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Foren - int. Tauchunfälle - Zwei Tote Taucher durch Dynamitfischen




  

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Zwei Tote Taucher durch Dynamitfischen
Abgesandt von Piotr am 12.08.2001 - 20:07:

Heute sind laut SWR1 zwei deutsche Taucher bei einem Unfall in Kroatien gestorben. Der Unfall ereignete sich als ein Fischer illegal mit Dynamit fischen wollte. Die Polizei soll inzwischen mehrere Verdächtige vorläufig festgenommen haben. Die beiden Taucher waren Ärzte aus Ba.-Wü. und dort im Tauchurlaub.

Es wird ermittelt, ob das Dynamit nicht vorsätzlich auf die Taucher geworfen wurde.

Ich möchte an dieser Stelle meine Trauer um die verstorbenen Taucher zum Ausdruck bringen. An diesem tragischen Fall zeigt sich, wie teuflisch die verbrecherische Dynamitfischerei nicht nur gegenüber der UW-Welt sondern auch gegenüber dem Menschen ist, die vielerorts stillschweigend geduldet wird. Wir sollten alle Versuchen, gemeinsam etwas dagegen zu unternehmen, genauso wie die Protestaktionen gegen das Harpunieren.



Antwort von Armin am 13.08.2001 - 09:32
Tragischer Unfall in Kroatien: Ein Fischer hat zwei deutsche Taucher versehentlich mit einer Seemine umgebracht.
Zwei deutsche Urlauber sind beim Tauchen in Kroatien offenbar getötet worden. Ein Fisch-Wilderer habe die Umrisse des 57-jährigen Deutschen und seines 25 Jahre alten Sohnes für Fische gehalten und eine Mine auf sie geworfen, berichtete die Tageszeitung «Vecernji Iist» am Sonntag.

Der Mann sei weggelaufen, nachdem er seinen Irrtum bemerkt habe. Der Unfall ereignete sich demnach am Freitag unter einer Brücke, die die Insel Pag mit dem kroatischen Festland verbindet.
Antwort von Dörthe am 13.08.2001 - 17:13
Artikel in der BNN vom 13.08.01
"Kroatische Wilderer töteten zwei Taucher"
Kroatische Wilderer haben zwei Taucher aus Baden-Württemberg in der Adria getötet. Bei den Opfern handelt es sich um einen 57-jährigen Mann und dessen 25-jährigen Sohn. Wie die Polizei in Zagreb gestern bekannt gab, wurden die Deutschen vom Druck der Explosion eines ins Meer geworfenen Sprengsatzes getötet.
Die leblosen Körper der beiden Männer wurden nördlich des Adriahafens Zadar gefunden. Augenzeugen hatten in der Nacht zum Sonntag einen Mann gesehen, der Dynamit ins Wasser geworfen hatte. Die Polizei habe schon einige Verdächtige festgenommen, hieß es.
Die Familie der beiden getöteten Taucher verbrachte ihre Ferien im Dorf Rtina, 30 Kilometer von der kroatischen Stadt Zadar entfernt.

Ja - da fehlen einem die Worte...
Antwort von Lucas am 15.08.2001 - 10:15
Hat denn dieser Zwiebelkroate im Schliwovitzrausch
fischen wollen!
Von Großfischen steigen bekanntlich keine Luftblasen auf.
Daran ob es den "Ordnungskräften" gelingt den oder die Täter auszufoschen wird man erkennen können, ob es noch möglich ist sich dem "Inselreich" der Adria taucherisch anzuvertrauen. Denn ausser unverschämter Preistreiberei habe ich dort unten in den letzten Jahren keine Veränderungen gesehen.
Von den Verhältnissen eines zivilisierten mitteleuropäischen Staates sind die dort unten meilenweit entfernt.
mfg
Antwort von Sepp am 16.08.2001 - 08:27
Tolle Einstellung Lukas - echt tolerant gegenüber anderen Nationalitäten.

Ich tauche jedes Jahr einige Wochenenden in Kroatien, daß die Preise wieder höher werden ist logisch, hat man doch die Kriegsgefahr weitgehend überwunden und das Vertrauen der Touristen in die Stabilität ist auch wieder besser.

ABer sie sind ja so teuer! (ich glaube aber immer noch billiger als in unseren Touristenhochburgen).

Daß der Unfall ganz übel ist darüber sind wir uns einig - hoffe ich wenigstens. Daß es in allen Ländern der Welt Idioten gibt steht glaube ich auch außer Frage.
Ich hoffe, daß man den/die Täter erwischt und mit entsprechender Härte bestraft.

Mein Beileid gilt der Familie.

fiducit
Antwort von Senfglas am 16.08.2001 - 09:00
Hier geht es nicht um Toleranz.

In einem Land, in dem jeder zweite ne Waffe und 2 Handgranaten zuhause hat, und in dem Völkerrechte mit Füssen getreten werden, steht auf meiner Liste der Wunschurlaubsländer leider - ganz unten. Und dann kanns da noch so toll und billig sein - dieser (und andere) Wirtschaftszweig sieht von mir keine Mark (und auch kein Euro).

Und dieser Unfall bestätigt diese Entscheidung in einem hohen Masse.
Antwort von Sepp am 16.08.2001 - 09:10
Demnach kommst Du auch nicht nach Österreich (was Waffen angeht sind wir da nicht viel hinter Kroatien) auch nach Italien wirst Du nicht fahren (dort wird ja z.B.: die Jagd auch etwas eigenwillig betrieben).

Da ist doch Deutschland meilenweit vorne (mit brennenden Asylantenheimen ect.
Antwort von Dörthe am 16.08.2001 - 09:59
Also meint Ihr nicht, daß Ihr Euch im Forum geirrt habt???
Und bestimmte Gegebenheiten im ehemaligen Jugoslawien sind doch nicht wegzuleugnen, oder?
Solche Vorfälle regen doch schon zum Überlegen an, ob man dort unbedingt jetzt zum Tauchen fährt. Und über die aktuellen Mitteilungen sollen sich ja auch alle Interessierten informieren können!
Aber bitte verschont mich mit diesem flachen Meinungsaustausch.
Antwort von Jo am 16.08.2001 - 13:03
Hier ist ewas Passiert was nicht hätte passieren sollen, ich bin überzeugt davon das der Fischer die Sprengladungen nicht mit absicht auf Taucher warf (mal ganz davon abgesehen das Dynamit Fischerei eine Riesen Sauerei ist). Aber bedenkt mal das sich das fischen auf diese Art in diversen Ländern "eingebürgert" hat und das sich manche Leute einfach nichts dabei denken. Hier sollte man an die Regierungen dieser Länder appelieren für aufklärung zu sorgen.

Ich bedauere den tot der beiden Taucher sehr und mein mitgefühl liegt bei den Angehörigen, ich hoffe das ich nicht so verstanden werde das ich den Vorgang herrunterspielen möchte
Antwort von herbert am 17.08.2001 - 02:20
hallo an euch
wegen eines bedauerlichen vorfalles ein ganzes land zu beschuldigen ist nicht die feine art.
wie viele säufer sind auf unseren straße unterwegs? wieviele tote gab es in den tunnel in osterreich? und ist kaprun schon so weit von uns entfernt? alle fahren weiter durch die tunnel oder gehen schifahren nach kaprun und viele saufen weiter.
wenn in kroatien etwas passiert ist das NATÜRLICH viel schlimmer.
jeder der sich überlegt nicht mehr dort hinzufahren söllte sich über das eigene land gedanken machen ob da alles in ordnung ist.

auch in deutschland und österreich sind mord und todschlag an der tagesordnung.

diesmal sind es zwei taucher morgen zwei autofahrer und übermorgen sind es zwei schwimmer die von einem deutschen bootfaher überfahren wurden.
das 1999 ein kroatischer taucher im barbaski kanal insel rab von einem ?? touristenboot überfahren wurde stand in keiner deutschen zeitung.
also das land kroatien kann nichts dafür sonder ein einwohner.
wer der meinug ist deshalb dort nicht mehr hinzufahren der soll es eben lassen und zu den korallen auf die malediven fahren, wenn sie noch vorhanden sind.

ein tauchender berufsskipper in kroatien

Antwort von Peter am 19.08.2001 - 15:10
"Auch in Dtld. u. Österreich sind Mord und Totschlag an der Tagesordnung..., ein ganzes Land zu beschuldigen ist nicht die feine Art..."? Was ist denn das für eine Logik lieber Herbert! Wenn man den Fall mal ganz sachlich betrachtet, dann drängt sich doch der Verdacht auf, daß die kroatischen Behörden Dynamitfischerei dulden. Dies den kroatischen Staatsorganen vorzuwerfen, wird doch wohl erlaubt sein dürfen, und ist auch sicher nicht "unfein". Wäre doch gut, wenn in Zukunft keine Toten mehr aufgrund solcher "Unfälle" zu beklagen wären. Die Frage wird wohl sein, ob die kroatischen Behörden das "Gewohnheitsrecht" ihrer dynamitfischenden Landsleute höher bewerten, als die Gefahr, die das für Taucher (egal woher) mit sich bringt...
Diese Man- sollte- sich- erst- mal- über- das- eigene- Land- gedanken-machen-ob-da-alles-in-Ordnung-ist-Masche ist völlig neben der Sache, da hier niemand behauptet hat, daß in Deutschland und Österreich alles in Ordnung ist.
Also nichts für ungut, aber solche Versuche, Denkverbot zu erteilen, verdienen entschiedene Zurückweisung. Es darf weiter angeklagt werden!

Beste Grüße

Peter (Deutschland)

Antwort von herbert am 19.08.2001 - 21:09
hallo peter
mein beitrag sollte kein denkverbot sein.
ich meinte damit nur wie gleich das gesamte land verurteilt wird weil ein AR..... die bestehende gesetze mißachtet und das ist nicht fair. oder denkt wirklich einer das in kroatien das dynamitfische toleriert wird. im gegenteil.
ich bin von mai bis oktober in kroatien unterwegs und habe da gefühl das die einheimischen wesentlich stärker kontr. werden als die touristen. wenn man so lange vor ort ist, kann man das sicher besser beurteilen als ein 2 wochen tourist.
und das alles so vor sich ging ist nach gar nicht sicher den zeitungen schreiben viel wenn der tag lang ist.
an eine unterwassersprengung, die sehr häufig stattfinden, sollte man auch denken.
normalerweise werden aber warnungen im hafenamt bzw. seefunk durchgegeben.
also bitte kein denkverbot, sondern kritisches denken. wir haben anscheinend nur infos aus den zeitungen.

herbert
Antwort von lucas Tuma am 20.08.2001 - 10:08
Hallo Herbert!
Ich hab seit Jahren ein Boot in Pula stehen und bin damit ebenfalls viele Wochen im Jahr in Kroatien unterwegs. Wie oft ich dabei schon durch einen Teppich von an der Oberfläche treibenden Fischen gefahren bin kann ich nicht mehr zählen. Dinamitfischen wird in Kroatien exzesiv betrieben, allerdings meist im offshore Bereich, dh seewärts der Inseln. Das neue an diesem Unfall war, daß die Sprengladung von einer Brücke aus GEZIELT geworfen wurde, weil die Taucher für Großfische gehalten wurden.
Ich habe mein Boot, mit Ausnahme der Jahre 1991-1993 immer in Kroatien gehabt und in dieser Zeit die Entwicklung mitverfolgt. Die Preisentwicklung ist schlicht und einfach unangemessen.
Wenn ich für ein 34 Fuss Boot mit 2 Personen in der Marina Zsut für eine Nacht 380 Kn Liegegebühr zahle und nur von 1800-2200 Strom habe, ist das Preistreiberei!
Ein Stück gegrilltes Rindfleisch mit bereits fragwürdigen Geruch um 105 kn ohne Beilagen spricht für sich selbst. Die Preise unterliegen auch einem Nord Süd Gefälle, no na je weiter nördlich zb Istrien desto billiger (wegen der italienischen Konkurrenz).
Wenn man sich die Adria anschaut erkennt man, daß die kroatische Inselwelt der schönste Teil ist (ausser man suhlt sich gerne mit 10000 anderen im knietiefen Wasser), daß wissen die Kroaten und nützen es weidlich aus.
Gutes Service und gute Qualität haben auf der ganzen Welt ihren Preis, nur in Kroatien läuft die Entwicklung in den letzten Jahren in die falsche Richtung.** Service zu *****Preis finde ich nicht in Ordnung.
Antwort von Gerd am 21.08.2001 - 10:51
Bei den Tauchern handelte es sich um einen Frauenarzt und seinen Sohn Andreas. Sie wohnten bei mir im Dorf. Schon komisch....
Antwort von herbert am 21.08.2001 - 10:53
hallo lucas
ich habe von dem anschlag nur aus der zeitung gehört allso kann ich dazu nichts sagen.
mich ärgerten nur die pauschalurteile.
du schreibst von einer brücke, dabei kann es sich nur um eine der beider brücken von vir bzw.pag
handeln. meines bescheidenen wissen nach handelt es sich dor um sehr enge wasserstraße und ist dort nicht das tauchen verboten? hat aber nichts mit dem anschlag zu tun.

das mit den preisen ist ein auch mir bekanntes problem, aber man kennt ja nach einiger zeit die preistreiber.
könnte sein das wir uns kennen und zwar aus dem fjord bei jablanaz , bist du aus graz?
Antwort von Peter am 21.08.2001 - 12:06
Hallo Herbert,

1. Den kroatischen Behörden - und das heißt letztendlich dem kroatischen Staat (!) - die (Mit-)Verantwortung für diesen "Unglücksfall" zuzuweisen, ist jdf. kein "Pauschalurteil".

2. Deine Ansicht, daß in Kroatien Dynamitfischen nicht geduldet oder sonstwie begünstigt werde (Sprengstoffbesitz bei Privatpersonen usw.), scheint eine Wunschvorstellung zu sein (hierzu der Beitrag von Lucas v. 20.8.).

3. Wenn ein evtl. bestehendes Tauchverbot (?) mit dem "Unfall" nichts zu tun hat, warum bringst Du es dann hier trotzdem in Zusammenhang? Oder wolltest Du damit sagen: Selbst schuld diese Taucher.

Bitte nicht persönlich nehmen, aber Deine Beiträge fordern Kritik geradezu heraus. Deine mögl. Motive kann ich verstehen; denn klar ist ja, daß NICHT "die Kroaten" pauschal zu verurteilen sind.

MfG

Peter






Antwort von herbert am 21.08.2001 - 12:38
hallo peter
du hast sicher recht mit der wunschvorstellung.
meine "über" empfindlichkeit hängt sicher zum teil an dem vergangenen boykott der EU an österreich zusammen. da stellte man uns auch als nazi land hin und der aufruf nicht mehr nach österreich in den urlaub zu fahren ( Belgien )
wenn ich alles persönlich nehmen würde, dürft ich nicht als skipper für ein reisebüro fahren denn dort wird es manchmal sehr persönlich.wenn ich austeile dann muß ich mir auch kritik gefallen lassen.
sprengstoff/waffen/privatpersonen auch die schweizer haben ihre waffen zu hause.

aber ich denke meine beiträge haben weniger mit dem thema tauchunfall zu tun als mit reisen nach kroatien.
ich tauche zwar selbst seit 1971 aber leider
ist das tauchen bei mir, sehr in den hintergrund getreten.
eine handbreit wasser unterm kiel und keine dynamit stangen von oben

herbert

Antwort von Jochen am 21.08.2001 - 15:50
Ich weiss gar nicht, was die sinnlose Diskussion über Schuld oder Nicht-Schuld in diesem Fall noch bringen soll. Vor allem beruht die ganze Diskussion nur auf Spekulationen, die aus ein paar dürftigen und widersprüchlichen Presseinformationen stammen.
Lasst uns lieber einen Moment darüber nachdenken, wie es der Mutter und Ehefrau bzw. der Schwester und Tochter der beiden Opfer geht, die Ihre halbe Familie in diesen Minuten zu Grabe tragen.
Antwort von Lucas am 22.08.2001 - 21:48
Hallo Herbert!
Glaube nicht das wir uns kennen, bin nämlich aus Wien, aber was ist kann ja noch werden.
Natürlich will niemand die Kroaten pauschal verurteilen. Wenn das so geklungen haben soll entschuldigt,mir ist einach der Hut hochgegangen über so einen Unfall.
Natürlich gilt meine Anteilnahme der Familie, nur mit Anteilnahme alleine lassen sich keine Unfälle aufarbeiten.
Gut Luft
Antwort von Peter am 23.08.2001 - 14:12
Hallo Jochen,

über die Schuld oder Nichtschuld des Dynamitwerfers hat hier (noch) NIEMAND "spekuliert" (Die rethorische Frage nach einem "Schlibowitzrausch" des Täters im Beitrag v. 15.8. kannst Du wohl nicht ernsthaft meinen).

Die geführte Diskussion über bestimmte Verhältnisse in Kroatien dagg. beruht NICHT auf Spekulationen, sondern auf Tatsachen.

Bleibt natürlich Dein gutes Recht, diese Diskussion sinnlos zu finden.

Außerdem: Niemand hätte sich hier wohl zu diesem tragischen Fall geäußert, wenn ihm nicht gerade auch der Gedanke an die Angehörigen Nahe gehen würde!




Antwort von Heinz am 23.08.2001 - 14:50
heinz
ihr Heuchler
FAST kein Schwein hat Interesse an den Angehörigen euch gehts ja nur um die Sensationen
Wie sollte es auch anders sein die wenigsten kennen ja die Familie. Also was soll das alles?
Es saufen ja laufend einige von uns ab. Das es diesmal so war ist tragisch aber was ist mit den VERGESSENEN in Ägypten? Morgen tauchen wir alle weiter und kein Hahn kräht mehr um die beiden.
the show must go on es lebe der Tourismus und die Zeitungen. Es sterben jeden Tag Leute durch Fremdeinwirkung. Sollen wir für jeden Toden ein Forum eröffnen?
Also schön weiter heucheln.

heinz
Antwort von pinky am 23.08.2001 - 16:28
Herzliches Beileid an die Familie auch von mir.

@Heinz
Danke, für Deine etwas ruppige Umschreibung, wobei ich nicht glaube, das es die Sensationslust und die Heuchelei waren, die den Verfassern als Idee für Ihre Kommentare Pate gestanden haben.
So versuchen alle eben Ihrer Wut und ihrem Entsetzen (jeder Taucher denkt an die Gefahr, die an der Wasseroberfläche sein könnte!!!, aber welcher Taucher denkt an Gefahr die 10 m überhalb der Wasseroberfläche auf ihn lauert?!!) Ausdruck zuverleihen, indem sie eine mögliche Motivation benennen.

Vielmehr denke ich, dass es eben mehr die Ohnmacht ist, das Geschehen und die Gefahr für die Tauchgemeinde irgendwie für die Zukunft positiv umzusetzen. @Piotr
hast Du irgendwelche Ideen, wie man solch einem Problem bei kommt? (unterschriften sammeln??? Bei gleichzeitigem Aufruf zum Boykott und Abschrift an die Regionen?
@alle
dann lasst Euch mal ein paar Ideen durch den Kopf gehen...
Antwort von heinz am 23.08.2001 - 17:10
hallo pinky
wenn sollen wir boykottieren? die EU
was glaubst du bringt ein Boykott? Die paar Taucher die in der Region PAG Novalja sind fallen nicht einmal in einer Tarverne ins Gewicht.
Es findet ja sowieso ein pemanent Boykott von uns Touristen in Kroatien statt. Die Camper,Taucher,
Bootfahrer nehmen ja ihre Lebensmittel aus der Heimat mit nur der Müll bleibt da.
Wer kann interesse an dem Massentourismus,der gerade dem Land schadet, nur die Betreiber der Arbeiterschließfächer(Massenhotel)Also wäre ein Boykott nicht so dramatisch für das Land da ja kaum einer mitmacht.
Wer kann denn schon der schönheit des Landes wiederstehen. Jetzt sind viele für Boykott, aber 2002 ist alles beim alten. Seit froh das es uns Taucher in Kroatien so einfach und preiswert erlaubt ist zu tauchen 100,-- Kuna für ein Jahr.
In einem der oberen Einträge steht:
"auch in deutschland und österreich sind mord und todschlag an der tagesordnung."
Wer sche... sich um die Opfer oder boykottiert da jemand aus der Tauchergemeinschaft, nein alle fahren weiterhin auf Urlaub.
Hat zwar auch nichts mit tauchen zu tun aber die meisten Beiträge sind ja sowieso nur Nachrufe
Wer gemeint hat das kein Krieg mehr in Europa stattfindet, hat sich eines besseren belehren lassen müssen. Sogar KZ gab es wieder und ALLE wußten davon. Nur unsere Politiker hatten von nichts eine Ahnung.
Euer Boykott würde die falschen Treffen.


Antwort von Armin am 23.08.2001 - 17:19
Hier klicken
Antwort von Mick am 29.08.2001 - 11:50
Ich wollte eigentlich nur mal schreiben, dass auch auf Zypern (und wohl auch in anderen Mittelmeerstaaten) illegal Dynamitfischrei betrieben wird. Gerade an Wochenenden schmeissen die Zyprioten gerne die ein oder ander Stange Dynamit ins Wasser. Unabhängig davon, ob dort in der Nähe ein vielbenutzter Tauchplatz ist. Dieses Problem gibt es also nicht nur in Kroatien!!!
Antwort von JP am 29.08.2001 - 22:22
Als allererstes möchte ich mein Beileid zu diesem Tragischen Unfall aussprechen.Dynamitfischerei ist eine verabscheuungswürdige Methode. Ob sie sie nun in Kroatien,oder Griechenland oder ASien oder Türkei usw. angewandt wird ist nun auch ziemlich egal.Sie tötet alles,von der Brut,bis zu den Großfischen und allse andere was sich in dem Augenblick im Wasser befindet.Korallen oder auch leiderst Menschen.Was ich aber verurteile,von dem Unfall abgesehen und die anderen KOmmentare aufgreifend,ist die Prteistreiberei in Kroatien.Gerade vor drei Wochen von dort zurückgekommen,kann ich das nur bestätigen.Wenn ich pro Liter Luft zum Füllen 1.-DM bezahlen muß ist das schon recht happig. Von begleiteten Tauchgängen;die ich im Endeffeckt doch selber durchführen muß(WO war die Begleitung-war ich etwa höher qualifiziert und besser)ganz abgesehen.
Was mich aber in Kroatien noch mehr geärgert hat,und da kommen wir fast zu dem Thema Dynamitfischerei zurück,sind die Italiener.Viele Reisebüros und leider auch viele Tauchbasen werben mit Harpünen.Wer hat zuletzt einen großen Zacki in Kroatien gesehen.Oder sind sie alle dem Italienischem Tauchvolkssport zum Opfer gefallen. Wann hören die Leute endlich auf nur engstirnig an ihr bestes zu denken,und auch ein bißchen Rücksicht auf andere zu nehmem.
Antwort von heinz am 29.08.2001 - 22:54
hallo JP
Was würdest du für einen Liter Luft verlangen ?
wenn man bedenkt was ein Kompresor kostet und der Strom ist in Kroatien auch kein Geschenk mehr.
Das Problem mit Kroatien ist, das jeder an die Zeit vor dem Krieg denkt und da war es billig.
Jetzt sind die Preise wie bei uns in den Fremdenverkehrszentren. Leider aber warum auch nicht. Das ist die freie Marktwirtschaft.

Mit den Italenern kann ich dir nur recht geben
du kannst aber jeden zur Anzeige bringen denn zum Harpun. braucht man eine Fischereilizenz. 300 Kuna im Monat.(Stand 2000) die haben sicher die wenigsten.
Antwort von JP am 30.08.2001 - 16:48
Hallo Heinz.Selbst bei uns in Deutschland bezahle ich höchstens 50-60Pf. für einen Liter Luft.Ich denke die freie Marktwirtschaft kann man aber auch übertreiben.Das Problem bei den Italienern ist aber,das man sie selten erwischt.Oder würdest du im Urlaub versuchen zwei "bewaffnete"Italiener,die dich auch noch nicht mal verstehen,solange festzuhalten,bis die Polizei kommt.Ich denke das die sich für solche Kleinigkeiten überhaupt nicht auf den Weg machen.Wenn man noch nicht mal das Dynamitfischen im Griff hat,wird man bestimmt das Harpunieren sorglos akzeptieren.
Antwort von Martin am 01.10.2001 - 08:43
Der Fischer, der das Dynamit geworfen hat, ist wegen Totschlags zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hat die Tat gestanden. (Rhein-Neckar-Zeitung vom 1. Oktober 2001)

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