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Unfall 189
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TU Gosausee
Abgesandt von Armin am 25.06.2002 - 15:00
 
Seit heute Vormittag wird im Gosausee im Bezirk Gmunden ein deutscher Taucher vermisst.

Der Mann war am Vormittag mit seinem Sohn zu einem Tauchgang aufgebrochen. Als der Vater nicht mehr auftauchte, verständigten der Sohn und die am Ufer wartende Mutter die Einsatzkräfte. Feuerwehrtaucher haben bereits bis in eine Tiefe von 48 Metern ohne Erfolg nach dem Deutschen gesucht.

Von dem Vermissten fehlt bis jetzt noch jede Spur. Möglicherweise wird heute noch eine ferngesteuerte Unterwasserkamera eingesetzt.
Antwort von mario_untergetaucht am 25.06.2002 - 16:25
hallo leute wollte nur berichten: war heute am gosausee dabei, folgendes spielte sich ab: der deuts ..
Antwort von Micha am 25.06.2002 - 16:46
Wieviel Gas hatte der Verunfallte dabei ? Pressluft ? ..
Antwort von Boland am 25.06.2002 - 17:05
3h bis Rettungstaucher vor Ort waren oder besser gesagt nur EIN Taucher, der dann noch andere Sportt ..
Antwort von Harry am 25.06.2002 - 19:20
@boland: versuch mal wochentags, während des tages bei einer freiwilligen feuerwehr im ländlichen be ..
Hier wurden ein paar Antworten zu diesem Thema ausgelassen - hier klicken um nur diesen Thread mit allen Antworten zu sehen.
Antwort von taucher am 02.07.2002 - 16:52
Hi Henry, Du hasst recht. War ein bischen zu voreilig. Obwohl ich sonst noch nie voreilig geposte ..
Antwort von Henry am 03.07.2002 - 11:44
@taucher schön zu sehen, dass es in diesem Forum Leute gibt, die bereit sind, eine vorschnell abgege ..
Antwort von Fino am 06.07.2002 - 12:58
@Uwe Ich gebe dir zwar recht, dass durch die Unterkühlung der Sauerstoffverbrauch reduziert wird un ..
Antwort von Peter die Lunge am 09.08.2002 - 23:02
Hallo zusammen, zunächst einmal herzliches Beileid an die Angehörigen. @ fino lieber fino, wenn ..
Antwort von Mr. T am 23.09.2002 - 18:47
Ich bin kein Befürworter des Solotauchens aber diese Verurteilungen, die sich manche Deppen hier abh ..
Unfall 188
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Badeunfall glimpflich ausgegangen
Abgesandt von Armin am 24.06.2002 - 14:54
 
Folgender Bericht ist zwar kein Tauchunfall, aber es zeigt wieder mal wie wichtig eine vernünftige Ausbildung als Ersthelfer für alle Taucher ist. Außerdem ist es ein Dank für die Tauchlehrer. Die Namen sind uns leider noch nicht bekannt, uns wurde leider nur mitgeteilt, dass es sich um Tauchlehrer vom Tauchring München Nord in Vierkirchen gehandelt hat:

Im Freibad Ainhofen(Landkreis Dachau) erlitt ein betrunkener Jugendlicher beim baden einen Herzkreislaufstillstand. Dieser Vorfall wurde von niemand im Bad beobachtet, bzw. nahmen die ebenfalls betrunkenen Freunde des Jugendlichen den Freund nicht ernst, als dieser regungslos im Becken trieb.

Ein Tauchlehrer-team vom Tauchring München Nord, das an diesem Vormittag Ausbildung in diesem Freibad machte entdeckte den Verunfallten, und barg diesen. Nach intensiven Reanimationsmaßnahmen durch die Tauchlehrer konnten alle Kreislauffunktionen wieder hergestellt werden. Beim eintreffen des alamierten Notarztes war der Jugendliche bereits wieder ansprechbar. Da sich der Unfall bereits gegen 9.30 in der früh ereignet hat, und die Wasserwacht den Dienst erst später antritt, wäre wahrscheinlich jede Hilfe zu spät gekommen, wenn die Tauchlehrer die Situation nicht so schnell erkannt hätten.
Antwort von Günter am 26.06.2002 - 10:54
Von welchem Verband sind denn die Tauchlehrer? ..
Antwort von Olaf am 26.06.2002 - 12:33
Nur mal `ne ganz dumme Frage: Warum ist es denn wichtig, von welchem Verband die Leute kamen? Sie ha ..
Antwort von Günter am 26.06.2002 - 12:42
Nun ja, mir ist es nicht egal. Auch hier wird immer wieder davon gesprochen dass der oder der Verba ..
Antwort von Jörg am 26.06.2002 - 16:35
arrrrgh @ Günter schon wieder Verbandsdiskussionen ??? Eine HLW-Ausbildung ist ein HLW-Ausbildung ! ..
Antwort von Günter am 26.06.2002 - 17:12
Ist ja toll, was Du so alles gemacht hast, nur interessiert mich das im Moment wirklich wenig. Viell ..
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Antwort von Günter am 01.07.2002 - 17:51
Na, das ist doch mal was. Immer wird auf PADI rumgehackt und wenn dann ein PADI Instructor was wirkl ..
Antwort von Markus am 07.07.2002 - 21:37
Tja Günter. was nutzt Dir denn in diesem Fall dein Medic first Aid Brevet ??? Ich glaube nicht, daß ..
Antwort von Markus am 07.07.2002 - 21:39
Tja Günter. was nutzt Dir denn in diesem Fall dein Medic first Aid Brevet ??? Ich glaube nicht, daß ..
Antwort von Tauchring München-Nord am 08.07.2002 - 09:48
Nach dem wir uns nun eure Meinungen noch mal duch gelesen haben, wollten wir doch noch mal etwas daz ..
Unfall 187
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Tauchunfall Zürichsee
Abgesandt von Armin am 23.06.2002 - 19:12
 
Info von Sushidiver:

Gemäss Lokalradiobericht ereignete sich heute Morgen ein TU bei Uetikon im Zürichsee. Das Opfer wurde mit der Rega in die Dekokammer nach Lausanne geflogen. Wisst Ihr mehr darüber? Vor allem: Warum nach Lausanne? Im Unispital Zürich gibt`s doch auch eine Dekokammer!
Antwort von Jackie am 24.06.2002 - 12:00
Hallo Armin Im Tages-Anzeiger konnte ich folgenden Kurz-Artikel finden. Leider weiss ich auch nicht ..
Antwort von Lars am 24.06.2002 - 14:05
Hallo Das mit der Dekokammer am Unispital Zürich ist meines Wissens nach Geschichte. Die zum heutig ..
Antwort von Karin am 24.06.2002 - 14:41
@Lars: In Basel gibt es noch eine Dekokammer. Dort werden eigentlich alle Tauchunfälle in der Deutsc ..
Antwort von Lars am 24.06.2002 - 16:01
@Karin: Habe ich nicht gewusst, aber man lernt nie aus, oder? Merci vilmal für die Info Gruss Lars ..
Antwort von Jessica am 25.06.2002 - 20:48
in Genf ist auch eine... ..
Antwort von Fino am 30.06.2002 - 16:20
In der Schweiz befinden sich Druckkammern in Zürich, Basel, Lausanne und Genf. Leider wurde die Druc ..
Antwort von Sushidiver am 03.07.2002 - 21:16
Also doch - genau so etwas hab ich nämlich vermutet! Offensichtlich war ja auch Basel "out of orde ..
Antwort von Jackie am 04.07.2002 - 08:16
Die Druckkammer vom USZ wurde vom Druckkamer-Arzt in Basel (Dr. Schmutz) übernommen. Dies hat er uns ..
Antwort von Fino am 04.07.2002 - 17:37
Druck auf das USZ muss von verschiedener Seite kommen. Einerseits wären hier sicher unsere gewählten ..
Unfall 186
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Tauchunfall Seebad Lunz
Abgesandt von Armin am 08.06.2002 - 00:00
 
Quelle: ORF

Taucher geriet in Panik und ertrank
Ein tödlicher Tauchunfall ereignete sich am Freitag im Bereich des Seebades Lunz am See. Ein 28-jähriger Wiener geriet beim Tauchgang in Panik und ertrank.

Atemregler aus Mund gerissen
Nach Angaben der Sicherheitsdirektion NÖ hatte sich der 28-Jährige gemeinsam mit einem anderen Taucher in etwa 14 Meter Tiefe abgeseilt. Doch er geriet in Panik und riss sich den Atemregler der Pressluftflasche aus dem Mund.

Als ihn sein Begleiter mit einem Reserveregler wieder mit Luft versorgte und eine Rettungsweste aufblies, schien die Rettung offenbar geglückt.

In fünf Meter Tiefe riss sich der Wiener erneut los und ertrank dabei.
Antwort von Erwin am 08.06.2002 - 04:10
Einen Schlimme Sache!! Mein Beileid an alle die den Taucher kanten!! Warum?? Warum muss so etwas ges ..
Antwort von Rosi am 08.06.2002 - 23:28
tja, wir sind ja immer alle so cool! Aber es gibt Tage da ist es ruckzuck aus mit der coolness. Ein ..
Antwort von Harry am 09.06.2002 - 18:26
hmmm, wieder eine traurige serie an tödlichen tauchunfällen derzeit in OÖ/NÖ... man sieht immer wie ..
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Antwort von kugelfisch am 22.06.2002 - 21:13
Es ist bewunderswert wie sich manche über das Forum beflegeln. Weiters ist es erstaunlich, dass Pers ..
Antwort von taucher am 24.06.2002 - 08:26
@ Didi Course Direktor PADI, Mich stört es kein bischen das du die Ausblildungsorganisation nennst ..
Antwort von Schnorcheltaucher am 24.06.2002 - 14:44
@Taucher: Was Du geschrieben hast ist im Grunde fast das was PADI lehrt und somit etwas, das Didi a ..
Antwort von Andy TL am 26.06.2002 - 15:33
@ Schnorcheltaucher Endlich mal was Vernünftiges. Respekt. Hier geht es um Panik.Die Vorstufe von Pa ..
Antwort von Günter am 26.06.2002 - 16:22
Ich weiss dass es für gute Ratschläge jetzt zu spät ist, aber ich habe z.B. bei ATEC einen Self Resc ..
Antwort von Andi am 19.09.2002 - 10:56
Hi taucher, sich hinter einen setzen und die Flasche zwischen die Knie ist IMHO grosser Quatsch. Ic ..
Unfall 185
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tödlicher TU Attersee
Abgesandt von Armin am 03.06.2002
 
Danke an Erich Köpruner für die folgende Info:

Habe gerade in den Nachrichten gehört dass sich am Vormittag wieder ein Tauchunfall ereignet hat.

Weiß nicht genaueres, meine INFOS sind:

Ort: Attersee

1 Toter und ein Verletzter.

PS: ich hoffe, dass für die Betroffenen alles gut aus geht

Mit freundlichen Grüßen & Allzeit gut Luft
Feuerwehr Taucher
Erich Köpruner

- Mehr Infos liegen z.Zt. nicht vor -
Antwort von Armin am 03.06.2002 - 14:02
Weitere Infos: Nach neuesten Meldungen des österreichischen Rundfunks kam es heute vormittag zu ein ..
Antwort von Herbert am 03.06.2002 - 14:10
Aktuelle Meldung in den OÖ Nachrichten: Zwölf Taucher der Wasserrettung suchen jetzt im Bereich sch ..
Antwort von Martin am 03.06.2002 - 14:46
nähere Infos hier: http://ooe. orf. at/oesterreich. orf?read=detail&channel=4&id=206464 ..
Antwort von gunther am 03.06.2002 - 14:48
Hallo, erstmal Beileid an die Angehörigen und gute Besserugn and den Verletzten Taucher. Ich habe ..
Antwort von Christine Henninger am 03.06.2002 - 16:04
Unsere ÖWR Suchmannschaften haben den Verunfallten leider noch nicht gefunden. Eines steht jedenfall ..
Antwort von HOLK am 03.06.2002 - 16:51
Mein Beieid an die Angehörigen!! Eines muss ich jedoch loswerden! Was haben die überhaupt dort unt ..
Antwort von Herbert am 03.06.2002 - 17:25
Nur zur Info: Taucher entglitt dem Kameraden Auf einer Höhe von ca. 60 Meter beschloss ein Duo umzuk ..
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Antwort von der beste vorschlag am 24.06.2002 - 14:39
ich bin dafür, dass man unter 30m nicht sterben darf ... und wenn doch - dann wird das mit dem tod b ..
Antwort von riki mountain am 24.06.2002 - 14:41
lieber bester vorschlag.. i würd die 25m grenze vorschlagen, weil man ab da ja mögl. tiefenrauschbee ..
Antwort von karl am 24.06.2002 - 14:46
ich bin dafür, dass wir uns an die 3.8m tiefen grenze halten die von organisationen wie REM oder ZZT ..
Antwort von Anonymous am 24.06.2002 - 20:16
@Mo nach meiner Meinung sollte ein Anfänger nicht alleine bei einer Tauchsafari mitfahren. Er sollte ..
Antwort von Maximilian am 24.06.2002 - 23:18
Wenn ich wieder die ganzen anonymen IDOTEN mit ihren schweinischen Adressen hier sehe kommt mir das ..
Antwort von riki mountain am 25.06.2002 - 08:02
@ max.sket@t-online.de dann geh kotzen und spar dir deinen kommentar aloha, e ps: its up to the div ..
Antwort von Martin am 25.06.2002 - 08:12
Hm, so wie es aussieht gibt es keine sachlichen Punkte mehr zu obiger Diskussion. Aus diesem Grunde ..
Unfall 184
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Unfall ohne Folgen - zum diskutieren
Abgesandt von Marco Plack am 03.06.2002
 
Ich selbst hatte einen "Unfall" der jedoch ohne weitere Folgen abgelaufen ist. Ich werde ihn im folgenden schildern.

Zusammen mit meinem Buddy war ein Nacht TG geplant. Es war im Dezember, das Ufer des Sees war vereist bei ca. minus 5 Grad Celsius. Nach dem Einstieg ins Wasser sind wir auf 16m an einer Kette abgestiegen und nach einem Ok weiter abgestiegen. Es war dunkel, die Sicht betrug ca. 12-15m. Die Wassertemperatur betrug 4 Grad Celsius und alles war in Ordnung. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Ich wollte mit meinem Trockie tarrieren, da ich gleichzeitig aus der 2. Stufe geatmet habe ist meine 1. Stufe vereist. Ich hatte schon die ganze Zeit Probleme mit meinem Bleigurt, der irgendwie etwas locker saß und sich unter Wasser nicht nachspannen ließ (der Gurt war neu und die Plastikschnallen waren noch recht schwergängig). Als Folge des schnellen Abstiegs wurde mein Anzug so eng, das der Bleigurt über die Hüften gerutscht ist. Ich konnte ihn jedoch noch abfangen. Das alles passierte gleichzeitig in ca. 2 Sekunden.
Ich hing auf ca. 25 m mit einem Bleigurt über dem einen Arm und einem abblasenden Automaten im Mund und einer Lampe in der anderen Hand. Meinem Buddy signalisierte ich mit der Lampe das etwas nicht stimmt (Unterwassernotzeichen bei Nacht). Da er vor mir tauchte dauerte es einen Moment ehe er das Notzeichen bemerkte. Wir sind dann zusammen auf 16m aufgestiegen wo wir auf einer Plattform einen kurzen Stop eingelegt haben. Dort schaltete ich meine Lampe ab und wechselte auf meinen Zweitautomaten. Nach einer Kontrolle des Flaschendrucks (170 bar langsam fallend) haben wir den Aufstieg an der Kette begonnen, an der wir zuvor abgestiegen waren. Bis jetzt war eigentlich alles in Ordnung und ruhig bis auf das ich meinen Bleigurt immer noch über dem Arm trug und mein Hauptautomat vor sich hin blubberte und wir im Schein unserer Lampen langsam aufstiegen.
Bei ca. 14m bemerkte ich das aus meinem Trokie keine Luft mehr entwich (Später stellte sich heraus, das das Auslassventil des Trockies durch einen Span blokiert war, da das Ventil noch neu war). Dies führte dann relativ schnell zu ernsten Problemen, da sich der Anzug beim Aufstieg immer mehr aufblähte mit dem Resultat das ich recht schnell mit den Beinen nach oben an der Kette hing und mich nur noch mit beiden Händen an der Kette halten konnte. Letztendlich begann ich auch mich langsam um diese Kette zu wickeln und musste irgendwann mal loslassen wenn ich mich nicht total verheddern wollte. Das führte dazu, das ich den Bleigurt fallen ließ und plötzlich zusätzliche 14 kg Auftrieb hatte.
Jeder der mal versucht sich irgendwo unter Wasser festzuhalten und dann das Jacket voll anbläst weis das das mit einer Hand kaum zu halten ist.
Auch mein Buddy, der die ganze Zeit neben mir war konnte mir in dieser Situation kaum noch helfen. Ich habe dann beschlossen einen unkontrollierten Notaufstieg zu machen indem ich die Kette ganz losgelassen habe, nach dem ich tief ausgeatmet hatte. Das resultat war, das ich sehr schnell aufgestiegen bin. Leider fiel mir erst in diesem Moment ein, das am Ende der Kette ein 4x4m Stahlponton hing....
Ich hab den Kopf auf die Brust genommen, Hände in den Nacken und harrte der Dinge die da kommen mochten. Den Wasserwiederstand habe ich so weit wie möglich ausgenutzt (die Hände wollte ich nicht vom Kopf nehmen) und mich halt flach gelegt. Zum Glück bin ich ca. 1m neben dem Ponton aufgetaucht mit dem Rücken voran. Ich habe dann begonnen allein ans Ufer zu paddeln, da mein Buddy ja noch auf 12m hing und nicht so schnell hinterher kommen konnte. Ich war relativ fertig mit den Nerven und versuchte mich erst mal langsam wieder zu beruhigen. Am Ufer angekommen wartete ich auf meinen Buddy, der inzwischen die Oerfläche erreicht hatte. Er hat mir dann aus meinem Jacket geholfen und ich bin allein ans Ufer geklettert. Da es sich um ein Steilufer handelte war das nicht so einfach. Von dort aus bin ich dann über eine Treppe zum Auto, wo ich von zwei befreundetten Tauchern gefunden wurde (ich war fix und fertig vom klettern und der nervlichen Belastung und hatte mich erstmal vor mein Auto gesetzt). Einer der beiden half meinem Buddy mit meiner Ausrüstung, der andere kümmerte sich um mich. Ich hab erstmal meinen Anzug ausgezogen und zur Sicherheit noch ca. 20 min Sauerstoff geatmet. Da sich ca. 1h nach dem Aufstieg keine Beschwerden einstellten und wir auch nicht lange im Wasser waren (Das ganze passierte in ca. 2 min) haben wir auf weitere Maßnahmen verzichtet.

Zu meiner Ausrüstung:
Jacket: Scubapro Masterjacket
Trockie: Aquata mit SI-Ventilen
Hauptautomat: Mares VX16 XTR
Zweitautomat: Seeman SL4 + Apex TX40

Zur Auswertung:

Es werden jetzt viele sagen das man ja auf keinen Fall tiefer als 18m tauchen darf und schon gar nicht bei Nacht, aber das ist nicht das Problem.
Verursacht wurde das ganze dadurch, das ich gleichzeitig eingeatmet habe und tarriren wollte. Die wahrscheinlich leicht feuchte Luft in der Flasche fürte dann zu einer inneren Vereisung des Automaten.
Jeder wird jetzt sagen das die Automaten schlecht waren, aber ich habe inzwischen unter ähnlichen Bedingungen auch einen Cyklon 5000 von Poseidon, einen Apex TX100 und einen Scubapro Automaten abblasen sehen, alles Hochleistungsautomaten ausgerüstet fürs Kaltwasser tauchen. Viel wichtiger ist wie man mit der Situation umgeht.
Richtig war der sofortige Abbruch des TG`s. Beim Stop auf 16m hätten wir jedoch auf jeden Fall den Bleigurt wieder anlegen sollen und den abblasenden Automaten abdrehen können. Ich hatte zwar noch 80 bar in der Flasche als ich ober war, aber auf jeden Fall hätten die Blasen nicht die Sicht behindert (war aber nicht sehr störend).
Viel schwieriger ist die Frage zu beantworten wie man auf das verklemmte Auslassventil hätte reagieren sollen. Rückblickend betrachtet, hätte ich sicher lich meinen Anzug fluten können. Ich habe einen Anzug mir Schrittreisverschluß (bei Bootstauchgängen unbedingt erforderlich :-)) ) den ich hätte öffnen können oder ich hätte in eine Manschette greifen können. Aber um ganz erhlich zu sein in diesem Moment denkt man an so etwas gar nicht, da alles viel zu schnell passiert. Eigentlich wollte ich in diem Moment nur noch aus dem Wasser so schnell wie möglich. Das einzig Positive an diesem Erlebniss war, das zu keinem Moment Panik herschte, sondern ich auf alles relativ gelassen reagiert habe. Meinem Buddy muss ich auch ein großes Lob aussprechen, da er zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle behalten hat und mir so gut wie möglich geholfen hat. Als ich Kopf über an der Kette hing hat er noch versuch mich wieder umzudrehen, was aber Aufgrund der Luft in den Beinen des Anzuges nicht funktionierte. Anschließend hat er auch noch meinen Bleigurt zusammen mit einem der anderen Taucher aus 32m tiefe geborgen. Auf den tollen Bleigurt verzichte ich allerdings seit diesem TG. Ich benutze nur noch ganz einfache Gurte mit Metallschnalle, die man unter allen Umständen nachspannen kann.
Was ich mit diesem Beitrag mitteilen möchte ist, das bei jedem TG mit allem zu rechnen ist. Bei welchen TG vereist auch gleichzeitig der Automat, verliert man den Bleigurt und verklemmt sich ein Ventil des Trockies?
Wichtig ist, das man dann nicht in Panik verfällt, sonder möglichst ruhig eine Lösung des Problems sucht. Inzwischen ist mir mehr als einmal der Automat vereist ohne, das das zu Problemen geführt hat. Der Buddy dreht halt den Automaten ab und man wartet bis er wieder aufgetaut ist. Wichtig ist jedoch, das der zweite Automat mindestens genau so gut fürs Kaltwasser tauchen geeignet sein muss wie der erste, da man ja im Notfall auf ihn zurück greift.
D.h. die Belastung ist immer höher als die vom ersten Automaten...

In diesem Sinne: Immer gut Luft.
Antwort von Uli Schreiber am 03.06.2002 - 03:03
Habe Deinen Bericht mit Spannung und regelrechtem Herzuklopfen gelesen. Aber: Wie kann ein Auslassve ..
Antwort von Michael am 03.06.2002 - 05:06
Beim Trocki einfach den Kopf in den Nacken legen, dann kann die Luft durch die Halsmanschette raus. ..
Antwort von Micha am 03.06.2002 - 07:47
Tja... Gut, dass Dir nichts passiert ist. Ich musste auch schon mal einen Notaufstieg aus 20 Metern ..
Antwort von gunther am 03.06.2002 - 09:24
Hai, hast das doch prima hinbekommen. Nur wie schon selber angemerkt, solange die Beine noch unter K ..
Antwort von mq am 03.06.2002 - 12:12
ganz interesanter bericht. ich hatte vor einer weile ein ähnliches problem. 1. Tauchgang im Trocki u ..
Antwort von Oliver am 03.06.2002 - 12:35
hm...der buddy hätte sich an dich dranhängen können und dann sein jacket fluten. musste ich bei eine ..
Antwort von gunther am 03.06.2002 - 12:46
Hallo Oliver, bei 27m im Trocki, mußt Du Luft drin haben, sonst kannst Du nicht atmen. Ein vrlieren ..
Hier wurden ein paar Antworten zu diesem Thema ausgelassen - hier klicken um nur diesen Thread mit allen Antworten zu sehen.
Antwort von Roberto am 08.06.2002 - 14:33
Abgesehen von der ganzen Diskussion um Regler/Jacket/Trocki usw. ist mir aufgefallen, dass Du die La ..
Antwort von Marcus am 19.06.2002 - 14:16
14 kg Blei sind eine ganze Menge Holz! Reduziere mal Testweise am Ende eines TG schrittweise die Ble ..
Antwort von kugelfisch am 23.06.2002 - 10:28
Hallo Marco, Einige Sachen in Deinem Bericht wiedersprechen sich erheblich. Du schreibst die Ufer ..
Antwort von Marco am 30.06.2002 - 18:09
Hallo Kugelfisch, die Ufer waren vereist. Das heist aber nicht das auch Eis auf dem Wasser war. Es ..
Antwort von kugelfisch am 02.07.2002 - 13:56
Hallo Marco, ich glaube mit meinen mehr als 500 Tauchgängen ( Tag, Nacht und Eis)nur im im Süsswass ..
Antwort von Marco am 02.07.2002 - 14:42
Hallo Kugelfisch, da ich mit zwei getrennten ersten Stufen tauche war es relativ egal ob die vereis ..
Antwort von Marcel am 22.09.2002 - 21:30
Hallo Marco Solche Berichte sind gut für eine allgemeine Diskussion, damit auch andere Taucher davo ..
Unfall 183
Beitrag Nummer 183 anzeigen? Hier klicken!
Zwei Tote im Erlaufsee/Oesterreich
Abgesandt von Jessica am 01.06.2002
 
Im Erlaufsee, einem beliebten Ziel von Tauchern in der Steiermark/Oesterreich ist am Vormittag ein schwerer Tauchunfall passiert. Zwei Taucher wurden tot aus dem See geborgen.
Es hielten sich heute Vormittag etwa 20 Taucher am See auf. Einer der Taucher entdeckte vom Ufer aus eine Person leblos treibend auf der Wasseroberflaeche.

Die Taucher leisteten der Frau sofort erste Hilfe, doch die Wiederbelebungsversuche für die Taucherin blieben erfolglos. Wenig spaeter wurde ein zweiter Taucher in 25 Metern Tiefe gesichtet - auch fuer ihn kam jede Hilfe zu spaet.

Bei der Frau handelt es sich nach Angaben des Roten Kreuzes um eine Tauchlehrerin, die Identitaet des zweiten Toten steht noch nicht fest.
Es gibt es auch noch keine Hinweise auf die Ungluecksursache.
Antwort von mike am 01.06.2002 - 15:53
Tödlicher Tauchunfall im steirischen Erlaufsee: 2 Tote Tauchlehrerein starb vermutlich nach Notau ..
Antwort von Harry am 01.06.2002 - 21:50
laut radio-nachrichtenberichten am späten nachmittag (ö3, hitradio) waren die flaschen beider! tauch ..
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Antwort von Hary am 26.06.2002 - 21:42
Any News? Hat wer was vom Obduktionsergebnis gelesen? Wo? Aus meiner Sicht (nur öffentlich zugängige ..
Antwort von Harald am 27.06.2002 - 09:32
@irgendwer "Die Luft war schlecht, der (Benzin-)Kompressor stand im Keller und ohne Frischluft von a ..
Antwort von Uli am 07.01.2003 - 10:03
Hallo, bin erst heute auf diesen Artikel gestoßen. @Harald & @irgendwer wie wars denn nun wirklich ..
Antwort von Stephan am 23.04.2003 - 12:14
Hallo erstmal, also ich halte das mit den leeren Flaschen für gar nicht so kurios, denn wie wahrsche ..
Antwort von Petzi am 02.09.2003 - 21:28
Hi, Ihr! Bin erst heute auf diesen Bericht gestoßen und habe alle Theorien gelesen.Nun meine Frage: ..
Unfall 182
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KEIN Tauchunfall am Attersee !
Abgesandt von Harry am 28.05.2002
 
Gestern Montag kam es zu einem weiteren Tauchunfall am Attersee:

Bei einem Notaufstieg aus 23 m kam es zu einem noch nicht näher bekannten Tauchunfall.

Der verunglückte Wolfgang St. (24) aus Asten bei Linz wurde mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Salzburg geflogen. Dort wurden "leichte Verletzungen" festgestellt.

Quelle: Kronen Zeitung
Nähere Details sind leider noch nicht bekannt !
Antwort von Halben am 28.05.2002 - 10:51
Was ist unter "leichte Verletzungen" zu verstehen? Gute Besserung an Wolfgang St..... Gruß, Micha ..
Antwort von Wolfgang St. am 29.05.2002 - 16:38
Hier scheint etwas nicht zu stimmen! Der Unfall war schon 20. Mai 2002 und ihm wurde schon ein eigen ..
Antwort von Harry am 29.05.2002 - 19:51
ja, die sache ist eigenartig... auch "meine" basen am attersee konnten mir noch keine infos schicken ..
Antwort von Wolfgang St. am 29.05.2002 - 21:16
Ja das muss eine Zeitungsente gewesen sein. Der Unfall war mit dem selben Text schon am 21.5. in der ..

           


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(28.07.2015) Wir waren vom 27.03. bis 02.04.15 Gast auf der Flying Seahorse von Peter Gatterbauer. Gebucht war die ´Ko Lipe & North´­-Tour, die wir direkt über die Webseite und den Kontakt mit Peter gebucht (mehr)

Vranjak 1
(27.07.2015) Vorweg, es war eine tolle Woche und alle 18 UrlauberInnen (wir hatten das ganze Boot gechartert) sind erholt und zufrieden wieder nach Hause gefahren. Neben Service, Essen, Kabinenausstattung, (mehr)

Aktuelle Basenberichte:

Aqua Planet Dive Centre and ..
(29.07.2015) Habe im Juli 2015 mit Kym Pollard und ihrem Team von Aquaplanet ein paar Tauchgänge bei Protea Banks machen können. Das Tauchgebiet von Protea Banks, einige Kilometer vor dem kleinen Ort Shelly Beach (mehr)

Extra Divers, Makadi Bay
(29.07.2015) Ein wunderbares Taucherlebnis durfte ich hier erleben. Man spürt die Professionalität in allen Bereichen dieser Tauchbasis. Speziell zu erwähnen ist auch die Hilfsbereitschaft und Freundlichekeit der (mehr)

Najada Diving, Murter
(29.07.2015) Was für ein schöner Tauchurlaub. Hervorragend betreut durch Anna und ihr Team. Professionalität, Freundlichkeit und Hilfs- und Servicebereitschaft zeichnen das Team aus. Mein Sohn und ich haben uns (mehr)


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