Tödlicher Eis-TU im Neufelder See Abgesandt von harry am 12.01.2003 - 20:21:
Im Neufelder See ist heute Nachmittag ein 36-jähriger Eistaucher tödlich verunglückt.
Beide waren mit Seilen gesichert. Sein Freund versuchte den 36-jährigen Mann mit Luft aus seinem Notsystem zu versorgen, dabei vereiste aber auch dessen Regler. Der Mann konnte aufsteigen, sein Partner hingegen blieb zurück. Der Freund holte zwei zufällig anwesende Taucher zu Hilfe. Die Taucher stiegen sofort wieder ins Wasser, um nach dem Vermissten zu suchen. Aber der 36-jährige Niederösterreicher konnte nur mehr tot geborgen werden, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Quelle: ORF (gekürzt)
Mein aufrichtiges Beileid an die Angehörigen und Tauchkameraden des verunglückten Tauchers!
Harry
Antwort von Armin am 12.01.2003 - 21:22 Ein tragischer Zwischenfall hat sich am Sonntag am Neufelder See im Burgenland ereignet. Ein Eistaucher ist bei einem Tauchgang ums Leben gekommen. Obwohl alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten worden waren, verunglückte der Mann tödlich.
Zwei Taucher aus Niederösterreich tauchten am Sonntagnachmittag gesichert durch zwei Seile durch ein Loch im Eis in die Tiefe des zugefrorenen Neufelder Sees ab. Nach ersten Erkenntnissen dürfte das Ventil der Pressluftflasche eines Tauchers eingefroren sein, dadurch wurde die Luftzufuhr unterbrochen.
Der 36-Jährige drohte zu ersticken, daher versuchten beide Männer einen Notaufstieg - dabei verlor der zweite Taucher allerdings seinen Kollegen. An der Oberfläche alarmierte der Mann zwei zufällig anwesende Taucher, die sich sofort die Anzüge überstreiften und nach dem Vermissten suchten.
Gendarmerie, Rettung und Feuerwehr wurden verständigt, eine Suchaktion eingeleitet. Die beiden Privattaucher entdeckten schließlich den leblosen Körper und zogen ihn nach oben. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Der 36-Jährige dürfte rund eine halbe Stunde ohne Sauerstoff gewesen sein.
Antwort von Sepp am 13.01.2003 - 07:47 Ich kann mich täuschen, aber wie es im Fernsehen aussah war an der Flasche nur eine erste Stufe....
Vielleicht hat wer mehr gesehen?
Den Angehörigen mein Beileid.
Antwort von Thomas am 13.01.2003 - 08:42 Tragisch, was in der kurzen Zeit wieder alles passiert, mein aufrichtiges Beileid den Hinterbliebenen.
Leider bleiben jedoch immer wieder Fragen:
Haben beide Taucher mit getrennten ersten Stufen getaucht und waren sie in der Lage, diese zu handhaben?
Was muß passieren, daß ein Ventil einfriert?
Wenn Taucher mit Leinen gesichert sind, wieso muß man sie dann suchen- mit einen Buddyleinensystem kann man sich auch bei Notaufstiegen eigentlich nicht verlieren.
Leider kann man hier wieder mal nur zu dem Schluss kommen, daß wesentliche Sicherheitsvorkehrungen (mehrere Ausstiegslöcher, Sicherungstaucher,Eistauchtaugliche Ausrüstung etc.) vergessen wurden.
Ich bin in der Tauchausbildung aktiv und konfrontiere Tauchbeginner regelmäßig mit dieser Unfallseite, in der Hoffnung, es bleibt was hängen. Trotzdem glaube ich, daß viele kurz nach dem Lesen dieser Berichte ohne groß nachzudenken unter Eis tauchen würden, egal ob sie dazu taucherisch oder ausrüstungstechnisch in der Lage wären. Leider legt man beim Tauchen seine Grenzen selber fest, das beschert uns unter Wasser ein tolle Freiheit, manchmal endet es tödlich.
Traurig.....
Thomas
Antwort von herbert am 13.01.2003 - 09:53 noch etwas ist mir aufgefallen , es wird von der vereisung und unterbrechung der luftzufuhr gesprochen . bitte , was muss passieren dass die luftzufuhr unterbrochen wird , unter der annahme die beiden hatten kein uralt modell sonderen ein modernes mit downstream konstruktion ??
(etwas anders wäre es , der regler bliese ab. das halte ich für wahrscheinlicher . der eine bläst ab , der taucher geht zum partner , der hat und das ist die grosse frage evtl nur ein ventil , beide atmen sicherlich nicht ganz ruhig daraus ,
suchen das loch , der regler ist auch überfordert nona ,hektik macht sich breit , der verunglückte verliert den oktopus , patschbumm und schon ist die situation am kippen. )
könnte es so passiert sein ?? weiss jemand wie die ausrüstung bei den reglern war ?
danke , und mein beileid.
Antwort von zas am 13.01.2003 - 12:52 @seppLt dem unfallbericht auf Hier klicken. bzw. der dort im anschluss geführten forumsdiskussion dazu, hat der taucher ein doppelventil (V-Verntil, foto beim unfallbericht) , 2 erste und 2 zweite stufen verwendet. Angeblich $-pro MK20 oder 25
ciao
zas
Antwort von Robert am 13.01.2003 - 13:48 Wenn von Sicherheitsleine gesprochen wird, sollte es beim Eistauche ja nicht eine Orientierungsleine sein (Zitat: "Der Wiener konnte über Orientierungsseile aufsteigen") sondern wohl eher eine Leine mit der man durch die Sicherungsperson, im Falle eines Notfalles, aus dem Eisloch gezogen werden kann, oder? Jedenfalls hab` ich das so beim Eistauchkurs gelernt.
Antwort von Swordfish am 13.01.2003 - 20:32 @zas
Verzeihung, aber ich kann weder im Unfallbericht auf ORF.at noch auf dem Winzigbildchen einen Hinweis auf Deine Infos ersehen.
Auf dem Bild sind zwar scheinbar 2 erste Stufen sichtbar, aber nur von einer gehen 2 MD-Schläuche weg!
Außerdem kann dieses Bild auch Irgendeines aus dem ORF-Archiv sein.
In dem angesprochenen Forum sind ebenfalls außer dubiosen Statements irgendwelcher Kids nichts über den Unfallhergang zu Erfahren.
Also wieder einmal außer Gerüchte und Vermutungen nicht viel.
Antwort von Kaiserfisch am 13.01.2003 - 23:11 Vorerst meine aufrichtige Anteilnahme an die Hinterbliebenen.
Jeder tote Taucher ist ein Toter zuviel!
In diesem Fall sieht man, daß das Buddysystem wieder einmal versagt hat. Würde jeder Taucher so tauchen als wäre er ein Solotaucher dann wäre dieser Unfall wahrscheinlich nicht passiert.
Wie man aus den Medienmeldungen schließen muß waren an der Oberfläche auch keine Sicheruhgstaucher.
Antwort von Peter aus Wien am 14.01.2003 - 10:13 @Herberts Frage wie es sein kann, dass plötzlich keine Luft mehr kommt:
Die modernen Atemregler können bis zu 4000 barliter Luft / Minute abströmen. Bei dermassen enormen Durchflussmengen fällt bereits ein wesentlicher Teil des Druckes beider Mündung des Steigrohrs und im Ventil ab. Infolge des Joule Thompson Effekts kühlt hier die Luft ab und etwaiger Wasserdampf kondensiert. Das entstehende Eis blockiert dann den Luftstrom völlig.
Daher ist es auch so wichtig das Ventil bei einem Vereiser rasch abzudrehen. Das muss jeder Taucher (zumindest beim Eistauchen) selber können, ohne Hilfe des Tauchpartners. Bei Doppelpaketen geht das Erfahrungsgemäss wesentlich einfacher als bei Monoflaschengeräten. Daher, finde ich, sollte man zum Eistauchen sowieso nur Doppelgeräte einsetzen.
Weiters sollte man auch auf entsprechende Luftqualität achten.
Antwort von Christian Scharl am 14.01.2003 - 16:31 @Peter, ds bedeutet somit das eine Monoflasche mit Doppelventil überhaupt nix bringt, da die Vereisung im Bereich des Steigrohres passiert, und wenn sich dort Eis bildet kommt bei beiden Ventilen nix mehr heraus ??
Christian
Antwort von Stefan am 14.01.2003 - 16:38 Laut dem Fernsehbericht im ORF war zu erkennen, dass beide Taucher keinen Sicherungsposten oder Sicherungstaucher an der Oberfläche hatten. Das Seil befand sich auf einer Rolle, welche am Steg befestigt war. Hier wurde schon ein entscheidender Fehler begangen und gewisse Sicherheitsmaßnahmen außer Acht gelassen. Beide Taucher tauchten an einem Seil. Ob sie mit einer Buddy-Leine verbunden waren, geht aus dem Bericht nicht hervor. Auf jeden Fall wurden offensichtlich mehrere fatale Fehler begangen und Sicherheitsmaßnahmen, sowie auch die Wartung der Geräte nicht eingehalten. Ich bin schon in in extrem kalten Gewässern getaucht, (kälter als der Neufelder See zur Zeit), aber dass irgend ein Teil meiner Ausrüstung eingefroren wäre oder abgeblasen hätte, ist noch nie vorgekommen. (Beuchat VS 10). Mein Beileid der Familie des verunglückten Tauchers.
Antwort von Sepp am 14.01.2003 - 17:32 @ Christian
Ich verstehe Peters Beitrag so, daß durch den abblasenden Regler in weiterer Folge auch das Steigrohr vereisen kann - aber eben erst, wenn das Ding kräftig abbläst und auch da nicht sofort.
Daher sollte das Ventil, an dem der Abblasende Automat hängt ASAP geschlossen werden.
Antwort von Kaiserfisch am 14.01.2003 - 19:11 @Sepp
Was heißt ASAP?
Antwort von Olaf am 14.01.2003 - 19:36 As Soon As Possible, so schnell wie möglich...
Glaube ich zumindest...
Gruß,
Olaf
Antwort von Friedl am 14.01.2003 - 23:49 Hallo Taucher,
es ist interessant, wie so eine Diskussion verlauft. Durch Vermutungen sogenannter "erfahrener" Taucher, Erzählungen Dritter, falsche Bilder (Gratuliere dem Swordfish@ !!!), unkundiger Berichterstatter, die Tauchfachbegriffe falsch verwenden, usw. usw., wird spekuliert und spekuliert.
Obwohl ich gemeinsam mit meinem Partner den armen Kerl rausgeholt habe, will ich nicht mutmaßen, wie sich dieser tragische Unfall abgespielt haben könnte. Ich habe selbst inzwischen schon x Versionen durchgedacht,und überlegt , was ich in dieser Situation tun würde, kann mir aber Verschiedenes trotzdem nicht erklären, wieso bei diesen guten EisTauchverhältnissen so ein Unfall passieren kann.
Es tut mir für alle Hinterbliebenen und seinem Tauchpartner sehr leid.
Ich hoffe, daß jeder Eistaucher sein Risko, das er eingeht,auch objektiv einschätzt, und immer wieder durchdenkt, was er in einer etwaigen Extremsituationen tun würde.
Hinsichtlich des Kommentares von Stefan@ Folgendes:
Mich ärgert diese Art der Darstellung. Der ORF stand natürlich nicht am Ufer und hat gewartet bis einer verunglückt. Die Filmaufnahmen und Fotos wurden logischerweise viel später gemacht, wo natürlich Leinen schon wieder eingepackt und der Sicherungsposten, den die beiden hatten natürlich schon weg war. Denn glaubst Du wirklich, daß ich dort ohne Sicherungsleine den Verunglückten suchte. Also man weiß im Prinzip durch die Berichte NICHTS!!!
Also bitte überleg ein wenig bevor Du schreibst! So viel zum Thema, daß "offensichtlich" etwas aus einem Bericht hervorgeht!
Danke!
Antwort von Sepp am 15.01.2003 - 08:11 @ Olaf
richtig
Was mich interessieren würde, welche Ausrüstung wurde verwendet. Vielleicht kannst DU da weiterhelfen - Danke im Voraus.
Antwort von muraeno am 15.01.2003 - 13:06 @friedl
hallo friedl. nachdem du anscheinend einer der wenigen bist, die vor ort waren, würden mich einige sachen interessieren. haben die beiden jetzt einen leinenmann an der einstiegstelle gehabt oder nicht? hatten beide taucher jeweils zwei erste stufen? wie lange hat es gedauert, bis ihr den verunglückten gefunden habt?
noch etwas an alle, die hier im forum haltlose vermutungen anstellen, ich habe den verstorbenen als sehr gewissenhaften und erfahrenen taucher kennengelernt, deshalb kann ich mir den unfall nur schwer erklären.
Antwort von R. am 16.01.2003 - 20:27 Hallo Leute
Ich stimme Friedl absolut zu, dass bei solchen Unfällen in diesem Forum oft sehr problematisch spekuliert wird. Ich war selbst nicht dabei, habe aber mit Personen gesprochen, die am genauesten wissen was passiert ist. Bei diesem Fall gibt es wirklich einiges zu lernen und ich denke, auch wenn ich nicht dabei war und wenn manches Spekulation sein könnte ist es wert darüber zu berichten. Nun, ich habe folgendes gehört:
1. Die beiden Taucher hatten weit über 500 TG in allen Gewässern und zu allen Jahreszeiten. Sie waren ein gut eingespieltes Buddyteam und mit der Situation äußerst vertraut. Vielleicht zu sehr vertraut.
2. Beide Taucher hatten getrennte Abgänge und erstklassige Ausrüstung. Welche genau kann ich aber nicht sagen. Für mich war hier neu, dass es beim Eistauchen weentlich bessser ist 2 Flaschen mit je einem Abgang zu benutzen als eine Flasche mit 2 Abgängen. Das ist eine Ursache des Unfalls und wir sollten daraus lernen.
3. Eine weitere Info ist, das offenbar der tödlich verunglückte Taucher mit dem Anzug nach dem Notaufstieg mit dem Trockenanzug am Eis festgefroren war und es nicht möglich war schnell zu helfen. Auch das ist eine Sicherheitsinformation, die mir bis dato neu war. Ich habe trotz diverser Eistauch TG`s nicht einmal daran gedacht, das man am Eis festfrieren könnte. Das ist aber offenbar ein nicht zu vernachlässigendes Risiko und vielleicht sollten wir einmal darüber diskutieren.
4. Ich habe gehört, das nur eine dünne Leine verwendet wurde und nicht wie im Bericht erwähnt 2 Sicherheitsleinen. Die Leine war nicht durch Sicherungspersonen gesichert, sondern unter Wasser an der Einstiegsstelle angebracht.Dies mag für euch verantwortungslos klingen, ist aber meiner Ansicht nach auf die Erfahrung, die Ortskenntnis und das Vertrauen der beiden aufeinander zurückzuführen. Darüber hinaus möchte ich alle wirklichen Eistaucher unter euch mal fragen ob ihr immer Sicherungsleute außerhalb verwendet habt. Auch das sollte uns zu denken geben. Wie oft glauben wir selbst daran alles im Griff zu haben und wie oft passiert dann etwas fatales.
Ich denke, wie immer sind solche Unfälle die Verkettung aus einer Reihe von Fehlern, Fehleinschätzungen, negativen Zufällen und Problemen, die völlig neu aufgetaucht sind. So ist es auch hier und der Buddy muss sich nun ein Leben lang mit diesen Dingen herumschlagen. Ihm gilt mein Verständnis ebenso wie mein Beileid all den Menschen, die durch diesen Unfall einen lieben Menschen verloren haben.
Wir sollten aber die Dinge nicht zerreissen oder verurteilen, sondern daraus lernen. Daher auch die Details.
Meine persönlichen Lehren aus diesem Fall sind:
Mache 2 Einstiegstellen im Eis, nicht nur eine.
Verwende eine Sicherungsperson außerhalb des Wassers.
Verwende 2 Flaschen mit je einem Abgang, nicht nur eine.
Brich einen Tauchgang bei einem Vereiser sofort ab und versuche nicht diesen fortzusetzen, auch wenn du und dein Buddy noch 3 Atemmöglichkeiten hast.
Nimm eine Sicherungsleine pro Person, bzw. ergänze mit einer Buddyleine. Nimm ein starkes Seil, keine Reel-Leine.
Halte dich von der Unterseite der Eisfläche fern damit du nicht festfrieren kannst.
Sprich außen die Rettungskette mit deinem Sicherungsmann ab.
Ich bin traurig über den Verlust eines wichtigen Freundes und Tauchkollegen.
R.
Antwort von Friedl am 19.01.2003 - 22:41 @sepp, @muraeno
Kann über die Ausrüstung eigentlich nichts sagen! In dieser Situation hab ich gar nicht daran gedacht, genauer zu schauen. ich weiß nur, daß jeweils 2 erste Stufen verwendet worden sind! Es waren Reels im Einsatz und ein Freund der Taucher stand beim Einstieg direkt am Steg.
Schätzungweise war der Taucher zwischen unsere "Alarmierung" und der Auffindung mind. 15 Minuten schon ohne Luft, bis wir ihn dann herausgebracht haben vergingen sicher wieder insgesamt 10 Minuten.
zu @R:
Punkt 3: ein "interessantes Gschichterl" aber ein völliger Blödsinn!(siehe "Stille Post"!!)
Antwort von ein unbekannter am 20.01.2003 - 07:08 warum braucht man eigentlich 25 minuten um einen taucher der an einem reel hängt aus dem wasser zu ziehen? vor allem wenn eine person an der einstiegsstelle steht.
Antwort von MisterX am 20.01.2003 - 09:37 @ ein unbekannter
Der Taucher hing NICHT an dem Reel, es war nur dort als Orientierungsleine befestigt. Und es dauerte deshalb so lange, weil die anderen zwei Taucher sich erst fertig machen mussten, um ins Wasser gehen zu können, sie konnten ja nicht wissen, dass etwas passieren wird und sie waren ja auch nicht als Sicherungsmänner gedacht, sondern selber zum tauchen dort.
@ Friedl
Ob ein Freund dort stand oder nicht, das kann schon sein, umso schlmmer, wenn jemand noch dabei gewesen ist und dennoch die zwei Taucher nicht gesichert hat. Denn sie waren nicht mit einer Leine gesichert.
zunächst mein Beileid der Familie des verunglückten Tauchers.
Ich finde Spekulationen über den TU bringen gar nichts auch nicht über die Ausrüstung.
Ich selbst hatte vor einiger Zeit einen TU wegen dem Ablasen meiner beiden, ja beiden Automaten.
Auch an meiner Ausrüstung gibt es nichts auszusetzen, Doppelfaschen, zwei getrennte fast neue vereisungssichere 1. und 2. Stufen.
Ursache war alleine zuviel Feuchtigkeit in meiner Atemluft.
Also schlage ich vor, Spekulationen sein zu lassen, wenn keiner etwas genaues weiss.
Wer tauchen geht in kalten Gewässern, ob jetzt oder auch zu anderen Jahreszeiten, sollte auf trockene Luft achten und nicht jedem Füllbetrieb vertrauen. Ich füllte fast ausnahmslos nur bei einem, leider war dort die Luft zu feucht.
Die Luftfeuchtigkeit ist nicht einfach zu prüfen, deswegen kennt fast kein Füllbetrieb den Feuchtigkeitgrad seiner Luft. Und deswegen gibt es auch immer wieder vereisende Automaten.
Antwort von harry am 21.01.2003 - 20:42 danke für die die, ausführlichen (bzw. qualifizierten) postings!
auch ich habe daraus wieder einiges dazugelernt!
das sollte übrigens auch der eigentliche sinn dieses unfall-forums sein!
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