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Taucherpaar am Ribbon Reef (Lizard Island/ Cairns) abgetrieben Abgesandt von Redaktion -HS- am 06.02.2009 - 10:11:
Eine Amerikanerin und ihr Mann wurden nach einem Tauchgang am Ribbon Reef in der Nähe von Lizard Island (nördlich von Cairns) zunächst vermisst und nach etwa 7 Stunden intensiver Suche mit Booten und Hubschraubern etwa 8 nautische Meilen entfernt in einigermaßen guter Verfassung von einem Rettungsboot aufgenommen.
Ribbon Reef gehört zu den Top Tauchspots nördlich von Cairns.
Antwort von Tauchermurkel am 06.02.2009 - 11:25 Puh, gut gegangen! Dem Pärchen geht es den Umständen entsprechend gut. Es zeigt, daß das Rettugssystem am GBR auch Dank einer phantastischen Crew funktioniert. Ich selbt habe ein paar Monate auf Spoily gearbeitet und damals eine Suchaktion von vermissten Tauchern von der Nimrod miterlebt. Der Nachmittag damals war die Hölle...
Antwort von rainerm am 06.02.2009 - 11:55 Ich möchte gar nicht dran denken,wie etwas entsprechendes in Ägypten ausgegangen wäre!
Glückwunsch an die beiden und Respekt vor der Professionalität der Aussies!
Antwort von Tauchermurkel am 06.02.2009 - 22:49 Ja, es ist Zweifelsohne das beste Rettungssystem was derzeit existiert. Erst in einer solchen Situation wird einem klar, warum man u.a. auch bei MBDE alle 3 Monate einen "nervigen" Test über safety standards schreiben muss...
Übrigends ist das rote Meer verglichen mit der Coral sea eine "Badewanne" - nirgends breiter als 150 Nm. Der Vorfall passierte in der Challenger Bay, einem easy Spot in der Nähe von Lizzard Island an den Ribbons. Es sind geschätzte 300 - 400 Nm bis nach PNG und im Osten kommt lange gar nichts... Außerdem ist gerade wetseason mit teilweise "kuscheligen" 30 - 40 kn Wind. Es ist ein Wunder, die Taucher wieder gefunden zu haben! Unklar ist bisher allerdings noch, wie es zu diesem Zwischenfall kam.
Antwort von DIVE RABBIT am 07.02.2009 - 17:40 Hey Tauchermurkel + rainerm. IHR habt es gut! Leider ist mein englisch miserabel.Könntet ihr mir und den anderen nicht gut englisch lesenden Tauchern mal die Übersetzung reinstellen??? DANKE im voraus.
Antwort von Weltenbummler am 09.02.2009 - 10:48 @Tauchermurkel,
Nach bis jetzt unbestätigtem Breicht sollten alle Taucher an der Leine nach unten gehen, die beiden Amis taten das jedoch nicht.
Am 7.2. ist wieder ein Paar abgetrieben worden beim Flinders Riff, konnten aber kurz danach (90 Minuten) gefunden werden.
Gruß
Weltenbummler
Antwort von budy am 10.02.2009 - 15:10 Liebe Gemeinde
Also mir und meiner Frau ist sowas in Südafrika(Oktober 08) passiert beim Haitauchen. Nach ca. 70 Minuten aufgetaucht und Boot weg. Es wurde eine beispielslose Rettungsaktion eingeleitet(Schiffe, Flugzeuge Helikopter usw.)
Nach 8 Stunden Aufenthalt im Wasser haben sie uns dann gefunden und anschliessend super betreut.Ein nochmaliges dankeschön an alle beteiligten. Seitdem tauchen wir in solchen Gewässern nur noch mit McMurdo Fastfind Max G.
Wäre für viele eine Überlegung wert.
www.Mcmurdo.co.uk
Antwort von Tauchermurkel am 11.02.2009 - 10:51 @ Weltenbummler:
Abwarten bis die Crew am Donnerstag zurück ist! Das Office hält sich derzeit mit Einzelheiten zurück. Sollte es wirklich so sein, daß die muppets nicht am Seil abgetaucht sind, sollte man ihnen meiner Meinung nach wg. grober Fahrlässigkeit zumindest einen Teil der Rettungsaktion in Rechnung stellen!
Es wird auf Spoily immer ein riesiger Aufwand mit tagglines oder sternlines beim Ankern betrieben, so daß die Gäste - sofern sie sich an die Anweisungen in dem sehr ausführlichen Briefing halten - direkt am max. 30 m entfernten Riff beim Abtauchen landen.
Antwort von biker55 am 02.03.2009 - 07:04 Ich war zu dem Zeitpunkt auf der Spirit of Freedom und wir waren in unmittelbarer Nähe! Die SOF hat sich sofort an der Suche beteiligt - alle die ein Fernglas dabei hatten, hielten Ausschau. Die US-Taucher hatten kein Strobe mit - glücklicherweise wurden sie gegen 17.00 Uhr gefunden - 1h bis 1,5 h später mit Eintritt der Dunkelheit hätten sie vermutlich mindestens weiterer 10 h treiben dürfen !
Nach meiner Information hatten die Taucher 70 bzw. 35 TG geloggt - haben wohl die falsche Richtung ums Reef gewählt und sind dann von der starken Drift abgetrieben worden ! Weitere Infos nicht bekannt bzw. im Bereich der Spekulation.
Die Rettungsaktion war sehr gut organisiert - innerhalb kürzester Zeit waren weitere Booten vor Ort und das Suchflugzeug bzw. weitere Heli`s
Gruss, Harald
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