tödlicher TU in Messinghausen Abgesandt von Armin am 02.10.2001 - 13:01:
Einen 35-jährige Mann aus Remscheid, der mit einer Wuppertaler Tauchgruppe die Tiefen des Sauerländischen Gewässers ergründen wollte, tauchte nicht mehr auf.
Für den Remscheider war der Tauchgang am Sonntag gegen 15 Uhr nicht der erste. Bereits zuvor hatte er gemeinsam mit seiner Gruppe den See erkundet. Dennoch fand an diesem Tage lediglich sein Kollege nach einem gemeinsamen Tauchgang den Weg zurück an die Oberfläche. Warum ist bisher ungeklärt.
Bis zum Einbruch der Dunkelheit suchten 20 Sport-Taucher und Taucher der DLRG Meschede und Neheim das Gewässer nach dem Vermissten ab. Dann musste die Suche jedoch wegen unzureichender Sicht abgebrochen werden. Die Gründe, die zu dem Vorfall geführt haben, sind bisher noch ungeklärt.
Antwort von Achim am 02.10.2001 - 18:40 Ich war am Sonntag selbst in Messinghausen, sofort nach bekanntwerden das ein taucher vermisst wird wurden mehrere Suchteams gebildet, die ca. 2 Stunden vergeblich suchten. Ein sehr tragischer und trauriger Vorfall der mich selbst tief betrifft da ich selbst im Wasser war und tauchte während das Unglück geschah. Mein tiefstes mitgefühl den Angehörigen und Freunden des tauchers.
Antwort von Reinhard am 03.10.2001 - 09:55 Auch ich war an diesem Sonntag in Messinghausen,
und habe diesen traurigen Vorfall mitbekommen.Unsere Tauchergruppe hatte auch
mitgesucht.Für mich als Tauchanfänger war es
schon sehr bedrückend
Antwort von Micha am 03.10.2001 - 12:41 War es ein Kurs, oder war der Verunfallte "just 4 fun" tauchen ? Wo war sein Buddy, was sagte der ?
Antwort von Jessica am 03.10.2001 - 16:58 Zwei unterschiedliche Versionen kursieren derweil im Web:
Remscheid/Brilon (ric). Von dem 35-jährigen
Sporttaucher aus Remscheid, der seit Sonntag in einem
Bergsee bei Brilon (Hochsauerland) vermisst wird, fehlt
nach wie vor jede Spur.
Das erklärte auf RGA-Anfrage die Polizei in Meschede und
wies alle anders lautenden Meldungen als falsch zurück.
Bereits Dienstag Vormittag hatten Agenturen und
Radiosender berichtet, die Leiche des Mannes sei in dem bis
zu 50 Meter tiefen Gewässer bei Messinghausen gefunden
worden. Tatsächlich setzen Taucher des
Bundesgrenzschutzes die Suche auch heute weiter fort.
Der 35 Jahre alter Sporttaucher aus
Remscheid, der bei einem Tauchgang im Bergsee
bei Brilon nicht wieder aufgetaucht war, ist tot. 20
Sport- und Rettungstaucher hatten seine Leiche am
Montag nach stundenlanger Suche in dem Gewässer
entdeckt. Die Leiche konnte am Montag allerdings
noch nicht geborgen werden, weil der Bergsee bis
zu 50 Metern tief ist und sich die Bergung als
schwierig erweist, teilte die Polizei am Dienstag in
Meschede mit. Der Mann war am Sonntag mit einer
Wuppertaler Tauchgruppe zu dem See gefahren und
nach einem Tauchgang nicht wieder aufgetaucht. Die
Umstände des Unglücks seien bislang völlig unklar,
hieß es. (dpa)
Antwort von Achim am 03.10.2001 - 17:02 Meine Infos sind folgende, daß es sich um einen Taucher mit Ca. 50 Tg erfahrung gehandelt hat, der Taucher ist seinem Buddy zu schnell aufgetaucht (welcher Grund auch immer), der Buddy folgte in einer ihm angemessenen Geschwindigkeit, als er dann an der Wasseroberfläche war suchte er seinen Buddy vergeblich...
Antwort von Angela am 03.10.2001 - 19:31 Ich bin selber eine Ehefrau von einem Taucher mit zwei Kindern und bin schockiert was hier teilweise als Kommentar abgegeben wird. Ich glaube es ist das Schlimmste für einen Taucher seinen Partner zu verlieren, der auch noch tötlich verunglückt. Von irgendwelchen Schuldzuweisungen kann man aber bei so etwas nicht sprechen, denn kein Taucher läßt seinen Partner leichtsinnig im Stich. Jeder Taucher muß sich im Klaren sein, das er eine nicht gerade ungefährliche Sportart betreibt. Wenn man mich fragt: "Warum tauchst du nicht?" Meine Antwort lautet immer:"Einer muß überleben für die Kinder!" Außerdem fällt mir dazu noch ein Zitat ein, was ich einmal gelesen habe: Tauche nie alleine, plane aber deinen Tauchgang so, als ob du alleine tauchen würdest!
Mein höchstes Mitgefühl gilt den Angehörigen und seinen letzten Tauchpartner, da diese einen Leben lang mit diesem Unfall leben müssen.
Antwort von Micha am 03.10.2001 - 19:42 Gerade mit dem Namen "cavediver" solltest Du liebe Angela aber auch darauf draengen, dass die Buddies MEHR aufeinander achten.
Antwort von Angela am 03.10.2001 - 20:34 Hi Micha,
die e-mail adresse ist von meinen Mann und ich hoffe das du nie in der Lage kommst deinen Buddy aus irgendwelchen Gründen zu verlieren, das kann nämlich den besten Tauchern passieren. Und im nachhinein fragt man sich immer hab ich was falsch gemacht, obwohl du nach besten Gewissen gehandelt hast.Mit dem Gewissen mußt du dann leben und ich kann mir vorstellen, das dies nicht einfach ist. Das möchte ich eigentlich jedem Taucher klar machen, weil jedem von euch kann dies passieren.
Gruß Angela
Antwort von Jessica am 03.10.2001 - 21:59 Boah, Angela. Findest Du den Ausspruch "einer muß überleben" nicht ein bißchen krass ? Natürlich wird keiner Freudentänze aufführen, wenn sein Buddy tot ist. Ich selbst bin vor 6 Wochen knapp mal davon gekommen, als mein Buddy auf 15m fast verreckte (siehe dazu "Glimpflich verlaufener TU in Bayern). Aber deshalb mach ich da jetzt keinen Staatsakt draus. Es gibt hunderte gefährliche Sportarten (Tauchen steht in der Mortaliätsskala übrigens recht weit unten - Prozentual gesehen). An Platz Eins: Reiten, dicht gefolgt von allem, was Räder hat (Rad fahren, Inline....).
Soweit es geht, taucht man halt innerhalb seines Rahmens, alles andere ist nun mal Leichtsinn. Und sterben kannst Du übrigens auch beim Autofahren oder bei Leitersturz beim Fensterputzen.
und zum Thema: jedem kann das passieren ! Richtig ! Wird Dir keiner absprechen. Aber wieder gilt: Auch bei anderen Sportarten, insbesondere jedoch in außersportlichen Aktivitäten wie Autofahren, Haushalt etc.
Antwort von Micha am 03.10.2001 - 22:11 Das erinnert mich an die Diskussion "When to leave your buddy...." auf der US-Liste.
Es gibt meiner Meinung nach wirklich extrem wenige Faelle, wo ein Buddy NICHTS tun kann.
Ich wuerde sagen bei vielen Toten waere ein Buddy hilfreich gewesen. Wenn dieses System versagt ist es nicht gescheitert, sondern nur nicht konsequent angwendet worden.
Ich sage damit explizit nicht, dass man nicht "den TG alleine beenden koennen sollte", aber 2 Hirne, 4 Augen, 4 Haende, 4 Fuesse sind unersetzbar.
Das Beweinen der Toten bringt uns aber nicht weiter...
Antwort von Angela am 03.10.2001 - 22:35 Hallo Jessica,
dein Kommentar vom 03.09.01 TU von Bayern in deinem eigenem Bericht Zitat:
Öhm ja.. ich war der Buddy...Danke für die Komplimente
Was soll ich dazu denken?
Gruß Angela
Antwort von Jessica am 03.10.2001 - 22:39 Ich weiß nicht, was Du dazu denkst, sag`s mir !
Antwort von Jan am 04.10.2001 - 11:03 Ich habe mich ausgiebig mit einem Freund unterhalten, der auch vor Ort war und an der Suche teilnehmen sollte, es aber vernünftigerweise bei zwei vorhergeangenen TG auf 40 m gelassen hat.
Ich schildere seine Erzählungen stellvertretend (mein Tauchfreund hat kein WWW-Zugang), weil ich denke, es liegt im Interesse der Tauchergemeinschaft, mögliche Zusammenhänge zu erfahren:
"Demnach ist nach den TG einer 4er Gruppe eine Maske ins Wasser gefallen. Ein Taucher dieser Gruppe tauchte ab und bekam die Maske noch im Fall zu fassen. 2 der Taucher, die noch im Wasser waren, tauchten ebenfalls ab, bekamen aber nicht mit, dass die Maske schon gerettet war. Trotz erheblicher Vorsättigung tauchten sie im Bereich des Pontons bis auf etwa 30 m ab. Als sie die Maske aufgrund der unten schlechten Sicht nicht fanden tauchten sie auf. Einer von beiden Tauchern bemerkte die zu große Aufstiegsgeschwindigkeit und stoppte. Dabei verlor er seinen Buddy aus den Augen. Es handelt sich dabei um den tödlich verunglückten Taucher."
So schlimm an sich der Vorfall ist, besonders traurig wird er durch die Tatsache, dass das alles für eine verlorene Maske geschah. Er reiht sich ein in eine Reihe von TU in diesem Gewässer. Und man muss ganz klar sagen: Nicht das Gewässer an sich ist gefährlich - gefährlich sind die Taucher, die sich selbst überschätzen und unnötoge Risiken eingehen.
Und ANGELA: Tauchen ist KEINE Risikosportart. Diese immer wieder geäußerte Meinung beruht auf Unkenntnis der Zusammenhänge. Tauchen ist sogar oftmals eine Familiensportart.
Antwort von Steffen am 04.10.2001 - 12:25 Ich finde das jeder Sport ein Risiko birgt. Wir brauchen da nicht anzufangen aufzurechnen was gefährlicher ist oder nicht. Ich selber war jahrelang extrem activ in den Bergen unterwegs beim Fels-,Eisklettern, Skifahren,Hochtouren. Ich habe sehr viele (idiotische) Unfälle dort erlebt und und habe darum selber versucht Personen welche sich mir anvertraut hatten, auf die vielen Gefahren afmerksam zu machen und Ihnen gleichzeitig nicht den Spass an diesem (gefährlichen) Hobby zu verleiden.
Ich tauche nun schon seit fast zwei Jahren und bin gerade an meinem Divemaster. Ich habe mir auch vorgenommen unter Wasser die Begeisterung welche ich für eine Sportart habe an andere sicher weiterzuvermitteln. Da der Mensch nicht fähig ist ohne fremde Hilfe unter Wasser zu leben, finde ich das Tauchen zu den Risiko Sportarten gehöhrt. Man kann aber auch diese "Risiko Sportart" sicher ausführen seis mit dem Buddy oder der Familie.
Leider muß man oft lesen/höhren das die meisten Unfälle aus Leichtsinn oder Überheblichkeit passieren.
Ein Menschenleben = Maske diese Rechnung geht nicht ganz auf.
Mein tiefstes Mitleid der Familie des Verstorbenen und seinem Buddy welche es sichrlich nicht leicht hat mit dieser Situation zu leben.
Antwort von Martin am 04.10.2001 - 13:20 Meine Lebensversicherung erhebt auf die Ausübung des Tauchsports keine erhöhte Prämie unter der Bedinung, dass ich a)ausgebildet bin und mindestens ein * Brevet besitze, b)nicht tiefer als 40 m tauche, c) keine Solotauchgänge mache, d) kein Mischgas oder Rebreather tauche. a) bis c) ist doch eigentlich das, was man in der Ausbildung so lernt, oder?
Die Frau eines Freundes, der Handball spielte, erzählte mir, dass sie es schon fast normal fände, ihren Günther Sonntags aus dem Krankenhaus abzuholen.
Ich finde es immer klasse was es für Spekulationen nach einem Tauchunfall gibt und welche möchtegern Mediziner und Gutachter dann darüber dikutieren. Das sollte man doch den Profis überlassen. Esd ist schlimm genug das es bei unserem Sport zu tödlichen Unfällen kommt. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen des Tauchers.
Übrigens ist der See nach meinen Informationen zur Zeit für das Tauchen gesperrt.
Antwort von Klaus am 04.10.2001 - 19:40 Bezug auf "Antwort von Jan am 04.10.2001"
Ich war einer der Wuppertaler Taucher am Sonntag in Messinghausen, und es war meine Maske die ins Wasser gefallen ist!!!
Glaub mir, ich habe seit Sonntag keine ruhige Nacht mehr, aber von Schuld zu sprechen währe falsch.
Es ist ein bedauerlicher Unfall.
Wir hatten zu viert an diesen Morgen, einen 45er Tauchgang hinter uns und was dann geschah, war in keiner weise eine vernünftige Sache.
Es stimmt, das Frank meine Maske im fallen eingefangen hat, und das die anderen 2 ebenfalls einige Minuten später danach tauchten.
Sie tauchten im Bereich des Pontons auf 42 Meter ab.
So teuer kann keine Maske sein, daß so etwas gerechtfertigt ist.
Nach einigen Minuten suche brachen sie den Tauchgang ab, es wurden noch die Zeichen für "OK"
und "AUFSTIEG" gegeben. Bis dahin war noch alles in Ordnung.
Einer von beiden stieg zu schnell auf, sein Buddy konnte sich nicht durch einen schnelleren Aufstieg, aus dieser Tiefe, auch noch in GEFAHR bringen.
Ausserdem hatten beide meines Wissens bis dahin noch nie einen Freiwasseraufstieg aus großer Tiefe gemacht.
ALLES WEITERE IST WILDE SPEKULATION !!!
Im übrigen wurde Stefan am Mittwoch um 15:30 Uhr
geborgen.
Es ist sehr, sehr schlimm was passiert ist besonders wenn es einen Freund betrifft!
Aber nochmal, schuldzuweisungen wären hier Falsch.
Mein tieftes Mitgefühl an seiner Familie, und ein großes Dankeschön an alle Taucher, die sich an der Suche beteidigt haben!
P.S.
Im übrigen besitze ich keinen PC und bitte darum,
den Besitzer dem diese Mailadresse gehört, nicht zu sehr zu nerven. Danke - - E-Mails werden an mich aber weitergeleitet .......
Antwort von Michael T. am 04.10.2001 - 20:01 Hallo, Ich kenne die Tauchgruppe und bin schon mit dreien getaucht. Ich habe Sie als verantwortliche und gute Buddys kennengelernt.
Umso unverständlicher ist es für mich zu begreifen was dort passiert ist. Es ist ein furchtbarer Unfall mit tragischen Folgen für einen guten Tauchkamerad. Mein tiefes Mitgefühl den Angehörigen des Opfers und dem Buddy.
Ob dem Buddy oder dem Unglücklichen der die Maske verloren hat-- Keiner ist schuld an diesem Unfall.
Durch eine Verkettung unglückseliger Umstände ist dieser Unfall passiert.
Antwort von Jan am 05.10.2001 - 10:18 In der Tat ist das alles sehr bedauerlich, von Schuld kann man wegen einer fallen gelassenen Maske wohl auch nicht sprechen.
Aber der Auslöser einer Verkettung unglücklicher Umstände liegt wohl hier. Und wie so oft kommen viele Faktoren zusammen, die zu dem Unfall geführt haben. Die meisten wenig erfahrenen Taucher sind mit Situationen überfordert, in denen ihre Aufmerksamkeit vom normalen Tauchgeschehen abgelenkt ist. Mit einer zweistelligen Anzahl von Tauchgängen sind die meisten Abläufe noch nicht so automatisiert, dass eine Krisensituation sicher bewältigt werden kann.
Traurig aber wahr.
Antwort von Micha am 05.10.2001 - 10:23 Jan, ich gebe Dir recht. Das Taskloading ist haeufig die Sache, die nachher zu einem Clusterfuck fuehrt. Leider wird aber genau in dem Bereich zu wenig gelehrt/geuebt. Es muss selbstverstaendlich sein, auch bei erhoehtem Druck (Taskload und hydristatisch) bei seinem Buddy zu bleiben und gemeinsam Probleme zu loesen.
Ich finde es prima, dass direkt Beteiligte sich hier zu Wort melden. Danke dafuer !
Antwort von Dirk am 05.10.2001 - 20:40 Klaus, ich kann mir vorstellen das dieser Unfall Euch sehr nahe geht.Oft ist es nach einem guten Tauchgang so, das man euphorisch ist und seinen Spass hat, da es bis zu diesem Punkt gut geklappt hat. Jeder entscheidet aber selbst, wie weit dieser Spass geht. Dem Kommentar von Angela vom 03.10. kann ich nur zustimmen und Hut ab: Ich hoffe du reagierts auch so wenn es deinen Mann mal treffen sollte oder einen Freund. Ich weiß aus Erfahrung das es schwer ist, wenn die Familie des verunglückten Tauchers einem Vorwürfe macht.
Antwort von Dirk am 05.10.2001 - 20:47 Jessica!
Tauchpartener verreckt und TU in Bayern (hat sehr viele Seen)Kommentar, find ich auch nicht Kameradschaftlich. Es geht dir wahrscheinlich ein shit-dreck an was da passiert ist. Du hast zwar gut beim Tu in Bayern reagiert, doch deine nachhaltige Reaktion find ich auch nicht Buddylike.
Schaut mal bei cityweb.de ihre stadt bitte Brilon eingeben dort gibt es ein Bericht.Finde ich ziemlich seltsam, besonders den Teil mit dem DRLG Taucher. Ich kenne Messinghausen selber und frage mich warum es solche Schwierigkeiten gab.
Antwort von dd am 05.10.2001 - 22:03 Ha Dirk,
das mit dem 13jährigen hätte ich nicht von dir gedacht....
Antwort von Dirk am 05.10.2001 - 22:50 Was für eien dreizehnjährigen? Ichb glaub du bist im falschen Film!
Antwort von Michael T am 05.10.2001 - 23:06 Hallo Micha, hast du schon mal was von Eigensicherung gehört ?
Der Buddy soll nicht allein gelassen werden aber die Grenze ist erreicht wenn es um das eigene Leben oder die Gesundheit geht. Das lernt man in der Ausbildung.
Man lernt auch in der Ausbildung das ein Briefing lebensrettend sein kann. ( So vermeidet man unvorhersehbare Ereignisse ).
Aber dieser Tauchgang war weder geplant noch hat es ein Briefing gegeben.
Es sollte doch nur der Taucher unterstützt werden der alleine die Maske holen wollte. Wer von den beiden die Idee hatte hinter dem Taucher herzutauchen weiß ich nicht ( ist letztendlich auch egal) . Fakt ist--- es wurde spontan getaucht , es wurde nicht auf die Tiefe geachtet ( Wiederholungsauchgang ). Und warum der verungückte Taucher zu schnell auftauchte weiß ich auch nicht. Aber sein Buddy hat in der Situation richtig gehandelt-- sonst hätte es vieleicht zwei tote Taucher gegeben.
Antwort von Micha am 05.10.2001 - 23:30 Micha T, glaube mir das habe ich, aber deswegen verlasse ich meinen Buddy nicht und vermeide Solo-TG, ansonsten stimme ich Dir zu.
Antwort von Frank am 06.10.2001 - 11:47 Hallo an alle Taucher,
mein Mitgefühl an alle Beteiligten und der Rest sollte sich erst einmal ganz still mit sich selber
beschäftigen.
PS. Manche Menschen verpassen immer wieder die Chance zu Schweigen
Antwort von Micha am 06.10.2001 - 12:06 Ja Frank, da hast Du recht...das Internet lebt vom Schweigen. Wir sollten daher die Foren abschaffen und uns ganz still vor den PC setzen.
Nur, warum schaust Du in diese Rubrik ? Wenn keiner was schreibt brauchste auch nicht reinsehen. Von daher gehe ich auch davon aus, dass Du diesen Beitrag natuerlich nicht lesen wirst, da Du inzwischen im abgedunkelten Raum still vor Dich hintrauerst.
Woraus schliesst Du eigentlich dass Menschen, die versuchen ueber solche Themen zu diskutieren kein Mitgefuehl haben ? Wir blubbern es nur nicht vor uns her..
Wenn ich mal "unten bleiben" sollte, hoffe ich, dass daraueber diskutiert wird. Jeder Beitrag ist sinnvoller als depressive Agonie.
Danke nochmals vor Allem auch an die Beteiligten die sich hier geaeussert haben.
Antwort von BIBI am 06.10.2001 - 18:05 Ich hatte selber einen Tauchunfall und hab die Erfahrung gemacht, das in der Theorie alles einfacher ist als in der Praxis. Bei klarem Verstand oder hinterher ist fast alles immer zu lösen, unter Stress und Panik, bei eiskaltem Wasser, Dunkelheit und ohne Luft sieht die Welt jedoch ganz anders aus und der Verstand ist stark eingeschränkt.
Im übrigen finde ich es jedoch sehr wichtig, über Tauchunfälle zu diskutieren., Vieleicht erinnert man sich ja in einer Notsituation an einen guten Tipp, den man hier entdeckt.
Vorwürfe bringen meiner Meinung nach aber gar nichst nur sachliche Analysen.
Antwort von Jonny am 06.10.2001 - 18:26 Hallo ich war auch mal in Messinghausen sehr gut hat mir dort der fremde Verkehr gefallen.
Aber von dem Tauchunfall hab ich dabei nichts gemerkt...
Antwort von Frank am 06.10.2001 - 19:14 Hallo Micha,
einen Gruß aus dem abgedunkelten Raum.Wenn du wirklich diskutieren willst, schön dann solltest
du endlich damit beginnen.Ich bleibe dabei viele
oberschlaue Taucher sollten sich erst einmal mit sich selber beschäftigen, bevor sie sich ein Urteil über so einen tragischen Unfall erlauben sollten.Tut mir sehr leid wenn du dich angegriffen fühlst.Immer gut Luft
Gruß Frank
Antwort von Micha am 07.10.2001 - 09:36 Nee Frank angegriffen ist das falsche Wort. Ich muss evtl noch dazu sagen, dass ich meist TG ausserhalb des Sporttauchbereiches durchfuehre und es mich kolossal aergert, dass auch etablierte Verbaende zu wenig Wert auf eine gute "Buddy-Awareness" legen. Ich hatte auch schon Situationen, bei denen ich nicht weiss, wie diese ohne Buddy ausgegangen waeren und diese noch bei recht extremen TG. Natuerlich werden diese so geplant, dass man auch ohne auskommen muss, aber die Chancen das gut zu ueberstehen sind extrem viel hoeher mittels eines guten Tauchpartners. Mir ist mal in der Trous Madame (Hoehle in der Dordogne) bei ca 1800m Eindringtiefe meine Hauptlampe bei mieser Sicht ausgefallen. Natuerlich hatte ich genug Backuplampen aber diese sind halt wesentlich schwaecher, was beim Scootern aetzend ist, weil Du nicht weit genug vorausfunzeln kannst. Ich war heilfroh, dass mein Buddy Reinhard an mir klebte wie ne Glucke. Es kam dadurch NULL Adrenalin auf.
Ich moechte einfach nicht, dass Taucher sich diese Option (mehr ist es nicht) leichtfertig verspielen. Ich kicke jedem Buddy in den Hintern, wenn er nicht nach mir sieht und ich widerum hab staendig ein Auge auf Ihm. Ich sehe mehr als 5 Sekunden seinen Lichtkegel nicht ? Dann wird nach Ihm geschaut. Das ist fuer mich im uebrigen das schwierigste beim technischen Tauchen, denn um das zu tun muss man mit der Ausruestung, seinen Skills, etc einen guten Level erreicht haben, weil man sonst mit sich selbst beschaeftigt ist und genau dann passieren naemlich solche Sachen.
Wenn man bei der WKPP mehr als 2m auseinander beim scootern erwischt wird, bekommt man ebenfalls nen Anschiss, fuer mich sind diese Jungs Vorbilder was das angeht und die Statistik gibt Ihnen recht.
Antwort von Jessica am 07.10.2001 - 13:55 Dirk !
Super ! Du hast wohl noch keinen TU live erlebt, wie ? Natürlich geht mich das sehr wohl etwas an, schliesslich ist das nicht nur meinem Buddy, sondern auch meinem Freund passiert. Und das Wort "verreckt".. nun ja, da kann man sich drum streiten. Dem gings nun mal sehr mies, der wäre nicht mal eben "einfach gestorben". Jedenfalls ist es keinesfalls negativ gemeint. Und ich weiss garnicht, worauf Du da sonst noch so anspielst...
Antwort von Jessica am 07.10.2001 - 14:10 Schade, ich war am WE nicht zuhause, der Bericht liegt nicht mehr auf cityweb ((
Antwort von Martin S am 08.10.2001 - 08:38 @Frank und Alex. Ich kann Micha nur zustimmen: Wenn Ihr nicht diskutieren wollt, dann lasst`s einfach. Ich jedenfalls habe hier schon `ne Menge gelernt, auch über den Zustand im Kopf bei einem Unfall.
Antwort von Alexander Lamers am 08.10.2001 - 16:15 Hallo Martin S!
Mann kann und sollte über einen Tauchunfall diskutieren. Es sollten aber erst die Fakten abgewartet werden, bevor es zu wilden Spekulationen kommt. Denn nur wenn man den genauen Unfallhergang kennt, kann man daraus auch was lernen.
Alex
Antwort von Achim am 08.10.2001 - 18:42 ...wenn ihr euch die Köpfe einschlagen wollt dann fliegt nach Afghanistan, ich glaube mit dem Ursprünglichen Thema (einem sehr traurigen) haben die diskusionen hier "unten" nichts mehr zu tun.
Antwort von Andi am 10.10.2001 - 17:27 @BIBI
Kannst du etwas zu DEINEM Unfallhergang schildern? Kommt selten vor, daß ein Betroffener berichten kann.
Gruß
Andi
Antwort von Uwe am 10.10.2001 - 23:52 Hallo Achim
Ich muß dir recht geben, das hier "unten" hat echt nichts mehr mit den TU zu tun.
An Alle!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Desweiteren würde mich interessieren bei welchem Verband gelehrt wird den ersten TG auf 45 Meter, und den "2" auf 42 Meter zu machen, vieleicht beim VDTT(Verein Deutscher Tieftaucher)? Irgendwann hat mann mir beigebracht, das bei 40 meter schluss ist. Da ich vor etlichen Jahren meinen Tauchschein gemacht habe, währe es interessant zu erfahren, ob die grenze nach unten korrigiert wurde. Wenn ja, dann gibt es auch keinen Sauerstoff-Partialdruck, und auch keinen Tiefenrausch mehr !!!!
Dieser Unfall ist eine schlimme Sache, und mein Mitgefühl gilt allen Beteiligten, besonders der Familie des Verunfallten.
P.S. Dive Safe, und gut Luft
Antwort von d.kersten am 11.10.2001 - 02:17 Sehr traurig
und auch mein Beileid an alle Betroffenen.
Ich war am Samstag vor dem Unfall in Messinghausen
und werde bestimmt mit gemischten gefühlen das nächste mal dort Tauchen.
Schade finde ich wie sich die Leute hier teilweise benehmen.
Was ich aber ganz besonders hier vermisse sind Anregungen "wie kann ich so etwas verhinder".
Statdessen brüsten sich Leute mit ihren Buddy.
z.B. Micha 07.10.01 ( Nichts gegen dich ist nur ein Beispiel) Hauptlampe fällt, aus Backuplampe zu schwach um mit dem Scooter fahren zu können.
Aber der Buddy klebte wie eine Glucke an dir.
Toll
Und wenn die Lampe auch den Geist aufgegeben hätte ???? Fehler lag doch schon in der Planung des TG. Eine Backuplampe die zu schwach ist, ist Ballast aber kein Backupsystem.
Und nun mal Hand aufs Herz. Wer hat den bei seinem letzten Tauchgang einen "vernünftigen" Buddycheck gemacht.
Noch NIE hat mich ein Buddy nach meinen Logbuch "vor" dem Tauchgang gefragt. Schon gar nicht nach einem aktuellen Ärztlichen Atest.
(Was währe den, wenn ich gar nicht fit wäre, aber mein Hobby nicht aufgeben möchte ???)
Als ich meinen AOWD gemacht habe, hat nicht mal der TL nach meinem OWD Brevet gefragt, oder es gesehen. Aber der 1. TG war bei 35m.
JUHU und dreifaches Hoch auf die Sicherheit.
Das hat zwar mit dem Tauchunfall am Sonntag nichts
direkt zu tun, aber ich hoffe das ihr darüber mal nachdenkt.
@Klaus
Es gibt leider keine Pauschallösung wie man in so einer Situation sich verhalten soll. Ich bin aber sicher das dein Freund alles versucht hat.
Cu und immer gut Luft
Antwort von peter am 17.10.2001 - 17:31 mir hat x jemand gesagt, scheiß sport taucher. sie gehen alle leichtfertig mit ihrer gesundheit um rikieren kopf und kragen und sich dessen nicht x bewußt. den ersten solotg habe ich mit etwa 35 tg-erfahrung in der möhne gemacht und hab mir beinahe in den anzug gepisst (angst) seit etwa 2 jahren tauche ich wieder solo, am anfang nur bis max 25 m (doppelte freitauchtiefe) die letzten solotg`s bis max 43 m (alle in messinghausen) so auch der letzte nt termin am samstag 29.09. neben der ausrüstung sind die nötigen skills von aller größter bedeutung: nach einem tg auf 45 m muß man mind 45 min pause machen. das der verunfallte einen big time dekotreffer abbekommen hat ist so klar wie kloßbrühe. was ich damit sagen will plan- und gedankenlos hüpfen die leute ins wasser und glauben: .....nichts. Setzt euch x einen samstag oder sonntag ans wasser und lauscht dem sogen. briefing, haarstreubend!!! da fehlen tiefenmesser, kompanten, vereisungssichere automaten und erfahrung. nach dem tg gehts dann weiter im "laufschritt gehts den berg hoch, wer kommt als erstes an? und wenn man umgezogen ist aus den klamotten, deko-bier marsch.... dcs läßt grüßen (anstrengung, dehydrierung nach dem tauchen). natürlich habe ich mit den hinterbliebenen mitleid, aber das dilemma ist, das der Unfall nicht dazu führt, das sich einige unter umständen gedanken machen und ihr tauchen umgestalten. das bodiesystem funktioniert nur da, wo der boddy die taucherischen defizite nicht ausgleichen muß. boddy für mich bitte nicht,... partner gerne. p.s. statistisch gesehen versagte das boddysystem bei den meisten tödlich ausgegangenen unfällen (unklare absprache zeichen, tiefe, dauer, und weil sich der verunfallte trennte) "solotauchen bedeutet manchmal einsem sterben, zu zweit tauchen bedeutet dann, sterben in gesellschaft" Zitat keine meinung!!! aber es gefällt mir
Antwort von Michael T. am 17.10.2001 - 19:15 Hallo Peter, tut mir leid das ich das hier schreiben muß-- aber ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen.
Bist du ein Held der einsam sterben will oder nur ein saumäßig schlecht ausgebildeter Taucher der nur saumäßig schlecht augebildete Taucher kennt.
Ich will gar nicht ins Detail gehen mit deinem Beitrag hier. Aber lese Dir noch mal das Lehrbuch OWD durch und suche dir einen guten Buddy der dir auch die Dekorechnung beibringt.
Aber zu Deinem Trost : es ist richtig
Viele Helden sterben einsam nur die Angsthasen überleben.
In diesem Sinne gut Luft
Antwort von Michael T am 17.10.2001 - 19:19 PS Peter
ich habe schon über 200 TGs überlebt
Michael T. Divemaster
Antwort von Micha am 17.10.2001 - 19:53 An D.Kersten
Ich tauche NUR mit Buddies die wie Glucken bei mir bleiben.
Wir reden hier von Scooter-TG im Explorationsbereich.
Die Hauptlampe hat einen 18W-HID-Kopf und eine Brenndauer von 11Stunden damit, der Kanister also 20Ah NiCad.
Glaub mir, davon hast Du nur eine dabei ! Die Backups sind last-line-of-defense. Natuerlich komme ich auch alleine und mit den backups raus, es ist aber viel schneller, sicherer und komfortabler mit Buddy.
Siehe auch den Artikel hier in Ausgabe 12, da sieht man die Funzeln
Antwort von Achim am 17.10.2001 - 21:37 also ich gebe peter im allgemeinen recht, mit der richtigen erfahrung und dem richtigen equipment ist solo tauchen sicherer als mit buddy (die man manchmal gar nicht richtig kennt). zu Michael T, 200tg sind nicht gerade viel erfahrung (auch wenn du dich divemaster nennst) mir sind hier leute bekannt die zu diesem thema gepostet haben die über 2800 tg`s haben, wohl unumstritten etwas mehr erfahrung, auch diese person taucht oft solo und seltsammerweise lebt er noch.
Antwort von Michael T am 17.10.2001 - 22:42 hallo Achim, auch ich bin schon einigemale solo getaucht. Im allgemeinen ist mit richtiger Ausrüstung, ausbildung und gründlicher TG vorbereitung nichts dagegen einzuwenden.
Aber ich verdamme nicht das Buddysystem.
Ich hatte auch schon etliche " schlechte " Buddys,
aber man ist für diese Buddys ( Anfänger, Urlaubstaucher, Unsichere usw. ) doch
der Buddy von dem sie lernen können.
Ein gut eingespieltes Buddyteam ist immer eine sichere Sache (aber auch da können Unfälle passieren ).
Achim,
es gibt bestimmt noch tausende Taucher die mehr Erfahrung und wesendlich mehr Tgs haben wie ich, aber auch diese Taucher lernen noch.( ich kenn auch noch ein paar )
Das PS bezieht sich auf den letzten Satz meines vorherigen Beitrags --- ( jetzt verstanden ? )
zum Thema Solo Tauchen. Beim Buddy System profitieren dann beide, wenn es sich um gleich starke Taucher handelt. In allen anderen Fällen stellt der Buddy, vor allem, eine Sicherung des schwächeren Tauchers dar. (Extremtauchgänge ausgenommen) Heute sind Geräteausfälle auf Grund von "Hardware Fehlern" extrem selten! (Versagen wegen schlampiger Wartung ist kein Hardware Fehler!).
Ich bin als TL logischerweis durch einen Schüler eher gefährdet als gesichert. Aber ich bitte alle (vermutlich vor allem die, die das hier sowieso nicht lesen "Coolman Hardcore Diver") sich daran zu erinnern, daß alle mal mit 5-6 TG`s angefangen haben. Ich höre immer wieder Sprüche: "Ne, mit Anfängern tauche ich nicht, das ist mir a) zu gefährlich, oder b) zu langweilig, oder c) immer nur diese Flachwassernummern."
Tauchen ist ein Partnersport.
Immer gut Luft,
Klaus
Antwort von Micha am 18.10.2001 - 08:01 Ich stimme Klaus zu, aber gerade ExtremTG profitieren auch extrem vom Buddy.
Alleine, mit wem will man spaeter Erfahrungen austauschen ??
Bei aller Equipmentredundanz:
4 Augen, 2 Hirne, 4 Haende ist nicht zu schlagen !
Ausserdem bringt es gerade schwaechere vorwaerts mit staerkeren zu tauchen. Es geht ja nicht darum, dass man nicht solo tauchen KOENNTE, man SOLL und WILL es nur nicht.
Antwort von peter am 18.10.2001 - 10:18 Hi divemaster mr t! der unterschied zwischen dir und mir ist offensichtlich der: ich tauche nicht mit jemanden um ihm mein wissen weiter zu vermitteln; mit ausnahme meiner frau und meinen vier kindern,(dazu gibt es lehrpersonal) . mir fehlen die didaktischen fähigkeiten eines lehrers mit vorbildfunktion. (vielleicht sogar die eines vaters, meine kinder sind aber trotzdem zu frieden!!). ich möchte auch nicht die verantwortung für andere übernehmen, sollte ich es doch tun, wird das mit sicherheit weder ein tief noch ein extremtauchgang in welcher form auch immer werden. trotzdem, nimm ein paar stunden und beobachte andere taucher wie das briefing und der boddy-check läuft - wenn überhaupt was läuft. zum brevet cmas**, iantd deep air und adv nitrox. man muß schon mental stabil sein und sich nicht zu kurzschlußhandlungen verleiten lassen; bei gefahr: alle aktivitäten stoppen nachdenken, handeln. bin ich mental instabil, gehe ich nicht ins wasser, mit ausnahme meiner badewanne. wenn ich einen ball auf die straße werfe, sollte höchstens ein schlecht erzogener hund hinter ihm her springen..... tauchen ist und bleibt ein gefährlicher sport man bewegt sich in einem medium das nicht den eigenschaften unserer alltäglichen erfahrung entspricht; akustische, visuelle und gleichgewichts unterschiede machen einem das leben schwer. ggf ist man mit ausrüstung und aufgabe überfordert. den meisten ist das nicht so klar - glaube ich-. vergleich: bergtouristen steigen aus der gondel und spazieren x drauf los (mit turnschuhen o.ä.), knicken um und stürzen ab (schon 100fach geschehen)
Antwort von peter am 18.10.2001 - 11:12 nachtrag: der punkt bei diesem tragischen geschehen ist doch offensichtlich der, hier ist kein tauchgang bei dem der boddy verlustig ging durch geführt worden. hier ist ein tauchgang eingeleitet worden (ohne die geringste absprache), der die bergung eines gegenstandes aus einer tiefe, von im zweifel über 40 m, als ziel vorgesehen hat. es stellt sich daher die frage ob der verunfallte und die beteiligten im zweifel überhaupt über die entsprechende erfahrung verfügten! Planung: in welchem gewässer suche ich; der untergrund ist stellenweise stark zerklüftet, wie lange suche ich, ist meine ausrüstung richtig angelegt und konfigur., reicht die luft, oder begebe ich mich in eine ohne luft situation etc.. ich kenne leute die sagen: snowborder die abseits der pisten in lawinen geraten und verschüttet werden sind selbst schuld - wenn sie dabei noch fremdes leben auf`s spiel setzen, handeln sie farlässig bis grob fahrlässig.
Antwort von gerhard am 19.10.2001 - 22:24 nun, da habe ich doch sage und schreibe 4 ! TG hinter mir ( also gerade den owd schein gemacht ), und denke mir anhand eurer postings, ob ich nicht leiber mit dem tauchen wieder aufhören sollte..
DAS sollte euch zu denken geben...oder ?
peter : einmal kann man mit 1x abkürzen
Antwort von Mike am 19.10.2001 - 22:39 Hallo Klaus, herzlichen Glückwunsch zum OWD.
Tauchen ist NICHT gefährlicher als Auto oder Motorrad fahren. Man sollte sich nur an das gelernte halten und nicht bei jedem Tauchgang seine Grenze neu ausloten. Mit einem erfahrenen Buddy ( KEINEN PETER ) wirst du bestimmt viele gute Tg`s erfahren.
In diesem Sinne immer gut Luft
Antwort von Achim am 20.10.2001 - 03:28 Hallo Gerhard,
ich war in messinghausen anwesend als dieses unglück passiert ist, das war das 2.te mal das ich bei einem tötlichen tauchunfall am ort des geschehens war und schön ist das wirklich nicht, es ist eine erfahrung auf die ich gerne verzichten würde, aber leider ist es anders, meine taucherfahrung bezieht sich mitlerweile im vierstelligen bereich, ich hatte noch nie einen schweren zwischenfall (obwohl viele "risiko" tauchgänge dabei waren), aber es bleibt dabei, tauchen ist für mich das schönste hobby der welt, niemals werde ich dieses hobby aufgeben solange es mein gesundheitszustand zuläßt, und wenn ich irgetwann auf der "strecke" bleiben sollte, dann war es mit hoher wahrscheinlichkeit mein fehler und ich bin für etwas gestorben was ich aus tiefstem herzen geliebt habe, nähmlich die taucherei. Mag sein das jetzt viele dumme postings kommen die mein posting zereissen, darum ist dieses posting mein letztes zu diesem thema und ich hoffe es sagt alles aus.
Nochmal zu Gerhard, tauchen ist kein gefährliches spiel mit dem wasser (man kann es nur dazu machen) sondern eher die schönste nebensache der welt. PUNKT
Jedem von euch wünsche ich immer Gut Luft
Gruß
Achim
Antwort von peter am 24.10.2001 - 12:06 na mike, da bin ich ja x richtig froh, das autofahren oder motorrad fahren nicht gefährlich ist!!!
gerhard du solltest dir nur überlegen wie du künftig tauchst. problematisch ist halt nur die tatsache, das du stänig in der übung bleiben mußt und dich an deine neue umgebung gewöhnen mußt. tauchst du nur ein x im jahr im urlaub,unter optimalen bedingungen, ist das ungef. so, als würdest du deine gesamte fahrpraxis sonntags morgens auf dem riesigen, freien parkplatz deines lokalen einkaufszentrums sammeln. ohne zweifel du hast natürlich deinen führerschein. verliere nie den respekt vor dem wasser und hör immer auf deine innere stimme wenn du mit dem tauchplan nicht glücklich bist, laß es.
und jetzt das wichtigste tauche nie mit MIR!!!!-
nur, wer bin ich, und wie wirst du mich erkennen?
wenn du glück hast, wirst du deinen meister finden, nämlich dich selbst. natürlich kannst du tausende tauchgänge unternehmen und es geht immer gut, dann sind nie probleme aufgetreten - alles zufall -. eine verlorene maske kostet ein leben!!
eine kleinigkeit, ein kleines problem eine fehlende strategie für die problemlösung.. wie im straßenferkehr....
so das wars jetzt aber wirklich vom 9 x klugen bla bla bla....
Antwort von Kreuels am 25.10.2001 - 09:42 Ich habe mir heute alle eure Mails mal durchgelesen! Wißt Ihr eigentlich was Ihr hier macht? Was Interessiert hier der Verband? Was interessiiert hier wer Schuld hat oder nicht.
Ich denke, wir sollten alle aus diesem Vorfall lernen, und nicht die Schuld bei anderen suchen oder, oder, oder.
PS. Ich denke das mehr als die Hälfte, die hier schreibt wirklich keine Ahnung von der Realität hat oder ehrlich zu sich selbst ist. Leider gibt es solche tollen Taucher überall.
Ich möchte nur sagen, es gibt wenige Leute, die einen Tauchgang mit einem Ihn zugeteilten Person nicht machen, weil etwas nicht stimmt. Noch weniger, warum auch immer, teilen Ihren T-kollegen mit, warum Sie mit dem oder jenen nicht gehen bzw. nie gehen werden. Noch viel weniger Reden über Ihren Mist und klären Anfänger auf.
Viele von Euch hätte ich auf meiner LISTE.
Macht nur weiter so und brüstet EUCH mit eurer ERFAHRUNG. Ich würde mich eher schämen und die Kl...e halten.
Denkt mal ehrlich drüber nach!
Antwort von Kirk am 25.10.2001 - 16:37 Kreuels : Ein wahres Wort. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen außer Du hast Reecht
Antwort von Frank am 26.10.2001 - 12:01 Kreuels,
schicke mir ganz schnell die Liste zum unterschreiben.Bin ganz deiner Meinung und wünsche
allen anderen immer Gut Luft.
Frank
auf jeden fall berührt es wohl alle, wenn einer von "uns" nicht wiederkommt, aus welchen gründen auch immer.
und wir sollten nie vergessen, daß jeder einmal in eine situation kommen kann, die unabhängig wie erfahren oder vorbereitet er ist, doch plötzlich unbeherrschbar wird ( bei mir z.b. canyon in dahab, hvar in kroatien, dornenbusch am werbellinsee; danke an meine buddies ).
vielleicht würden einige von uns noch am leben sein, wenn ihnen klarer gewesen wäre, daß sie dabei sterben könnten.
mein mitgefühl für alle die ihre partner, kinder eltern und freunde verloren haben
Antwort von Armin am 05.11.2001 - 14:19 Hallo ich bin auch schon in Messinghausen unten
gewessen. Deshalb kann ich nicht verstehen das man den Verunfallten nicht sofort am Sonntag
finden konnte, da doch die Sicht in Messinghausen eigentlich recht gut ist.Wer kann mir hierzu Antwort geben ?
Antwort von Achim am 05.11.2001 - 23:10 Der Unfall ereignete sich Nachmittags nachdem schon etliche Taucher im Wasser waren, unter anderem wurde an diesem Tag dort auch Ausgebildet, auch eine erste hektische Suche hat nicht der Sicht beigetragen. Als mit einer ernsthaften Suche mit Suchteams begonnen wurde, war die Sicht schon sehr schlecht.
Antwort von Peter am 06.11.2001 - 09:20 armin, du must auch bedenken das dir bei 45 metern nur eine geringe 0-zeit bleibt, sonst kommst du schnell in eine dekoverpflichtung. dies macht einen größeren logistischen aufwand nötig, der entsprechend risiko behaftet ist. ich kann mir nicht vorstellen, das ein bergungsteam einen derartigen aufwand betreibt. (kostenfrage: wer soll das bezahlen? verfügen bgs und dlrg über entsprechendes mat und ausgebildetes personal?)
Antwort von Achim am 06.11.2001 - 12:23 Gut, einen 45er Suchtauchgang zu starten wäre für viele der anwesenden Taucher nicht das Problem gewesen, genausowenig wie die kosten, es war halt Nachmittag und jeder war an diesem Tag schon mal auf um die 40 meter, da noch einen über 40er drann zu hängen ist einfach riskant, vor allem weil sich der Decorechner dann fast überschlägt beim Decorechnen
Antwort von peter am 06.11.2001 - 13:46 wie jetzt, ich verstehe die antwort nicht:....wäre nicht das problem gewesen, auch nicht die kosten, und dann doch wieder riskant, weil wiedeh.-tg?
Antwort von Nexutron am 06.11.2001 - 18:16 HI
Ich habe mich vor 2 Wochen mit dem kurz-haarigen dicken von der Basis in Messinghausen unterhalten.( Den Namen habe ich leider vergessen.)
Der sagte mir, das nachdem die Suche von den anwesenden Tauchern ergebnislos war, und auch die Feuerwehr unverrichteter dinge wieder abgerückt sind. Mit der Begründung "zu tief".
Der DLRG Taucher der später da war, hätte ihn angeblich gefunden aber nicht bergen können.
Seiner Aussage nach hätte er das Jacket aufgeblasen, was aber nicht gereicht hätte. Später waren die Taucher vom BGS da. Der Mitarbeiter von der Basis hat mir das so geschildert das die Jungs vom BGS mit einem Boot da rein sind haben sich abgelassen und sind den Luftblasen nach nur im Radius von 6m um das Boot rumgetaucht. Der BGS war "daher" auch erfolglos.
Die Mitarbeiter der Basis durften nicht ins Wasser. Weil die Staatsanwaltschaft das verboten hatte. Als die Familie am 2 oder 3 Tag da war haben die Jungs von der Basis mit der Familie geredet ob sie mit der Staatsanwaltschaft reden könnte das sie sich an der Suche beteiligen dürfen. Das hat dann auch geklappt. Mit Scootern haben die dann den See durchsucht und ihn recht schnell gefunden.
Der Verunglückte Taucher hatte noch Luft in der Flasche und das Jacket war leer. Daher kann man davon ausgehen das der DLRG Taucher nur heiße Luft von sich gegeben hat. Geborgen hat in dann der BGS aus rechtlichen Gründen.
Näheres was nach der Bergung von der Staatsanwaltschaft herausgefunden wurde weis der Mitarbeiter der Basis leider nicht.
Ich bitte zu berücksichtigen das ich es aus der Erinnerung aus dem Gespräch von vor 2 Wochen schreibe. Fehler sind daher nicht ausgeschlossen.
Antwort von Agela am 06.11.2001 - 22:23 "Max Hahn" über tausend Tauchgänge! Teilnehmer und Planer von Tieftauchgängen mit Mischgas! Verunglückt am 20.O6.01 Kraghamer Sattel!
Siehe mein Bericht vom 03.10.01!
Ich habe nach langer Zeit wieder einmal hier hereingeschaut und bin immer noch schockiert, was hier abläuft. Aus dem Grunde hab ich ein Tauchunfall von einem der besten und erfahrensten Tauchern, der immer jedes Risiko versucht hat außzuschließen, angeführt. Mit 80 % der Taucher die hier geantwortet haben, würde ich meinen Mann nicht gerne tauchen lassen. Und jetzt kommt ihr mir bitte nicht mehr mit Vekehrsteilnehmer, denn Taucher gibt es nicht so viele. Über Motorradunfälle wird nicht so heiß diskutiert, wie über Taucherunfälle. Das über Fakten diskutiert werden kann und daraus man vielleicht !? lernen kann, möchte ich nicht abstreiten. Aber dieses hier hat nichts mehr mit Fakten zu tun. Ich möchte wiederholen , jeder Taucher hat eine gewisse Verantwortung. Als erstes für sich und als zweites für seinen Buddy. Ich bin der Meinung das kein Buddy sein Mittaucher ohne Grund im Stich läßt, siehe Tauchunfall Attersee. Jeder Taucher ist für sich selbst verantwortlich und muß mwissen was er riskiert und wenn er das nicht weiß läßt er das tauchen lieber sein, sonst wird über ihn auch mal heiß diskutiert. Ich kann mir auch nicht vorstellen das diese Kommentare die hier losgelassen worden sind, für die Angehörigen und Buddys so toll sind. BLEIBT BEI DEN TATSACHEN!
Mann soll an die Toten denken, sie aber ruhen lassen!
Mit freundlichen Gruß und trozdem allen gut Luft
Angela
Antwort von Mat am 22.11.2001 - 16:23 Wenn ich die Diskussion hier lese, fange ich an zu überlegen was manche Taucher während Ihrer Ausbildung eigentlich lernen. Ich gebe all denen uneingeschränkt recht, die der Meinung sind, daß ein guter Buddy für einen sicheren Tauchgang unerläßlich ist. Diejenigen die den Buddy für eine Belastung oder für ein zusätzliches Gefahrenpotential halten, seinen an einen wesentlichen Grundsatz des Buddy-Systems erinnert: Die Tauchgangsplanung hat sich immer am schwächsten Taucher der Gruppe zu orientieren!! Natürlich wird der Tauchgang riskant, wenn der erfahrenere der beiden an seine Grenzen geht. Die Wahrscheinlichkeit, daß der weniger Erfahrene dann Probleme bekommt ist inakzeptabel hoch und ob der Buddy dann noch in der Lage ist entsprechend zu reagieren scheint zweifelhaft (wie viele der Unfallberichte hier zeigen). Orientiert man sich jedoch am schwächsten Glied der Kette, sollte der erfahrene Buddy in einer Problemsituation noch ruhig genug sein überlegt zu handeln, da er ja noch nciht an einer Belastungsgrenze ist. Natürlich gibt es dafür keine Garantie, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch ungleich höher.
Das Hauptproblem liegt wohl darin, Erfahrung und vor allem Tagesform halbwegs objektiv zu beurteilen, seine Grenzen richtig einzuschätzen und vor allem sich und dem Buddy diese auch einzugestehen. Genau hierin liegt aber (soweit ich das anhand der Äußerungen hier und auch nach persönlicher Erfahrung mit vielen unterschiedlichen Tauchpartnern einschätzen kann) bei vielen die Schwierigkeit. Die erfahrenen Taucher machen sich zum Maß der Dinge und die weniger erfahrenen trauen sich nicht, einzugestehen, daß sie sich den geplanten Tauchgang nicht zutrauen - was bei der Überheblichkeit die manche dieser selbsternannten "erfahrenen" Taucher nicht verwunderlich ist.
Wer sich damit nicht abfinden zu können glaubt, soll es entweder lassen oder allein auchen. Bei Einstellungen wie sie hier teilweise geäußert werden ("ich möchte .. nicht die Verantwortung für andere übernehmen") ist das die einzige Alternative. So gefährden sie wenigstens keinen anderen und haben eventuelle Fehler nur sich selbst zuzuschreiben und einzig und allein vor sich und ihren Angehörigen zu verantworten. Diese Entscheidung muß wohl jeder für sich selbst treffen, wer aber die evtl. lebensrettende Option Buddy ablehnt, sollte sich der Konsequenzen bewußt sein und hat kein Mitgefühl zu erwarten, wenn etwas schiefgeht.
Wer sich für die Sicherheit eines Buddies entscheidet, muß aber so vernünftig sein, auf dessen (oder seine eigenen) Möglichkeiten rücksicht zu nehmen und sein Tauchprofil dementsprechend anzupassen - auch wenn es manchmal sicher schwerfällt.
Noch ein Wort an Gerhard: Glückwunsch zum OWD und laß dich nicht durch die Meinungen hier verunsichern. Wenn du dich bei solchen Äußerungen nicht wohl fühlst bist du auf dem richtigen Weg! Sollten dir solche Taucher in der Realität begegnen, hoffe ich daß deine Reaktion die gleiche ist und du dir gut überlegst mit wem du tauchen gehst. Und vor allem: Wenn du dir bei etwas nicht sicher bist oder dich unwohl fühlst scheue dich nicht das deinem Tauchpartner (vor dem Tauchgang) zu sagen. Und wenn er darauf keine Rücksicht nimmt, such dir einen anderen Buddy - verantwortungslose Möchtegern-Helden sollen doch tauchen mit wem sie wollen. Laß dich nicht unterkriegen Gerhard - und noch viel Spaß unter wasser!
Mat
Hier wurde wieder ein briesantes Thema angeschnitten. "MAX HAHN "!! Ist in dem Forum etwas erwähnt worden, warum er verunfallt ist ?
Wenn ja, wo find ich sie ?
Gruß Sebastian
Antwort von peter am 27.11.2001 - 10:13 ich will ja nicht ablenken, aber wieder hat das boddy-system versagt. diesmal bei rebreathern. vgl. letzte unterwasser-ausgabe. man soll sich eben doch nicht auf andere verlassen....
ich bin aber sicher, das wenn eine vorschriftsmäßige analyse des gemisches durchgeführt worden wäre, wäre das boddy-system nicht als solches gefordert gewesen und hätte versagt. ergebn: wie oben - anspruchsvolle tauchgänge, erfordern anspruchsvolle vorbereitung. ausgebildete taucher lassen sich hier zur schlamperei verführen, warum auch immer, und bezahlen dafür mit dem leben.
Antwort von Kreuels am 27.11.2001 - 10:22 Hallo Peter,
wieso gibst Du einfach so einen "Schwachsinn" ab.
1. Das Buddy System hat seinen Sinn..
2. Auch das Buddy System hat auch bei Max. nicht versagt. Er ist vom Buddy an die Oberfläche gebracht worden... Erst eine verkettung von Umständen führten zum Verlust des Tauchpartners...
3. Alle anderen Taucher an der Bigge hatten, die Situation nicht richtig erkannt etc.
4. Wenn Du wenigstens etwas übers Buddy Insp. wüstest, dann könntest Du deine Aussage zur Gemischanalyse in die Tonne hauen.
Auf den Punkt zu bringen:
Einfach Müll was hier unter "Diskussion" läuft.
Vielleicht kann mir einer Mitteilen wie man aus diesem Schwachsinnsverteiler wieder raus kommt, sonst muß ich mich hier regelmäßig aufregen!
Möge das "Wissen" mit euch sein!!!!!!!!!!!!!!
PS. Es gibt Literatur über Tauchen. Die kann man auch lesen.
Antwort von Gonzo am 27.11.2001 - 10:30 Ich schließe mich der Meinung an Peter,
Im übrigen "BODDY" heißt Körper,
BUDDY heißt Partner.
Das Dein Körpersystem versagt ist klar.
Antwort von Gonzo am 27.11.2001 - 10:40 Eh- zur Klarstellung:
Ich wollte mich der Meinung von Guido gegen Peter anschließen.
Antwort von peter am 27.11.2001 - 11:32 mh mf kreuels wer redet hier von max? ich rede von den beiden die ihre rebreather mit in den urlaub genommen haben, in irgendwo füllen lassen haben, auf die analyse verzichteten und ihre rechner falsch eingestellt haben (sie haben ein anderes gemisch "bestellt")! dann ist der eine nach kurzer Zeit ko gegangen, die frau halb bewustlos und ist nach oben, um ihre haut zu retten der andere ist später tot geborgen worden.
ok mf ich habe mich verschrieben!! mein boddysystem hat versagt, nur lebe ich noch!
Antwort von Gonzo am 27.11.2001 - 12:40 Hallo Peter,
ich habe das auch auf Max bezogen gelesen. Das war immerhin der letzte Eintrag. Wieviel Tauchgänge hast Du denn und welchen Ausbildungsstand.
Antwort von oren am 01.12.2001 - 00:36 @ Gonzo,
Wenn du schon jemanden belehren moechtest, dann bitte richtig.
Koerper heisst auf Englisch BODY und nicht BODDY.
Antwort von Uwe am 13.12.2001 - 17:48 Ok,Ich glaube langsam das es fuer gewisse Leute besser waere das Tauchen aufzugeben und einen Haekelkursus zu belegen,da selbige alleine durch die veroeffentlichung ihrer nicht gerade von fachlicher Kompetenz gepraegten Meinung eine Gefahr fuer sich selbst und andere darstellen.
Klaus ( 17.10.01 )
Danke Herr Kollege!!Diese Aussage kann ich nur unterstuetzen.Im uebrigen sind Anfaenger meist vorsichtiger als diese sogenannten "KOENNER "
Gewisse Leute sollten einfach mal 200 TG zurueckdenken.Die beste Ausbildung(Verbands unabhaengig) nuetzt gar nichts,wenn der Ausgebildete anschliessend Kamikaze Tauchgaenge als das einzigst wahre bezeichnet und fundamentale Dinge wie das BUDDY SYSTEM als stoerend und unnuetz.Wo bleibt denn da der Spass am tauchen??
Micha ( 17.10.01 )
Bist du als cave oder full cave taucher ausgebildet? Weil Fachausdruecke alleine machen noch lange keinen "PROFI "und als solchen scheinst du dich ja zu halten.Deine Ausfuehrungen
( mit dem scooter in die hoehle usw. ) lassen dich eher in dem Licht eines suizid gefaehrdeten erscheinen.Solltest deinem Buddy echt dankbar sein.Die Frage ist allerdings ,hatte er auch Spass an seinem TG,wenn er vollauf damit beschaeftigt ist dich zu sichern??
Michael T.
Herzlichen Glueckwunsch zu deinen 200 "ueberlebten "Tauchgaengen.Ich habe bis dato 4500 Tauchgaenge GEPLANT,GETAUCHT UND SICHER MIT MEINEN BUDDYS UND SCHUELERN BEENDET. Von ueberleben sollte bei vernuenftiger Vorbereitung nicht gesprochen werden,vorrausgesetzt man haelt sich an seine TG Planung und spielt nicht den allwissenden RAMBO.Haltet euch doch einfach an die Regeln und versucht nicht staendig physikalische Grundgesetze zu aendern oder sich andern gegenueber permanent zu beweisen.Staerke ist,Schwaeche zuzugeben.Die korrekte Nutzung eines TG Planers ( Vorausgesetzt man weiss wie er zu handhaben ist ) in Verbindung mit korrekter Ausruestung ziehe ich persoenlich dem DEKO - Rechnen vor.Sicheres Tauchen macht mir einfach mehr Spass wie ohne Buddy einfach nur tief.
Peter ( 18.10.01 )
Tauchen ist kein gefaehrlicher Sport,wenn man sich nicht selbst,oder andere in solche Situationen bringt.Im uebrigen uebernimmst du Schlaumeier wesentlich mehr Verantwortung bei deinen Solo Tauchgaengen ,wenn du mal genauer darueber nachdenkst.DEINE FAMILIE.Soviel zu deinen didaktischen Faehigkeiten>
GERHARD
Tauche weiter und lasse dich nicht von solch unqualifizierten Meinungen beeinflussen.Suche dir einen Partner ( BUDDY ) der nicht "SOLOGEIL " ist.
Die Entspannung und der Spass liegt im Tauchen an sich und nicht darin mit irgentwelchen scootern in 110 meter tiefe Hoehlen zu rauschen.Ich glaube
ich spreche da auch im Namen deines TL`s.
Gruss und happy bubbles
Uwe MI
Antwort von Micha am 13.12.2001 - 18:06 Uwe:
Ich bin nach diversen Verbaenden Fullcave-zertifiziert. Dass mein Buddy nach mir schaut heisst doch nicht, dass ich der schwaechere im team sein muss. Ich schau genauso gut nach Ihm und das auch waehrend eines 17-Stunden TG !
Antwort von Uwe am 15.12.2001 - 23:10 Hi Uwe,
Starke, aber wahre Worte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!
Antwort von Thorsten am 14.02.2002 - 20:17 Ich war einer der Taucher, die an dem besagten Sonntag nach dem Verunglückten suchen mußten.
Mein Tauchpartner fand ihn dann in 45 m Tiefe auf dem Rücken liegend leblos vor.
Ich war ca. 2 m neben Ihm und habe ihn nicht gesehen. Wir ließen anschließend Luft in seinen Anzug, und er stieg nach oben. Wir begannen ebenfalls den Aufstieg zur Wasseroberfläche, aber der Verunglückte kam nicht oben an, wir hatten ihn nach ca 2m schon aus den Augen verloren. Dazu kam, daß mein Automat bei 35 m vereiste.
Antwort von Guido Kreuels am 15.02.2002 - 09:05 ( CMAS***,RAB, ÜL, TL-Anwärter)
Da finde ich doch glatt wieder den Micha..
Ein Tip an alle.
Stellt Euch doch vor. Bei der Äußerung 17 Std. würde ich sagen, " Idiot, Großkotz..." und dann bringt der ganze E-Mail verkehr nichts. Wenn man aber genauer weiß, wer da schreibt bzw. welche "Erfahrung" derjenige hat, ist man auch bereit zum lernen.
Natürlich kann ich blöffen, aber warum?
hi Huido, eigentlich tut da die Erfahrung wenig zur Sache denke ich...
@Thorsten,
war der TU waehrend der Ausbildung ?
Der Thread ist inzwischen leider off-topic, er muesste eigentlich Buddy-Awareness heissen, oder Solotauchen ja/nein
Antwort von peter am 18.02.2002 - 09:14 nein micha, sollte er nicht! lies doch bitte x die schilderung von klaus am 04.10. geschrieben.
ich würde gerne x v. thorsten erfahren warum der bergungsversuch in die hose gegangen ist. habt ihr den leblosen körper beim aufstieg losgelassen oder wie? geht die bergung eines bewustlosen tauchers nicht anders? habt ihr den tod unter wasser ohne weiteres diagnostiziert? wiso "mußtet" ihr euch an der suche beteiligen, wer hat euch dazu gezwungen?
Antwort von Philipp am 25.07.2002 - 13:12 Hallo Leute!
Ich bin Feuerwehrmann aus Messinghausen und war an dem Sonntag abend im Einsatz. Ich hasse solche Tage wenn man selber nicht wirklich helfen kann.
An alle Taucher da draußen: Passt auf Euch und Eure Freunde da unten auf!!!