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Die grösste Haiart, die größte Fischart der Erde. Massiver zylindrischer, vorn erhöhter Körper mit vorstehenden Kielen, die entlang der Flanken zum Schwanzstiel verlaufen. Breite, flache Schnauze mit riesigem, endständigem Maul. Gut entwickelte Rückenflosse, steht den Bauchflossen gegenüber. Schwanzflosse mit zwei mächtigen Lappen.
Grau, bläuliche oder braune Grundfärbung mit vertikalen hellen Streifen und weissen Punkten über den gesamten Körper.
Weltweite Verbreitung in tropischen und subtropischen Meeren, sowohl in Küstenähe als auch in der Hochsee. An einigen Orten häufig auftauchend. Westlicher Atlantik: New York bis hinunter nach Brasilien, Golf von Mexiko und die gesamte Karibik. Östlicher Atlantik: Mauritanien, Senegel bis Golf von Guinea. Kanarische Inseln, Kapverische Inseln. Südafrika bis in Rote Meer, Pakistan, Indien, Sri Lanka, Malediven, Seychellen, Madagaskar, Malaysien, Thailand, China, Japan, Philippinen, Indonesien, Papua Neuginea, Australien (Queensland, Northern Territory), Neukaledonien. Östlicher Pazifik: Südkalifornien bis nördliches Chile.
Einer der 3 Filtrierer unter den Haien (die beiden anderen sind der Riesenhai und der Riesenmaulhai). Kann sehr nahe an der Oberfläche schwimmen und taucht oft in kleineren Gruppen auf. Walhaie sind migratorisch und entsprechend tauchen sie nur zu gewissen Jahreszeiten an den einzelnen Orten auf (Planktonblüten). Bevorzugte Wassertemperatur liegt zwischen 21°C und 25°C. Meist schwimmen sie eher über tieferem Wasser (epipelagisch), doch können sie auch in Atollen und Riffregionen auftauchen.
Walhaie sind aktive Filtierer, was bedeutet, dass sie entgegen den Riesenhaien ( Cetorhinus maximus) das Wasser nicht frei ein- und durch die Kiemen wieder ausströmen lassen, sondern aktiv einen Sog erzeugen, um dies zu gewährleisten. Dabei wird das Plankton an den Kiemen ausfiltriert. Doch ist die Nahrung nicht nur auf Kleinkrebse beschränkt, sondern Walhaie fressen auch kleinere und grössere Fische (bspw. Sardinen, Makrelen und sogar kleine Thunfische). Walhaie fressen direkt an der Oberfläche, wobei sie öfters eine vertikale Position einnehmen.
Unterschiedliche Angaben, doch scheint es, dass die Tiere nicht mehr als etwa 1400cm lang werden. Ein 1158cm langes Tier wo 12088 kg.
Lebendgebärend ohne Dottersack-Plazenta (ovovivipar), mit bis zu 300 Nachkommen. Geburtsgrösse liegt zwischen 40 und 50cm. Geschlechtsreife wird erst mit mehr als 400cm erreicht.
Keine.
Bedroht.
Harmlos. (Quelle: www.hai.ch)
Danke an www.unterwasser-fotos.de für die Bereitstellung der Bilder! |