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Taucher vor Australien von Hai getötet Abgesandt von Jessica am 20.03.2005 - 09:41:
Canberra - Vor der australischen Westküste ist am Samstag ein Taucher von einem sechs Meter langen Hai getötet worden. Der 26jährige schnorchelte in der Nähe der Abrolhos-Inseln, als er plötzlich angegriffen und in Stücke gerissen wurde, wie die örtlichen Medien berichteten. Er war nach Einschätzung der Polizei sofort tot. Andere Mitglieder der Gruppe wurden nicht attackiert. Hubschrauber und Polizeiboote machten Jagd auf den Raubfisch. Das Opfer hatte als Deckhelfer auf Touristenbooten gearbeitet. Es war der neunte tödliche Hai-Angriff in australischen Gewässern seit 2000.
Antwort von Longimanus am 20.03.2005 - 13:50 Warum wird immer wieder behaubtet das Taucher von Haien getötet werden.Ich lese zwei Sätze und wie immer geht es nicht um einen Taucher, sondern um Schnorchler.
Ist vielleicht mal eine Interressante Frage. Gibt es überhaubt Angriffe auf Taucher???Mir ist keiner bekannt.
Antwort von Fördetaucher am 21.03.2005 - 01:55 Vielleicht etwas provokante Gegenfrage zum Thema:
Wie viele Haie müssen täglich sterben, damit reiche chinesische Familien bei Hochzeiten etc. ihre angeblich fruchtbarkeitsfördernde Suppe löffeln können? Laut Sharkproject sind es ca. 100 - 150 pro Hochzeit.
Und hier werden durchschnittlich 2 tote Menschen pro Jahr publiziert.
Ebenfalls zu konstatieren: Ein Schwimmer/Schnorchler passt perfekt ins angeborene Beuteschema großer Haie, der Unfall ist in seinem Revier erfolgt.
Warum spielen die australischen Behörden dann mit Schiffen und Helis geradezu Krieg gegen ihn? Er wohnt dort, der Schnorchler nicht, der war Eindringling und passte ins instinktive Beuteschema. Gewisse Parallelen in der Weltpolitik drängen sich auf, sind aber OT.
Noch mal zu Sharkproject und deren Thematik: Es wird Zeit, die Haie vor den Menschen zu schützen und nicht umgekehrt!
Antwort von scubisub am 21.03.2005 - 08:51 @Longimanus
Wahrscheinlich deshalb Taucher, weil der Schnorchler als Tauchlehrer gearbeitet hat (Quelle Express)
Antwort von lakotadiver am 21.03.2005 - 09:12 Wie immer, jagd auf den Raubfisch dürfte eröffnet sein.
Na tragisch ist es schon doch damit muss mann eben Leben wenn mann sich in diesen Gewässern so verhält. Es kommt ja auch keiner auf die Idee sich hüpfend wie eine Antilope in der Trockenzeit in der Nähe von hungrigen Löwen die Zeit zu vertreiben oder sich in der Zeit der Lachswanderung in Alaska mit seiner Rute inmitten der ebenfalls jagenden Grizzlys seinen Fisch zu erbeuten.
Wir sollten bei aller Tragödie nicht vergessen wie hier schon so oft erwähnt das wir in eine Welt eindringen die von diesen sog. Raubfischen als Lebensraum (gilt auch für die Nahrungsaufnahme) genutzt wird. Und wie auch hier schon erwähnt es war ein Schnorchler.
lakota
Antwort von Jessica am 21.03.2005 - 10:29 Sydney - Boats were on Sunday looking for a six-metre great white shark that attacked a 26-year-old diver off the West Australian coast, 500km north of Perth, on Saturday.
The victim, a deckhand on the luxury cruiser Matrix, was killed instantly in the Saturday afternoon attack. His body has not been recovered.
The 24-metre-long Matrix was on its maiden voyage and was moored off the Abrolhos Islands, 60km from Geraldton. Six other swimmers were in the water when the shark attacked the deckhand.
Greg Davis from the Geraldton Professional Fishermen`s Association said those who live and work at the Abrolhos Islands were in shock.
"I`ve been going to the islands since I was born, 42 years, and it`s the first time there`s been a fatal shark attack, as far as I`m aware, in that time," he told national broadcaster ABC.
There has been a record incidence of shark attacks in the last 12 months.
In July, surfer Brad Smith, 29, was killed by a great white south of Perth, and spear-fisherman Mark Thompson, 38, died after a shark attack near Cairns, Queensland. Just days later, 18-year-old surfer Nick Petersen was killed by a great white within sight of Adelaide`s most popular beach.
The West Australian state government has ordered a hunt for the killer shark. Great whites are a protected species in Australia, but inevitably state governments pander to public shark fears and go after those that kill.
Andrew Fox, whose father Rodney is a world famous authority on sharks and the curator of Adelaide`s Rodney Fox Shark Museum, has appealed for state governments not to be vengeful and accept that "rogue" is not an adjective that can be applied to great white sharks.
"They don`t tend to become `rogue` sharks because there has never been a case where a shark has taken a liking to eating people," Andrew Fox said.
"They normally don`t bite humans. They bite them but don`t consume them. We don`t have the energy content of dolphins, whales and snappers. But they kill people with the test bite."
Rodney Fox got himself into the Guinness Book of World Records by surviving a mauling by a great white that took 462 stitches to repair. - Sapa-dpa
Antwort von Lanni am 23.03.2005 - 03:41 Passt auf jeden Fall wieder zu den in den "Shark REgister" aufgrführten häufigeren "Beuteschemata": an der Oberfläche schwimmendes "Ziel", was ja auch auf die Surfer und Schwimmer zutrifft.
Antwort von Jessica am 23.03.2005 - 08:05 Dieses Schema ist lange ueberholt. Lies mal die Studien von Erich Ritter (Sharkproject). Haie denken mitnichten, dass da oben eine Robbe schwimmt. Sie gehen auch auf eckige Attrappen los - wenn die Tonlage stimmt. Haie gehen auf Wassergeplaetscher. Zum Beispiel auf den Ton, der erzeugt wird, wenn ein Surfboard ueber`s Wasser gleitet oder wenn jemand wie wild um sich schlaegt/mit Flossen platscht.
Tipp: Sharkproject-Vortrag: Angstzination Hai.
Sehr informativ.
Antwort von Frankba am 25.03.2005 - 10:08 Das Märchen von der "Robbensiluette" stimmt nicht! Ritter vom Sharkproject das das aktuell bewiesen. siehe auch Hier klicken Aber bei den Mengen Abfall und Essensreste das so ein Boot (Lt Spiegel ein Kreuzfahrtschiff!?) ins Wasser entsorgt und bei den Geräuschen die so ne Schnorchlergruppe macht....da kommen einige verlockende Angebote für den Hai zusammen...
Frank
Antwort von Frankba am 25.03.2005 - 10:09 @ Jessica
Genau! Hab deine Antwort überlesen...Sorry
Frank
Antwort von Mat - eingeloggt am 28.03.2005 - 16:57 Hallo Taucher,
@Frankba und Jessica: Bei aller Popularität des Themas und der Beteiligten (und bei aller Sympathie für die Haie) möchte ich Euch doch darum bitten, die Erkenntnisse eines einzelnen Wissenschaftlers nicht mit _Tatsachen_ zu verwechseln.
Jede Haiart hat ihr eigenes Revierverhalten, eigene Jagdmethoden und Beuteschemen. Und diese wiederum unterscheiden sich je nach Ort und Jahreszeit. Da kann man nicht einfach auf Kosten der Wahrheit herumpauschalisieren.
Ritters Ansicht stellt hier nur eine einzige _Theorie_ unter Anderen dar und mitnichten eine Lehrmeinung. Und das Silhouetten-Thema ist sicher nicht "überholt"; schon gar nicht, weil ein einziger, (dazu noch indirekt von der Tauchindustrie bezahlter Wissenschaftler) das mal eben "widerlegt" hat. Hunderte von Fachkollegen sind anderer Meinung.
E. Ritter steht bei vielen Kollegen in aller Welt unter heftiger Kritik wg. seiner pseudowissenschaftlichen Forschungsmethoden.
Ein guter Einstig in das Thema wäre, die bezahlten Werbemedien der "Tauchabenteuer"-Anbieter außen vor zu lassen und mal über den Tellerrand zu schauen, z.B. auf:
Und es gibt noch viele andere Artikel zu dem Thema.
Es könnte sich Einem schon der Eindruck aufdrängen, daß hier die falschen Leute ins richtige Horn blasen. PADI und der Rest der Tauchindustrie haben ein großes Interesse, dieses Thema in großem Stil zu vermarkten. Das war schon in der Vergangenheit so und nun hat man anstelle von Kurt Amsler eben ein noch besseres Zugpferd für diese Kampagne gefunden.
WER befürwortet denn Haifütterungen und heuchelt etwas über "verträgliche Anfütterungsmethoden" und "Haigerechte Interaktion"? Für mich sind diese Aussagen schon _in_sich_ paradox.
Haischutz ja - aber nicht, um Dollars in die Kassen der Tauchindustrie zu scheffeln. Mir widerstrebt es, hier den Bock zum Gärtner zu machen.
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