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Tödlicher Tauchunfall Zürichsee
Abgesandt von Jens am 13.09.2003 - 23:49:

Ein 29-Jähriger ist am Freitagabend bei einem Tauchgang im Zürichsee bei Küsnacht ums Leben gekommen. Wie die Kantonspolizei mitteilte, wurde er ohnmächtig. Sein 32-jähriger Begleiter wollte ihn retten, was misslang.

Die beiden Männer tauchten auf rund 30 Meter Tiefe. Dabei verlor der 29-Jährige das Bewusstsein. Sein Kamerad versuchte, mit ihm zusammen aufzutauchen. Dabei geriet er aber selbst in Schwierigkeiten und musste allein aufsteigen. Ebenfalls ohnmächtig, wurde er an der Seeoberfläche von einem Wassersportler gerettet und ans Ufer gebracht.
Taucher der kantonalen Seepolizei nahmen sofort die Suche nach dem zweiten Taucher auf. Nach Polizeiangaben fanden sie ihn in einer Tiefe von 42,5 Metern und konnten ihn nur noch tot bergen. Die Unfallursache wird untersucht.

Mit dem 29-Jährigen sind in der Schweiz dieses Jahr mindestens sieben Menschen beim Tauchen ums Leben gekommen, wie eine Zählung der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) ergab. 2003 sind damit insgesamt 70 Menschen in Schweizer Gewässern umgekommen. (sda)

Hier klicken

Danke an Jens Wilcezek für die Meldung.




Antwort von ibkl am 15.09.2003 - 09:49
Kann mir jemand erklären, warum zwei Männer bei einem Tauchgang bis 30m bewusstlos werden?
Antwort von Olli am 15.09.2003 - 11:58
Körperlich vielleicht nicht voll Fit gewesen und falschen Ehrgeiz an den Tag gelegt? Vielleicht hatten beide "schlechte" Luft im Tank? Vielleicht ungewohnte Tiefe? Welche Brevetierung war vorhanden? Nähere Details wären sicherlich hilfreich, denn sonst artet eine Diskussion wie so oft aus!!
Antwort von Tango am 15.09.2003 - 12:38
Wurde eigentlich auch der Inhalt der Flaschen überprüft???
Antwort von Uwe am 15.09.2003 - 12:41
Die Bewusstlosigkeit ist das eine Problem, aber welche Frage sich mir aufdrängt ist die Folgende.

Man liest im Unfallforum ab und zu, dass der Buddy den Verunfallten nicht bergen konnte, bzw. bei der Bergungsaktion, wie hier, selbst Probleme bekam. Wieso??
Kann man den Verunfallten nicht mit seinem Jacket austarieren? In letzter Instanz kann man ihn dann auch zum direkten Auftauchen bringen. Welche gesundheitlichen Risiken das birgt, sei mal außen vorgelassen. Aber man bringt dadurch nicht sein eigenes Leben zusätzlich in Gefahr.
Aber da stellt sich die oft diskutierte Frage, ob man solche Stresssituationen bzw. Notfälle üben kann?
Bloß das Bergen eines bewusstlosen Tauchers (in normalen Tiefen) sollte jeder Buddy ohne Probleme beherrschen.
Man hofft, dass der Überlebende keine gesundheitlichen Folgeschäden davonträgt und eventuell später mal den Unfallhergang hier schildern kann.

Gruß Uwe.
Antwort von Mytilus am 15.09.2003 - 13:15
Dazu ist festzuhalten: Die Unfalluntersuchung wird in der Schweiz durch das zuständige Polizeikorps unter Beizug entsprechender Fachstellen durchgeführt. Die Anordnungen trifft ein Untersuchungsrichter. (Kennt ihr ja, Gewaltentrennnung...). Das dies nicht seriös innerhalb von 3 oder 4 Tagen geschehen kann ist doch logo! Also Gelduld und keine Riesentheorien, die dann sowieso nicht zutreffen. Wir hatten jetzt am Zürichsee innerhalb weniger Tage drei tote Taucher(-innen). Das meiste, was über den 1. Unfall hier so zirkuliert, wird dann eh nicht zutreffen, weil es wilde Spekulationen sind!

"Guet Luft", und haltet Euch vorerst einfach mal an die (von allen Verbänden vorgeschlagenen) Regeln. Das ist nach wie vor die beste Unfallprophylaxe.
Antwort von Rony am 15.09.2003 - 15:36
Warum konnte der zweite Taucher den Ersten nicht retten??
Nun ja, mein erster Gedanke war natürlich wie bei vielen: könnte bei mir ja nie passieren, in 30 Metern Tiefe einen Bewusstlosen bergen, KEIN PROBLEM!! Aber, versetzt euch mal in die Lage des Tauchers- plötzlich bemerkst du keine Lebenszeichen mehr deines Partners (evt. Freund oder Freundin, Ehefrau oder Ehemann).In diesem Moment müssen dir zuerst mal einige Sachen klar werden,wie z.B.: Was ist mit meinem Partner los?Schaut er irgend welche interessante Fische an? Hat er nur einen Tiefenrausch? Atmet er? Usw. Das sollte einem verdammt schnell klar werden, worauf der Tiefenrausch (Stickstoffnarkose)sich nicht gerade vorteilhaft auswirkt! (Bedenke, es geht hier um das Leben deines Partners und nicht nur um eine Übung in irgend einem Tauchkurs!!!)
Ich bin mir sicher, dass jeder weiss, dass jetzt ein Notaufstieg angebracht ist, das zweifle ich keinem an! Aber die Angst um deinen Partner die dir evt. den sicheren Aufstieg erschweren! Das Wissen, dass man alleine in 30 Metern Tiefe einen Bewusstlosen bergen muss und Niemand dir helfen kann.......
Ok, ich hoffe ihr versteht was ich meine. So ein Spruch wie: jeder muss doch wissen wie man einen Bewusslosen an die sichere Oberfläche bringt stimmt, aber in der Realität möchte ich jeden von euch mal sehen wie ihr richtig handelt (Gott behüte, ich wünsche das keinem!!!)
Also bitte, lästert nicht über den zweiten Taucher, der Traurigerweise seinen Partner verloren hat.
Können wir nur hoffen, dass wir immer einen klaren Kopf bewaren!
Allen zusammen noch "Gut Luft"...
Antwort von Soni am 15.09.2003 - 15:50
@Uwe, "wieso?": weil desolate Ausbildung. Nicht wegen Statuten oder Prüfungen der "Verbände", sondern vielfach wegen lausiger Instructoren und deren Ausbildung; inklusive fehlendem nachhaltigen Trainings der Taucher. Wer übt und trainiert das schon regelmässig von uns? Na? ehrlich mal.

@Mytilus: nun, 30 Meter ist ja wohl innerhalb aller Verbände "Tiefenlimits". Daran haben sich ja offensichtlich die Verunfallten gehalten, was also empfiehlst du nun?
Antwort von Benedikt am 15.09.2003 - 20:58
Moin allerseits,

@Soni: "desolate Ausbildung"

Du hast völlig Recht---es ist mir ziemlich egal, ob ich mit einem nach PADI, CMAS, NAUI, SSI, BS-AC oder wasweißichwas ausgebildeten Buddy tauche, aber er sollte wissen, was er tut. Das hängt aber kaum von irgendwelchen Verbandsvorgaben ab, dafür um so mehr vom TL (wobei die Verbände da prinzipiell durchaus mit Kontrollen was dran tun könnten).


@Uwe: "Kann man den Verunfallten nicht mit seinem Jacket austarieren?"

Normalerweise ja, aber nicht, wenn sein Inflator oder die zugehörige erste Stufe platt ist, oder die Buddel leer ist, oder das Jacket ein ernstzunehmendes Loch hat oder oder oder. Und schon ist eine Situation eingetreten, die man in der Ausbildung so nicht durchexerziert hat.

Und dann wird`s spannend: Dein Buddy wird bewußtlos. Du brauchst erstmal 15s, bis Du überhaupt was merkst. Dann dauert es nochmal 15s, bis Du bei ihm bist und Dich davon überzeugt hast, daß er tatsächlich bewußtlos ist und nicht einfach nur irgendetwas interessantes ansieht. Dann hebelst Du ihn in Position, um ihn wie gelernt an die Oberfläche zu bringen; das sind schnell noch einmal 15s, wenn er auf dem Bauch liegt. Dann brauchst Du nochmal 10s um zu merken, daß Du bei ihm keine Luft ins Jacket bekommst. Damit ist schon fast eine Minute um. Und Du mußt entscheiden, ob Du umgreifst und seinen Trocki (so vorhanden) zum Tarieren ausprobierst, oder versuchst, sein Blei abzuwerfen (was spätestens bei einem Deko-Tauchgang eine schwerwiegende Entscheidung ist), oder versuchst, ihn mit Muskelkraft und dem Auftrieb Deines Jackets so weit nach oben zu bringen, daß er von seinem Neopren getragen wird. Im letzten Fall stellst Du vielleicht auf halber Strecke fest, daß Du das nicht schaffst und ihr sackt wieder ab, während Du völlig außer Atem bist.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß Du durch die Kombination aus Stickstoff, Adrenalin und der Erkenntnis, daß Du auf diese spezielle Situation nicht trainiert bist, ziemlich gefordert bist.

Ich habe beim Training als "Opfer" am eigenen Leib erleben dürfen, wie mein "Retter" bei mir nicht rechtzeitig Luft abgelassen hat und beim Aufstieg plötzlich so weit unter mir war, daß er aus meinem Inflator keine Luft mehr ablassen konnte. Ich bin im "Poseidon Missile Mode" (hat nix mit den Reglern zu tun, sondern mit den U-Boot-gestützten Atomraketen---die TL waren Engländer) an die Oberfläche geschossen, weil der Kollege noch an meinem Inflator gehangen hat und ich deshalb selbst auch keine Luft mehr ablassen konnte. Das ganze war in so geringer Tiefe (vielleicht 12m), daß das ganze wirklich extrem schnell ging.


Schönen Abend noch,

Benedikt
Antwort von Emanuel am 16.09.2003 - 08:20
@ all: STOP IT!
Ihr seid wirklich dabei durch wilde Spekulationen und vor allem phantasiereiche Schilderungen immer neue Horrorszenarien zu kreieren.
"Was war in den Tanks?" oder "...wenn sein Inflator oder die zugehörige erste Stufe platt ist, oder die Buddel leer ist, oder das Jacket ein ernstzunehmendes Loch hat oder oder oder." Das bringt doch nix ausser noch mehr Panik und Verunsicherung.
Was sollen denn Leute denken, die neu beim Tauchen sind und noch nicht so recht wissen, wie und was da so passieren kann???
Wüßte ich es nicht besser, würde ich denken, dass ich sobald ich oder mein Buddy mal bewußtlos werde, alles schon zu spät ist.
Ihr könnt damit weder den Verunfallten retten noch seinem Buddy helfen, der ganz allein weiss, warum er selbst Probleme beim bergen bekam, und sich sicherlich jetzt mit Selbstzweifeln plagt, warum er nicht besser helfen konnte und sein Buddy tot ist.
Sicherlich, es könnte die Ausbildung sein...
Fakt ist aber, dass man in den meisten Verbänden in der ersten (+ zweiten) Ausbildungsstufe gar nicht lernt, wie man einen bewußtlosen Taucher rettet. Aber man sagt den Leuten, dass sie jetzt als Open Water Diver o.ä. allein mit ihrem Buddy loslegen können.
Da muss man aber, wenn ich mich nicht irre, schon bis zum Rescue Diver, 2*, Silber (oder Äquivalent) ausgebildet sein, um zu wissen, wie man einen bewußtlosen Taucher rettet.
Und das kann man nur jedem empfehlen, der wirklich ganz allein mit seinem Buddy Tauchen gehen will: Macht beide erstmal den Rescue, 2* oder ähnliches und lasst euch Zeit dabei, alles so oft wie nötig zu wiederholen.
Nur durch Übung und wiederholte Übung kann sich in einer solchen Situation, wie oben beschrieben, eine Art routinierte Sicherheit einstellen. Da braucht dann niemand mehr in Panik zu geraten, nur weil der Buddy vielleicht mal bewußtlos ist.
Gut, passieren kann immer noch genug, aber: Weiß man, was man tun muss, hat man´s geübt, ist zumindest die Wahrscheinlichkeit größer, dass man es auch im Ernstfall hinkriegt.
Save dives!
Antwort von Uwe am 16.09.2003 - 08:57
@Benedikt

Ich vergaß bei meiner Frage explizit auszuschließen, das die Flasche leer ist oder ein Defekt am Inflator vorliegt. Sonst hast du vollkommen recht.

Allerdings widerspreche ich dir, dass es solange dauert, bis man merkt, dass der andere bewusstlos ist. Das sollte schon durch einen Blick auf den Buddy klar werden (Schwimmlage, Atmung usw.).
Es sei denn, das "Buddy-Team" verdient den Namen nicht und jeder taucht sein eigenes Profil ohne auf den anderen zu achten. Das ist oft bei Urlaubstauchgängen mit zugeteilten Buddys zu beobachten (30-40m Abstand u.ä.).

Aber das geht irgendwie am Thema vorbei - vielleicht gibt`s demnächst mal ein Statement vom geretteten Taucher. Alles andere ist Spekulation.
Gruß Uwe.
Antwort von Rosmarie am 16.09.2003 - 09:03
Danke allen für das Abstoppen der Spekulationen. Das macht leider keinen Taucher lebendig.
Doch gebe ich den Voten recht, dass mit einer besseren Ausbildung manche Ereignisse glimpflich ablaufen könnten.
Eine Bewusstlosenrettung aus 30 m ist keine einfache Sache. Wer hat das wirklich schon gemacht? Sicherung der Luftversorgung, Verhinderung des Lungenüberdruckes und Einhalten der Aufstiegsgeschwindigkeit von 10 - max. 15 m pro Minute.
Das klappt bestimmt nicht beim 1. Mal! Es gibt Kurse dafür und nur wenige, die tiefer als 10 m gehen. Eine gute Rettung aus 30 m schaffen leider nur wenige Taucher. Ich will nicht auf den Verbänden rumhacken, aber PADI bietet dies nicht an, such mal bei den Sternchen-Taucher oder Naui..
Es sind eindeutig zuviele Todesfälle, versuchen wir unsere Ausbildung zu verbessern.
Mein Beileid den Hinterbliebenen, Rosmarie
Antwort von Gunther am 16.09.2003 - 13:25
Hi Rosmarie,
beim VDTL must du bei Silber (**) genau dies aus 20 meter tuen, und mein Tauchlehrer hat auch die Nerven einen Stimmritzenkrapf vorzutäuschen (soweit möglich) auch in 20 m Tiefe, es gibt also Verbände oder min. 1 Verband der dies macht.
Gruß
Gunther
Antwort von Rosmarie am 16.09.2003 - 13:54
Hi Gunther, diesen Verband habe ich gemeint, Sternchen-Taucher sind CMAS-Taucher. Bei Silber oder T** = Rettung aus 20 m, Gold oder T*** = Rettung aus 30 m. Aber auch Naui macht Rettungen aus 30 m meines Wissens.
Rosmarie
Antwort von Guenne am 16.09.2003 - 14:32
Hallo Rosmarie,

ich weiss nicht was die PADI Vorschriften genau beinhalten, aber ich hab bei meinem Rescue Diver Kurs solche Szenarien auch aus 20 - 25mtr. geübt. Ob das jetzt aussergewöhnlich ist oder nicht kann ich nicht beurteilen; möcht damit nur sagen dass es nicht immer auf den Verband ankommt, sondern vielmehr auf die Tauchschule!
Gruss
Guenne
Antwort von Trimixler am 16.09.2003 - 16:27
Hallo zusammen
und herzliches Beileid an die Angehörigen.

Ich als bekennender PADI-Taucher, weil ich eben meine Ausbildng dort angefangen habe, mit höherer Ausbildung und ca. 2000 TG davon 1500 im See und glaubt mir, ich habe einige Erfahrungen durchmachen müssen.

Finde die Idee mit der Ausbildung prima sogar excelent,
aber das mit den Verband-Hick-Hack geht unter jeder Gürtellinie das einzige was in meinen Augen zählt ist neben der Ausbildung die Erfahrung, Besonnenheit, Ehrlichkeit und Bereitschaft.

Habe bis anhin 3 solcher Rettungsaktionen alle im See durchführen müssen. Eine von 34m die andere bei 44m und eine aus über 50m Tiefe zur Oberfläche. Alle sind glimpflich abgelaufen zu Glück haben alle drei von mir geretteten auf ca. 20m das Bewusstsein wiedererlangt.
Wohlgemerkt es war nur einer der dreien mein Buddy.
Was ich als Retter während meiner ersten Rettung auf (44m) psychisch und physisch durchgemacht habe, kann während eines Kurses nicht simuliert werden. Ich kann es gar nicht mal in Worte ausdrücken.

Meine Reaktionen bei der 2. und 3. Rettung waren sicherlich viel abgeklärter als bei der ersten, aber ich war trotzdem psychisch und physisch fertig und nahe am Zusammenbruch.

So super schön wie das Tauchen eben ist, birgt es bei jedem TG gefahren mit sich, die ab einer Tiefe von 40m (mit Atemluft verursacht durch das N2) exponentiell steigt (steht in allen Büchern) aber wieviele halten sich daran.
Ist Alkohol, Droge vom Vortag oder ein Medikament im Spiel kann es schon bei 20m oder weniger zu einem Tiefenrausch oder zu einer Bewusslosigkeit kommen.
Es trifft in diesem Fall nicht zu, wenn wir von Grosser Tiefe reden, aber verdammt noch mal wieviele müssen noch sterben, bis die 40m Grenze für Sporttaucher endlich einmal eingehalten wird?

Noch was für die Tiefenjäger:
Jetzt werden natürlich die lachen bei denen ein TG erst bei 60m beginnt. So ist es eben!
Leben nach dem Motto "heute wieder gut gegangen".
Macht richtige Weiterbildung TecRec und Trimix (wird auch bei PADI angeboten heisst aber nicht PADI sondern DSAT). Kostet halt viel Geld, adäquate Ausrüstung und Kurskosten, Trimix noch teurer aber alles sicherer als mit guter reiner Pressluft. Wobei auch hier gilt, mit Hirn tauchen. Und eine 100% Sicherheit gibts nie!! aber man kann auf die 99,9999% zustreben.

Auch bei Wartung, Funktionskontrolle von Lungenautomaten, Flascheinspektion etc. wird die sorgfaltspflicht unterlassen.
Im Grunde passieren relative wenig Tauchunfälle wenn mann die genannten Punkt die unterlassen werden betrachtet, aber jeder ist einer zuviel und es ist nicht der Verstorbene sondern die ganze Angehörigen die mit dem Laster weiterleben müssen und einen lieben Menschen verloren haben.
Nochmal ein grosses Beileid

Positives:
Ich habe sehr schöne Erlebnisse gehabt,
für die lebe ich, die schlechten muss ich akzeptieren überleben und daraus lernen.

Dies war mein Statement, passt nicht in diesen Thraed rein ist aber keine Spekulation, da halte ich mich eh raus.

Haltet Euch die Nase sauber und Gut Luft

Gruss Trimixler
Antwort von CNS & OTU Blaster am 17.09.2003 - 21:02
Hallo allerseits

zuerst einmal mein Beileid an alle Angehörigen

heute war ich an der Beerdigung meines ehemaligen Schulkollegen (Verunfallter Taucher)...ich bin zwar nie mit dem Verunglücktem getaucht, habe aber von seinem Buddy, der den Unglückstauchgang überlebt hat, einige Informationen (Facts) zum Unfallhergang. Die Facts sind nicht wertend gemeint.

Facts:
Beide Taucher waren PADI brevetiert. Der Verunfallte Taucher hatte ca 80 TG davon alle im Meer, ausser einem Checktauchgang auf 10 Meter im See. Der Buddy war Rescue Diver mit ca. 140 TG davom mehr als 80 im See. Beide Taucher tauchten Nass. Beide Taucher tauchten mit Ihren eigenen Ausrüstungen. (der Verunfallte hatte eine Flasche vom Buddy bekommen.

Unfallhergang: (gespräch mit Buddy)
Nach dem Check (leider weiss ich nicht worauf sich der bezogen hat) sind die Zwei auf ca. 25 Meter abgetaucht und sind in Richtung Zürich getaucht. Plötzlich merkte der Buddy, das der Verunfallte leicht nach oben tauchte ca. 2Meter. Dies beunruhigte Ihn aber nicht sonderlich. Erst als der Verunfallte zeichen mit der lampe gegeben hat, drehte sich der Buddy nach dem Verunfallten und sah, wie er mit enormer Geschwindigkeit nach unten sank. Er bekam Ihn zu fassen und wurde mit in die Tiefe gezogen. Sie landeten bei 41 Meter im Dreck. Trotz Null-Sicht klammerte sich der Buddy an seinem Partner. Er hatte das Gefühl, das der Verunfallte nicht mehr bei Sinnen war, denn der bewegte sich nicht mehr. Der Buddy bekam Panik. Er merkte, wie ihm langsam schwarz vor Augen wurde. Er drückte auf den Inflatorknopf und lies Luft in sein Jacket. Danach sah er nur noch verschiedene Farben vor Augen und verspürte ein wohliges Gefühl, er wurde ohnmächtig .......... er kam wieder zu sich als er hörte, wie in jemand anschrie, der Segler der Ihn geborgen hatte rufte sogleich die Polizei........

das zu den Facts, die ich heute vernommen habe.

(keine Facts mehr):
Meiner Meinung nach waren drei Faktoren für diesen Unfallhergang ausschlaggebend.

1. Der Verunfallte hatte nur ein Check-Seetauchgang auf 10 Meter. Bei 80 TG ist das einfach zu wenig um an die 30ig Meter Grenze zu tauchen.

2. Der Buddy und der Verunfallte tauchten wahrscheinlich zu weit auseinander, um sofort reagieren zu können.

3. Das schnelle absacken des Verunfallten, kann ich mir nur durch das Drücken des falschen Knopfes am Inflator erklären. Dabei hat er wohl Luft rausgelassen.

das ist alles, was ich weiss, oder was ich interpretieren möchte.

allzeit guet Luft
Antwort von Joachim Warner am 18.09.2003 - 00:23
Einige Poster haben es angesprochen, und ich will hier gar keine Verbands-/Tauchorg-Diskussion lostreten:
Viele hab mal wie intensiv oder oberflächlich auch immer "gelernt" und wenigstens einmal zeigen müssen, wie ein bewußtloser Taucher geborgen wird. Bei CMAS etc. ist das schon beim Bronze-Schein drin, bei PADI muß man sich dazu erst bis zum Rescue einkaufen.

Aber was ist denn schon "ein- oder zweimal gemacht"? Ich gebe meinen Schülern, egal ob Bronze- oder Goldkurs, immer den dringenden Rat mit, bei jedem zweiten TG mal für ein paar Minuten wichtige und ggf. lebensrettende Übungen immer wieder zu trainieren. Es ist doch ziemlich egal, ob ich am TG-Ende aus sagen wir 15 m Tiefe mit dem Buddy aufsteige oder ob ich mich bewußtlos stelle und "bergen" lasse. Auch effektives (!) Schleppen gehört ins Programm (bitte mit großem OK-Zeichen, sonst löst womöglich einer die Notfallkette aus).

Hand aufs Herz: Wer hat denn vor weniger als 2 Jahren einen HLW-Kurs gemacht und könnte auf der Straße einem Unfallopfer helfen? Kaum einer!

Das Hauptproblem sehe ich in den Hauruck und nach dem Fun-Prinzip zum schnellen kommerziellen Wohle der Tauchschule brevetierten Gelegenheits- oder Urlaubstauchern. Die haben ihr Scheinchen, wollen im Urlaub bunte Fische sehen. Und auf den Guide vertrauen ist gefährlich, der übt das nämlich auch nicht regelmäßig und hat manchmal selbst nur um die 100 - 150 TG.

Die Kommerzialisierung des Tauch"sports", die "Have Fun"-Plädoyers, tauchmedizinisch kenntnislose Ärzte bei der TTU und das fehlende regelmäßige Training sorgen eben leider immer wieder für Negativschlagzeilen, man könnte das schon fast darwinistisch interpretieren. Der Fun endet, wenn einer auf 30 m liegt und ich ihn als ausgebildeter Taucher nicht hoch und an Land/zum Boot kriege!

Joachim
TL3 VIST
Antwort von mozart am 29.09.2003 - 22:29
Also mal ganz ehrlich Leute, ob man jetzt (ausgebildeter) CMAS* oder Padi OWD ist, ist doch völlig egal !!!
Ich weiß hier auch nicht was das soll ich lehre meinen Schülern das bergen schon bei CMAS *.
Das ist toll.Aber welcher Taucher übt es denn schon nach der Ausbildung ?
Alle, ob CMAS, PADI, NAUI, SSI Taucher wollen nur eins und das ist Spaß am tauchen
Antwort von Holger am 01.10.2003 - 10:06
Genau, alle wollen nur den Spaß am Tauchen. Und mehr ist auch nicht machbar. Ich bezweifle, daß man ständig alles üben kann, um alles wirklich zu beherrschen. Dann bleibt nämlich keine Zeit mehr zum tauchen. Leider herrscht heute eine Airbag-Mentalität, alles soll abgefedert werden. Merkt euch: dieses Leben ist eines der gefährlichsten, es endet zwangsläufig mit dem Tod! Und wer seinem Buddy Rettungsaktionen nicht zutraut, der macht es wie ich, er taucht solo. Dann wird nämlich kein anderer gefährdet.
Antwort von Trimixler am 01.10.2003 - 13:18
@Holger
du bist der Grösste (in allem, wirklich allem)

Du wolltest doch sagen:
Mein Leben ist ein Horrorfilm und endet mit dem Tod des Hauptdarstellers.

Nur das Hororszenarium und der Zeitpunkt des Filmendes kannst du schon noch irgendwie beeinflüssen (Bitte hierzu keinen philosofischen Beiträge).

Gute Luft

Trimixler
P.S.und hoffentlich liest man von Dir nichts in diesem thread, ach, Entschuldigung, als Solotaucher wird Dich ja niemand vermissen.


Antwort von Holger am 01.10.2003 - 13:49
@Triwixler
Schön, daß du´s einsiehst ... nur in einem irrst du: mein Leben ist kein Horro(film), sondern eine Actionkomödie. Und du bist darin der besserwisserische Looser, der sich immer lächerlich macht )
Antwort von Sepp am 01.10.2003 - 13:54
Haltet Euch zurück - es geht um einen tötlichen Unfall
Antwort von Mäse am 01.10.2003 - 14:06
Dies ist eine der besten Dive Sites. Aber was in diesen Diskusionen abgeht ist ja zum Kotzen.
Für doofe Diskusionen und leute mit Problemen die nichts hier drin verloren haben, gibt es sicher geeignerte Foren.
Antwort von Holger am 01.10.2003 - 14:35
Bingo, Mäse, und wenn du das nun schon erkannt hast, dann 1. ab in die Ecke, schämen und 2. Finger weg von der Tastatur
Antwort von Mäse am 01.10.2003 - 14:42
@Holger

Du bist ja der schlimmste von allen!
Von Dir habe ich noch nie was schlaues gelesen.
Antwort von Holger am 01.10.2003 - 15:20
@Käse
Willst du damit sagen, daß du meine Postings beantwortest, ohne sie zu lesen? Oder drückst du damit nur deine Unfähigkeit zu lesen aus? Vorleswen lassen gilt auch, Looser.
Antwort von plv Registriertes Mitglied am 05.10.2003 - 02:06
Obwohl die Unfallursache noch untersucht wird, habe ich das Gefühl, hier einige Informationen bringen zu müssen.

1. Der verstorbene Taucher hatte das AOWD und 92 Tauchgänge!
2. Nachdem er bis vor einem Jahr nur auf den Malediven getaucht war, war dies nun der erste tiefere Tauchgang in einem See und leider wird da wohl auch die Kälte usw. unterschätzt. 4 Grad sind eben ein Riesenunterschied zu den 30 Grad auf den Malediven.
3. Die beiden Taucher tauchten auf 25 Metern Tiefe, wo der Buddy bemerkte, dass bei seinem Partner irgend etwas nicht stimmte. In diesem Moment, und da handelt es sich wohl nur um Sekunden, sind beide von 25 auf 40 m abgesunken und ich denke, dass jedem Taucher klar ist, dass man dann ziemlich schnell bewusstlos werden kann. Wie bitte soll sich der Buddy dann noch um den bewusstlosen Partner kümmern, wenn ihm selber schwarz vor Augen wird und er Sekunden später selber bewusstlos ist!?! Ich kann nur sagen, es ist ein Wunder, dass der Buddy unverletzt davon gekommen ist.
4. Die Theorie ist schnell erklärt, aber die Praxis sieht nunmal anders aus und dessen sind sich wohl viele nicht bewusst. Ich bin mir auch nicht so sicher, ob man sich die richtige Reaktion überhaupt in einer solchen Sitution aneignen kann. Ich sage nur soviel, falls ich irgendwann wieder einmal tauchen sollte, dann nur mit professioneller Begleitung und auf gar keinen Fall nur zu zweit.

Geniesst Eure Tauchgänge, aber passt gut auf Euch und Eure Partner auf!

Antwort von domi Registriertes Mitglied am 06.10.2003 - 08:55
Sorry aber mir ist es überhaupt nicht klar wie jemand bewusstlos wird. Kann mir jemand erklären was zu einer Bewusstlosigkeit geführt haben könnte?
Sauerstoff vergiftung ? Müsste ein Nitrox Mix gewaesn sein.
Andere Ursachen ???

Mein Beileid und Gruss
domi
Antwort von Bert Rudeck Registriertes Mitglied am 06.10.2003 - 12:13
@plv
Da muss ich domi Recht geben. Warum kann man bewusstlos werden, wenn man schnell von 25 auf 40 Meter absinkt? Mir ist das bisher noch nicht passiert.
Bert
Antwort von plv Registriertes Mitglied am 06.10.2003 - 19:21
Da dies der erste tiefere Tauchgang in einem See war, kann vielleicht auch der Kälteschock ein Grund gewesen sein. Aber bitte hört jetzt auf mit den Spekulationen, es ist nun mal passiert und wahrscheinlich werden wir den Grund nie erfahren. Danke für Euer Verständnis!
Antwort von Bert Rudeck Registriertes Mitglied am 06.10.2003 - 19:40
@plv
Ich möchte nicht besserwisserisch sein, aber so richtig spekulierien, tut hier nur einer und zwar Du! Beispiel: "... kann vielleicht auch der Kälteschock ein Grund gewesen sein."
Nichts für ungut,
Bert
Antwort von plv Registriertes Mitglied am 06.10.2003 - 19:48
ich denke, ich bin auch die einzige, die das darf...
Antwort von Bert Rudeck Registriertes Mitglied am 06.10.2003 - 20:25
@plv
Was Du darfst oder nicht darfst kann ich nicht entscheiden. Auf alle Fälle ist es wenig konsequent, dazu aufzurufen nicht zu spekulieren und selber mit z.B. den Aussagen "... sind beide von 25 auf 40 m abgesunken ..., dass man dann ziemlich schnell bewusstlos werden kann." und "... kann vielleicht auch der Kälteschock ein Grund gewesen sein." geradezu haarsträubende Begründungen für den Unfall in die Diskussion einzubringen.
Gruß,
Bert
Antwort von rotfürfischli Registriertes Mitglied am 07.10.2003 - 01:40
@domi/Bert Rudeck und allen anderen die auch nicht verstehen, warum sich eine Ohnmacht bereits in einer Tiefe von ca 25m (1. Taucher) und nach einem „schnellen abtauchen“ ebenfalls in der Tiefe von 41,5 einstellen kann, möchte ich euch an dieser Stelle einen selbst erlebten Tatsachenbericht erzählen. Ich denke, kaum jemand der so etwas nicht einmal life miterlebt hat, kann es wirklich nachvollziehen.
Vor etwa 15J haben wir, eine 5er-Clique, die sich in den Tauchferien kennen gelernt hatte, beschlossen bei Erlenbach/Herrliberg ein paar Tauchgänge gemeinsam zu unternehmen. Da mein Buddy -damaliger Lebenspartner- und ich etwas mehr erfahrene (aber damals eben auch nur Meerwasser-) Taucher waren, gingen wir jeweils mit je einem der beiden, eher unerfahrenen Partnern tauchen. Die fünfte Person war ein langjähriger und sehr erfahrener Seen-Taucher. Während des Abtauchens haben wir etwa alle 5 Tiefenmeter unsere Partner gecheckt. Alles i.O. in der Tiefe von 18m begannen erst der eine von beiden eher unerfahrenen Tauchern, und gleich darauf der andere unkontrolliert ab zu sinken. Beide Taucher begannen stark zu hyperventilieren und reagierten nicht mehr auf unsere Zeichen, hatten übergrosse Augen und waren nicht mehr fähig einfache (vorher geübte Handgriffe) zu machen. Es ging alles sehr schnell. Sie hatten vergessen zu tarieren und purzelten schon fast über den öfter stark abfallenden Boden. Wir mussten richtig kämpfen um ihnen hinterher zu kommen. Bei ihnen angekommen haben wir versucht die zwei zu stabilisieren. Nun waren wir etwa auf 36m und ich war total ausser Atem. Ein komisches Gefühl stellte sich in meinem Kopf ein. Auch ich bekam Angst, konnte mich aber noch einigermassen konzentrieren. Ich weiss nicht, ob mein Partner und ich die Beiden alleine hochgebracht hätten. Unser fünfte Mann hatte die Situation Gott sei Dank wieder in den Griff bekommen und schaffte es in die Westen (Klodeckel mit Vakuum) der Beiden Luft zu bringen und so den Notaufstieg ein zu leiten. Dieser Tauchgang war eine einschneidende Erfahrung für mich. Ich wurde mir bewusst, wie schnell man Situationen und auch menschliche Reaktionen unterschätzt. Meine weiteren Ausbildungen habe ich dann im Zürichsee gemacht, in der Hoffnung, wertvolles und eventuell Lebensrettendes zu lernen.
Tatsache ist: in einer Stress-situation kann es zu verstärker Atmung bis hin zum hyperventilieren kommen. Ich glaube jeder Taucher weiss wie sich ein Tiefenrausch aufbaut und dass, zu all den anderen Faktoren die es da geben kann, auch die eingeatmete Menge (3-4x comprimiert)Luft(CO2), einen direkten Einfluss auf eine darauf folgende Ohnmacht haben kann.
@ Bert Rudeck.
Ich finde es nicht schön, wie du plv angreifst. Jeder der ihre Message liest, muss doch merken, dass da grösseres Wissen vorhanden sein muss und ev. sogar eine Art Verarbeitungsprozess stattfindet. Etwas mehr Fingerspitzengefühl, bitte.
Ich habe den Taucher nur flüchtig gekannt und auch seine Frau nur einmal getroffen. Ich wünsche ihr hier auf diesem Weg von Herzen alles Gute und viel, viel Kraft um den Schmerz mit der Zeit überwinden zu können. (habe heute eine PPS anschauen dürfen und ich wünsche dir, dass du bald wieder so fröhlich sein kannst wie er es war.)
Antwort von domi Registriertes Mitglied am 07.10.2003 - 07:38
Ich sage nicht, dass eine Ohnmacht nicht möglich oder unwahrscheinlich ist. Ich weiss das es vorkommen kann. ich war mal mit einer taucherin unterwegs, die an der oberfläche beim etwas stärkeren schwimmen bewusstlos wurde.
Das heisst aber nicht das ich verstehe WARUM jemand bei Anstrengung bewusstlos wird. Was sind die medizinischen Ursachen für eine Bewusstlosigkeit? Wie kann man vorbeugen?

Gruss domi
Antwort von Bert Rudeck Registriertes Mitglied am 07.10.2003 - 08:21
@rotfürfischli
Ich habe plv nicht angegriffen. Ich habe absolut sachlich zu den von plv gemachten Aussagen geäussert. Die einzige Wertung in meinen Postings ist, dass ich die Vermutungen, die plv anstellt als "haarsträubend" bezeichnete. Ich denke das ist gerechtfertigt und nicht verletzend.
Noch eine zusätzliche Bemerkung mit der ich auch niemanden zu nahe treten will: Meines Erachtens ist dieses Unfallforum nicht der richtige Ort um Trauerarbeit zu leisten. Hier sollen Unfälle sachlich analysiert werden, so dass andere etwas daraus lernen können. Emotionales gehört hier nicht hin.
Bert
Antwort von fino Registriertes Mitglied am 07.10.2003 - 12:17
@domi
Hast du schon mal was von Essoufflement gehört?
Bei Anstrengung reagiert unser Körper mit stärkerer Atmung. Bei einem zu hohen Atemwiderstand kann jedoch die Atemmuskulatur ermüden. Es wird schneller und flacher geatmet. Das Kohlendioxid wird nicht mehr ausreichend abgeatmet. Wenn das Kohlendioxid nicht mehr ausreichend abgeatmet wird, nimmt sein Anteil im Körper zu und es kann zu Vergiftungserscheinungen kommen: Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit und Bewusstlosigkeit.

Fino

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