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Foren - Tauchunfälle - Zwei Eistauchtote im Ilsesee




  

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Zwei Eistauchtote im Ilsesee
Abgesandt von Jessica am 01.03.2003 - 20:16:

Quelle:dpa

"Augsburg - Beim Tauchen in einem See in Augsburg sind eine Frau und ein Mann ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Polizei waren die beiden Wassersportler ohne Seile in den Ilsesee hinabgetaucht. Eine andere Gruppe von Tauchern entdeckte die beiden Opfer am Nachmittag. Alle ärztlichen Bemühungen, das Leben der Frau und des Mannes nach der Bergung aus dem eiskalten Wasser zu retten, scheiterten. Die Identität der beiden Opfer ist noch nicht bekannt."


An alle Diskussionsfreudigen: Tut mir den gefallen und lasst das geflame zum Thema: jaja, mit Sicherung waer das vermutlich nicht passiert! Das wissen wir alle und braucht nicht extra betont zu werden!



Antwort von Uli am 01.03.2003 - 20:29
Wie können TaucherInnen denn noch über die Gefahren und Sicherungsmassnahmen beim Eistauchen aufgeklärt werden? Mein Mitleid den betroffenen Angehörigen.
Antwort von Armin am 01.03.2003 - 22:09
Danke an Kurt für die detaillierteren Infos:

Am heutigen Nachmittag gegen 16.00h wurden 2 Taucher (1 Mann und eine Frau) tot aus dem Ilsesee geborgen.

Es handelte sich um 2 Taucher aus dem Landkreis Ebersberg, aber kein Ehepaar. Der Mann wurde von einem Taucher leblos aufgefunden, Eine sofort eingeleitete Suchaktion mit Feuerwehrtauchern, DLRG, BRK und zufällig anwesenden Sporttauchern führte auch zum Auffinden der Frau, die unter dem Eis war. Eine durch den Notarzt eingeleitet Reanimation blieb bei beiden erfolglos. Die Rettungskette hat funktioniert. Es wurde keine Sicherungsleine seitens der verunglückten Taucher verwendet.

Der Ilsesee ist im nördlichen Bereich zugefroren. Die Gesamteisdecke ist mehr als 50%, was das Tauchen am Ilsesee laut Allgemeinverordnung der Stadt Augsburg von Vornherein untersagt.

Letzte Erkenntnisse ergaben, daß die Beiden vermutlich die Orientierung verloren haben und keine Eisfreie stelle mehr gefunden haben. Nach Absinken des Flaschendrucks auf 0 Bar sind sie dann ertrunken.
Antwort von Kevin J. am 01.03.2003 - 23:56
Hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber wenn ich schon keine Leine hab und der See ist aber nur zur Hälfte zu merk ich mir die Gradzahl wo es ins Eisfreie geht.
Daher muss ich auch sagen das es mir für die Angehörigen leit tut aber die beiden Taucher zur Abteilung "Natürliche Auslese" gehören. Vorallem wenn sowieso Tauchverbot war.
In diesem Sinne eine hoffentlich unfallfrei restliche Eistauchzeit.
Antwort von Harry am 02.03.2003 - 10:40
Mein Beileid den Angehörigen, aber Dummheit muß bestraft werden!
Antwort von Gernot am 02.03.2003 - 11:02
Das ist mehr als tragisch und bringt unseren Sport als einmal mehr als "lebensgefährlich" in Verruf.
Wenn ich mir den Aufwand betrachte, mit dem in Ausbildung und Gruppen gerade bei uns auf die Sicherheit geachtet wird, kann ich solch ein Verhalten überhaupt nicht mehr nachvollziehen.
Trotz allem mein aufrichtiges Beileid - Fehlverhalten und Dummheit hin oder her... so einen Tod hat niemand verdient. Am Schlimmsten aber ist, daß es offensichtlich immer wieder neue Suizidwillige gibt. Allein schon deswegen ein ganz und gar sinnloser Tod....
Antwort von Sebastian am 02.03.2003 - 11:04
Hallo zusammen,
ich finde auch,dass dieses unfursichtige Handeln bestraft werden muss,aber ganz bestimmt nicht mit dem Tod.Auch mein beileid an die Angehörigen!

Euch anderen Allzeit Gut Luft
Sebastian
Antwort von harry am 02.03.2003 - 11:08
@harry:

zwischen *dummheit*, *bestrafen* und dem tragischen tod zweier menschen unter dem eis sollte doch wohl ein unterschied gemacht werden!

fehler zu machen ist leider menschlich!

mei mitleid den angehörigen und freunden der verunglückten!
harry
Antwort von Bert Rudeck am 02.03.2003 - 11:22
Wir setzen voraus, dass es sich um einen Unfall handelte. Wenn man sich aber das Geschehene vor Augen führt, darf es nicht verwundern, würde am Ufer ein Abschiedsbrief gefunden. Das gilt nicht nur für diesen Fall!

Bert
Antwort von Kevin J. am 02.03.2003 - 11:31
Ich glaube Kritik ist angebracht aber so eine Aussage halte ich hier für fehl am platz. Abgesehen davon ist Tot durch Ersticken wohl eine der schlimmsten Todesursachen da es recht Qualvoll ist!
Antwort von Bert Rudeck am 02.03.2003 - 11:49
@Kevin J.
Ich kritisiere niemanden. Aber bei vielen dieser Unfälle drängt sich doch der Gedanke, es müsse sich um Selbsttötung gehandelt haben, regelrecht auf.

Bert
Antwort von fundiver am 02.03.2003 - 12:11
Zunächst mein Beileid den Angehörigen.

Trotz der Tragik und Betroffenheit hätte ich dazu eine Frage:

Wird eigentlich von allen Verbänden beim Grundschein bereits über das Risiko Eistauchen aufgeklärt ?
Gibt es bei den Verbänden jeweils bei der Anfängerausbildung einen deutlichen Hinweis darauf,dass selbst bei nur teilweise vorhandener Eisdecke diese Tauchgänge ohne spezielle Ausbildung und Sicherung nicht durchgeführt werden dürfen ?
Antwort von Susanne am 02.03.2003 - 13:14
Gute Frage, fundiver,
habe weder bei Padi noch in verschiedenen Cmas-Büchern diesbezüglich was gefunden, meine Katze tu ich jedoch auch nicht in den Mikro, nur weil es dort nicht draufsteht..........
Antwort von Jessica am 02.03.2003 - 13:22
Hey, ich muss mal sagen, wie beeindruckt ich bin! Ein Kompliment an alle mitdiskutierenden. Es geht doch tatsaechlich auch in normalem Tonfall und konstruktiv

fundiver: Also das haengt vom TL/UeL ab. Der VDST sieht vor, dass es erwaehnt wird. Es wird jedoch nicht ausfuehrlich vom Lehrplan vorgesehen (das kommt dann erst bei Silber/**) und das find ich auch richtig so. Allerdings sollte jeder TL, der in heimischen Breiten unterrichtet, die >Problematik zumindest mal erwaehnt haben. Ich erinner mich da noch an meinen *-Kurs. Da erzaehlte mein TL uns von einem "Eis"tauchunfall, der vor einigen Jahren in Koeln am Fuehlinger See passierte. Ein TL ist damals auch ungesichert abgetaucht, um ein Tauchgeraet zu bergen, was unter der Eiskante lag (der eigentliche Verunfallte war schon geborgen und Rea-Versuche waren erfolglos geblieben). Nun, dieser TL hat oben auf dem Eis wild reanimiert und ist dann, ueberhitzt wie er war, ins Wasser gesprungen und hatte ne Herzattacke, die im letztendlich das Leben kostete.
Aber ich schweife ab. Mir ist jedenfalls dies in Eindruecklicher Erinnerung geblieben und auch die dazugehoerige Eistauch-Kurzbelehrung. Und ich habe es daraufhin spaeter bei meinen Schuelern genauso gehalten.

Wie das nun bei PADI ist, kann ich nicht sagen. Und wie ist es ueberhaupt auf Urlaubstauchbasen? Die meisten gehen doch davon aus, dass ein Urlaubstaucher nie in einen kalten, dunklen Tuempel springt (das mag zum grossen Teil ja auch stimmen), aber sollte es nicht trotzdem gelehrt werden?
Antwort von Kevin J. am 02.03.2003 - 13:33
Ich glaube eine solche Diskussion hilft jetzt auch nicht weiter. Ich bin auch der Meinung, dass ich einem Erwachsenen Menschen nicht sagen muss dass er nicht ungesichert unter das Eis gehen soll (ich sags meinen Schülern trotzdem). Die beiden habens getan und auch postwendend die Quittung bekommen (leider). Aber die Tatsache dass viele EisTU´s aufgrund fehlender Sicherungsleine passieren zeigt wie unbelehrbar das Tauchende Volk sein kann oder sich und seine Fähigkeiten überschätzt.
Antwort von Joachim am 02.03.2003 - 13:42
@ Jessica
Ich habe mir gerade nochmal den KROMP/Roggenbach/Bredebusch: Praxis des Tauchens
vorgenommen.
Da ist, soweit ich das überblicke, erst ab Gold/*** die Rede von Eistauchen, Grottentauchen etc. (S. S. 337, 341).
Bei den amerikan. Verbänden impliziert schon der Name des Anfängerkurses "Open Water Diver", daß es sich nur um Offenwasser-Tauchen handelt. Und es wird, zumindest bei PADI, schon den Beginnern
gelehrt, sich nicht in Tauchumgebungen zu begeben, in denen ein direkter Aufstieg zur Oberfläche nicht möglich ist (Eis, Höhle, Wrack), bevor man dafür entsprechend ausgebildet und ausgerüstet ist (S. 139 u. 248 PADI-OWD Manual).

------------------



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Antwort von fundiver am 02.03.2003 - 13:43
@jessica
danke für die schnelle antwort.

es ist zumindest doch eine überlegung wert, dass dies als standard in eine anfängerausbildung gehört.

auch ich habe die entsprechende "aufklärung" anfangs nicht in meinen kursen erhalten,sondern eher durch lesen von tauchzeitschriften usw. oder zufällige erwähnung von tl´s usw.

die gefahr, wenn ich in der karibik meinen schein mache und sich dies als thema logischerweise sich nicht aufdrängt, spräche doch dafür es als "never do it" in die anfängerausbildung reinzunehmen.

das du "darfst als sporttaucher keine deko-tauchgänge machen" (und vieles mehr) wird ja auch allenthalben erwähnt in der anfängerausbildung.

ist ja nur ne anregung und wie man sieht sind halt auch erwachsene menschen zu fehl-einschätzungen in der lage und somit drängt sich doch ein baldmöglichster hinweise in der ausbildung schon auf.
Antwort von tessa am 02.03.2003 - 13:48
Hi,
wir haben vergangenen Freitag uns erst wieder übers Eistauchen,Sicherungsleine wann ja oder nein unterhalten. Und es gibt leider auch unter den sogenannten "Profis" unterschiedliche Meinungen und Glauben, dass sie als eventuelle Weicheier abgestempet werden, wenn sie ungesichert unters Eis gehn.Ich persönlich finde es Kacke so mit seinem Leben zu spielen.
Antwort von Jessica am 02.03.2003 - 14:04
Ich hab mir grad nochmal die Ausbildungsrichtlinien fuer **/*** angesehen. Du hast recht, Joachim. Die Ausfuehrlich Behandlung steht erst bei *** auf dem Programm. Aber um zu *** zugelassen zu werden, braucht man das Sonderbrevet "Tauchsicherheit und -rettung". Da ist dann wieder Eistauchen mit dabei , allerdings auch wieder nicht ausfuehrlich... Bei der naechsten Ausbildertagung sollte ich das mal ansprechen....
Antwort von musher am 02.03.2003 - 14:43
Zu dieser Problematik, wann man das erste mal über die Gefahren vom Eistauchen hört.

Bei meinem cedip-Grundtauchschein bekamm ich von vornerein schon einen Ordner, in dem auch die weiterführenden Brevets drin sind. Da war unrter anderem das Brevet Eistauchen/Tauchen im kalten Gewässer, also ist wenn man sich sein Zeug durchsieht doch etwas bewußt, daß es im Winter einige weiterführende Sachen zu beachten gibt.

Bei PADI sieht es wiederrum so aus, daß grundsätzlich gelehrt wird, mit dem gerade abgeschlossenen Brevet darf NUR bis schlechtensfalls den Bedingungen getaucht werden, die auch im Kurs waren. Normalerweise sollte es somit auch klar sein.

Zusätzlich muß ich als einigermassen Ortskundiger vom Ilsesee hinzufügen, daß am See eine allgemeinverfühgung aushängt, aus der ja auch ergeht, daß im Ilsesee bei einer Eisfläche über 50% Tauchverbot besteht.
Des weiteren gilt ja für Bayern eh zuerst mal, daß Tauchen grundsätzlich verboten ist, außer es ist erlaubt. Auch aus diesem Grunde hätte die Verfügung eigentlich bekannt sein sollen.

Allerdings zu den beschuldigungen, weil die Betroffenen die Eisfreie Stelle NICHT mehr fanden, muß ich anmerken, daß in diesem Ilsesee Kompassnavigation sehr angebracht ist, da aufgrund der Unterwasserlandschaft eine natürliche Navigation, wenn man NICHT gerade NUR am Ufer entlang will fast NICHT machbar ist.

Sehr schade, daß es diesen Unfall gab.
Zum einen für die direkt Betroffenen, wie auch den Hinterbliebenen, ABER auch allgemein für die ganzen Taucher.
Antwort von R2B3 am 02.03.2003 - 16:14
@ Jessica
Ich habe PADI-Ausbildung, und wir haben bereits bei der OWD (also Grundausbildung) in der Theorie das Thema eistauchen besprochen, daß dies nur unter besonderer Ausbildung, Vorbereitung und zusätzlicher Ausrüstung (Seile, Sicherungen, usw.) erlaubt ist. Auch wenn nicht genau darauf eingegangen wird, es wird auf alle Fälle ohne Spezialausbildung davon abgeraten.
Antwort von David am 02.03.2003 - 16:40
Hallo!!!!!

Ich war auch an diesem See tauchen, genau an dem Tag wo der Unfall passierte.
Die Nachricht hat mich heute extrem Geschockt und erst durch eine solche Nachricht, wird man Nachdenklich.

Eistauchen macht keinen Sinn.

Antwort von Holk am 02.03.2003 - 16:47
Auch mein Beileid den Angehörigen.
Wie heißt es doch passend hier:

Der schönste Sport auf der Welt oder einfach nur ein gefährliches Spiel mit dem Wasser?


Ciao HOLK
www.holk.at.tf




Antwort von Jessica am 02.03.2003 - 16:49
Also versteh ich dich richtig, David? Du bist auch einer von denen ,die dafuer sorgen, dass der einzige Tauchsee weit und breit geschlossen wird, weil sich die Taucher nicht an das Reglement halten? Ich hab das doch richtig verstanden? Die Eisdecke war >50%, also war dort Tauchverbot?!
Antwort von David am 02.03.2003 - 16:51
Hallo!!!!!

Habe noch etwas vergessen zu schreiben.
Es sind ja viele Kommentare hinzugefügt worden, jedoch finde ich den Kommentar von Harry nicht O.K.
" Mein Beileid den Angehörigen, aber Dummheit muß bestraft werden!"
So ein Bescheuerter Satz.
Ich möchte Dich Harry mal in einer Panik Situation erleben, in dem sich die beiden Taucher befanden.



David
Antwort von David am 02.03.2003 - 16:58
Hallo Jessica!!!!

Es ist richtig, ich war gestern am See in Augsburg, jedoch tauchte ich in meinen Grenzen, nähmlich nicht mal in der Nähe von dem Eis.
Außer dem habe ich eine Spezielle Ausbildung für Eistauchen.
Antwort von Jessica am 02.03.2003 - 17:01
Entschuldige David, es mag hart klingen, aber Harry hat doch recht. Wenn die beiden sich nicht so fahrlaessig verhalten haetten, dann waeren sie auch nicht in Panik geraten und ertrunken!

Leider sind das tatsaechlich die Punkte, die immer wieder dazu fuehren, dass Tauchseen gesperrt werden und das das Tauchen einen ziemlich schlechten und gefaehrlichen Ruf hat!
Antwort von Jessica am 02.03.2003 - 17:02
David, du missverstehst mich: In dem See war TAUCHVERBOT, mit oder ohne Eisausbildung!!!
Antwort von Kevin J. am 02.03.2003 - 17:03
Tja David,
wie sind denn die beiden Taucher in eine Paniksituation geraten????
Nur so zum Nachdenken für Dich.
Antwort von Kevin J. am 02.03.2003 - 17:04
Da hab ich wohl 5min zu lang gelesen.
Antwort von musher am 02.03.2003 - 17:06
Ja David, wieviel Eis war denn nun noch auf dem See?
50% oder mehr oder weniger?

Nun sag Du mal etwas als jemand, der vor Ort war.
dann sehen wir ja, ob die Anschuldigungen gegen Dich berechtigt sind oder doch falsch waren.

Ehrlichgesagt, ich wäre gestern auch sehr gerne zum Ilsesee, aber gerade wg der Eissache (habe selber auch das Eistauchbrevet) wich ich zum Echinger Weiher aus.
Antwort von David am 02.03.2003 - 17:13
Der See war zu 50% zu gefroren, jedoch ca. 30 m. am Rand Eis frei. Bis in einer Tiefe von 7 m. konnte man problemlos am Rand tauchen.
Antwort von Kevin J. am 02.03.2003 - 17:21
Na toll, also war Tauchverbot. Gut gemacht.
Antwort von Sigi am 02.03.2003 - 17:30
Bin ich der einzige der als Kind schon gelernt hat das ein See auf dem Eis ist, gefährlich ist und besonders gehandelt werden muss? Das musste mir kein VDST oder PADI usw beibringen. PADI hatte mich aber beim Grundschein auf solche sachen hingeiwesen,also versucht nicht die Schuld bei Verbänden usw zu suchen!
Herzliches Beileid den Angehörogen!!!
Antwort von musher am 02.03.2003 - 17:32
David?
Darf ich fragen, woher Du bist?
Warst Du nur so mal dort, oder ist der Ilsesee Dein Haussee???
Falls letzteres, was würdest Du dann sagen, wenn er wg solchen wie Dir für Taucher geschlossen wird???
Antwort von Guido am 02.03.2003 - 17:33
Ich möchte hier mal noch kurz auf die Ausbildungsproblematik eingehen. Ich denk mal das man als Urlaubstaucher im warmen Meer nie mit dieser Problematik in Verbindung kommt. Aber abseits aller Verbände heißt es doch wohl das man sich bei unbekannten Gewässern und Bedingungen Ratschläge und Tips von erfahrenen Tauchern holen soll. Ausserdem wenn ich weiß das es eine spezielle Eistauchausbildung gibt sollte mich das doch schon davon abhalten einfach unter Eis zu tauchen. Wer taucht schon immer weiter in Unterwaserhöhlen nur weil da kein Stopschild steht?
Antwort von David am 02.03.2003 - 17:51
Vielleicht war es ja ein ganz anderes Problem und die zwei Taucher hatten die Situation mit dem Eis voll im Griff?
Antwort von musher am 02.03.2003 - 18:03
David, lenke NICHT ab.
Sicher war es auch NICHT richtig, was die zwei machten, trotzdem solltest auch Du zu Deinem Fehlverhalten Stellung ziehen
Antwort von Kurt am 02.03.2003 - 18:03
Ich glaube, ich muß mich nochmal einschlaten. Zur Erklärung: ich bin aus Augsburg und der Ilsesee ist mein bevorzugtes Tauchrevier. Zweitens weiß ich aufgrund meines Berufes über den Unfall sehr gut Bescheid.

Aber es geht um die Sache mehr oder weniger als 50%.

Der See war am Samstag definitiv zu ca. 70-80% zugefroren. Wenn man die Gesamtausdehnung des Sees in der Nord/Süd-Achse von 350-400m berücksichtigt und lediglich 30-50m Eisfrei sind, dann ist es schlicht und ergreifend ein Bewustes Versoßen gegen die Allgemeinverordnung. Diese Verordnugn läuft Ende des Monats aus und die Verlängerung steht nicht erst seit dem Unfall auf der Kippe, sonder schon seit längerer Zeit, da sie von so vielen Taucher, sei es auch Unwissenheit oder auch bewußt, ignoriert wird. Ich muß leider sagen, daß die Stadt Augsburg noch kein Einziges Mal die maximale Bußgeldhöhe kassiert hat, den wenn einer mal 10000 Euro abdrücken mußte, überlegt er es sich beim nächsten Mal, ob der Tauch denn unbedingt sein muß.

Mein Apell an alle:

Haltet euch an die Verordnung, um den See zu als Tauchrevier zu erhalten. Auch und Besonders, falls eine neue Verordnung vielleicht das Tauchen noch mehr einschränkt, aber nicht ganz verbietet.
Antwort von musher am 02.03.2003 - 18:09
David, lenke NICHT ab.
Sicher war es auch NICHT richtig, was die zwei machten, trotzdem solltest auch Du zu Deinem Fehlverhalten Stellung ziehen
Antwort von Marcus am 02.03.2003 - 18:28
Wieviele müßen noch ihr Leben lassen bis es endlich einer kapiert?
Antwort von musher am 02.03.2003 - 18:40
Marcus???
Die Frage kommt mir etwas falsch vor?
Das dumme ist ja, daß es die, dennen es passiert klar werden sollte
Antwort von tkbanker am 02.03.2003 - 19:19
Ich habe mich bisher bei den Diskussionen um Tauchunfälle zurückgehalten. Da ich erst seit einem Jahr tauche, wollte ich mich mit meinen 40 TG nicht als Besserwisser hinstellen.

Da hier die Diskussion wieder in Richtung Unterschiede bei der Ausbildung abdriftet, will ich nur soviel dazu sagen:

Ich habe meinen "Grundtauchschein" bei PADI ge(kauft)macht. Hiernach habe ich zu einem Tauchverein gewechselt, welcher nach VDTL ausbildet(Zufall) und mache dort momentan mein VDTL-Silber Brevet. Seitdem tauche ich fast wöchentlich mit erfahrenen Partnern/TL in den heimischen Seen.

Eine Gruppe aus unserem Club ist momentan am Walchensee um dort die Brevets Bergsee- und Eistauchen abzulegen. Alle aus der Gruppe haben VDTL Silber und weit über 100 TG.
Niemand aus unserem Verein würde mit mir (und wenn ich noch soviel betteln würde) einen Eistauchgang machen! Und das ist auch gut so!

Ein Brevet ist keine Garantie, aber ein gewisses Minimum an Anspruch sollte schon daran gekoppelt sein. Meinen ersten Eis-TG plane ich in ca. zwei Jahren, wenn ich ca. 200 TG und die nötige Erfahrung habe. Es nützt mir und meinen zukünftigen Buddys nichts , wenn ich es mir irgendwo erkauft habe.

Wie oben bereits erwähnt ist z.B. in den VDTL Schulungsunterlagen auch das Sonderbrevet Eistauchen von Anfang an dabei. Aber auch ohne dieses bereits gelesen zu haben sagt mir der gesunde Menschenverstand das irgend etwas nicht richtig sein muß, wenn, wie vor zwei Wochen am Hitdorfer See gesehen, Taucher ohne Sicherungsleine und -taucher in einen komplett zugefrorenen See tauchen.

Bei aller Tragik, auch mit 40 TG weiss ich: Eistauchen nur mit entsprechender Ausbildung und Ausrüstung.
Wem dieser gesunde Menschenverstand fehlt, sollte niemals ein Brevet (welches auch immer)erhalten.
Antwort von Thorsten am 02.03.2003 - 19:35
Seit einiger Zeit verfolge ich die Diskussionen zum Thema Eistauchen.
Dies ist ein Sonderbrevet ab dem zweiten Stern, oder auch Rettungstaucher. Es sollte auch nicht ein x-beliebiger Taucher sein, sondern er sollte dem TL, bzw. die Gruppe sollte sich taucherisch kennen, bekannt sein. Wir handhaben es nur mit erfahrenen Rettungstauchern und begrenzen sogar die Leinenlänge bei den Beginnern.
Es gibt noch eine Reihe von Voraussetzungen, die in der bekannten Litaratur zu finden sind. Bind selbst TL II in der DLRG und bei IDA.
Antwort von Kurt am 02.03.2003 - 19:49
Auch wenn es nicht ganz zum Thema gehört, aber jeder der im Ilsesee taucht und die Verordnung haben will, der kann sich bei mir melden und ich schick sie ihm dann als .pdf zu. ich habe immer ein paar Kopieen in meiner Tauchtasche, um sie denen zu geben, die nau am See sind.
Antwort von Kurt am 02.03.2003 - 19:51
Und schreiben kann ich auch nicht. Verzeiht mir bitte die Schreibfehler. Nach einem Power Dienstwochenende ist die Konzentration nicht mehr so groß
Antwort von Jessica am 02.03.2003 - 19:57
brauchst Du nicht, Kurt. Die "neue" Verordnung ist schon hier online seid es sie gibt.
Hier klicken
Antwort von Kurt am 02.03.2003 - 20:05
Danke Jessica, ich bin hier im tauchernet ziemlich neu. Das ist genau die, die jetzt am 31.03.03 ausläuft. Mal sehen, was als neues kommt.
Antwort von Kurt am 02.03.2003 - 20:17
Ach ja, das in meiner ersten Meldung hat sich mittlerweile auch relativiert. Die beiden kamen NICHT aus dem Lkrs. Ebersberg, da war nur das Auto her. Der 48-jährige Mann kam aus den Lkrs. München und die 44-jährige Frau aus München selbst. Mittlerweile steht auch die Identität fest, aber versteht es, wenn ich hier keine Namen nenne, nicht mal Namenskürzel hat die Presse von uns bekommnen, aus Rücksicht gegenüber den Angehörigen.
Antwort von Nowotaucher am 02.03.2003 - 21:19
Hier ist der Artikel der Augsburger Allgemeinen Zeitung:
Hier klicken

Es wird erwähnt, dass andere Sporttaucher bei der Suche mithalfen. Was diese am See wollten, wenn ausdrücklich Tauchverbot war, wird nicht erwähnt.

Gut Luft,

Andreas
Antwort von Roland am 03.03.2003 - 08:25
Tauchverbote wegen Eis - finde ich wirklich "toll"
Wenn jemand sich nicht absichert, dann ist das sein eigener Kaffee - Es passieren auf der Strasse genug Unfaelle wegen nicht angepasster Geschwindigkeit, trotzdem wird die Strasse nicht gesperrt. Es gibt genug Kletterunfaelle, trotzdem werden die Berge nicht gesperrt. Aber beim See ist das einfach. Endlich haben wir wieder etwas gegen Taucher in der Hand.
Es war die eigene Entscheidung der beiden Verunglueckten, das sollten wir aktzeptieren und als Taucher daraus lernen.
Anstelle des absoluten Tauchverboten waere vielleicht ein Sichereheitshinweis fuer Tauchen an diesem See besser gewesen. Grosse Tafel mit Beschreibung (Sicherung etc. ) mit Begruendung was passieren kann, wenn manns halt unterlaesst.
Antwort von musher am 03.03.2003 - 08:38
Tja Roland, NUR haben wir hier in Bayern nuin mal leider grundsätzlich Tauchverbot, außer es ist ausdrücklich erlaubt.
Und für diesen Ilsesee gibt es nun einmal eine Allgemeinverfügung.
Diese reglementiert das Tauchen im Sommer an den Wochenenden, und die sagt klipp und klar, daß Tauchen NUR erlaubt ist, wenn mindestens 50% der Wasseroberfläche eisfrei sind - dies verbietet NICHT das Eistauchen
Antwort von Nowotaucher am 03.03.2003 - 09:45
Hallo Roland,

es gibt kein generelles Tauchverbot wegen Eis - es gibt eine Allgemeinverfügung, die bald ausläuft. Du schreibst, es sei die eigene Entscheidung der beiden Verunglückten, das sollen wir aktzeptieren. Ich aktzeptiere das nicht. Es gibt in Bayern einen Haufen Seen, bei denen Tauchen generell verboten ist. Wenn Taucher dort (mit oder ohne Eis) tauchen gehen, ist das ihre eigene Entscheidung und bei Problemen (z.B. Ärger mit dem Seebesitzer) sind auch nur sie betroffen.
Beim Ilsesee ist das anders. Jeder Taucher der gegen die Alölgemeinverfügung verstößt, zeigt damit den Zuständigen den Stinkefinger und macht damit die Verlängerung der Allgemeinverfügung etwas unwahrscheinlicher.
Natürlich ärgere ich mich auch, dass man in Deutschland nicht einfach in jeden See reinspringen und gemütlich eine Runde blubbern kann. Um so mehr achte ich aber darauf, dass durch mein Verhalten die Öffnung der wenigen Seen nicht gefährdet ist.

Ein Sicherheitshinweis wäre besser gewesen? Jeder Tauchschüler lernt, dass man sich über das Tauchgewässer informieren soll. Da hätte man dann nachfragen müssen und festgestellt, dass besagte Verfügung das Tauchen bei mehr als 50% Eis untersagt. Wenn Du beschließt, trotzdem zum Tauchen zu kommen, interessieren Dich auch die Hinweisschilder nicht.

Gut Luft,

Andreas
Antwort von Gerd am 03.03.2003 - 09:51
Der Anlass dieser Diskussionsrunde ist zwar wieder mal sehr traurig. Andererseits hat mich der diesmal relativ sachliche Tonfall darin bestärkt, ein paar eigene Gedanken zum Thema loszuwerden:

Der wievielte Eistauchunfall in dieser Saison ist das nun? Das wievielte Mal ist
die wesentliche Ursache für den schweren Unfallverlauf das Fehlen der Signalleine und des Signalmannes? Und mal im Ernst, glaubt jemand von den Behörden wirklich, dass es einen Unterschied macht, ob ein Gewässer mit >50% Eisbedeckung zum Eistauchen nur deshalb gesperrt werden muss - um Tauchunfällen vorzubeugen? Ja klar: kein Tauchen - kein Unfall.

Einige Überlegungen zur Ausbildung möchte ich aber nochmal aufgreifen:
Grundlegendes Sicherungselement bei der Ausbildung gewerblicher, DLRG- und auch unserer Forschungstaucher ist die Signalleine, egal ob Eis ist oder nicht. Der Umgang mit Leinen wird bei der Sporttaucherausbildung kaum noch gelehrt und wenn, dann meist nur als Sonderbrevet (z.B. Eistauchen). Wer weiss denn, wodurch sich eine Signalleine von der Wäscheleine unterscheidet? Welche Parameter (Länge, Durchmesser, Zugfestigkeit, Herstellungsart, Material) sollte sie haben, wie sollte sie am Körper befestigt sein? Bei Kromp / Roggenbach und Co. wird zum ***-Brevet kurz darauf eingegangen. Aber in diesem Buch ist auch die Vermittlung des Joule-Thomsonschen Kühleffektes und der Diffusionsvorgänge nur dem Goldtaucher vorbehalten, obwohl jeder weiss, dass physikalische Gesetze wirken, egal ob ich Tauchanfänger oder Profi bin.

Hier wurde geäußert, dass manche sich als Weichwurst sehen, wenn sie mit Signalleine unter Eis kriechen. Vielleicht sollte man während der Ausbildung mal darauf eingehen, dass es schon einiger Übung bedarf, um eine Signalleine richtig anwenden zu können! Wir stellen immer wieder fest, dass mehr als 1 Tauchgang erforderlich ist, um die Kommunikation mit der Signalleine richtig zu erlernen. Wenn ich also von der Problematik nichts weiss, verlasse ich mich auf die Dinge, die ich gelernt habe (Kompass) oder die mir als gut (und meist teuer) aufgeschwatzt werden (z,B, Reels), egal, ob sie der Situation angemessen sind oder nicht. Das richtige Verwenden der Signalleine erfordert Können und Übung und hat nichts mit "Warmduscherei" zu tun!

Warum sollten wir aus grundlegenden Sicherungstechniken unbedingt immer (zu bezahlende) Sonderbrevets machen? Das Tauchen mit Signal- und Buddyleine war früher (vor der Wende im Osten in der GST) Bestandteil der Grundausbildung. Wir sollten alle angesichts der hinter uns liegenden schlimmen Eistauchsaison ernsthaft darüber nachdenken, diese elementare Form der Ausbildung wieder ins Programm zu nehmen. Sie ist nicht nur fürs Eistauchen lebenswichtig, sondern auch von Nutzen bei der Orientierung im unsichtigen Wasser bzw. beim systematischen Suchen.
Um jetzt allen möglichen Entgegenungen vorzubeugen: mir ist natürlich klar, dass zur Absicherung eines Eistauchganges noch ein bisschen mehr gehört als nur die Signalleine. Nur was nützt es mir, wenn ich mit redundanten Systemen und mehreren "kaltwassertauglichen" Reglern ins Wasser unter Eis gehe und das Ende der Signalleine in die Hand nehme (wie letztens hier beobachtet)? Nach einiger Zeit werden die Finger kalt und man merkt u.U gar nicht, dass man nichts mehr in der Hand hat.

Ein Wort noch an die Redakteure von taucher.net.
Ihr habt einige der letzten Diskussionsrunden über Tauchunfälle zu recht abgebrochen. Meiner Ansicht ist eine der Ursachen für die tw. widerlichen Beiträge bei diesen "Diskussionen" die Anonymität der Schreiber. Lasst das nicht mehr zu: wenigstens die Mailadressen der Absender sollten authentisch sein.
Antwort von musher am 03.03.2003 - 10:34
Tja Gerd,
Du hast recht, es ist NICHT so einfach, mit der Leine klar zu kommen und es bedarf Übung.
Nur, wann braucht sie der SPORTtaucher wirklich, wenn nicht unter Eis und vielleicht in nem Wrack oder ner Höhle?
Wann sucht der SPORTtaucher etwas?
Und glaubst Du, daß sich der Sporttaucher heute noch auf so etwas einläßt, mit Leine tauchen zu lernen UND dann auch regelmäßig zu üben???

Du kannst den normalen Sporttaucher nicht mit Tauchern der DLRG und so weiter vergleichen.
Und selbst diese Taucher gehen teilweise OHNE Leine ins Wasser, um ihre Pflichttauchgänge zu machen (obwohl auch hier Leinenpflicht besteht).

Bevor bei uns die angehenden rettungstaucher das erste mal ins Freigewässer gehen lernen sie schon im trockenen den Umgang mit der Leine.
Nur gibt es auch hie von der Befestigiung wieder Unterschiede.
Während im Normalfall die Leine mit einem Palstek mit Slip befestigt wird, muß sie unter Eis mit einem festen Palstek befestigt werden.
Die Buddyleine hingegen hänge ich mit Karabinerhacken an die Jackets.
Trotz der Befestigung der Leinen habe ich aber IMMER noch die Leine zusätzlich in der Hand, um auch die Leinenzeichen zu empfangen und geben zu können.
Antwort von alex.diver am 03.03.2003 - 10:41

Hat sich eigentlich schon der Eine oder die Andere einen Kopf gemacht was mit den anstehenden Kosten nach einem TU oder Beinahe-TU auf die Angehörigen zu kommt.
Wenn diese(r) Taucher keine Ausbildung im Eistauchen genossen haben/hat, kann es extrem schlecht aussehen, dann nämlich wenn die Versicherungen sich weigern zu zahlen.
Dies ist so schon passiert und gilt ebenso für´s Trocki-, Wrack-, Höhlentauchen etc.

Ich bin kein Verfechter des Brevetierungswahn, aber so haben die Gerichte schon entschieden.

Beileid den Angehörigen aller in diesem Winter von uns gegangenen...
Alex
Antwort von musher am 03.03.2003 - 11:27
Alex,
brauchst doch NUR zu schauen, wieviele Einsatzkräfte wie lange vor Ort waren, und mit welchem Material.
Da ist ganz sicher davon auszugehen, daß der Einsatz NICHT billig war.
Nur wenn willst Du nun zur Rechenschaft heranziehen?
Und Alex, wenn Du das VIELbrevetieren NICHT verfechten willst, dann wäre es mal interessant zu erfahren, wo der VDTL sein Trockentauchbrevet anbietet?
Und welcher Gesetzestext oder Vorschrift verlangt von Einsatztauchern wie von DLRG und Wasserwacht ein Eistauchbrevet?

P.S. Ich habe privat ein Eistauchbrevet, aber eben auch NUR privat.
Antwort von alex.diver am 03.03.2003 - 11:56
Hi musher,

beim BeinaheTU wird dem überlebten Taucher die Rechnung geschickt bzw. die Folgekosten/Behandlung sind von diesem selber zu zahlen.

TrockiBrevet? VDTL? DLRG? Wasserwacht? Keine Ahnung, da ich dort nicht Mitglied bin.

Ausserdem sind die profess. oder semi-profess. Mitarbeiter bei DLRG und Wasserwacht über Ihre Tätigkeit auch für Eventualitäten zusätzlich versichert.

Möchte hier nur darauf hinweisen, das neben den eigentlichen Gefahren beim Eistauchen auch eine rechtliche besteht.
Antwort von musher am 03.03.2003 - 12:21
Hallo Alex,

also den VDTL trennen wir jetzt erst mal weg von der DLRG und der Wasserwacht. - Der VDTL bildet in erster Linie auch NUR Sporttaucher und die dazugehörigen Tauchlehrer aus, welche dann in einem bestimmten Stadium auch staatlich geprüfte Fachsportlehrer sind.

Naja, nachdem DLRG und Wasserwacht ehrenamtliche Taucher und keine berufsmäßigen haben, würde ich nicht so betonnt von professionalität sprechen.
Sicher sind sie anderstweitig versichert, müssen aber auch ihre Auflagen einhalten, wie zum Beispiel das Leinentauchen.

Und bei Beinaheunfällen mit rettungskette kommt einiges auf sie zu, ja, war nur vorhin nicht ganz so deutlöich rübergekommen.
Verstand es auf den aktuellen Fall bezogen.
Antwort von Peter Hipp am 03.03.2003 - 12:33
Es tut schon richtig weh, eure Kommentare und Anmerkungen zu lesen.
Der Tauchgang wie von den Verunfallten durchgeführt, war mit Sicherheit nicht als Eistauchgang geplant. Die Zweiergruppe war von der vorderen Seite des Sees durch einen Navigationsfehler zur hinteren Seite gelangt, das passiert mit der entsprechenden Ausbildung nicht, oder doch vielleicht einmal ?
Ich habe die zwei Toten gefunden und geborgen, sie hatten beide durch das dünne Eis die Uferformation , die Bäume vielleicht Spaziergänger gesehen und sind elendich erstickt.
Überlegt euch doch einfach, wie passend euer hochqualifizierter Rat ist !
Antwort von musher am 03.03.2003 - 12:44
Peter, mein Beileid
Trotzdem ist es Tatsache, daß die Taucher trotz Tauchverbot im See waren!
Daß in diesem see ein vernaviegieren auch leicht möglich ist, weiß ich, kenne diesen See.
Daß das leben der Zwei auch nicht schön endete, sondern sehr quällend, wurde auch schon besprochen.
Antwort von musher am 03.03.2003 - 12:47
Achja,
ich hörte mal in meiner ausbildung, daß JEDER Tauchgang in einem (auch NUR teilweise) zugefrorenen Gewässer wie ein Eistauchgang zu behandeln ist.
Antwort von Martina Eibl am 03.03.2003 - 13:53
Beim Lesen dieser ganzen Kommentare (Ausnahme der von Peter) wird mir fast schlecht. Habt Ihr eigentlich sonst keine Probleme und Interessen außer auf irgendwelchen Paragraphen herumzureiten? Wo bleibt eigentlich das Mitgefühl in unserer "tollen" (Taucher)Gesellschaft. Tauchverbot hin- oder her - Tatsache ist das zwei tauchende (und das tun wir ja wohl alle!?) Menschen auf tragische Weise gestorben sind! Und jetzt können alle diese superklugen die hier ihre qualifizierten Aussagen zum besten gegeben haben, sich mal an die Nase fassen und fragen ob sie nicht auch schon mal Mist gebaut haben (vielleicht nicht unbedingt beim Tauchen)! Mich jedenfalls berührt der Unfall auf ganz andere Art und Weise!
Antwort von Mark am 03.03.2003 - 15:07
Hallo Martina,
Unfälle passieren nicht, sie werden verursacht. Dieses Forum sollte dazu dienen, Unfallabläufe zu analysieren, um daraus zu lernen. Wenn hier in der Tauchausbildung tätige Leute sich nun Gedanken machen (s.o.), wie man Kentnisse über Leinensicherung besser vermitteln kann, hat die Diskussion sicher schon was gebracht. Die Verunglückten werden dadurch natürlich nicht wieder lebendig, aber ein Totschweigen dieser Unfälle oder ein Diskussionsverbot aus falsch verstandener Pietät hilft niemandem.
Recht geben muß ich dir allerdings, daß die Tauchunfalldiskussionen leider oft unsachlich geführt werden (Schuldzuweisungen, Profilierungssucht etc).
Antwort von Oliver am 03.03.2003 - 15:11
Hallo zusammen

Ich kann EINS nicht verstehen, weil es meinen Horizont bei witem übersteigt:

wenn ein See auch nur trilweise von eis bedeckt ist (ob nun zu 50, 60 70 oder was weiß ich wieveil %) ist es doch wohl existenziell nötig, eine eisfreie Stelle zum aussteigen zu finden. Ob das die selbe Stelle des einstiegs ist, ist zwar anstrebenswert, aber nicht lebensnotwendig. Ich denke, dies ist unabhängig von allen Ausbildungsstufen oder -organisationen .
Wenn nun der GANZE Rand eisfrei ist, würde es ja reichen, den Uferstreifen wiederzufinden.....
da ist ein Kompass ganz hilfreich....abtauchen in Richtung NORD , zurück in Richtung SÜD...kommt irgendwann das rettende Ufer mit dem eisfreien Streifen......Ob es immer das "große leinensicherungsprogramm" sein muss, ist durchaus diskussionswürdig...aber bei den ganzen Eistauchunfällen der letzten Wochen war es ja nicht so, daß die Taucher Reels benutzt haben und dabei ist was schiefgegangen sondern die hatten NIX dabei um den Rückweg zu weisen....bei den beschriebenen Verhältnissen am See ist ein tauchen ohne Leine oder ohne Kompass bzw. ausreichend Navigationsfähigkeiten weit mehr als nur leichtsinnig.
Das alles hat meiner Meinung nach nichts aber auch gar nchts mit Ausbildung zu tun, sondern mit einem vernünftigen Überlebenswillen und einem auch nur leichten Abschätzen der Verhältnisse und der eigenen Fähigkeiten.
Beim lesen der ganzen Eistauchunfallberichten keimt bei mir so ein Gefühl auf, wie wenn die alle sehenden Auges ins Verderben gegangen wären. Hatten die alle kein Gefahrenbewußtsein???? kein Gefühl für die Verhältnisse am Tauchplatz???

Oliver
Antwort von Kirsten am 03.03.2003 - 15:15
An Harry!
Wer bestraft eigentlich deine Dummheit?? Deine überflüssigen Kommentare?
Kann nicht beurteilen, ob mein Ex-Mann fahrlässig gehandelt hat,oder nicht. Habe ihn immer für sehr überlegt und erfahren gehalten und als erstes auch an Selbstmord gedacht.
Trotzdem blieb es gestern mir überlassen, meinen Kindern zu sagen, dass ihr Vater tödlich verunglückt ist. Die schwerste Aufgabe, die ich als Mutter jemals zu bewältigen hatte. Mein herzliches Beileid an die Angehörigen der Freundin.
Antwort von Jürgen am 03.03.2003 - 15:17
Peter und Martina,

ich kann mich Euch nur anschliessen. Ich finde Kommentare wie z.B. von Harry " ... aber Dummheit muß bestraft werden!"
zum Kotzen!
Auch die von manchen Besserwissern, die nur Spekulationen aufwerfen, um ihren Senf dazu zu geben.

Mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen.
Antwort von Dr. Rudi Lehnert am 03.03.2003 - 15:54
Auf eine Selbstgefährdung wird in Deutschland sehr schnell mit einem behördlichen Verbot geantwortet. Wie in einem großen Kindergarten werden erwachsenen Menschen in Ihren privaten Bereichen Einschränkungen auferlegt.
Das Recht auf Selbstgefährdung ist in unserem fortschrittlichen Grundgesetz verankert.
Die Selbstgefährdung muß meiner Meinung nach jedoch dort eingeschränkt werden, wo Rettungskräfte durch Leichtsinn anderer gefährdet werden.
Ich finde ein allgemeines Eistauchverbot als Schwachsinn. Gut organisiert und sicher durchgeführt, gehört Eistauchen zu den schönsten Erfahrungen die ein Taucher machen kann.
Organisation bedeutet jedoch immer einen größeren Aufwand. Deshalb handeln viele Taucher, vor allem sehr gut ausgebildete, nach dem MPSN Syndrom ("mir passiert sowas nicht!").
Hier ist die Vorbildfunktion gefragt. Und solange wie meinungsbildende "vielsternchen" Tauchlehrer bei solchen Unternehmungen auch ohne Leine tauchen und ertrinken, wird es diese Unfälle auch in Zukunft geben.
Antwort von es_langt am 03.03.2003 - 16:02
sorry,,,,aber nun wird es zeit diesen thread zu schliesen
Antwort von Jessica am 03.03.2003 - 16:03
und das sagt ein Anonymer?
Bisher ist das doch hier wirklich in ziemlich geordneten Bahnen gelaufen, da hab ich wirklich schon andere Threads gesehen.
Antwort von es_langt am 03.03.2003 - 16:07

@jessica es wurde doch wohl alles durchdiskutiert,versetz dich doch bitte mal an kirsten´s stelle,was glaubst du wohl wie lang es noch gut geht.
es ist ja schon traurig genug wieviele solcher threads schon geschlossen wurden,und das bei TU
Antwort von Tekkithi am 03.03.2003 - 16:46
Hallo zuammen!

Ich habe sehr interessiert die Kommentare von Euch gelesen!

Ich war am Samstag ebenfalls am Ilsesee und finde, das hier eine sehr fruchtbare Disskusion handelt. Die "Verbandsheimserei" spielt hier meiner Meinung nach überhapt keine Rolle! Ich denke, dass hier den Tauchlehrern dieser Welt eine große Verantwortung zukommt. Dieser hat, wenn auch nur sehr begrenzt, die Möglichkeit durch Vorleben und entsprechendes Background-Wissen wenigstens ein Stück weit seine Schüler zu formen. Und dies sollte er tun - auch wenn es in den jeweiligen Leistungsanforderungen vielleicht nicht explizit erwähnt wird!

Selbstverständlich gibt es Vorschriften, welche auch einzuhalten sind (Ich weiß, dass ich mich gerade ins Abseits schieße, da ich auch am Samstag dort war - zu meiner Entlastung nur im Anfangsbereich auf 6 m ohne überhapt auch nur einen Gedanke an einen Eistauchgang zu verschwenden. Zukünftig werde ich mich genauer mit Allgemeinen Bestimmungen Beschäftigen!)

Alle, die mit uns am Samstag tauchen waren, bestätigten mir danach, dass sie sich zukünftig genau gedanken machen werden, ob sie sich überhaupt sicher genug und vor allem Erfahren genug fühlen, solche Tauchgänge zu machen.

Ich hoffe, dass alle die dieses Forum lesen, sich auch zukünftig etwas genauer überlegen, ob der eine oder andere Tauchgang nicht außerhalb der eigenen Kenntnisse und Erfahrung liegt.

Sanktionen gegenüber allen Taucher, durch Einschränken der Tauchaktivitäten, halte ich nicht für Sinnvoll. Tauchen birgt, wie viele andere Sportarten auch, ein erhöhtes Risiko. Es wurde allerdings noch nie ein Skigebiet geschlossen, weil sich leichtsinnige Skifahrer von der Piste entfernen und mit dem Auslösen einer Lawine gleich noch das Leben anderer, unschuldiger Menschen auf dem Gewissen haben.

Hier haben zwei Menschen (vermutlch) aufgrund ihrer Leichtsinnigkeit, ihr Leben verloren. Schlimm genug und ich spreche natürlich auch mein Beileid aus.

Wir sollten verbandsunabhängig daraus lernen um unseren Sport weiterhin als sicher präsentieren zu können.
Antwort von Holger am 03.03.2003 - 17:06
so ein gesülze,,,,keiner aber auch keiner von euch weiß was genau da passiert ist,
@ Tekkithi ,du auf 6meter,wer soll das glauben?
Antwort von Harry am 03.03.2003 - 17:09
Ich musste mir sagen lassen, dass keine Dummheit es wert ist mit dem Tode bestraft zu werden. Ich muß zugeben, derjenige hat Recht gehabt. Danke hierzu. Ich werde mich bezüglich meiner Wortwahl bessern. Sorry an Kirsten, habe selber Kinder. Ist nicht leicht solche Nachrichten weiter zu geben.
Dem Kommentar von Tekkithi ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Ich mache selbst Ausbildung und habe meinen Schülern über die Gefahren von Extremtauchgängen berichtet. Ich habe mir aber den Vorwurf machen müssen auf diesen Aspekt nicht gezielter einzugehen. Dies werde ich in den nächsten Theoriestunden ändern.
Wo wir schon dabei sind, vielleicht sollte man allen Tauchverbänden, egal wie sie heißen, darauf hinweisen in den Unterricht eine Stunde über ExtremTG und deren Gefahren ohne entsprechende Ausbildung einzuflechten. Wenn es nur einen davon abhält so einen TG zu machen und somit sein Leben zu retten, haben wir schon gewonnen.
Lernen durch Nachdenken und Einsicht ist der schwierigste.
Gut Luft
Antwort von David am 03.03.2003 - 17:09
Was redest Du für ein Scheiß???
Antwort von Friedrich am 03.03.2003 - 17:35
Dank solcher ignoranten wie David und Tekkithi dürfen wir bald nur noch im Urlaub tauchen.
Antwort von Jessica am 03.03.2003 - 17:41
Leute.... Niveau!!! Zum streiten ueber das Ignorieren von Tauchverboten koennt ihr bitte einen neuen Thread eroeffnen!
Antwort von Maik am 03.03.2003 - 17:46
schon mal daran gedacht, wieviel taucher im urlaub verunglücken friedrich?
Antwort von Friedrich am 03.03.2003 - 17:51
hier bitte Hier klicken
Antwort von Tekkithi am 03.03.2003 - 17:53
@Holger
Bleibt Dir überlassen, was Du glauben willst. Ich weiß allerdings vor dem Tauchgang, wie dieser abläuft. abei kalkuliert man alles mit ein. Und wen ich nur auf 6m gehe, dann sind es auch nur 6m.
Vor allem, wenn ich mit Tauchern unterwegs bin, die einfach noch nicht viel Erfahrung gesammelt haben.

@Holger
Dass finde ich sollte eben nicht sein. Allerdings muss man jedem Menschen selbst beurteilen lassen, inwieweit er sich in Gefahr begibt. Und hier schließt sich der Kreis, was eine fundierte Ausbildung und viel Übung ausmacht: Diese Gefahr einschätzen zu können (was natürlich NIE ganz möglich ist!)
Antwort von Friedrich am 03.03.2003 - 17:56
moment mal Tekkithi,du gehst da mit tauchneulingen tauchen,obwohl da tauchverbot ist,bist du tauchlehrer?
sorry ich versteh die welt nicht mehr
Antwort von Cody am 03.03.2003 - 18:11
Als erstes mein Beleid an die Hinterbliebenen. Ich glaube, es kann sich kein Außenstehender vorstellen, was die Angehörigen zuzeit durch-
machen.

Ich habe diesen thread aufmerksam verfolgt und war, losgelöst von dem tragischen Unfall, entsetzt, wie leichtfertig einige doch die Regeln für das Tauchen im Ilsesee unbeachet lassen.

Ich möchte mich nicht als Moralapostel oder Besserwisser aufführen. Jedoch sollte jeder einmal in sich gehen und überlegen, wenn der Ilsesee fürs Tauchen geschlossen würde, wie weit wir Taucher fahren müssen bis wir einen so schönen Tauchplatz finden werden. Meines Wissens waren vor nicht allzu langer Zeit Bestrebungen im Gange waren, ein generelles Tauchverbot auszusprechen.

Ich möchte daher einen Appell an alle Taucher richten, sich bitte an die Allgemeinverfügung für den Ilsesee zu halten, damit er uns noch lange als schöner Tauchplatz erhalten bleibt.

Antwort von tkbanker am 03.03.2003 - 18:12
Bitte verzeiht mir die folgenden zwei Volksweisheiten, aber wie so oft treffen sie auch hier den Nagel auf den Kopf.

- Wer sich in Gefahr begibt wird in ihr umkommen.
- Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Besonders an der Einsicht und dem Unrechtsbewustsein mangelt es uns heute an vielen Stellen des tägl. Lebens. Entweder ist man sich aus mangelhafter Ausbildung oder Unwissenheit der Gefahr nicht bewust, oder man ignoriert sie wissentlich. Beides führt dann zu solch tragischen Unglücken, wie hier leider viel zu häufig beschrieben.

Wie oft lese ich im Netz Tauchplatzbeschreibungen von Seen an denen das Tauchen entweder verboten, oder auf die eine oder andere Art eingeschränkt ist. Interessieren scheint das Niemanden, ganz im Gegenteil, es wird noch öffentlich Werbung dafür gemacht gegen diese Verbote zu verstoßen.

Die Worte von Tekkithi spiegeln die fehlende Einsicht gut wieder: "da ich auch am Samstag dort war - zu meiner Entlastung nur im Anfangsbereich auf 6 m ohne überhapt auch nur einen Gedanke an einen Eistauchgang zu verschwenden."

Wenn es gem. örtl. Bestimmungen so ist, das bei einer Eisdecke > 50% Tauchverbot herrscht, was haben all die Leute denn dort im Wasser gemacht?

Auf der einen Seite wird so häufig über unnötige Verbote gemeckert, da uns der ach so tolle Menschenverstand ja eh sagt was gut oder schlecht ist. Wenn sich aber über Verbote, die das Leben eines Menschen schützen sollen, wissentlich hinweg gesetzt wird, muss bei dem Ein oder Anderen dieser Menschenverstand auf der Strecke geblieben sein. Wenn es dann zu einem Unglück kommt, muss ich offen zugeben, das es mir schwerfällt Mitleid mit den Verstorbenen zu empfinden.
Antwort von marilou am 03.03.2003 - 18:19
Selten soviel Schwachsinn auf einen Haufen gelesen.
Würden die Moralaposteln und die Möchtegerntaucher sich an Ihre eigenen Regeln halten, es gäbe keine Unfälle. Bei manchen hat man das Gefühl sie haben einen IQ eines Hohlblocksteines. (Pietätlos und seltbeweihräuchernd).
Antwort von Friedrich am 03.03.2003 - 18:24
@Tekkithi
sag bitte das du kein TL bist
Antwort von Tekkithi am 03.03.2003 - 18:36
Es waren keine Tauchneulinge - sondern Taucher, die noch nicht für einen Eistauchgang "fit" wären.
Und leider, habe ich oben aber schon gesagt, war mir nicht bewußt, das ein generelles Tauchverbot bei mehr als 50 % Eis besteht. Werde ich aber nicht mehr vorkommen lassen.

Und bevor hier großartig geurteilt wird, solltet Ihr Euch vielleicht klar machen, wann meiner Meinung nach jemand genügend Erfahrung für die "extremeren " Tauchgänge hat. Nur soviel: Ich finde die Grenze sollte noch deutlich höher sein, als in den Verbandrichtlinien, welche auch immer, festgelegt sind.
Antwort von Oliver am 03.03.2003 - 18:39
Hallo Tekkithi

Sorry, daß ich das so sage....
Solche Schwachmaten wie dich braucht die Welt!!!!

Du gehst mit Leuten an einen See zum tauchen, an dem aufgrund der Bedingungen Tauchverbot besteht. Da du von Vorbildfunktion von Tauchlehrern schreibst, gehe ich mal davon aus, daß ihr irgendeine Form von Ausbildung betrieben habt....Die beiden, die ihr Leben verloren haben,wollten sicherlich auch nicht absichtlich unters Eis, aber da es nunmal überwiegend da war ist es eben passiert und sie haben nicht mehr zurück gefunden.
Was glaubst du eigentlich, wie deine "nicht so erfahrenen" Leute wieder unter dem Eis rausgefunden hätten?????Ohne Leine??? Ohne Erfahrung???
Aus deinem Beitrag geht hervor, daß:
--dich Verbote, deren verschärfung alle treffen, nicht interessieren
--du bereit bist, deine Mittaucher, die deiner Aussage nach nicht so erfahren sind, einem erheblichen Risiko auszusetzen
--du wahrscheinlich dort Ausbildungstauchgänge durchgeführt hast, das o. g, also auch noch aus monetären Gründen

Wie gesagt...soclhe wie dich braucht die Welt nicht!!!

Oliver
Antwort von Mario am 03.03.2003 - 18:43
Leute jetzt laßt es doch mal gut sein mit Tekkithi.
Er hat doch bereits alles gesagt.
Ich bin der Meinung, wir brauchen keine blöden Kommentare mehr über Tekkithi.
Ich Akzeptiere auch Tekkithi Meinung.


Antwort von Jessica am 03.03.2003 - 18:47
Das geht nun endgueltig am Thema vorbei. Diskutiert Hier klicken weiter!

An dieser Stelle wurde der Thread von einem Taucher.Net Moderator geschlossen. Es sind keine weiteren Kommentare mehr möglich (und wahrscheinlich auch nicht nötig)!

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