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Foren - int. Tauchunfälle - Taucher stirbt in Frankreich




  

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Taucher stirbt in Frankreich
Abgesandt von wrack-uli am 06.08.2002 - 08:10:

Porquerolles - Frankreich
Ein 62-jähriger männlicher Taucher war gestern allein in 40 Metern Tiefe tauchend, bewustlos geworden und gestorben.



Antwort von Roger am 06.08.2002 - 11:32
Mein Beileid den Angehörigen, aber...
...62...ALLEINE...40m...
da sag ich jetzt nichts zu...ist schlimm genug
Antwort von dirk am 06.08.2002 - 15:24
naja muss ja nicht heissen,das er alleine getaucht ist,aber das in Franzland,wo doch die CMAS Reiterei so stark ist von wegen einhalten von Reglen usw.
Antwort von wrack-uli am 06.08.2002 - 15:37
es ist aber die Rede von "alleine".
Antwort von Maximilian am 06.08.2002 - 23:12
Was ist denn so schlimm daran,wenn man alleine taucht?Es gibt doch so viele Solotaucher.Das kann doch jeder machen wie er für richtig hält.Ich tauche oft und gerne alleine.der Großteil aller UW-Fotografen macht es.Man liest oft das einen im Auto der Herzschlag trifft.Da kann dir auch kein Beifahrer helfen.Außerdem meinen manche,das Alter beanstanden zu müssen.Wenn ich lese 62..alleine...40m.Was ist das schon.Mache das schon jahrelang fast jeden Sonntag.Es fehlen mir zwar noch ein paar Jahre auf 62 aber ich denke es gibt viele große bekannte Taucher die bis über 80,Leni Riefenstahl wird bald 100 tauchten oder noch tauchen.Oder wollen die jetzt noch jungen Taucher im greisen Alter von 45-50 aufhören zu leben und zu tun was Spaß und Freude macht.Vielleicht sollten wir älteren Taucher hier eine Forum für Menschen ab 50 aufmachen damit wir nicht immer unser Alter vorgehalten bekommen?
Antwort von Peter B. am 06.08.2002 - 23:25
@Maximilian

ganz meine Meinung!!!!!

cu
Peter B.
Antwort von wrack-uli am 07.08.2002 - 08:19
ich finde auch nichts Schlimmes dabei alleine zu tauchen.
Der Unfall ist halt passiert. Da hätte ein Partner vielleicht auch nicht helfen können.
Oder darf man jetzt nur noch mit Buddy im Wald joggen? Wenn es blöd lauft, und du hast einen Herzkaschperl, finden sie dich erst in ein paar Wochen.

Ich bin auch über 50 und mir geht es Saugut.
Hoch lebe das Alter!

Natürlich ist es schlimm, jemanden zu verlieren, das kann aber überall und jederzeit passieren.
Antwort von Roger am 07.08.2002 - 09:29
Da bin ich wohl falsch verstanden worden. Mir geht es nicht darum zu bemängeln, das jemand mit 62 noch taucht, sondern darum , daß ich in dem Alter nicht mehr alleine tauchen würde (auch wenn ich es vorher gemacht hätte). Auch Leni Riefenstahl ist nicht alleine getaucht!

Es ist einfach so, daß man bei entsprechender Ausbildung des Buddy´s (und die Ausbildung haben Taucher bei uns im Allgemeinen) eine größere Überlebenschance hat als solo - da hat man bei einem Herzkasper nämlich überhaupt keine.

Übrigens bin ich auch über 50 und mir geht es auch saugut - ich bin bloß auch gerne etwas vorsichtig.

Gruss Roger
Antwort von frecher Taucher am 07.08.2002 - 10:17
@ roger
welcher Buddy hätte helfen sollen?
einer mit 40 TG, der vielleicht total überfordert von der Situation ebenfalls in Gefahr geraten wäre?
Oft kommt es vor, daß nun gerade kein erfahrener Tauchpartner zur Verfügung steht.

Es wäre prinzipiell mal interessant, ob es bezogen auf die Zahl der TG mehr Unfälle beim Solo- oder beim Buddytauchen gibt.

Allerdings will ich das Buddytauchen hier nicht angreifen; ich selbst tauche immer mit Tauchpartner, weil`s mir einfach mehr Spaß so macht und man vom Können und den Fehlern des anderen viel lernen kann. Ich würde aber auch Solotauchgänge für mich nicht ausschließen, allerdings nur mit verbesserter Ausrüstung.
Antwort von Roger am 07.08.2002 - 10:39
@frecher Taucher
Es geht mir einfach nur darum, mit Buddy eine größere Chance zu haben - es gab vor kurzem in Hemmoor solch eine Situation, wo ein Taucher unter Wasser bewusstlos wurde - andere Mittaucher haben ihn gerettet - solo währe er jetzt am Engel zählen...
Es heisst ja nicht, daß ich unbedingt gerettet werde, aber die Chance will ich haben - solo habe ich keine.
Gruss Roger
Antwort von andreas am 07.08.2002 - 11:08
@roger: ich dachte du wolltest nix dazu sagen. wäre besser gewesen. dieses forum krankt ziemlich an beiträgen der sorte "wie kann man nur". damit ist niemandem geholfen
Antwort von Lukas am 07.08.2002 - 12:03
Das Einzige, was ich nicht möchte, wenn ich beim Tauchen tödlich verunglücken sollte, ist das sich darüber in diesem Forum ereifert wird
Antwort von frecher Taucher am 07.08.2002 - 12:13
@ roger
das kann ich vollständig nachvollziehen, in dem von Dir genannten Fall wäre ich auch für Hilfe dankbar allerdings aus rein egoistischen Gründen.

Vielleicht komme ich im Regelfall aber erst gar nicht auf die Idee, beim Alleinetauchen mit schlechter Vorbereitung, gesundheitlichen Problemen, unzureichender Ausrüstung und und und ins Wasser zu gehen. Schließlich weiß ich, daß ich dann auf mich alleine angewiesen bin. So ohne weiteres wird man nicht bewußtlos.
Verlasse ich mich andererseits zu sehr auf meinen Tauchpartner, vernachlässige ich gerne einmal die obengenannten Themen und wage mich evtl. an TG, die jeder einzelne der Tauchpartner vielleicht nie durchgeführt hätte.
Antwort von Schnorcheltaucher am 07.08.2002 - 13:50
@Maximilian:

Meine Meinung. Bin auch schon 40 Jahre und was soll das bitte schön für ein Alter sein?

Wenn ich mir die Statistiken so anschaue, dann sterben wohl auch unter 30 Jährige beim Tauchen!

Mein Motto ist:

Lieber ein kurzes, interessantes und erfülltes Leben als ein langweiliges als Spaziergänger mit Hund, Hut und Einkaufstasche am Arm.

Man lebt nur einmal und die Zeit sollte man genießen!

Ich lebe jetzt und nicht morgen und da wir früher oder später alle mal sterben müssen, dann doch lieber früher beim Tauchen als später im Altersheim für senile Greise!
Antwort von Maximilian am 07.08.2002 - 18:50
Schnorcheltaucher jetzt wirst Du mir immer sympathischer.Wir haben uns zwar schon einmal inden Haaren gehabt,(verbal)aber wir können auch einer Meinung sein wie man liest.
Antwort von Andy Hamnett am 07.08.2002 - 19:22
Alleine auf 40 m zu tauchen ist reiner Blödsinn,fertig aus,da kann mir einer sagen was er will,es bleibt für mich Blödsinn!
Antwort von Maximilian am 07.08.2002 - 21:39
Mache es ständig,sogar noch tiefer und finde es wunderschön.Die Ruhe...,kei Streß...,,brauche nur auf mich und die Natur zu achten.Wie in meiner Jugend allein am Gipfelkreuz nach einer Klettertour.Habe mich auch immer selbst gesichert.Kam dort oben auch ohne Zusätzlichen Sauerstoff aus.Wie bisher bei mindestens 500TG zwischen 40 und ........m ohne Trimix.Ob ich in die Höhe gehe oder in die Tiefe,niemandem kann ich es recht machen.Für manche bin ich bekloppt,für andere zu alt.Jetzt bin ich auch noch blödsinnig.Aber ich kann damit leben.Jahrzehntelan hatte niemand an der Preßlufttaucherei was auszusetzen.Egal wie tief.Aber unsere Tauchjünglinge scheinen ja alles besser zu wissen.Das ist das Recht der Jugend.Aber alles wird doch nicht falsch gewesen sein was wir älteren Taucher bisher gemacht haben.Oder doch???Werde mich intensiv mit meinem Sohn unterhalten.Der als Taucher und noch dazu erst 28 Jahre alt wird mir sicher was dazu sagen können.Mein Enkel ist noch zu klein,den frage ich erst in einigen Jahren falls er auch mal tauchen will wie Opa und Papa und Mama.
Antwort von Dackel am 07.08.2002 - 22:11
@maximilian
Also wer mit solchen sprüchen wie 40m und ...m mit Preßluft angibt der ist nicht ganz dicht der hat irgend wann mal bissel Wasser in die Batterie bekommen. Man gibt nicht mit seiner Tiefe an!!! Und schon überhaupt nicht das man alleine Taucht weil das sind meistens die Leute die dann in einem Flieger sitzen und irgenwelchen scheiß labbern und sich wundern das es aufeinmal juckt.
Also mach dein ding und Verschone jeden normalen Menschen bzw. Taucher mit deiner Sülze.
Antwort von Andy Hamnett am 07.08.2002 - 22:14
Mit 40 Jahren zähle ich mich nicht mehr zu den Jugendlichen,obwohl meine Frau meint ich sei noch ein Kind,besonders was die Taucherei angeht.Aber wenn du mal da unten in Schwierigkeiten kommen solltest garantiere ich dir das du dir dann wünschst es wäre jemand bei dir, der dir helfen könnte,ich wünsche es dir natürlich nicht,aber passieren kann immer was,und das hat nichts mit dem Alter zu tun.Es sind schon ganz andere,erfahrene Taucher verunglückt,die auch dachten sie kämen schon alleine zurecht.Aber hey,du bist dein eigener Chef,und kannst machen was du willst,trotzdem bleibt es für mich blödsinnig alleine,und in solchen Tiefen zu tauchen.
Antwort von Günter am 07.08.2002 - 22:39
Ihr könnt alle alleine tauchen oder auch nicht. Macht gerade was ihr für richtig haltet. Ich persönlich bin noch nie alleine getaucht und erwarte auch von meinem buddy, dass er sich mit meiner ausrüstung vertraut macht - wie auch umgekehrt.
Hab das selbst noch nie benötigt, durfte aber meinem buddy schon mal die vereiste 1. Stufe abdrehen und er konnte problemlos aus seiner 2. ersten weiteratmen.
Denke, war gut dass wir zu zweit waren ?!?
Günter
Antwort von Maximilian am 07.08.2002 - 23:06
Wenn mein Dackel wüßte,wer sich alles Dackel nennt würde er sich im Grabe rumdrehen.
Antwort von Günter am 07.08.2002 - 23:23
wenn dein dackel wüsste wen du als dackel bezeichnest würde er sich sogar nach seinem tode noch schämen
Antwort von Habibi am 08.08.2002 - 17:35
ha,ha,ha
man(n) sagt ja, Frauen können nicht sachlich diskutieren, Männer anscheinend aber auch nicht.
Ich muß da einfach schmunzeln, sorry
Zum Thema:
Grundsätzlich ist ja jeder Mensch selbst verantwortlich für das was er tut. Wenn ein 60 jähriger (50,40,30 jähriger) sich entscheidet alleine zu tauchen, dann wird ihm wohl bewußt sein, daß es auch Probleme unter Wasser geben kann, die er evtl. nicht alleine lösen kann.
Solange kein anderer gefährdet wird, kann jeder mit seinem Leben doch machen was er will.
Entrüstung wäre bei anderen doch viel eher angebracht, z.B. sturz-betrunkene Autofahrer.
Wahrscheinlich würde der besagte Verunfallte das ganze heute anders machen, wenn er könnte.Hinterher weiß mans immer besser.
Habe viele Tauchgänge mit Buddy gemacht, wenn ich alleine gewesen wäre, wärs das gleiche gewesen.
Habe bei vielen Tauchgängen Situationen gesehen, da wars gut, daß jemand da war.
Die Möglichkeit "gerettet" zu werden, wird m i t Tauchpartner sicher höher sein, als die Möglichkeit, durch den Tauchpartner die "Rettung" versaut zu bekommen.
Kann sich jeder selbst raussuchen.
Das einzige was mich wirklich nervt, ist die Frage: Was Du tauchst ? Ist das nicht gefährlich?
Dann muß ich immer erklären, daß Menschen in allen Bereichen Fehler machen können. Sie sterben beim Fahrrad fahren, beim Klettern und beim Tauchen. Andere versauen sich die Lunge beim rauchen, weiß auch jeder oder?
lg
habibi
Antwort von Maximilian am 08.08.2002 - 18:09
Das ist des Pudels (oder Dackels) Kern.Ich mache was ich will.Das kann und darf mir keiner absprechen.Wenn ich tief tauchen will dann tauche ich tief.Man könnte ja sachlich diskutieren aber ein so paar Primitivler müssen das immer in verbale Attacken ausarten lassen.Ich würde nie über einen Menschen urteilen den ich nicht kenne.Wenn aber manchen die Argumente fehlen dann haben sie halt mangels fehlender Intelligenz keine ander Möglichheit.Ich lasse mich gerne überzeugen,aber nicht so.
Antwort von Alteisen am 08.08.2002 - 18:36
Ne Leute also ich Tauche schon fast 40 Jahre und alleine kommt nicht in Frage. Hatte schon so manche Situation wo ein Tauchpartner Lebenswichtig war. Ich bin keiner der mit Tiefe prallt wie so manch andere hier aber ich weiß was es bedeutet mit Preßluft tiefer wie 80m zu gehen. Also die Diskusionen hier verstehe ich einfach nicht. Das da mal einem der Kracken platzt is ja ganz normal, (Dackel) also net so ernst nehmen weil Maximilian redet auch nix sinvolles. Lest mal seine Beiträge in anderen Foren.
Gruß und immer gut Luft
Franz
Antwort von Maximilian am 08.08.2002 - 21:27
Sinnvoll hin,sinnvoll her.Ich mußte bisher immer anderen beistehen, sogar Leuten mit denen ich gar nicht tauchte.Selbst hatte ich ein einziges Mal Schwierigkeiten und da wurde ich von meinem Tauchpartner im Stich gelassen.Müßte jetzt s0 10 Jahre her sein.Ich tauche nur mehr mit Leuten auf die 100%tig Verlaß ist.
Ob Trimix oder Preßluft,das Risiko in Punkto Versagen irgendeines Ausrüstungteiles ist in beiden Fällen gleiche.Das Menschen verschieden empfinden ist auch klar.Man kann auch vieles trainieren und dadurch sich auch an einiges gewöhnen.Man darf von sich nie auf andere schließen und deswegen für dumm erklären.Das natürlich für tiefe TG Trimix besser ist weiß ich.Aber wenn ich einen 60m TG mit Preßluft mache und beim auftauchen ab 21m 40% u.ab 6m 100% O2 atme bin ich auch auf der sicheren Seite.Angegeben habe ich auch nicht,wollte damit nur sagen,mit der richtigen Vorbereitung und Vorsicht und der Möglichkeit sich selbst zu helfen (Self-Rescue)kann ich das weitermachen wie ich es will und schon jahrelang ohne negative Erfahrung mache.Habe auch einen ständigen Tauchpartner mit dem mindestens einmal die Woche einen TG auf über 40m mache.Zum Trainig.Aber jeder taucht für sich und im Flachbereich treffen wir uns.Wir tauchen auch gemeinsam aber das ist eher die Ausname.Wracktauchgänge und Eistauchgänge u.s.w.Ich kenne viele Solotaucher die das auch so handhaben.
Antwort von alteisen am 08.08.2002 - 21:46
Klar ich kenn dieses "alleine Tauchen".Ab gewissen Tiefen ab 30m Taucht eh jeder für sich selbst und alleine. Aber ganz bewußt alleine zu Tauchen und niemanden bescheid zu sagen (Freunde, Verwande ....) das ist in meinen Augen Verantwortungslos, das sind dann die Leute wo den Tauchsport in einen schlechten ruf beibringen, dabei mit richtiger Planung und früher Gefahrenerkennung ist das einer der schönsten und sichersten Sportarten die ich kenne.
Also denke ich sind hier einige Geschichtspunkte falsch Verstanden worden sind.
Das Mischgas Tauchen ist auch nicht ohne, da muß noch mehr vorbereitung und Sicherheitsregeln eingehalten werden wie mit PL aber das gehört wohl in die Rubrik TEC.
Antwort von Dirk am 08.08.2002 - 22:34
Da hat doch tatsächlich mal jemand erkannt worum es wirklich geht. Danke habibi für Deinen Beitrag! " Jeder ist selbst verantwortlich für das was er tut", egal ob er taucht, auf Berge klettert, höhlen erforscht... Ja, ich finde es o.k. wenn jemand mit über 60 alleine in Tiefen unterhalb 40m taucht, denn es zeugt wirklich von Verantwortungsbewußtsein. Es wäre echt schlimm, wenn jemand mit über 60 Jahren, mit Preßluft und Buddy die 40m Grenze unterschreiten würde, denn dieser senile Trottel gefährdet das Leben anderer Menschen. Um die nun folgende Frage gleich zu beantworten - Ja, ich hab bei der großen amerikanischen Ausbildungsorganisation tauchen gelernt und werde auch dabei bleiben, denn ich möchte noch oft tauchen und gesund die Wasseroberfläche erreichen. Für alle die tiefer, kälter, dunkler möchten - taucht bitte weit entfernt von anderen Menschen, denn diese sind ztur Hilfeleistung verpflichtet und könnten sich durch eure Dummheit in Gefahr bringen...
Antwort von Habibi am 09.08.2002 - 10:24
Hallo Dirk,
Schön, daß Dir mein Beitrag zusagt,
daß 60 jährige allerdings gleich senile Trottel sind, davon möchte ich mich deutlich distanzieren.
Kenne Leute dieser Jahrgänge, die beim Tauchen absolut gelassen sind, (nicht nur beim Tauchen), und jüngere, die sehr verkrampft und unvorsichtig sind. Und umgekehrt.Wie Menschen reagieren ist nicht immer altersabhängig, sondern eine Mischung aus Persönlichkeit und der Erfahrung.
Wo jemand etwas gelernt hat, ist meines Erachtens auch nicht unbedingt ausschlaggebend, sondern was derjenige daraus macht.
Es ist nicht wichtig, woher man kommt, sondern wohin man geht. Weiterüben und Erfahrungen sammeln wird jedem bei allen Ausbildungsverbänden geraten. Das es nicht jeder macht, steht auf einem anderen Blatt, dafür kann kein Verband was.
lg
habibi
Antwort von GWM04 am 09.08.2002 - 11:09
Ich finde diese Diskussion hier nicht sonderlich nützlich!!! Natürlich kann jeder mit seinem Leben machen was er will und auch so tief tauchen wie er will. Aber man sollte bedenken das dieses Forum viele unerfahrene Taucher nutzen um sich Informationen Tips und Ratschläge zu holen. Dann finde ich es wirklich nicht mehr gut, einem die Ruhe und das tolle Gefühl alleine bei 40 Metern und mehr zu erläutern. Ich weiß nicht ob sich der Risiken die bei einem deratigen Tauchgang sicher höher sind, jeder bewusst ist. Wer es macht solls genießen, nur vergesst nicht, das Ihr mit dem oben geschriebenen Leute zu diesem Schritt animieren könntet. Und ich finde nicht das es zu einem Wettbewerb ausarten sollte, wer alleine am tiefsten getaucht ist. Und manchmal kommt mir das bei derartigen Diskussionen so vor.
Jedem das seine, aber denkt an die, die solche Risiken nicht so gut abschätzen können. Bei einer Erfahrung mit 500 und mehr Tauchgängen kann man das sicher besser als jemand mit XX Tauchgängen. Jetzt diskuttiert bitte nicht darüber ab wann man das kann
Und diese Altersdiskusiion die hier ausgetragen wird finde ich furchtbar peinlich. Derjenige der sich durch solche Aussagen provozieren lässt, hat vielleicht selber das größte Problem mit seinem Alter. Denn ein Selbstbewußter Mensch egal welchen Alters würde sich einen ähnlichen Schuh garnicht anziehen. Weil er Ihm nicht passt.
Solong and good Dive GWM04
Antwort von Schnorcheltaucher am 09.08.2002 - 14:03
@Maximilian:

Deine Meinung in Ehren. Unterschiedliche Meinungen zu haben ist wichtig und noch wichtiger ist es darüber vernünftig, sachlich und mit Argumenten diskutieren zu können.

Viele in taucher.net diskutieren in der Hauptsache emotional, d.h. ohne Fakten zu nennen oder sich auf Fakten zu beziehen und diese mittels nachvollziehbarer Gegenargumente zu entkräften.

Obendrein wird dann sofort polemisiert und derjenige, der eine andere als die verbreitete Meinung vertritt "verteufelt".

Ich bin für alles offen, soweit es dafür eine sachliche Begründung gibt. Weiterhin basiert vieles auf Erfahrung.

Ich versuche zwar immer mit anderen zu tauchen aber meiner Meinung nach sind das trotzdem immer Solotauchgänge. Man kann sich auf seine Partner nicht oder nur kaum verlassen.

Im Zweifelsfall gilt, daß der Partner immer genau dann nicht in der Nähe ist, wenn etwas passiert.

Der Begriff Nähe ist auch "relativ"! Im Baggerloch können das 2 Meter sein und im Roten Meer können es 15 oder 20 Meter sein!

Weiterhin sieht ein älterer Taucher, der schon einige hundert TG absolviert hat, die Welt mit anderen Augen als ein 20 Jähriger, der gerade XX TG hat, wobei der 20 Jährige eher zu Selbstüberschätzung neigt als der Ältere bzw. auf Grund geringerer Erfahrung und geringerer Kenntnisse Gefahren bzw. mögliche Gefahren weder erahnen noch einschätzen kann.

Herzinfarkt oder was auch immer kann jedenfalls unter Wasser beim Tauchen oder im Auto, im Caffee, im Bett oder aber auch beim Sex eintreten.

Am Besten sperren wir 60 Jährige gleich komplett weg!

Mir gehen die Leute die mir einreden wollen, daß ein gutes Leben eben nur ein langes Leben ist auf den Sack!

Ich habe als Schüler ein Praktikum auf einer Altenpflegestation gemacht und seitdem ist mir jedenfalls klar, daß alles besser ist, als 20 Jahre im Siechenheim zu liegen, bettlägerig zu werden und vollständig von anderen abhängig zu sein, um dann irgendwann so auszusehen wie ein Gefangener aus Auschwitz und genau so elendiglich zu krepieren und das Ganze nur, um irgendwelchen Ärzten/ Heimbesitzern ihren neuen Mercedes, und ihr 6.`es und 7.`es Mietshaus zu finanzieren.

Lieber ein kurzes erfülltes und schönes Leben als ein langes langweiliges.

Antwort von Lorenz am 09.08.2002 - 18:55
Natürlich hört es sich in den Schlagzeilen immer interessant an: "Taucher tödlich verunglückt"!Über abgestürzte Bergsteiger spricht schon niemand mehr. Es ist immer tragisch, wenn ein Mensch ums leben kommt!Man muß jetzt erst mal hinterfragen, ob der franz. Taucher wirklich alleine war.Bei einer Herzattackehätte auch ein Buddy ihm kaum helfen können. Aber das Geschwafel übers Tauchen und das Alter kotzt mich an. Es zeigt mir hier, dass sich viele
gerne "reden" hören. Ich bin 52 und habe erst mit 40 das Tauchen kennen und lieben gelernt. Das Alter spielt beim Sport keine Rolle; man muß nur wissen, was man tut. Wir Oldies brauchen uns nichts mehr beweisen, wir wollen nur Spass haben. Ich hatte im Juni etliche Supertauchgänge mit einem 75jährigen in Safaga. Ich möchte nicht wissen, wieviele der heutigen jungen Tief- und Risikotaucher später im Alter Gesunhheitsschäden vom Tauchen haben werden.
gut Luft
Antwort von Andy Hamnett am 09.08.2002 - 19:49
Mir ist das Alter eines Tauchers völlig egal,ich selber hab mit 39 angefangen,und werde bestimmt noch mit 70 tauchen wenn es geht.Tatsache ist nur,wenn jemand bei einem solo Tauchgang in größeren Tiefen verunglückt und womöglich unten bleibt,ihn jemand suchen wird und evtl zu bergen versucht.Wie oft ist es vorgkommen das ein Taucher der jemand bergen oder suchen wollte selbst dabei verunglückt ist .Der Spruch "Laß doch jeden so tief tauchen wie er will,solange er niemandem sonst schadet" ist für mich von daher dämlich,denn es wird jemand ihn suchen und sich ein gewisses Risiko aussetzen.
Antwort von Maximilian am 09.08.2002 - 21:20
Jetzt geht es doch weniger um die Taucherei,als scheinbar mehr um die Ausgrenzung älterer Menschen vom Tauchsport.Es widerspricht meiner Auffassung von Ethik und Moral Menschen über 60 als senil zu bezeichen.In fünf Jahren bin ich auch 60 und dann werde ich mir eine gelbe Neonprenbinde mit 3 schwarzen Punkten zulegen und darauf warten das mich ein junger Taucher mit einem Brevet einer großen amerikanischen Tauchorganisation über die Staße geleitet.
Antwort von Günter am 09.08.2002 - 23:48
Hallo Max
deiner Auffassung von Ethik und Moral stimme ich voll zu. Auch dass Menschen über 60 als senile oldies bezeichnet werden empfinde ich als Unverschämtheit und Frechheit.
Aber der 2. Teil deines Beitrags geht mir auch schon wieder gewaltig gegen den Strich. Du hast dich erst vor kurzem beschwert, dass hier manche die anderen immer gleich persönlich angreifen. Du stichelst selbst und hackst selbst auf Verbänden oder Personen welche du nicht magst herum.
Antwort von Dirk am 10.08.2002 - 10:27
Meine Auffassung von Ethik und Moral besagt, dass es verwerflich ist durch Dummheit, Arroganz und Selbstüberschätzung das Leben anderer Menschen zu gefährden...

Im Übrigen entschuldige ich mich gern bei allen älteren Mitmenschen, die meine Äußerung missverstanden haben. Es war meine Absicht zu provozieren, was ich ja auch erreicht habe, es liegt mir jedoch fern pauschal andere Menschen zu diskriminieren. Im Gegenteil, ich finde es toll, dass Tauchen eine Freizeitbeschäftigung ist, an der man sich auch im fortgeschrittenen Alter noch erfreuen kann. Vor Menschen wie Leni Riefenstahl hab ich da wirklich große Hochachtung. Verantwortungsbewußtsein ist sicher keine Frage des Alters, doch gerade bei jemanden mit viel Lebens-/Taucherfahrung sollte man es vorfinden. Risiken bestehen immer egal ob jemand 30 TG hat oder 3000, nur dass der Taucher mit 30 TG dafür vielleicht noch sensibler ist und der Taucher mit 3000 TG sich in seiner Routine vielleicht todsicher fühlt. Es gibt Risiken, die sind halt immer da und solche, die sich vermeiden lassen...

Es mir auch völlig egal bei welcher Organisation jemand tauchen gelernt hat, wichtig ist wie er damit umgeht. Ich habe brevetierte Taucher gesehen, die nicht mit dem RDP umgehen konnte und solche, die vor einer DECO 2000 standen als hätten sie eine Tontafel mit Hieroglyphen in der Hand (wozu hat man schließlich einen Computer...)und ich habe Tieftauchhelden gesehen die auf 7m für das Sonderbrevet Unterwassergärtner den Seegrund umgegraben haben, weil sie so hervorragend tarieren konnten...

So, jetzt möchte ich aber wieder meinem feuchtfröhlichem Hobby nachkommen und wünsche allen ein schönes Tauchwochenende!
Antwort von "PINKY the Navigator" am 10.08.2002 - 10:56
Also Jungs und natürlich auch die Mädels...
(wobei die Mädels ja nie älter sind als 27 )

Kann mir jemand erklären, weshalb in den jeweiligen Posts immer 2 Sachen rauszulesen sind?

1. Seht uns/mich an wie rüstig ich bin und (noch) tauche?

2. Auf deren veraltete und grenzdebile Ansichten gehe ich nicht ein, weil der Standart aus dem letzten "Jahrtausend" ist?

Zuerst möchte ich mich nicht auf eine Diskusion einlassen deren Grundsatz folgender ist:

Ist jemand ein alter Taucher, weil er Glück gehabt hat. oder
ist jemand ein alter Taucher, weil routiniertes tauchen und einschätzen von Gefahren ihn noch nicht haben sterben lassen.

Mein Elternhaus und meine Grosseltern lehrten mich zumindest Respekt vor dem Alter zuhaben.
Wem ich drüber hinaus auch Achtung zolle bleibt mir überlassen.

Ich finde es spannend, interessant zu lesen, mit welchen Mitteln Taucher vor 25, 30 oder vor 40 Jahren tauchten. Das Wissen über die Physik und die Medizin, hat sich seitdem aber sehr erweitert.
Anmerkung:
Daraus folgt, dass Dinge die heute Standart sind nicht zwigend zum Tode führen müssen. (PKW mit dem einem BJ. um 1940 hatten auch keine Nackenstützen und keine Sicherheitsgurte.)
Allerdings gibt es heute Erkenntnisse, die ein Risiko beim tauchen vermindern, von dem man vor Jahrzehnten vielleicht noch gar nicht wusste.
(Deswegen ist die Berücksichtigung aber weder neumodischer Quatsch, noch Weicheigetue, derer die sich nichts trauen). Es ist heute nun mal Standart. (Wer würde heute schon auf einen Airbag verzichten wollen? Als die Dinger noch Aufpreis kosteten wollte sie auch nicht jeder. Aber ich kenne keinen, der sich das Ding heutzutage nachträglich hat ausbauen lassen!)
Sicherlich gilt meine Bewunderung den erfahrenen Tauchern, welche nochdazu im fortgeschrittenem Alter ihr Hobby fortsetzen.
Aber ein bisschen Bescheidenheit ;) hat noch niemandem geschadet.
Leider kommt es in den Posts immer wieder zu Auseinandersetzungen, die sich nur mit dem Alter beschäftigen, und nicht mit der Aussage.
Wie Habibi und GWM40 schon richtig bemerkten und die Anwesenheit von den "senioren" beweist: Soviel können sie gar nicht falsch machen...
Ein klein wenig mehr Toleranz von beiden Seiten "Junioren" und "Senioren" ist WIRKLICH angebracht.
Also es gibt weit mehr Votes für ein "Buddytauchen" (und das kommt nicht von Put Another Dollar In) als es Votes für Solotauchgänge gibt. Das bedeutet, Taucher sind sich des Vorteils bewusst einen Partner zu haben.
Es ist einzig und allein jedem seine persönliche Entscheidung ob solo oder duo. Die Vorteile erkennen auch Tauchanfänger: verfangen in der Tiefe und beim Befreiungsversuch das Messer entglitten. > ein 2 Messer und eine 3. Hand sind da nicht schlecht...
Unterwasser ist sovieles wichtiger und risikoreicher, dass nur eine überlegte und rückgesicherte Tauchart diejenige ist, welche der Ruhe, der Schönheit der Unterwasserwelt und Möglichkeit nach Entspannung gerecht wird.

Also weiterhin, die Meinungen und Erfahrungen von den "Alten" bitte weiterhin posten, sie sind schon wichtig.
Und die "Jungen" nicht alles abschätzig bewerten, nur weil es nicht aus dem Computerzeitalter kommt.
Und nochmal an die "Alten" die grösser Verantwortung liegt und lag bei euch, und sie wird es immer tun.
Seht den Jungen die "lockeren Sprüche" nach, wie ihr auch bei euren Kids nachsicht geübt habt.
(Lasst euch aber nicht beleidigen, oder zum "alten" Eisen werfen). Es gibt immer welche, die wissen wollen wir es "WAHR"!
"Allzeit Gut Luft"
Antwort von Maximilian am 11.08.2002 - 00:37
Also!Ich habe bisher auf keinem Verband rumgehackt.Im Gegenteil.Lies mal meine Statements durch und dann wirst Du merken das ich nur die Art und Weise wie Verbände miteinander umgehen für falsch empfinde.Ich habe Brevets mehrer Verbände,auch amerikanischer.Habe Tauchkumpels sämtlicher Verbände mit denen ich oft unterwegs bin.Meine Meinung war immer schon,wichtig ist wie man taucht und nicht der Aussteller der Brevets.Auf die "große amerikanische Tauchorganisation" wurde ich ja von Dirk in Zusammenhang seiner nicht gerade liebenswürdigen Äußerungen hingewiesen.Kann mir auch nicht vorstellen,das irgend ein Verband so eine Meinung vertrittalso hätte er ihn lieber aus dem Spiel gelassen.Aber hat noch immer nichts begriffen.Denn er spricht noch immer von Dummheit,Arroganz und Selbstüberschätzung und Gefährdung anderer Menschen.Warum?Ich habe noch nie jemanden gefährdet oder in Gefahr gebracht.War selbst noch nie in Gefahr.Warum bin ich dann dumm oder arrogant?Nur weil ich meine Meinung äußere?So was von Intoleranz und Begriffstützigkeit muß seinesgleichen suchen.Wenn ich jeden,der anderer Meinung ist wie ich einen Dummkopf nennen würde,hätte ich bald keine Gesprächspartner mehr!Das stinkt mir und nicht weil er meine Art zu tauchen verurteilt.Ich glaube ein gewisses Maß an Erfahrung könnte man mir schon zutrauen.
Antwort von "PINKY the navigator" am 11.08.2002 - 12:23
???????????
Was jetzt? Wen meinst du maximillian?
Da ich echt keine richtigen Zusammenhänge zwischen deinem Post und dem letzten Post von dirk finden kann, bin ich nicht so ganz in der Lage einem von euch zu folgen.
Von Dirk...
"Meine Auffassung von Ethik und Moral besagt, dass es verwerflich ist durch Dummheit, Arroganz und Selbstüberschätzung das Leben anderer Menschen zu gefährden... "
Wenn du alleine tauchst gefährdest du in erster Linie ausser dir selbts eigentlich niemanden. Also warum lässt du dich von so einer "Aussage" provozieren? Mal ganz davon abgesehen, das da wo sie steht eigentlich der Zusammenhang nicht mehr ganz gegeben ist.
Ich denke er wollt darauf hinaus, dass es nicht gut sei, den "Beginnern" ganz was anderes zu erzählen, als was sie gelernt haben.
Wobei jeder selbts für sich verantwortlich ist. Es ist ja nicht so das du Solotauchen glorifizierst.
Es kann schon so sein, dass sich Taucher durch deine Aussage ermuntert fühlen Solo zu tauchen. Das ist aber denen ihr "Schnaps"!
Und die anderen Aussagen... Was kratzt die Eiche, die Wildsau, die sich an ihr reibt. Das du schreiben kannst, vermittelt mir igendwie das Gefühl, dass du deine TG bisher überlebt hast. Also nicht allzuviel Schlimmes passiert sein. Soviel Grüze über Analyse und dem erkennen von Zusammenhängen sollte jeder freimachen können.
Schlimmer sind vielleicht Haitechtaucher, die vor "Beginnern" mit Equipment und Tiefen angeben, und so eigentlich viel gefährlicher auf Newbies wirken, da eine Sicherheit und Sorglosigkeit vermittel wird, die so nicht richtig ist.
Es beleibt dabei:
Weniger Beleidigungen, mehr Erfahrungsberichte (ist mir wichtiger als "ich war schon, hab ich auch schon).
"Gut Luft"
Antwort von Maximilian am 11.08.2002 - 13:56
Also Pnky,damit kann ich mich schon eher anfreunden.Den armen Kerl der mit 62 Jaren sein Leben lassen mußte wurde nämlich ganz vergessen.Wir wissen ja gar nicht was passiert.Dem kann ja auch im Flacheren Bereich irgendwas passiert sein.Vielleicht Herzschlag oder ähnliches und wurde erst in 40m Tiefe gefunden als es zu spät war.Dann war es ja genaugenommen kein Tauchunfall.Habe auch schon von "Freunden" gehört die dann abgehauen sind.Wir wissen jetzt nach langen Diskussionen gar nichts über diesen Unfall.Alsso darf man auch keinerlei Schuldzuweisungen machen.Traurig genug das wieder ein Taucher sein Leben lassen mußte.Unser Hobby ist doch so schön und da muß es nicht sein das man sich gegenseitig beschimpft nur weil die Meinungen gegensätzlich sind.Es geht doch auch ohne ordinäre Kraftausdrücke.
So fahre jetzt 3 Wochen in die Steiermark urlauben tauchen und um mich auch zu erholen.Über unter dem Wasserspiegel.Tschüss bis bald.
Antwort von Lino am 11.08.2002 - 14:41
Servus,
als erstes mein Beileid für alle Freunde und Hinterbliebenen.
Die Art der Diskussion über diesen Unfall ist meiner Meinung sehr Deutsch, es wird sofort über Zahlen wie Alter und Tiefenlimits diskutiert, und der Unfall somit bewertet. Wichtig für die Erkenntniss über die Ursache des Unfalls, und damit möglichen Konsequenzen für eigenes Verhalten, währen aber sicher mehr Informationen.
Ich bin jedes Jahr mehrere Monate in der Gegend von Porquerolles beim Tauchen und werde versuchen, genauere Informationen zu erhalten.
@Roger und andere Zahlenfreaks:
Das CMAS *** Limit in Frankreich ist 60m .-)
@Lukas
dito
Ich wünsche euch allen unabhängig von der Tiefe,Gas,Alter, solo oder nicht schöne Tauchgänge.

lino@abtauchen.com


Antwort von "PINKY the navigator" am 11.08.2002 - 19:57
@maximillian
SO IST ES!
Ich wünsch Dir einen schönen Urlaub und einen Haufen neuer toller Taucheindrücke. Bis bald
"Allzeit Gut Luft"
Antwort von Wolfgang am 12.08.2002 - 21:28
Also da erklärt uns einer, das er nur ein einziges mal Schwierigkeiten hatte, weil ihn sein Buddy im Stich ließ. Wenig später erklärt er, dass er noch nie in Gefahr war. Er sagt, dass er regelmäßig zwischen 40 - .. tief taucht auch gern allein. Das er es niemanden recht machen kann, aber er kann damit leben. Er sagt, dass er macht was er will und wenn er tief will dann taucht er tief. Wenn ich ihn richtig verstehe taucht er auch unter Eis gerne mal solo und im übrigen wird er das Opfer,um dass es hier eigentlich geht ganz vergessen (ist doch auch ein Vorsatz!?).
Um mich nicht dem Vorwurf der Polemik oder verbalen Entgleisung auszusetzen werde dazu keinen Komentar abgeben.
Wäre ich für diese Website und das Forum verantwortlich, würde ich allerdings den geringen Nährwert eines solchen Verbalaustausch bedauern.
Schließlich hängt da ein Haufen Arbeit dran.
Schade
Antwort von Bagheera am 13.08.2002 - 08:06
Nach all dem Dünnschiß der hier verzapft wurde und absolut nichts mit dem Bericht zu tun hat möchte ich nur eins sagen: Macht doch alle was Ihr wollt, taucht allein, tief, der Verband ist sowieso egal, aber eines solltet Ihr vieleicht mal in Betracht ziehen: Denkt daran, hier treiben sich auch Tauchneulinge rum, und die bringt Ihr vieleicht dann doch in Gefahr mit den tollen Storys über Tiefe und SoloTGs, und vieleicht Maximilian ist ja auch Dein Enkel dabei, der das dann auch mal versucht.
Antwort von Pia am 13.08.2002 - 11:58
Ich kann nicht nachvollziehen warum dieses Forum nicht durch die Redaktion geschlossen wierd.
Die ganzen Berichte sind das allerletzte und haben mit dem eigentlichen Tauchunfall nichts zu tun. Hier sollte es doch ein wenig um die Analyse des Unfalls gehen, damit auch andere eigentlich einen lerneffekt daraus ziehen können.

Wenn ich mir die Discussion über alter, Solotauchgänge, Buddysystem und Tiefenlimits durchlese gehen mir die Nackenhaare hoch.

Ist keiner in der Lage solche Fragen ins richtige Forum zu stellen????? Da kann doch dann ausgiebig darüber Discutiert werden. Ich finde das in diesem Forum jedoch mehr als geschmacklos.


Pia
Antwort von Reini am 14.08.2002 - 08:50
@Pia
Was willst du denn aus den vorhandenen Informationen über den Unfall analysierem.
Alleine getaucht, bewußtlos, tot. Thats it.

Der einzige diskussionswürdige Punkt,ist doch in diesem Falle das Alleinetauchen.Da ist es doch ganz intressant zu lesen was die Leute so darüber denken und wie sie persönlich mit diesem Thema umgehen. Ich finde das nicht geschmacklos.
Manche Statements mögen ja provokant klingen aber
sie sind bestimmt nicht Wirklichkeitsfremd und regen zum nachdenken an. Zumindest bringen sie mehr als ein geheucheltes MEIN BEILEID, was eh keiner der Betroffenen liest.

Jetzt noch meine Meinung zum Thema: Jeder hat einen eigenen Kopf und kann für sich selbst Situationsbedingt und nach seinen Fähigkeiten entscheiden was er macht, sollte aber dabei nicht nur an sich denken sondern auch daran, ob er andere damit in Gefahr bringt oder verletzt.
Pauschalantworten zu diesem Thema wird es keine geben.
Antwort von Pia am 14.08.2002 - 11:55
q Reini
du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen, was man bei diesem Unfall analysieren will???
Denn genaue Fakten an den man sich halten könnte sind leider nicht vorhanden. Daher verstehe ich die ganze Discusion nicht.

Was die anderen Punkte angeht welche hier wohl hochkochten finde ich dieses Forum nicht passend, diese können duraus unter Diverses laufen und nicht unbedingt hier.

Ich wollte damit nicht sagen das über solche Punkte wie Alter Tiefe Alleine oder mit Buddy nicht gesprochen werden soll, im gegenteil.
Antwort von "PINKY the navigator" am 15.08.2002 - 17:42
wolltest halt auch bisschen posten...
Antwort von deepdive27 am 13.09.2002 - 11:59
Schade das so ein Forum manchen Mitmenschen nur dazu dient, sich zu profilieren. Einen Menschen, den ich nicht kenne (abgesehen davon, dass er tot ist) als senil zu bezeichnen finde ich schlichtweg eine Frechheit. Organisationen hin oder her, jede kocht nur mit Wasser. Jeder soll nach seinen Gutdünken und der Order seiner Org. tauchen, aber bitte verteufelt nicht die anderen Organisationen. Es gibt miner Kenntnis nach keine Studie die belegen kann, welcher Tauchverband die meisten Tauchunfälle an bei ihnen ausgebildeten Tauchern hat. Jeder soll so tauchen, wie er es gelernt und seinem Ausbildungsstand und seiner Ausrüstung nach verantworten kann. Ich denke dieses Forum sollte dazu sein, Unfälle zu analysieren und ggf. Fehler zu vermeiden. Das geht aber nur über eine sachliche Diskussion und nicht über gegenseitige Vorwürfe.

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