tödlicher TU am Walchensee Abgesandt von Redaktion (HP) am 20.07.2009 - 16:06:
Ein 45-Jähriger aus Kaufbeuren ist am Sonntagnachmittag bei einem Tauchgang mit seinen beiden Begleitern ums Leben gekommen.
Die drei Männer waren Sonntag für einen Tauchgang an den Walchensee gekommen. Sie tauchten gegenüber von Urfeld in der Nähe der Steilwand ab. Nach 45 Minuten stellten sie fest, dass ihr Partner fehlt. Sie suchten selbst unter Wasser, mussten dann aber erfolglos an die Oberfläche zurückkehren.
Über Notruf verständigten die Taucher die Polizei. Die Hubschrauberbesatzungen von Christoph Murnau sowie Edelweiß 1 unterstützten die die örtliche Wasserwacht auf dem See. Kurz vor 16 Uhr entdeckten die Wasserretter den Vermissten. Er trieb etwa 600 Meter vom Ort des Tauchgangs leblos im Wasser. Es konnte nur noch der Tod des Tauchers festgestellt werden. Die Todesursache ist noch unklar.
Antwort von h1o am 21.07.2009 - 11:22 "Nach 45min Minuten stellten sie fest..."?????
Was ist denn hier so katastrophal schief gegangen?
Waren das drei Einzeltaucher? Oder "Buddies"?
Was ich allerdings bei Tauchausfahrten auch schon erlebt habe, dass bei ungerader Taucheranzahl n Buddyteams und ein Einzeltaucher im Wasser sind...
OH
Antwort von tauchtechtnix am 21.07.2009 - 14:41 @ h1o
es hat niemand geschrieben, das der Taucher schon 45 min von der Gruppe getrennt war bis sie es bemerkten.
Wahrscheinlich nach 45 min. Tauchzeit war er plötzlich weg.
Aber du hast Recht! 3´er Teams sind Problematisch da häufig keine klare Zuordnung vor dem TG festgelegt wird.
Wie lösen andere das Problem?
Antwort von wollinger am 22.07.2009 - 10:51 Ich war an dem Tag an der Gallerie, und habe
es nebenbei mitbekommen das etwas passiert ist.
Die Sicht bis 20m Tiefe war am Sonntag mässig (1-2m)
Erst ab 20m Tiefe war die Sicht o.k. (ca.6m).
Vermute das in Urfeld gleiche Bedingungen waren-
bei einem 3er team (oder mehr) kann da sehr schnell jemand verlorengehen
Antwort von mike-in-the-blue am 23.07.2009 - 19:53 Bei dem Taucher handelt es sich nach Meldung der BLTV - Webseite um einen Ausbilder (ÜL-C).
Antwort von Lela am 23.07.2009 - 09:32 Ich denke wenn man bei ienem Dreierteam so taucht, daß einer vorneweg taucht und 2 hinterher, dann ist es relativ schwer jemanden zu verlieren. Oder zu dritt nebeneinander, je nach Sicht.
Und meiner Meinung nach ist es geschickt, wenn die beiden Hinterhertauchenden auf einer Seite des Voraustauchenden sind, dann hat er beide Taucher auf einmal im Blick und muß nicht nach rechts und links schauen.
lela
Antwort von divermike2007 am 23.07.2009 - 19:47 wenn ich als 3er Team ins Wasser gehe, dann ist der die Richtung vorgibt immer in der Mitte und ein links von ihm und der andere rechts. Der mittlere Taucher hält dabei immer den Kontakt zu den beiden
neben ihm tauchenden. So hatten wir bis jetzt zum Glück nie einen Zwischenfall. Und sobald einer der Gruppe ein Problem hat, wird der Tauchgang dementsprechend angepasst, bzw abgebrochen.
Antwort von Doppeldreier am 25.07.2009 - 01:18 20 Sekunden den Kontakt verloren bedeutet, auch im einen 2 Team, vermutlich ist der Buddy direkt neben einen. Was ist Kontakt? Wie bei einer Todmannschaltung alle 2 Sekunden einen Schlag auf die Schulter des Buddys oder man schwimmt dicht beieinander? In der Praxis ist es doch so dass man Minuten lang, bei erfahrenden Tauchern die schon viele TG miteinander gemacht haben, nebeneinander her taucht ohne eine direkte und bewusst Meldung des Buddys. Ein akuter Schwächeanfall führt vermutlich auch zu einen Verlust der Tarierung und bei den Sichtbedingungen in Deutschland ist der Buddy schon nach 10 Sekunden verschwunden.
Also Restrisiko bleibt und keiner hat die Gewissheit das Hilfe garantiert ist.
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