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Dies ist das internationale Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
Tauchunfall am Ammoniakhafen / DK Abgesandt von Armin am 13.05.2002 :
Am Sonnabend (11.05002) gab es einen Tauchunfall am Ammoniakhafen in Middelfart/DK.
Ein ca. 30-jähriger, dänischer Taucher wurde von seinem Buddy an die Oberfläche gebracht. Laut Aussage des Buddys soll der Taucher bei ca. 15 m Panik bekommen haben und fing an zu hyperventilieren. Der Taucher wurde mit Hilfe der an Land befindlichen Taucher und Helfer geborgen und nach Erstversorgung mit RTW und Notarzt in das Krankenhaus gebracht. Die Befragung des Arztes nach der Einlieferung ergab das es dem Taucher wieder besser gehe und er zur Beobachtung im Krankenhaus verblieben ist. Diagnose des Arztes lautete Panikatacke nach warscheinlichen Überanstrengung.
Antwort von Heiko am 13.05.2002 - 16:23 Die starke Strömung, die dort herschen kann, führt schnell zu Überanstrengung, wenn ein gut trainierter Gruppenführer unnötiger Weise versucht gegen die Stömung an zu tauchen und ein weniger gut trainierter Tauchpartner nicht rechtzeitig zugibt überlastet zu werden. Bei starker Strömung muss man halt den Tauchgang abbrechen und ggf. auch mal einen längeren Fussmarsch an Land hinnehmen.
Antwort von Bingo-Bongo am 14.05.2002 - 10:14 Es stimmt, dass am Samstag-Nachmittag sehr starke Strömung im Lille-Belt gewesen ist.
Und die Darstellung von Heiko scheint sehr plausibel; so und ähnlich habe ich es auch schon erlebt, dass ein Taucher ausser Atem kommt.
Oft sind die Gruppenführer zu schnell, ohne es zu merken. Grund: sie gucken nur auf den Kompass, um den Kurs zu halten ... oder sind wesentlich besser trainiert und können sich in einen schlechter trainierten Taucher nicht hineinversetzen ... oder ungleiche Ausrüstung ...
Antwort von Gerd am 14.05.2002 - 10:53 Moin!
Die Strömung war zu dem Zeitpunkt am A.-hafen nicht so stark.Aber wie ich den Buddy verstanden habe(mein dänisch ist nüchtern nicht so prickelnd,funzt nach Jubi besser!)war es ein entspannter TG. Meine Vermutung ist eher eine psychische Panik. Laut Buddy hatte der Taucher keine Erfahrung in unsichtigem Wasser und die Sicht war teilweise <2m.Äußere Umstände wie ungleiche Ausrüstung lag meines Erachtens bei den beiden nicht vor.
Antwort von jackass am 14.05.2002 - 10:59 Wieso kann man denn aus heiterem Himmel auf einmal Panik bekommen, wenn nicht einmal besondere körperliche Anstrengung oder grosse Tiefe vorliegt. Handelt es sich hierbei vielleicht um einen besonders ängstlichen Menschen ??? Sollte sojemand überhaupt tauchen, der leicht in Panik gerät ??? Oder hatte er einfach zuwenig Erfahrung, hätte er zunächst öfters in klarerem und ruhigerem Gewässer üben sollen ???
Antwort von Uwe am 14.05.2002 - 12:56 @jackass
Es soll auch Anfänger geben... die erst noch lernen müssen ihre Psyche und ihre Atmung zu kontrollieren.
Ich selbst bin schon mit Leuten im Kaltwasser getaucht, die nur das Mittelmeer als Tauchrevier kannten. Eine Frau (hätte aber auch ein Mann sein können ) war dann bei ca. 3m Sicht nicht zu bewegen mit mir abzutauchen. Ein rein psychisches Problem. Sie war gut trainiert, kannte aber nur warmes Wasser und Sichtweiten größer 10m.
Zu dem Vorfall in DK - es ist nichts Ungewöhnliches, dass auch ein gut trainierter Taucher bei Strömung außer Atem kommen kann. Wenn man dann aber nicht gelernt hat seine Atmung zu kontrollieren (was wieder ein rein psychisches Problem ist - denn Luft ist ja genug in der Flasche), dann kann es zur Panik kommen.
Antwort von stefan am 14.05.2002 - 13:36 Ja so ist das nunmal mit Tauchunfällen. Viele Unfälle haben ihre Ursache im Kopf. Daher lassen sich viele Unfälle im nachhinein nicht mehr verstehen und nachvollziehen. Die Psyche führt mitunter zu den abstrusesten Reaktionen. Jeder, auch der erfahrenste Taucher kann unter gewissen persönlichen Umständen völlig ausflippen. Es müssen lediglich ein paar für ihn beunruhigende Faktoren zusammen treffen. Diese Faktoren sind für andere Mittaucher häufig nicht erkennbar, da subjektiv ohne Bedeutung. Obwohl es jeden treffen kann sind Anfänger der größeren Gefahr ausgesetzt. Daher plädiere ich immer wieder dafür sich für die Ausbildung genügend Zeit zu nehmen und auch den Anfänger bereits mit Kälte, schlechten Sichtweiten und leichter Strömung vertraut zu machen. Auch das auseinandersetzten mit Situationen wie unerwarteten Masken- und Reglerverlusten sollte bereits mit Anfängern intensiv geübt werden. Das ist keine Schikane sondern soll Selbstvertrauen erzeugen und das Unterbewustsein mit dem Medium Wasser in Einklang bringen. Viele Taucher die sich nie richtig mit solchen Dingen auseinandergesetzt haben tauchen ihr Leben lang mit verborgenen Ängsten die sich in entsprechenden Situationen ihre Bahn brechen. Dann heißt es wieder einmal das ein erfahrener Taucher unter mysteriösen Umständen verunglückt ist und die TaucherNet Gemeinde rätselt über die Ursachen und den Hergang.
Antwort von Patrick am 14.05.2002 - 16:27 Auch ich muss Stefan recht geben.
Vielleicht könnte man sich ja auch eine Lösung wie z.B. einen Sonderkurs "Kaltwassertauchen" für Leute, die im Roten Meer etc. ihren Tauchschein gemacht haben, und jetzt im Baggersee oder in der Ostsee tauchen wollen, überlegen?!?
Antwort von Gerd am 14.05.2002 - 16:35 @stefan
@Uwe
Genau so denke ich auch!Kann wirklich jeden treffen. Und so habe ich den Vorfall auch erlebt am Samstag.
Ein sehr schönes Erlebniss war das super Zusammenspiel der an Land befindlichen Kollegen.Besonders möchte ich da eine Taucherin vom Tauchclub Stelle nennen von der ich aber den Namen nicht weiß. Leid tat mir dabei aber ihre 9 Jahre alte Tochter, welche begeistert just von ihren TG zurück war und den Unfall doch sehr geschockt aufnahm.Auch meinen Kindern war danach sehr mulmig als ich dann tauchen wollte, gaben aber freiwillig ihr o.k. dazu!
Antwort von Uwe am 14.05.2002 - 16:41 Ist ja alles nochmal recht glimpflich abgegangen.
Also "Gut Luft" an alle.
Gruß Uwe.
Antwort von rage am 14.05.2002 - 21:30 für manche leute, die hier posten wünscht man sich ne "igno-fuktion" wie in nem chat...
ich glaub jeder weiß wen ich meine..
Antwort von Olaf am 14.05.2002 - 22:44 Tja, auf der anderen Seite ist ein Forum dann doch eine Zone, in der jeder sagen darf, was er will... auch wenn es einem manchmal nicht gefällt..aber wo zieht man dann die Grenze?
Gruß,
Olaf.
Antwort von Uwe am 15.05.2002 - 09:05 Gott sei Dank haben wir in Deutschland Meinungsfreiheit.
Deswegen steht ja auch die vollkommen nichtssagende Meinung eines gewissen "rage" hier... ))
Das konnte ich mir einfach nicht verkneifen... also einfach ignorieren "rage" (übrigens die Igno-Taste ist "Strg+Alt+Entf")!
Antwort von erbsentaucher am 15.05.2002 - 10:16 Det jilt abbeer nur bee Mikroschrott net füa LINUGS odda UNIGS
Antwort von rage am 15.05.2002 - 16:02 wenigstens hast du von computern ahnung - von dt. stilmitteln hast jedefalls keine ahnung. sarkasmus ist dir wohl ein fremdwort..
gell uwe?
Von Computern habe ich eigentlich überhaupt keine Ahnung und den Rest kenn` ich auch nicht. Ich kenne "Eis am Stil" und Sarkozele. Wenn du aber letzteres hast, dann ist mir klar, warum du so "geschwollen" daher redest... )))
So long, du Stilexperte - ich drücke jetzt meine Igno-Taste, um die anderen Leser nicht mit solchem Unfug zu langweilen, denn unser Gelaber gehört beim besten Willen nicht hierher...
Gruß vom Baumschüler Uwe, der einige Silvester Hektoliteratur studiert hat. ;-o
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