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Foren - Tauchunfälle - tödlicher TU im Grundlsee




  

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tödlicher TU im Grundlsee
Abgesandt von Armin am 16.08.2001 - 22:49:

Ein steirischer Taucher kam bei einem Übungstauchgang im Grundlsee ums Leben. Für den 35-jährigen kamen jede Wiederbelebungsversuche zu spät.

Im Grundlsee ist am Donnerstag ein obersteirischer Taucher bei einem Tauchgang ums Leben gekommen. Ein zweiter Taucher aus Wien musste in die Deko ins LKH nach Graz gebracht werden.

Zu dem Unfall kam es bei einem Übungstauchgang in 20m Tiefe.

Plötzlich deutete der 35 Jahre alte Gastwirt aus Bad Aussee seinem Tauchkollegen, dass er Probleme mit der Luftversorgung hätte.

Zwar versuchte der Tauchkollege, ein erfahrener Taucher aus Wien, dem Steirer noch zu helfen - er bot ihm seinen Automaten an und versuchte, ihn an die Wasseroberfläche zu bringen. Doch den Wiener Taucher verließen ebenfalls die Kräfte und er musste ohne seinen Kollegen auftauchen.

Für den Gastwirt aus Bad Aussee kam jede Hilfe zu spät. Alle Wiederbelebungsversuche des Notarztes waren vergebens. Der 35-Jährige starb noch am Ufer des Grundlsees.

Die genaue Unfallursache ist noch ungeklärt.

Der Wiener Taucher musste mit dem Hubschrauber in die Druckkammer des LKH Graz gebracht werden. Er ist außer Lebensgefahr.

Näheres ist leider nicht bekannt.



Antwort von Robert am 17.08.2001 - 11:55
Der Pressetext:
Taucher ertrank in obersteirischem Grundelsee

Utl.: Probleme mit Atmung lösten Katastrophe aus =

Graz - Zu einem tödlichen Tauchunfall ist es am Grundelsee im steirischen Salzkammergut gekommen.

Ein Taucher bekam Probleme mit seinem Atemgerät und geriet in Panik. Sein Kollege wollte ihm helfen, konnte ihn aber bei einem Notaufstieg nicht festhalten. Der Taucher konnte nur noch tot geborgen werden, teilte die Gendarmerie mit.

Am Donnerstag gingen Kim M. aus Wien und Heimo J. aus Bad Aussee im Grundelsee tauchen. Sie stiegen auf der Höhe des Gasthofes "Rostiger Anker" ins Wasser. In rund 20 Meter Tiefe gab der Steirer
seinem Kollegen zu verstehen, dass er keine Luft mehr bekomme und spukte seinen Lungenautomaten aus. Als ihn der Wiener mit seinem
Gerät mitversorgen wollte, lehnte J. ab.

M. leitete einen Notaufstieg ein, konnte jedoch den anderen Taucher nicht festhalte. Er verständigte Hilfe, J. konnte aber nur
noch tot geborgen werden. Der Wiener Taucher wurde durch das rasche Auftauchen selbst verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht
werden.

Soweit die offizielle Presseaussendung.

Wieder bleiben viele Fragen unbeantwortet...

Aller Mitgefühl den Hinterbliebenen.
R.



Antwort von Woody am 17.08.2001 - 13:08
Ebenfalls mein Mitgefühl den Hinterbliebenen.
Wir werden wohl nie ganz erfahren, wie sich das ganze zugetragen hat!

Woody
Antwort von Friedl am 17.08.2001 - 14:10
Meinen Infos nach hat der Verunglückte einen Trockentauchanzug erstmalig verwendet?
Ob es wirklich stimmt, weiß ich nicht genau!
Mein Beileid jenen die ihn kannten!
Friedl
Antwort von Andi am 20.08.2001 - 14:05
War an diesem Tag am Vorderen Gosausee mit Übernachtung am Hallstättersee. Im Gasthof ging unter den Österreichern das Gerücht (!) um, es sei ein TL mit einem "erfahrenen" Buddy (ca. 100 TG) verunglückt. Buddy tot, er selbst Lungenriß durch Notaufstieg.
Antwort von Thomas am 27.08.2001 - 11:19
Wir waren zu diesen Zeitpunkt mit drei Freunden am Grundlsee bei RTS Tauchen und haben von den Vorfall gehört tiefe Trauer von uns an den Hinterbliebenen.
Antwort von DIETI am 28.08.2001 - 12:38
Es ist mir völlig unerklärlich daß in 20 m Tiefe so eine Tragik stattfinden kann. Warum der Kollege
Heimo nicht irgendwo gepackt hat und seine Jacke
aufgeblasen hat um an die Oberfläche zu kommen wird immer ein Rätsel bleiben. Ich tauche selbst bin aber nur im Meer unterwegs. Es war einfach wieder einmal ein Unfall der nie geklärt werden kann. Nochmals meine Anteilnahme an die Hinterbliebenen besonders an LYDIA.
Antwort von Sebastian am 30.08.2001 - 16:33
Es ist tragisch, das wieder ein Taucher verunfallt ist, aber wenn die gerüchte Stimmen, was hat ein Taucher mit einem neuen Troki ( und /oder noch nie TROCKEN getaucht hat ) in 20 m Tiefe zu suchen ?
Ich selber habe im Hallenbad schon Leute gesehen, die ihre ersten Tauchversuche mit Trochentauchanzug, mit den Füßen nach oben beendet haben und das nur bei drei Metern Wassertiefe. Wenn dann noch probleme mit dem Atemregler dazukommen, na dann..

Ich Tauche auch seit Jahren trocken, und ich kann mich noch gut an die ersten Tauchversuche zurück erinnern. Ich habe mich bei den ersten 10 Tauchgängen wie ein Anfänger gefühlt. Danach fing es wieder an Spass zu machen.Aber tiefer wie 10 Meter , war nicht. ( passieren kann auch da was ! keine Frage. )

Der Partner bei dem Tauchgang ist derjenige, der jetzt mit seinem Gewissen kämpfen muß, weil sein Tauchpartner verunglückt ist !!!


Antwort von Heiko am 08.09.2001 - 15:49
Mich würde inreressieren ob der Trocki undicht war. Mir ist fast das selbe passiert als mir mein Anzug abgesoffen ist. Durch das eindringende Wasser wurde mir irgendwie die Halsmanschette abgedrückt. Das verrsetzt einen sofort in Panik.
Wenn mein Buddy mir nicht geholfen hätte, wäre es mir nicht anders ergangen!
Antwort von Bully am 22.09.2001 - 21:57
Ich war noch nie in diesem See und weiß auch leider nicht, wie dort die Sicht ist. Aber bestimmt NICHT so gut wie im Meer. oder? Es ist schon ein frohlockender UNTERSCHIED zwischen unseren Gewässern und dem MEER! Und wenn man dann NUR im Meer taucht, (wahrscheinlich nur bei bester Sicht) sollte man sich mit Kommentaren gegenüber den Taucher, die in dunklen schlechten Brühen umherkriechen, etwas mehr zurück halten. Denn Erfahrungsgemäß wird man sich da nicht so verhalten wie in keimfreien kristall klaren MEEREN!
Antwort von Daniel am 20.06.2002 - 11:30
Ich finde die Unfallanalysen von selbsternannten Experten immer wieder herrlich.
Ich selbst bin ein relativ unerfahrener Taucher, weiß aber mittlerweile soviel,
dass sämtliche Belehrungen und Tauchtheorien im Fall des Falles meist leider wenig wert sind.

Bei einer Panikattake helfen sämtliche, selbst noch so gründlich erlernten Maßnahmen wenig,
wenn der Verunfallte keine Hilfe zulässt ( wie offensichtlich in diesem Fall passiert ).

Bei dem in diesem Unfall verwickelten Tauchlehrer habe ich meine Ausbildung genossen.
Ich schätze ihn als erfahrenen und sehr auf Sicherheit bedachten Taucher.
Seiner Erzählung nach hat er alles nötige getan und ich glaube ihm.
Ich hoffe bald wieder mit ihm tauchen gehen zu können.
Mein Beileid den Hinterbliebenen des Verunglückten.

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