jens
Antwort von kwm am 25.07.2007 - 01:13 Tauchen bei Gewitter ist lebensgefährlich! Es gibt zwei unterschiedliche Gefährdungen.
1. Man wird an der Wasseroberfläche vom Blitz getroffen und stirbt am Stromschlag.
2. Man ist abgetaucht und befindet sich in der Nähe eines ins Wasser einschlagenden Blitzes. Dieser hat eine Temperatur von einigen tausend Grad. An der Stelle wo der Blitz ins Wasser einschlägt, wird das Wasser erhitzt und verdampft. Der Wasserdampf dehnt sich explosionsartig aus. Dabei entsteht eine Druckwelle, die für Lebewesen mit Gasgefüllten Hohlräumen zu lebensgefährlichen Barotraumen führen kann.
Da man nie weiß, wo der nächste Blitz einschlägt, ist es besser, bei Gewitter nicht zu tauchen.
Antwort von [HUBERT] am 25.07.2007 - 09:10 Ein sehr interessanter Artikel zum Thema hier: Hier klicken Ein solcher Unfallhergang ist extrem selten, viel seltener als ein Sechser im Lotto.
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