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Vier russische Taucher vermisst (Marsa Alam) Abgesandt von Redaktion -HS- am 18.08.2009 - 11:26:
Meldung vom 17.08.2009
Nach Angaben von Ehab Taher (Direktor des Tourismus-Büros Hurghada) werden seit Montag vier russische Taucher aus einer Gruppe von insgesamt sechs Tauchern vermisst. Die vier Taucher wurden nach Angaben der zwei zurückgekehrten Taucher durch eine starke Strömung erfasst.
Die Vermissten wurden bis zum Einbruch der Dunkelheit von mehreren Booten und per Hubschraubern gesucht.
Die Suche soll heute weitergehen.
Quelle: Hier klicken Danke an Weltenbummler für die Info - - ------------------------------------------------- Bitte beachtet, beim Posten, dass nur folgende Postings freigegeben werden:
- neue Informationen zum Unfallhergang - neue Fragen die sich daraus ergeben - neue Lösungsansätze für das beschriebene Problem
Nicht freigegeben werden:
- reine Beileidsbekundungen - allgemeine Betrachtungen - ungesicherte Spekulationen über den Unfall - off Topic Beiträge - Fragen und Beiträge die schon vorliegen
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Antwort von El_Dudo am 18.08.2009 - 13:06 Gibt es keine weiteren Quellen für den Hergang?
Die Aussage, dass ein Hubschrauber an der Suche beteiligt war, lässt mich sehr an der Gesamtaussage des Posts auf dem anderen Board zweifeln.
Bisher hat es doch nie Startgenehmigungen für Hubschrauber in solchen Fällen gegeben, bzw. kamen deutlich zu spät und nun soll gleich mit nem Hubschrauber gesucht worden sein?
Oder hat sich da in Ägypten mittlerweile, was ja dringend nötig wäre etwas grundlegend geändert?
Antwort von Harry am 18.08.2009 - 19:34 Alle vier Taucher wurden inzwischen lebend gefunden!
Antwort von RedSea-Divers (Juergen) am 18.08.2009 - 18:55 alle gefunden, kam gerade von der cdws:
################
Missing divers found
UPDATE: 19:00 (GMT +2)
All four divers reported missing in the Southern Red Sea on Monday have been found alive, the CDWS can confirm. Following the statement issued by CDWS at 6pm today, search and rescue boats have now found the remaining three Russian divers who went missing at the Little Brother dive site yesterday afternoon (Monday 17 August 2009).
A full scale air and sea search was launched on Monday when four out of six divers failed to return to their boat M/Y Bohemia in the Southern Egyptian Red Sea.
The divers were part of a group of 23 holiday visitors from Russia.
The CDWS was informed at 12.30pm on Monday (17 August 2009) that the divers had been reported missing. At 1.10pm the CDWS then contacted the military search and rescue division, which launched a full air and search rescue operation. All the boats in the vicinity of Little Brother were also informed.
At 5.30pm yesterday evening the air search was called off as daylight visibility reduced. The search resumed again at 8.05am today (Tuesday 18 August 2009).
At approximately 2.30pm/2.45pm, the CDWS was told that one of the missing divers, Vitali Vanov, had reached the shore 40km south of El Queseir after drifting then swimming to land over a distance of 95km. He was taken to El Quseir Hospital for routine medical checks and was subsequently given the all clear by doctors.
The rescued diver told officials that he was with the other three divers until he decided to swim for shore at 1pm today (Tuesday 18 August 2009).
Using information provided by Vanov, search and rescue teams scanned the area for any signs of the remaining divers. Boats were launched from El Quseir to search south, while vessels have also been launched from Port Ghalib to search to the north of the area.
It then was confirmed at 6.30pm today that the three divers were found by boats directly in the middle of the search area. The divers have been taken by ambulance to El Quseir Hospital to be examined by medical staff.
Ends
18.08.09
####################
Antwort von GoRalle am 18.08.2009 - 22:50 Sollte die DDWS einen solchen einfluß haben um direkt hubschrauber für ne suchaktion zu bekommen ?
das wäre allerdings ein riesen fortschritt in ägypten.
Antwort von Hans_S am 19.08.2009 - 08:25 Na ja, zeigt mal wieder, wie sinnvoll ein Ortungssystem à la ENOS ist.
Antwort von El_Dudo am 19.08.2009 - 08:56 Da scheint sich ja wirklich einiges zu tun, wenn von offizieller Seite nun von einer air search berichtet wird...
Ich hoffe, es ist nicht nur das Berichtswesen, welche die Air Search mit einschließt...
Das wäre wirklich ein Riesen-Fortschritt für Ägypten.
Letztes jahr gab es ja noch Gruselgeschichten von einem verblutenden Menschen (Kopfwunde durch Außenborder), der das Krankenhaus auf dem Wasserweg nicht mehr rechtzeitig erreicht haben soll, weil ein Lufttransport nicht zu bekommen war.
Zu Optimieren wäre die Suche ja dann nur noch indem Nachts nicht abgebrochen würde, da hier die Chancen je nach Sicht und Welle bei Tage die Verlorenen mit evtl. vorhandenen Blitzern zu finden ggf. noch höher ist.
Antwort von Hakamuri am 19.08.2009 - 09:24 Quelle: Diveinside.de
Update 22:00 Uhr: Wie soeben gemeldet wurde, sind die vermissten Taucher nicht im Zuge der Rettungsaktion gefunden worden, sondern sind selbstständig an der Küste angekommen. Die Originalmeldung hierzu in Folge:
"CORRECTION: further to the press release sent out at 19:00, please note that the three remaining divers found today made their way to shore and were not discovered by rescue boats, as was previously reported."
Antwort von Hakamuri am 19.08.2009 - 09:34 Habe gerade ein SMS von einem Freund bekommen, der im Süden auf Tauchsafari ist: nach ca. 5 Stunden hat sich auch ein Hubschrauber an der Suche beteiligt..
Das ist zwar ein Fortschritt, jedoch sind 5 Stunden in starker Strömung á la Brothers eine lange Zeit.....
Allerdings haben die Taucher auf Grund der günstigen Strömungs-/Windverhältnisse Glück gehabt und konnten sich selbst in Sicherheit bringen (trotz 95km Entfernung zur Küste) und das ist ja die Hauptsache!!
Antwort von Stephan K. am 19.08.2009 - 10:02 Zu Enos:
Man darf nicht vergessen, dass ENOS nur 5-10km Reichweite hat (je nach Wellengang)
Aber direkt nach dem TG eingeschaltet ist man meistens immer noch in Reichweite und wenn nicht, dann hilft es dennoch bei der Suche wenn das Boot in Strömungsrichtung sucht.
Antwort von Berlinlady83 am 19.08.2009 - 12:12 Hier eine Quelle mit Informationen zum Hergang und zur Rettung....Ja auch am anderen Ende der Welt (New Zealand) bleiben die Ereignisse im Roten Meer nicht unbeobachtet....
Antwort von Dr-No am 27.08.2009 - 07:44 Hallo,
ich war zu dem Zeitpunkt des Unfalls auf dem Safarischiff Desmondo welches direkt neben der Bohemia lag als der Unfall passiert ist.
Die Gruppe der russischen Taucher ist ca. 20m vor uns an der Nord Seite des "Big Brother" vom Zodiak aus ins Wasser gegangen. Wir sind in etwa an der gleichen Stelle abgekippt worden. Es herrschte an diesem Morgen eine starke Strömmung, hohe Wellen und viel Wind.
Auch wir haben die starke Strömmung zu spüren bekommen, hatten aber das Glück nah genug am Riff abgesetzt worden zu sein und hatten somit Glück nicht an der Nordseite vorbei ins offene Meer gezogen zu werden.
Eine Gruppe von 3 Italienern welche fast zeitgleich von einem anderem Boot an der gleichen Stelle ins Wasser gegangen sind hat es ca. 1,5 Km vom "Big Brother" rausgezogen, zum Glück haben unsere Guides zum richtigen Augenblick an die Richtige Stelle geschaut und konnten so alle nötige veranlassen.
Der Hubschrauber traf ca. 7h nach dem Unfall ein und suchte leider in der falschen Richtung,......
Am nächsten morgen kam erneut ein Hubschrauber um das Gebiet erneut abzusuchen.
Das einzige Ortungssystem was in diesem Fall hätte helfen können wäre meiner Meinung nach das Tragen eines Notfallsenders der Breitling Emergancy Mission o.ä.
Antwort von kwolf1406 am 27.08.2009 - 22:24 Was machen eigentlich die Zodiakfahrer, wenn die Taucher in strömungsreichem Wasser abgesetzt wurden? Zuück fahren, oder erst mal eine Zeit lang auch in Richtung der Ströming schauen, ob nicht nach ein paar Minunte Bojen autauchen?
Antwort von Doris am 28.08.2009 - 09:19 Meiner Erfahrung nach fahren die Zodiacs immer sehr schnell zum Boot zurük, Die Wartezeit, wenn überhaupt vorhanden, liegt im Bereich von deutlich unter einer Minute
Antwort von Dr-No am 28.08.2009 - 10:58 Auf den Safaribooten war es bei mir in der Vergangenheit eigentlich immer so, dass nur 2 Zodiaks zur Verfügung standen.
Das heißt bei 22 Tauchern + 2 Guides benötigt man 4 Fahrten a max. 6 Personen um alle zum Tauchplatz zu bringen.
Also die ersten 2 Gruppen werden abgesetzt, die Zodiaks fahren zurück und holen die nächsten 2 Gruppen.
In der regel warten die Zodiakfahrer dann in der Nähe des Riffs. Allerdings ist es bei z.b. 5 Safaribooten a 20 Tauchern unmöglich anhand der Blasen zu erkennen, welche Gruppe sich gerade unter einem befindet,...
Wenn also wie in diesem Fall ein Gruppe abgtrieben wird, bekommt das Anhand der Blasen niemand mit,.....
Noch dazu war die Strömung an diesem Tag so, das die Blasen nach unten gedrückt worden sind !!!!!
Antwort von kwolf1406 am 30.08.2009 - 23:00 Naja, Blasen beobachten ist denn auch zuviel verlangt. Wer als Taucher das Riff nicht erreicht und abgetrieben wird, muss schleunigst die Boje setzten. Die muss aber dann auch gesehen werden!
Dazu kann es ja schon allein durch missglückten Druckausgleich kommen.
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