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Tauchunfall Überlingen (HS) Abgesandt von Redanktion -HS- am 04.06.2010 - 14:25:
Fronleichnam: Nach Notaufstieg aufgrund einer Panikattacke in 25 Meter Tiefe wurden eine Frau und ihr Tauchpartner in die Druckkammer des Helios-Hospitals Überlingen eingeliefert.
Während die Frau am Abend das Krankenhaus bereits verlassen konnte, steht ihr Tauchpartner wird dort weiter unter Beobachtung. Das Buddy-Team stammt aus Kaiserslautern.
Der Tauchgang fand im Seebereich vor dem Minigolfplatz (Überlinger See) statt. Nach dem Abtauchen gegen 10.30 Uhr stellten sich bei dem Tauchteam Probleme ein. Dem Vernehmen nach wurden mehrfach die Wassertiefen gewechselt (Jojo-Tauchgang) und nach Legen der anfänglichen Probleme auf 25 Meter abgetaucht. Hier kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Paniksituation und einem unkontrollierten Notaufstieg.
Die Wasserschutzpolizei hat ihre Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
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Antwort von cbk am 27.06.2010 - 19:38 Moin,
da ergibt sich doch generell die Frage, ob es sinnvoll ist dem Buddy immer hnterher zu tauchen oder in einem solchen Fall besser alleine unten zu bleiben und "normal" auszutauchen?
Also wie sollte man sich in der Situation verhalten, wenn man in der Haut des Manns steckt?
Antwort von ag2908 am 02.07.2010 - 10:15 @cbk
Ich denke das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich persönlich wäre mitaufgestiegen, schon alleine weil ein Taucher in Panik in der Regel diese auch an der Oberfläche diese nicht einfach ablegt und selbstständig Auftrieb herstellen kann.
Ein anderer Fall wäre es natürlich bei einem Tec Taucher, der eine sehr lange Deko absitzen muss und im Falle eines sofortigen Auftauchens mit einer extrem schweren Dekompressionsproblematik rechnen müsste.
Aber im Endeffect ist es die Entscheidung eines jeden Einzelnen ob er einen Dekounfall riskiert oder in dem jeweiligen Fall der Selbstschutz vorgeht.
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