Tödlicher TU in Hemmoor am 21.03.10 Abgesandt von Redaktion (AN) am 22.03.2010 - 09:44:
Während eines Tauchgangs bekam eine 40-jährige Taucherin anscheinend körperlicher Probleme und brach mit ihrem Buddy den Tauchgang ab. An der Oberfläche war sie noch kurzzeitig ansprechbar, dann verlor sie das Bewusstsein. Sie wurde von ihrem Buddy und anderen anwesenden Tauchern an Land gebracht, wo sie kurz darauf verstarb. Als die Rettungskräfte eintrafen kam jede Hilfe schon zu spät.
Die Ursache für den Tod der Taucherin aus Schwanewede ist derzeit nicht bekannt.
Danke an Andreas und Euregiotaucher für den Hinweis
Antwort von Doppeldreier am 22.03.2010 - 17:40 da die Frau wohl keinen Unfall hatte Hier klicken finde ich die Meldung unnötig. Sicher sind viel Menschen verstorben die vorher noch Auto gefahren sind, deswegen ist das Autofahren damit nicht in Verbindung zu bringen. Unter Wasser Probleme bekommen, aufgetaucht (anscheinend sogar kontrolliert), Bewusstsein verloren und an Land gebracht, hört sich eher nach einer akuten Erkrankung an.
Gruß,
D3
Antwort von Andreas am 22.03.2010 - 21:29 Hallo D3, wir wissen bisher nichts über die Ursachen. Wir können daher nicht beurteilen, ob es ein Unfall ist oder nicht. Wobei ich mich im Zweifelsfall an die polizeiliche Definition eines TU halte:
"Ein Tauchunfall ist jedes Ereignis, das
zu einem Personenschaden bei mindestens
einem der am Tauchgang beteiligten
Taucher führt und während des
Tauchgangs auftritt oder in zeitlichen
Zusammenhang nach dem Tauchgang
in Erscheinung tritt."
Auch der BSAC nimmt körperliche Ursachen in seine Statistik mit auf.
Antwort von **-diver am 23.03.2010 - 11:00 Laut `Polizeipresse` geht man allerdings von gesundheitlichen Gründen aus:
Ermittlungen zum tödlichen Tauchunfall ergeben gesundheitliche Gründe als Ursache
Laut Polizei haben die Untersuchungen zu dem Tauchunfall vom gestrigen Sonntag die ersten Vermutungen bestätigt. Danach stieg die 40-jährige Frau aus gesundheitlichen Gründen kontrolliert und begleitet auf. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Untersuchungen der Tauchausrüstung haben keinerlei Hinweis auf einen möglichen technischen Defekt ergeben. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei zum jetzigen Ermittlungsstand ebenfalls aus.
Für das traurige Resultat ist das allerdings ohne Bedeutung
Antwort von Andreas am 23.03.2010 - 13:17 Ja, es scheinen rein gesundheitliche Probleme gewesen zu sein.
Hier noch ein Link zu der Nachricht, aus der **diver zitiert: Hier klicken
Danke auch an Udo für den Hinweis.
Antwort von Bert Rudeck am 25.03.2010 - 18:17 Auch wenn die gesundheitlichen Probleme, die zum Tode der Frau führte, ihre Ursache nicht im Tauchen hatten, so ist es doch interessant darüber zu berichten. Schließlich zeigt sich an diesem tragischen Beispiel, dass es allgemein wichtig ist, sich regelmäßig untersuchen zu lassen und bei gesundheitlichen Problemen im Zweifel den Tauchgang oder sogar das Tauchen ganz sein zu lassen.
Nur deshalb nicht zu berichten, um den Hysteriker kein Futter zu liefern, hielte ich für falsch.
Besten Gruß
Bert
Antwort von argonaut@home am 26.03.2010 - 20:13 Ich komme gerade aus Hemmoor zurück und die Informationen die ich am Sonntag vor Ort erhalten habe, lauten anders:
Meinen Informationen nach, wurde ein ganz normaler Tauchgang durchgeführt, nicht tief, nicht anstrengend, keinen schnellen Aufstieg, keine Vorkommnisse, nichts!
Die Taucherin hat bei Einstieg 2 noch selbstständig die Ausrüstung abgelegt und hat dann geklagt keine Luft mehr zu bekommen und sei umgefallen. Es konnte von den alarmierten Ersthelfern wie vom Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden.
Noch vor Ort hatten die beteiligten Einsatzkräfte den Eindruck das es sich NICHT um einen Tauchunfall handelt, wie es auch kurz danach von den Behörden bestätigt wurde, also gesundheitliche Vorbelastung der Grund war.
Es heißt, dass bereits vor Wochen bei bzw. nach einem anderen Tauchgang ähnliches passiert sei. Am Ende des Tauchgangs, nach verlassen des Wassers, sei die Taucherin bereits umgefallen. Anschließende Untersuchungen hätten keine Ursache finden können.
Weiter heißt es, das ein Lungenriss als Ursache ausgemacht worden ist, bzw. zum Tode geführt haben soll.
Meine Meinung zum Thread:
Ich bin schon der Ansicht, dass auch wenn es sich NICHT um einen Tauchunfall handelte, es doch erwähnenswert ist und für mich ein Argument ist, weshalb die Tauchtauglichkeitsuntersuchung ein sehr wichtiger Aspekt ist und nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.
Ich kenne genug Ärzte die Bescheinigungen austellen, lediglich Blutdruck messen, hören ob das Herz schlägt, hören ob die Lunge beim Atmen Geräusche macht und das war es dann!
Ganz wichtig: Ich will nicht unterstellen das bei dieser Taucherin seitens der Mediziner schlampig gearbeitet wurde oder die Taucherin sogar grob fahrlässig gehandelt hat.
Ich will lediglich sagen, dass jeder Taucher sich sehr genau überlegen sollte, ob die Tauchtauglichkeitsuntersuchung die er beim Hausarzt ablegt, wirklich den Namen verdient, schließlich geht es um das eigene Leben und um die Verantwortung gegenüber den MitTauchern und den Einsatzkräften gegenüber!
Ich kenne einen Tauchlehrer (!) der 2 bis 3 mal im Jahr Ohnmächtig wird, ohne das man genau weiß weshalb, und dieser Tauchlehrer hat in der Zeit wo ich Kontakt mit ihm hatte KEINE Tauchtauglichkeitsuntersuchung gemacht hat!
Ich bin daher der Meinung dass es verbindliche Vorgaben für eine derartige Untersuchung (auch beim Sporttauchen) geben muss und nur eine derartige auch die Berechtigung verleiht!
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Tauchclub Neuhengstett (25.01.2012) Der Tauchclub Neuhengstett ist ein Familienfreundlicher Verein und neue Mitglieder sind jederzeit Willkommen. Gegründet wurde der Verein in Juli 1997. Interessenten können an unserer Trainingsabende (mehr) Sektion Tauchen der Energie .. (11.01.2012) Mitglieder: 44
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(mehr) Taucher Kamp-Lintfort e.V. (31.01.2012) Die Taucher Kamp-Lintfort e.V. sind ein Tauchverein mit (Stand 31.12.2011) ca. 350 Mitgliedern. Davon sind ca. 50 Jugendliche in der Jugendabteilung organisiert. Ausgebildet wird nach VDST Standard. (mehr)
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